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06. November 2015
AUTOR: Businesscloud.de

Was wollen Wolkenanwender wirklich?

Cloud-Anwender

– Dank Safe-Harbor-Ende: Neuer Schwung in der Cloud-Party –

Fast hatte sich der Alltag in der Cloud-Welt breitgemacht. Beinahe drohte es langweilig zu werden. Es hätte nicht mehr viel gefehlt und man hätte nicht mehr gewusst, worüber man jetzt noch reden soll in punkto Cloud. Sogar die Analysten waren sich in ihren Cloud-Prognosen einig. Es schien also, als seien jetzt alle »wolkenmüde« und die Cloud-Party zu Ende. Doch dann kam ein junger Mann, klagte gegen Facebook, bekam Recht, woraufhin der Europäische Gerichtshof Anfang Oktober das Safe-Harbor-Abkommen kippte. Tja, und seitdem ist wieder ordentlich »Musik im Spiel«. Abgesehen von der Diskussion über die sich daraus für US-Anbieter ergebenden Konsequenzen geht es im Augenblick um die Frage, was die Anwender im Hinblick auf die Cloud eigentlich wirklich wollen. So hat eine Studie von Bitkom Research und KPMG gezeigt, „dass es für zwei Drittel der Unternehmen wichtig ist, dass ein Cloud-Service-Provider seinen Sitz in Deutschland oder der EU hat. An die 75 Prozent der Befragten bevorzugen einen Provider, der zumindest ein Rechenzentrum im EU-Raum unterhält.“ Crisp Research Analyst René Büst sagt dagegen: „Anwender in Deutschland haben niemals nach einer ‚Cloud Made in Germany‘ verlangt.“ Mit der Analysten-Einigkeit scheint es also Ende 2015 wieder vorbei zu sein. Mehr dazu lesen Sie im ausführlichen „Computerwoche“-Beitrag „Anwender wollen gar keine ‚deutsche Cloud‘“ ...

– Sag mir, wo die Server sind –

Dass Anwender keine „Deutsche Cloud“ wollen, das kann Pironet NDH freilich so nicht unterschreiben. Denn: Unsere mittelständischen Cloud-Kunden – so unsere Erfahrung aus unserem Wolkenalltag – fragen uns explizit danach, wo genau in Deutschland ihre Daten liegen (werden). Dass für Unternehmen die „Sag mir, wo die Server sind“-Frage, also der Rechenzentrumsstandort, durchaus eine der ersten ist, zeigt unter anderem eine aktuelle Studie von PwC und ISACA; eines der Ergebnisse lautet: „Drei Kriterien sind für die Befragten bei der Auswahl eines Cloud-Service beziehungsweise eines Cloud-Anbieters vor allem entscheidend. 91 Prozent nennen hier die Daten- und Informationssicherheit, 89 Prozent die Berücksichtigung der Compliance-Anforderungen und 85 Prozent den Standort der Datenspeicherung und -verarbeitung.“ Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch die Vertrauenswürdigkeit respektive das Image eines Cloud-Anbieters und natürlich seine Zertifizierung: „82 Prozent der Befragten bezeichnen die ISO/IEC 27000-Reihe als für sie relevant.“ Weitere Antworten auf die Frage „Was Anwendern bei [der] Cloud wichtig ist“, finden Sie im gleichnamigen „CIO.de“-Beitrag

– Cloud ja oder nein? Einfache Entscheidungshilfen –

Und die Unternehmen? Die sollten sich von der gegenwärtig neu entfachten Cloud-Diskussion nicht ins Bockshorn jagen lassen. Denn: „Wie immer bei der Einführung neuer Systeme stellt sich auch bei Cloud-Diensten die Frage, wie die Ausgangssituation ist, wo man hin möchte und wie dies am besten gelingt.“ Somit steht vor der Frage nach Wolkenangebot und -anbieter „die Analyse, welche Betriebsabläufe verbessert werden können und ob Cloud-Dienste dabei helfen. […] Am Ende sollten Sie die Frage beantworten können: Welche Vorteile bieten Cloud-Dienste gegenüber der jetzigen Situation?“ Fazit: Ein Umzug in die Cloud unterscheidet sich genau besehen „kaum von einem Umzug auf ein neues, internes System. Lediglich Aspekte wie Datenschutz und Verfügbarkeit spielen jetzt noch eine größere Rolle als vorher schon.“ Hier finden Sie den gesamten „ITespresso“-Artikel „Cloud-Dienste: Darauf müssen KMU bei der Auswahl achten“

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