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24. April 2018
AUTOR: Businesscloud.de

Hand in Hand: Mit KI gemeinsam in die digitale Zukunft

„Die Welt im Jahr 2030“

Wie können wir den Herausforderungen des technikgetriebenen Wandels begegnen? Befragt man dazu Führungskräfte rund um den Globus, so klingt die Antwort nach „We are the world“ – dem weltberühmten Song aus der Feder von Michael Jackson und Lionel Richie. Denn: „Wie eine von Fujitsu in Auftrag gegebene Studie mit 1.400 Teilnehmern aus den Chefetagen weltweit aktiver Unternehmen zeigt, glauben ganze 84 Prozent an die Notwendigkeit einer umfassenden Zusammenarbeit.“ Was heißt das konkret? Etwa die Hälfte der Befragten meint, dass hier internationale Organisationen wie die UNO gefragt sind, „46 Prozent finden, nationale Regierungen sollten sich zuvorderst dieser Aufgabe annehmen“. Über ein Drittel (37 Prozent) „nehmen zudem die Unternehmen in die Pflicht und 35 Prozent die Industrie- und Branchenverbände“. Jedoch: Mehr als drei Viertel meinen, „dass ihre Regierung sowie die internationalen Organisationen derzeit keine ausreichenden Aktivitäten planen oder überhaupt dazu in der Lage wären“. Hier besteht also noch reichlich Aktionsspielraum. Mehr zum „Fujitsu-Timeline-2030-Bericht“ lesen Sie im „IT-ZOOM“-Artikel „Die Welt im Jahr 2030 – Gemeinsam den digitalen Wandel stemmen“. Den Bericht selbst (in englischer Sprache) finden Sie auf dieser Fujitsu-Microsite.

Keine Angst vor Kollege Roboter

Freundlicherweise skizziert der Fujitsu-Bericht zwei Szenarien – ein positives und ein negatives. Somit können wir uns also quasi aussuchen, ob wir künftig auf „The Path to Prosperity“ oder „The Road to Regression“ wandeln. Wandeln wird sich auf jeden Fall etwas. Dafür werden allein Künstliche Intelligenz und Robotics sorgen. Dass man sich davor nicht zu fürchten braucht, zeigt eine aktuelle Studie von Pegasystems, bei der „845 Führungskräfte […] zu ihren Ansichten über die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung für den Arbeitsplatz der Zukunft befragt [wurden].“ Das überraschende Ergebnis: „88 Prozent haben nichts gegen die Einführung von Maschinen als Kollegen einzuwenden, im Gegenteil, sie sind nach ersten Erfahrungen mit den neuen Kollegen sogar durchaus zufrieden.“ Ob das daran liegt, dass man seine Urlaubswünsche nicht mit den lieben Roboterkollegen abstimmen muss und sie auch gewiss nie schlecht gelaunt und mürrisch antrifft? Die wahren Gründe pro Blechmitarbeiter lesen Sie im „aquisa“-Bericht „Künstliche Intelligenz: Mitarbeiter können sich Maschinen als Kollegen gut vorstellen“.

„Die Zukunft wird ein lebenslanges Lernen bringen“

Aber noch einmal zurück zum „2030-Bericht“ von Fujitsu. Demnach „werteten die Führungskräfte die Automatisierung (86 Prozent) als wichtigsten Trend, gefolgt von lebenslangem Lernen und der digitalen Staatsbürgerschaft (je 73 Prozent)“. Fast drei Viertel der Befragten sind sich also einig, dass ständige Fortbildung zum Tagesgeschäft gehört, man also nie ausgelernt hat. Dieser Meinung ist auch der deutsche Informatiker und Robotik-Spezialist Sebastian Thrun, der 2011 mit anderen Professoren die Online-Universität Udacity aus der Taufe gehoben hat. Im ZEIT-Interview (lesenswert!) sagt er: „Der Mythos, dass man mit einer einzigen Ausbildung im Leben klarkommt, stellt sich immer mehr als unwahr heraus. Der Durchschnittsamerikaner durchläuft heute schon sieben verschiedene Karrieren in seinem Leben. Die Zukunft wird ein lebenslanges Lernen bringen.“ Dieser Ansicht sind auch der eco Verband und Arthur D. Little in ihrer aktuellen Studie „Der deutsche Smart-City-, Smart-Home- und Industrial-IoT-Markt 2017-2022“. Daraus geht unter anderem hervor, dass Unternehmen sich „voll auf die Digitalisierung einstellen [müssen], um auch noch in zehn Jahren bestehen zu können. Fortbildungen und lebenslanges Lernen werden 2018 stärker denn je Grundvoraussetzung für beruflichen Erfolg.“ Auf „web.eco.de“ finden Sie weitere interessante Studienergebnisse.

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