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14. Februar 2018
AUTOR: Businesscloud.de

Cloud-Valentinstag

PAC: Hybrid Cloud heiß geliebt

Das gibt’s doch nicht: Aschermittwoch und Valentinstag fallen zusammen! Das heißt einerseits „Memento mori“ und andererseits „Memento amoris“, also an einem Tag des Todes und der Liebe gedenken. Passt ja gut zusammen. Denn steht nicht in der Bibel: „Die Liebe ist stark wie der Tod?“ Jedoch wenden wir uns lieber den Themen zu, bei denen wir sattelfest sind, zum Beispiel der Hybrid Cloud. Die wird laut einer Analyse von PAC zunehmend beliebter. Besonders gern mögen den Mix aus Public Cloud und Private Cloud offensichtlich Unternehmen mit 1.000 bis 2.000 Mitarbeitern: Hier hat „knapp die Hälfte eine Hybrid-Cloud-Lösung im Einsatz“, wie Michael Sailer, Analyst Cloud & IoT bei PAC in seinem „Business-Cloud.de“-Beitrag „Hybrid Cloud – Vielfalt gewinnt an Beliebtheit“ schreibt. Laut PAC-Grafik sind es bei Firmen dieser Größe 48 Prozent, während der Durchschnitt bei 40 Prozent liegt. Das macht deutlich: Die Hybrid Cloud ist die von den Unternehmen präferierte Wolkenart. Jedoch wird, so PAC, aktuell „noch stark diskutiert […], welche Cloud-Betriebsmodelle für sie in Frage kommen.“

Molto amore für Multi Cloud

Ja, Cloud-Arten sind etwas anderes als Cloud-Betriebsmöglichkeiten, also die Art und Weise, wie man seine Private oder Public oder eben Hybrid Cloud bezieht. Hier macht im Augenblick das Cloud-Betriebsmodell „Multi Cloud“ das Rennen, wie ebenfalls von PAC festgestellt wurde: Im Rahmen einer Befragung von IT- und Cloud-Verantwortlichen aus 50 deutschen Firmen mit 500 bis 2.000 Mitarbeitern aus verschiedenen Branchen gaben 60 Prozent an, das Betriebsmodell Multi Cloud zu nutzen, wie Sie auf „computerwelt.at“ nachlesen können. Dass die Multi Cloud bei den Unternehmen hoch im Kurs steht, ist schnell erklärt. Denn eine Multi Cloud ermöglicht Flexibilität in der Cloud-Auswahl und beugt dem sogenannten „Lock-in-Effekt vor“, sprich der Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter: „In einer Multi Cloud ist es möglich, den für die jeweilige Anwendung oder den jeweiligen Service am besten geeigneten Cloud-Anbieter und Cloud-Dienst flexibel zu wählen.“ Zudem stellt sie eine „Lösung für das Problem dar, dass es keinen für alle Einsatzszenarien optimal geeigneten Cloud-Dienst gibt“. Sollten Sie die Multi Cloud bisher nur vom Hörensagen kennen, so empfiehlt sich die Lektüre des Grundsatzartikels „Was ist eine Multi Cloud?“ auf „cloudcomputing-insider.de“.

Nur Vorteile: Multi Cloud via Cloud-Marktplatz

Aber Vorsicht: Kein Paradies ohne Schlange! Die Multi Cloud hat selbstverständlich auch Nachteile – zum Beispiel: „je höher die Anzahl der eingesetzten Anbieter und Cloud-Modelle, desto komplexer und schwieriger kann das Management der Komplettlösung werden, die Anzahl möglicher Schnittstellen und Fehlerquellen steigt“. Zudem erhöht sich mit der Zahl der Anbieter der „Aufwand für die Verwaltung und Abrechnung der Services“. Kurzum: Viele Clouds, viele Anbieter, viel Aufwand. Doch muss man diesen Preis der Cloud-Freiheit und Anbieterunabhängigkeit tatsächlich zahlen? Nein! Es gibt nämlich eine Möglichkeit, mit der sich alle Vorteile einer Multi Cloud nutzen lassen, ohne dass man in den sauren Apfel der Nachteile beißen muss: Die Multi Cloud einfach von einem Cloud-Marktplatz beziehen! Dort findet man die unterschiedlichsten Cloud-Angebote der verschiedensten Anbieter, hat aber nur EINEN Vertrag und EINE Rechnung für ALLES. Und: Man bezahlt nur die Ressourcen, die man auch tatsächlich genutzt hat und keine Pauschalen – zumindest dann, wenn man auf unserem BusinessCloud Marketplace einkauft! Ein „Pay-per-Use-Modell“ ist nämlich keine Selbstverständlichkeit. So ist zwar die verbrauchsabhängige Abrechnung ein wichtiges Kriterium für die Anwender, aber: „Bislang basieren vielen Preismodelle […]auf der jeweils bereitgestellten Menge an Rechenleistung oder Speicherplatz und nicht auf den wirklich genutzten Ressourcen“, wie Sie im „Computerwoche“-Beitrag „9 Trends, die für die Cloud sprechen“ genauer nachlesen können.

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