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13. März 2018
AUTOR: Businesscloud.de

Multi Cloud gegen den IT-Fachkräftemangel

Von IT- und Anwender-Firmen dringend gesucht: IT-Fachkräfte

Na, das sind doch mal gute Nachrichten: Laut Statistischem Bundesamt ist die deutsche Wirtschaft mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,2 Prozent „2017 so stark gewachsen wie seit sechs Jahren nicht mehr“. Jedoch gibt es eine „neue Wachstumsbremse“ in Deutschland, die „Fachkräftemangel“ heißt. „Besonders gesucht sind Mechatroniker, Mathematiker, Wirtschaftswissenschaftler und IT-Spezialisten.“ Im Hinblick auf den IT-Fachkräftemangel hat der Bitkom Ende 2017 erschreckende Zahlen veröffentlicht: „55.000 offene Stellen“! Die repräsentative Bitkom-Umfrage von  mehr als 1.500 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen quer durch alle Branchen brachte bedenkliche Ergebnisse:  Drei von vier Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche beklagen aktuell einen Mangel an IT-Spezialisten – ein Zustand, der sich laut Einschätzung der befragten IT-Firmen zunehmend verschlimmert: „Mehr als die Hälfte der ITK-Unternehmen (56 Prozent) erwartet, dass sich der Fachkräftemangel in Zukunft weiter verschärfen wird.“ Auch bei den Anwenderunternehmen fehlt qualifiziertes IT-Personal: „Zwei Drittel der Unternehmen (67 Prozent) beklagen einen Mangel an IT-Spezialisten.“ Lesen Sie auf „beraternews.net“, welche Fachkräfte in der IT am stärksten gesucht sind.

Chance für KMUs: Cloud-Migration

In dieser Situation sind natürlich Konzerne und große Unternehmen klar im Vorteil. Denn Sie haben HR-Abteilungen und -Budgets, mit denen sich viel in Sachen neue Mitarbeiter finden und bestehende Mitarbeiter binden machen lässt – angefangen von Employer-Branding-Kampagnen á la Aldi bis hin zu einer Vielfalt an Recruiting-Maßnahmen, die zwar ein Konzern wie SAP stemmen kann, aber kein mittelständisches, geschweige denn ein kleines Unternehmen. Trotzdem können KMUs angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels aktiv etwas tun, sprich die Krise als Chance begreifen, und zwar als Chance in die Cloud zu migrieren. Denn wenn das Finden von geeignetem Personal ohnehin nahezu aussichtlos ist, jedoch angesichts von Digitalisierung, die auch vor KMUs nicht haltmacht, dringend erforderliche IT-Modernisierungen anstehen, ist „die Auslagerung von Prozessen, Anwendungen und Infrastrukturen in die Cloud eine probate Lösung – bei höherer Flexibilität und Skalierbarkeit.“ Dies meint zumindest Holger Nicolay, Business Development Manager von Interxion. Lesen Sie hier seinen „silicon.de“-Beitrag „Zukunft der Rechenzentren – Die Multi-Clouds kommen!“.

Multi Cloud im Trend – ideal für KMUs

Ja, die Multi Cloud (= gleichzeitige Nutzung mehrerer Clouds von verschiedenen Providern) scheint gerade für kleine und mittelständische Unternehmen DIE Chance zu sein, um den immer härter werdenden »War for Talents« getrost die Großen gewinnen zu lassen – ohne dabei Wettbewerbsnachteile hinnehmen zu müssen. Denn eine Multi Cloud bringt nicht nur die für die Digitalisierung erforderliche Flexibilität, und das zu vergleichsweise niedrigeren Kosten, sondern: Die Unternehmens-IT ist damit stets auf dem neuesten Stand. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Gartner hier für die nahe Zukunft  ein exorbitantes Multi-Cloud-Wachstum prognostiziert: „a multi-cloud strategy will become the common strategy for 70 percent of enterprises by 2019“, wie Sie auf „cxotoday.com“ nachlesen können. Mehr über den Trend zur Multi Cloud berichtet auch Henrik Jörgensen, Country Manager Deutschland bei Tableau Software, in einem Beitrag auf „computerwelt.at“. Im Hinblick auf die dort beschriebenen „Fallstricke“ der Multi Cloud geben wir jedoch Entwarnung: Mehrere Clouds muss nicht unbedingt die »Auseinandersetzung« mit mehreren Cloud Providern bedeuten. Denn wozu gibt es Cloud-Marktplätze wie unseren BusinessCloud Marketplace, wo Sie verschiedene Clouds aus einer Hand bekommen?!

Was das konkret bedeutet, erläutert Khaled Chaar, Mitglied der Geschäftsleitung von CANCOM Pironet, auf „cloudcomputing-insider.de“: „Der Kunde kann sich seine Cloud-Landschaft individuell ganz nach seinen Anforderungen zusammenstellen – angefangen von den Geschäftsanwendungen großer Software-Hersteller wie Microsoft oder Google bis hin zu spezialisierten Applikationen europäischer Anbieter. Jedoch hat er für alle Clouds einen einzigen Login, einen einzigen Vertrag und eine einzige Rechnung, und zwar nur für die Ressourcen, die er tatsächlich genutzt hat, Stichwort Pay-per-Use.“


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