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03. Januar 2017
AUTOR: Businesscloud.de

Hybrid Cloud – Herausforderung für die IT

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Zwischen den Jahren und den hybriden IT-Welten

Als erstes wünschen wir allen unseren Lesern ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr! Wobei wir uns ja genau genommen noch in der Zeit „zwischen den Jahren“ befinden, womit die Tage vom 24. Dezember bis zum 6. Januar bezeichnet werden. Dies hat mit der Kalenderreform 1582 von Papst Gregor XIII. zu tun, wie Sie in einem Beitrag der „Augsburger Allgemeinen“ genauer nachlesen können. Und: In dieser »Zwischenzeit« liegen auch die sagenumwobenen „Rauhnächte“, weshalb sich fragt, ob Sie eigentlich nicht lieber erst ab dem 7. Januar wieder am Schreibtisch sitzen sollten, wenn der ganze »Spuk« vorbei ist 😉 Für alle, die jedoch bereits wieder fleißig am Arbeiten sind, gibt’s hier zwar nichts Zwischenzeitliches, aber »IT-Zwischen-Weltliches«. Anders formuliert: Die beiden IT-Welten „Dynamic-IT“ und „Static-IT“, die sich gerade digitalisierungsbedingt auftun, benötigen dringend ein »Zwischenstück«, also eine Brücke. Denn, so René Büst von Crisp Research: „Ungeachtet der unterschiedlichen Wirkungskreise von Dynamic-IT und Static-IT, ist es notwendig, beide Welten miteinander zu vereinen, um zum einen die rechtlichen Rahmenbedingungen und notwendigen Schutzmaßnahmen sicherzustellen und gleichzeitig die Innovationsfähigkeit des Unternehmens nicht zu vernachlässigen.“ Was die „unterschiedlichen Wirkungskreise“ im Einzelnen sind, lesen Sie im „Crisp Research“-Beitrag „Sicherheitsstrategien für die Hybrid Cloud“.

Hybrid Cloud – einheitlich absichern und verwalten

Starten wir also ins neue Jahr mit der „Erkenntnis, dass in den Unternehmen nicht mehr nur eine IT existieren kann“, was laut René Büst ein „Ergebnis der digitalen Evolution ist“. Das »wolkige« Zauberwort des Jahres 2017 heißt somit „Hybrid Cloud“: ein Mix aus dynamischen Public-Cloud-Infrastrukturen (Dynamic-IT), „um unter anderem von deren Skalierbarkeit, Flexibilität und globalen Reichweite zu profitieren“. Und aus Static-IT-Infrastrukturen mit bestehenden Enterprise-Applikationen oder Anwendungen, „die auf Grund von rechtlichen Regularien, Datenschutz- und Compliance-Richtlinien oder wegen technischer Beschränkungen weiterhin auf Private Clouds betrieben werden“. Die Herausforderung des Jahres 2017 lautet somit, nicht nur eine durchgängige Sicherheitsstrategie für die hybriden Cloud-Welten zu finden, sondern auch sie so zu integrieren, dass sie sich effizient verwalten lassen. Dazu hat Ralf Schlenker von CGI eine Reihe von Empfehlungen – nachzulesen in seinem „digitalbusiness-cloud.de“-Artikel „Eine Hybrid Cloud implementieren und effizient verwalten“.

Je digitaler desto komplexer – deshalb: Bitte »nett« zum EA sein!

Schuld an allem, also an den hybriden IT-Welten, die eine deutlich höhere Komplexität mit sich bringen, ist die Digitalisierung – das sagt nicht nur Crisp Research, sondern auch McKinsey. Jedoch: „Zwischen all den Schlagworten rund um digitale Transformation – von Innovation über Agilität bis zu den neuen Geschäftsmodellen – vermisst McKinsey die Unternehmensarchitektur.“ So hat das Beratungsunternehmen im Rahmen einer Studie herausgefunden, das 40 Prozent der befragten Geschäftsführer nicht wissen, „was das EA-Team (für Enterprise Architecture) tut. McKinsey sieht Unternehmensarchitekturen eng beim CIO angesiedelt. Die Consultants appellieren daher an CIOs, eine Lanze für das EA-Team zu brechen.“ Ein wichtiger Punkt, denn aufgrund der steigenden Anzahl an Hybrid Clouds benötigt ein Unternehmen kompetente Enterprise-Architekten. Die lassen sich jedoch, wie McKinsey ebenfalls herausgefunden hat, nicht in erster Linie mit Geld locken, sondern, wie 90 Prozent der befragten EA-Verantwortlichen angaben, mit „interessanten Herausforderungen“. Und „71 Prozent verlangen nach Anerkennung in ihrer Funktion und Rolle. Jeder zweite EA-Chef wünscht sich, für diese Rolle würde ein strukturierter Karriere-Pfad entwickelt.“ Mehr dazu lesen Sie im „Computerwoche“-Beitrag „Wie der CIO den Enterprise Architect unterstützen muss“. Fazit: IT- und Firmenchefs sollten sich fürs neue Jahr vornehmen, »nett« zu ihren EAs zu sein, also sie entsprechend wertzuschätzen und damit zu motivieren. Apropos Vorsätze … gut, danach fragen wir Sie lieber erst, wenn die Zeit zwischen den Jahren und die „Rauhnächte“ vorbei sind 😉

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