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10. April 2018
AUTOR: Businesscloud.de

Immer mehr Daten wandern in die Cloud

Neuer „Cisco Global Cloud Index“ mit schwindelerregenden Zahlen

Soziale Netzwerke „machen süchtig, und sie tun einem nicht gut“ – das sagte Anfang des Jahres nicht etwa irgendein greiser »Nonliner«, sondern „einer der wichtigsten Manager im Silicon Valley“: Marc Benioff, Chef des Cloud-Riesen Salesforce. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie hier den „Süddeutsche Zeitung“-Bericht „Experten fordern die Zerschlagung von Facebook“! Nun, ob Facebook tatsächlich das Suchtpotenzial von Zigaretten und laut einer aktuellen „Honest Data“-Studie „einen schlechteren Einfluss auf die Gesellschaft hat als der Fastfood-Gigant McDonald’s“, sei dahingestellt. Fakt ist jedenfalls, dass Facebook mit weltweit rund 2,1 Milliarden aktiven Nutzern einen wesentlichen Beitrag dazu leistet, dass „der weltweite Cloud-Rechenzentrumsverkehr auf 19,5 Zettabyte (ZB) im Jahr 2021“ steigen wird, was im Vergleich zu 2016 einem Wachstum von 6,0 Zettabyte entspricht – das ist „das 3,3-Fache mit einer jährlichen Wachstumsrate von 27 Prozent“. Diese Aussagen stammen aus dem aktuellen „Cisco Global Cloud Index“. Mehr schwindelerregende Zahlen lesen Sie im „Infopoint Security“-Beitrag „Cloud Traffic: 2021 könnte der Cloud-Traffic bei 95 Prozent des gesamten Datenverkehrs liegen“. Übrigens: Ein Zettabyte sind eine Milliarde Terabyte, was wiederum einer Billiarde (= 15 Nullen) Megabyte entspricht.

Public Cloud statt firmeneigenes Rechenzentrum

Und wie geht’s weiter? Cisco erwartet, dass die Marktmacht der sogenannten „Hyperscaler“, zu denen „Amazon, Facebook, Google oder Microsoft mit ihren hochskalierenden Rechenzentren“ zählen, weiter wächst: „2021 werde es [so die Einschätzung von Cisco] weltweit 628 Hyperscale-Rechenzentren geben, 2016 waren es noch 338.“ Zunehmen werden laut Prognose von Cisco cloudbasierte Workloads und Server-Instanzen. Diese werden sich im Zeitraum von 2016 bis 2021 „fast verdreifachen (auf das 2,7-Fache steigen). Die Dichte von Workloads und Server-Instanzen in Cloud-Rechenzentren lag laut Ciscos Report 2016 bei 8,8 und soll bis 2021 auf 13,2 anwachsen.“ Die Zukunft liegt somit in der Public Cloud. Anders formuliert: Firmeneigene Rechenzentren werden peu à peu zum Auslaufmodell. Lesen Sie dazu den „Lanline“-Artikel „Studie: Public Cloud verdrängt das Unternehmens-RZ“. Darin heißt es zudem: „Die Menge der weltweit gespeicherten Daten in Rechenzentren soll sich zeitgleich fast verfünffachen, von 286 EByte 2016 auf 1,3 ZByte 2021.“ – „EByte“? Dies ist der »Nickname« für „Exabyte“ ist – einer Zahl mit 18 Nullen!

Public Cloud wächst am stärksten

Bleiben wir bei den großen Zahlen: „IDC schätzt, dass die globalen Investitionen in die Public Cloud dieses Jahr um 23 Prozent auf rund 160 Milliarden Dollar ansteigen werden. Auch in den nächsten Jahren soll der Markt in ähnlichem Tempo weiterwachsen.“ Das größte Stück am Public-Cloud-Kuchen hat dabei Software as a Service (SaaS): Laut IDC werden 2018 „knapp zwei Drittel“ der Cloud-Investitionen auf SaaS entfallen, wie im „itreseller.ch“-Bericht „Investitionen in die Public Cloud steigen 2018 um 23 Prozent“ zu lesen ist.

160 Milliarden Dollar für die Public Cloud? Moment, hier handelt es sich um weltweite Ausgaben: Gut 60 Prozent der Investitionen – 97 Milliarden Dollar – sollen in den USA getätigt werden. Im Vergleich dazu sehen die deutschen Public-Cloud-Investitionen fast mickrig aus: »nur« 7,4 Milliarden Dollar. In UK sind’s immerhin 7,9 Milliarden.

Und noch eine Milliarden-Meldung: Laut einer aktuellen Bitkom-Studie übersteigen die Investitionen für Rechenzentren in Deutschland erstmals die Milliardengrenze, wie die „Allgemeine Zeitung“ berichtet. Allerdings steht auch hier Deutschland im internationalen Vergleich nicht besonders gut da. So wird prognostiziert, dass „der Anteil der deutschen Rechenzentrums-Flächen am Weltmarkt von fünf auf vier Prozent im Jahr 2020 sink[t]“. Jedoch ist noch nicht aller Tage Abend, sprich: Das Jahr 2018 ist noch relativ jung und bis 2020 ist es noch weit 😉


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