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19. Juni 2018
AUTOR: Businesscloud.de

Digitale Transformation für gute (Firmen-)Gesundheit

Digitalisierung gegen Rückenschmerzen

Wir Büromenschen sitzen erstens zu viel und zweitens in schlechter Haltung am Schreibtisch. Die Folgen sind bekannt: Rückenprobleme! Sie gelten laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung als „Volkskrankheit Nummer Eins“, wie die „Kölner Rundschau“ berichtet. Was tun? Im Prinzip hilft langfristig eigentlich nur eine einzige »Medizin«, die jedoch den meisten nicht recht schmeckt: Bewegung! So lange der Rücken schmerzt, macht man zwar fleißig Gymnastik, steht alle 20 Minuten vom Schreibtisch auf und »lümmelt« nicht im Bürostuhl. Doch bald verfällt man wieder in alte Gewohnheiten. Damit ist jetzt Schluss – dank Digitalisierung! So gibt es jetzt (bald) einen Sensor, den man sich hinten an den Hemd- respektive Blusen- oder T-Shirt-Kragen anbringt und der einen bei zu langem oder falschem Sitzen einen leichten Stoß versetzt. Zudem »petzt« der Clip alles ans Smartphone weiter, sodass wir unser Fehlverhalten dann Schwarz auf Weiß haben: „keine Bewegung, kaum Positionswechsel, statisches Sitzen. Aufgestanden? Null Mal.“ Au weija. Leider gibt es den Sensor erst als Prototypen in einigen Unternehmen, „zum Beispiel bei BMW in Büros“. Aber noch in diesem Jahr soll es das Gadget des Start-ups „8sense“ zu kaufen geben. Mehr dazu lesen Sie in einem ausführlichen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“.

Digitalisierung ja – aber alles soll so bleiben, wie es ist

Ein solcher kleiner Sensor könnte also Ihr Büroleben komplett verändern. Doch Veränderung, welche die Digitalisierung mit sich bringt, ist am Arbeitsplatz oft überhaupt nicht erwünscht. Das zeigt eine GfK-Studie mit Managern „von rund 2.000 [deutschen] Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 250 Millionen Euro“, über die „Spiegel Online“ berichtet. Demnach gibt weit über die Hälfte der Befragten an, dass die Belegschaft das größte Digitalisierungshindernis ist: „58 Prozent beklagen die ‚Verteidigung bestehender Strukturen‘ durch Mitarbeiter.“ Veränderung in Richtung Digitalisierung ist also in Großunternehmen kein leichtes Unterfangen. Und im Mittelstand? Laut „Digitalisierungs-Index“ von TechConsult, bei dem 2.000 mittelständische deutsche Unternehmen quer durch alle Branchen befragt wurden, „liegen die Firmen jetzt bei 54 von 100 möglichen Punktzahlen, in der Vorjahresstudie waren es 52 Punkte.“ Die 54 Punkte sind ein Durchschnittswert aus vier „Handlungsfeldern“, nämlich Kundenbeziehung (53), Produktivität (50), digitale Angebote und Geschäftsmodelle (46) sowie Sicherheit und Datenschutz (66). Das heißt: Gerade in „der ‚Königsdisziplin‘ der Digitalisierung, nämlich der Entwicklung digitaler Angebote und Geschäftsmodelle, stagniert der deutsche Mittelstand“, wie Sie genauer im „CIO.de“-Beitrag „Digitalisierung im Mittelstand: Probleme mit digitalen Geschäftsmodellen“ nachlesen können.

Cloud Computing: Deutschland hat die besten Rahmenbedingungen

Wenn man sich jedoch ins Gedächtnis ruft, dass Cloud Computing die Basis der digitalen Transformation ist, dann hat Deutschland gute »digitale Karten«. So zeigt die aktuelle „2018 Global Cloud Computing Scorecard“ – eine Untersuchung von „BSA | The Software Alliance“ in 24 Ländern –, dass in Deutschland „die besten Rahmenbedingungen für Cloud Computing [vorliegen]“. Von Platz drei im Jahr 2016 hat sich Deutschland auf Platz eins hochgearbeitet, „wenn es um effektive Gesetze zum Schutz von E-Commerce und zur Cybersecurity sowie um eine gute Unterstützung internationaler Standards und Interoperabilität geht“. Damit bescheinigt die BSA der deutschen Regierung gute Arbeit bei der Gesetzgebung in den Bereichen Datenschutz und Cybersecurity und bei der Breitband-Infrastruktur. In diesem Sinne sagt Victoria Espinel, President und CEO der BSA | The Software Alliance: „Mit Hilfe der Scorecard können Regierungen die Effektivität ihrer Gesetzgebung beurteilen und Schritte zur weiteren Förderung von Cloud Computing identifizieren. […] Diejenigen Länder, die den freien Datenverkehr befürworten, modernste Lösungen für Cybersecurity anwenden, das geistige Eigentum schützen und eine IT-Infrastruktur aufbauen, sind in der Lage, ihren Bürgern und Unternehmen die wirtschaftlichen Vorteile des Cloud Computing zu eröffnen.“ Weitere interessante Ergebnisse der BSA-Studie finden Sie auf „cloudcomputing-insider.de“.

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