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07. Juli 2015
AUTOR: Businesscloud.de

Digitale Transformation: Kiesel- statt Hinkelsteine!

Digitale Transformation

– Applikationsklötze haben ausgedient –

Wissen Sie schon, wohin Sie in die Ferien fahren? Sollten Sie CIO sein, so ist klar: Die griechische Insel Rhodos kommt für Sie auf keinen Fall in Frage. Denn dort könnten Sie das im Südosten der Insel gelegene Kastell in „Monolithos“ besuchen und vielleicht gefällt Ihnen dann der „einzelne Stein“ (so die deutsche Übersetzung des griechischen Wortes „Monolithos“), der 240 Meter hoch ist und auf dem „die Überreste einer alten venezianischen Burg [stehen], die im Jahre 1476 n. Chr. von den Johannitern erbaut wurde“. Und das geht gar nicht! Als CIO dürfen Sie keinen Gefallen an Monolithen finden. Zumindest meint Crisp Research Analyst René Büst, dass die typischen monolithischen Applikationsarchitekturen („Applikationsklotz“) für Skalierbarkeit, Verfügbarkeit, Agilität und Continuous Delivery nicht recht taugen. Damit sind sie im Hinblick auf die digitale Transformation ungeeignet und müssen dringend ersetzt werden – durch Applikationsstrukturen, die auf Microservices basieren. Diese sind „modularisiert und lassen sich einfacher und schneller um neue Funktionen erweitern.“ Kurzum: In Sachen Applikationsarchitektur braucht es künftig Kiesel- statt Hinkelsteine 🙂 Lesen Sie hier den Büst’schen „CIO.de“-Beitrag „Cloud- und IoT-Applikationen in der Übersicht: CIOs werden zu neuartigen Architekturkonzepten gezwungen“

– Prio A: schnell & sicher neue Applikationen implementieren –

Muss eigens erwähnt werden, dass es sich bei Applikationsarchitekturen mit Microservices um moderne Cloud-basierte Anwendungsbauformen handelt?! Wie der Beitrag von René Büst zeigt, mangelt es am cloudbasierten Microservices-Angebot wahrlich nicht. Ein Beispiel ist die Cloud-Plattform Microsoft Azure, die „von Anfang an aus Microservices [besteht].“ Die Schwierigkeit des Abschieds vom Monolithen liegt vielmehr darin, „dass die Einführung einer Microservice-Architektur nicht nur einen Wandel auf der technologischen Agenda bedeutet. Ein Umdenken in der Unternehmenskultur und der interdisziplinären Kommunikation ist unausweichlich. Das bedeutet, dass sich auch die bestehende IT- und Entwicklungsmannschaft verändern muss.“ Und an vorderster Stelle natürlich der CIO! Dass hier gerade ein Umdenken in Richtung »weg vom Monolithen hin zu kleinen Steinchen« im Gange ist, zeigt unter anderem eine 2015 von Brocade weltweit durchgeführte Studie unter 200 CIOs aus sechs Ländern, darunter auch Deutschland. Eines der wichtigsten Ergebnisse lautet: „Für CIOs haben die Sicherheit und die schnelle Implementierung und Verfügbarkeit von neuen Applikationen und Diensten oberste Priorität, und das noch vor Themen wie Big Data, Analytik, Kommunikation und Kooperation sowie der Erfüllung regulatorischer Vorschriften.“ Weitere Details lesen Sie im „it-daily“-Artikel „Globale CIO-Studie weist auf „New IP” als geschäftliche Notwendigkeit hin“

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