Meinungen
05. Juli 2018
AUTOR: Christin Hanneken

Einfach mal abschalten: Bewusst offline sein

Klasse: CANCOM Pironet ist führender Digital-Workplace-Anbieter

Laut ISG Research ist CANCOM Pironet in Sachen Digital Workplace einer der „großen Drei“. So sind wir im aktuellen „Digital Workspace Provider Lens“ im Leaderquadranten zu finden, und zwar bei den Promis AWS und Deutsche Telekom: „Während sich T-Systems als „Vendor of Choice“ bei Großkunden durchsetzen kann, haben im Midmarket CANCOM/PIRONET sowie die Telekom Deutschland und bei Kleinunternehmen AWS diese Position inne.“ Einerseits macht es mich natürlich stolz, wenn ich auf „CloudComputing-Insider“ lese, dass »mein« Unternehmen zu den führenden Digital-Workplace-Anbietern gehört. Andererseits mache ich mir zu den Folgen des Digital Workplaces Gedanken. Denn ein solcher »Arbeitsplatz der Zukunft« ermöglicht es den Angestellten, überall und jederzeit auf Daten und Dokumente zuzugreifen und rund um die Uhr ihre Firmen-E-Mails zu checken.

Always online? Das geht auch anders.

Klar macht es mir das Arbeitsleben leichter, wenn ich auch von zuhause aus arbeiten kann und mich damit nicht jeden Tag in die Rushhour stellen muss. Natürlich ist es prima, wenn ich nicht im Büro bleiben muss, bis das Feedback vom Chef oder vom Kollegen kommt, weil ich die Mail auch zuhause lesen kann.

Aber eine Online-Grenze würde ich von Zeit zu Zeit – zum Beispiel im Urlaub, am Wochenende oder im Feierabend – ziehen, und damit meine ich wirklich: komplett offline sein. Nehme ich das Smartphone erst mal in die Hand, dann ist der Weg ins Digital Office nicht mehr weit. Nicht weiter schlimm, meinen Sie? Ich schon. Denn ich habe persönlich schon des Öfteren die Erfahrung gemacht: Ein paar Stunden, Tage oder sogar ein paar Wochen Digital Detox, also der Verzicht auf digitale Medien, und ich fühle mich regelrecht »resettet«, kann also wieder viel konzentrierter und damit produktiver arbeiten. Auch mein Kreativitätsspeicher ist wieder voll.

Und es ist gar nicht so schwer, wie man am Anfang vielleicht denken mag: Man kann Offline-Zeiten prima in den Tagesablauf integrieren und zum Beispiel das Handy zum Mittag- oder Abendessen ausschalten. Gerade für die „Hardcore“ Digital User (mich eingeschlossen) können solche spezifischen Offline-Zeiten ein Einstieg in einen längeren Digital Detox sein.

Praxiserprobte Tipps für Digital Detox

  • Kein WLAN. Fahren Sie möglichst dorthin in Urlaub, wo es kein/kaum Netz gibt – Ecuador oder Indien kann ich hier sehr empfehlen.
  • Ohne Smartphone unterwegs sein. Doch das geht! Sie brauchen nicht unbedingt Google Maps, um ans Ziel zu kommen. Es gibt auch im 21. Jahrhundert Landkarten und Passanten, die man fragen kann.
  • Utensilien aus dem 20. Jahrhundert nutzen: Uhrzeit nachschauen, rechtzeitig aufstehen, Fotos machen – dafür brauchen Sie nicht zwingend ein Smartphone. Denn es gibt nach wie vor Armbanduhren, Reisewecker und Kamera!

 

Dann gibt es natürlich noch Digital Detox Apps wie „Offtime“, aber so würde man ja schon wieder aufs Smartphone schauen müssen, um festzustellen, wie »off« man war. Eigentlich etwas absurd, allerdings sind diese Apps sehr hilfreich, um sich selbst vor Augen zu führen, wie oft man eigentlich das Smartphone verwendet. Einsicht ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung 😉 Ich persönlich empfehle, das Smartphone zu Beginn einfach mal auszuschalten und zuerst die richtige Balance zwischen „always online“ und komplettem Digital Detox zu finden. Versuchen Sie es doch auch einmal!

PS: Damit Familie und Freunde speziell bei einem längeren Digital Detox nicht meinen, dass Ihnen etwas passiert ist, sollten Sie Ihre daheim gebliebenen Lieben vorab über Ihr Digital Detox informieren – und am besten auch Kollegen und Vorgesetzte 😉


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