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31. Juli 2018
AUTOR: Businesscloud.de

Künstliche Intelligenz braucht echte Experten-Hirne

Hirn-Computer-Schnittstelle: Denken statt tippen bald ohne »Badekappe«

Dieser Text, den Sie gerade lesen, ist entstanden, indem ein Mensch auf eine Tastatur »eingeklopft« hat. Doch schon bald werden jegliche Schreibwerkzeuge überflüssig sein: Statt zu tippen denkt man einfach, was man schreiben möchte und – zack – erscheint das Gedachte auf dem Bildschirm. Eine Hirn-Computer-Schnittstelle funktioniert „bislang mit einer feuchten Gelkappe mit Dioden“. Stellen Sie sich vor, Sie müssten sich diese jeden Morgen im Büro aufsetzen?! Doch es wird im Augenblick fleißig daran gearbeitet, dass eine solche »nasse Bademütze« nicht mehr erforderlich ist: Künftig soll ein „winziges Utensil [ausreichen], das man im Ohr tragen kann“. Genaueres über eine Zukunft ohne Tastatur, Computermaus und Touchscreen lesen Sie im „SZ“-Bericht „Neurotechnik: Der Mensch denkt – die Maschine wird gelenkt“.

IDC: KI in deutschen Firmen voll im Trend

Dass unser Hirn direkt über ein „winziges Utensil“ mit dem Computer vernetzt sein wird, ist das eine Zukunftsszenario. Das andere sieht so aus, dass der Computer unser Hirn quasi ersetzt – Stichwort „Künstliche Intelligenz“ (KI). So zeigt eine aktuelle IDC-Studie, bei der jüngst „350 Organisationen mit mehr als 50 Mitarbeitern“ in Deutschland befragt wurden, dass deutsche Firmen bereits mehrheitlich auf KI setzen: „Gut ein Viertel […] hat bis dato KI-Projekte umgesetzt. Beeindruckende 69 Prozent […] planen, in den nächsten 12 Monaten eine neue KI-Initiative zu realisieren“, wie Sie auf „all-about-security.de“ nachlesen können.

Machen uns Roboter-Hirne arbeitslos?

Hier fragt sich, was das konkret für die Arbeitswelt bedeutet. Denn KI könnte langfristig ganze Abteilungen überflüssig machen: Wer braucht beispielsweise noch Menschen, die eingehende Rechnungen bearbeiten oder Geschäftsreisen buchen? Im Marketing schreibt wahrscheinlich auch bald der Roboter die besseren Texte und übersetzt sie auch gleich noch in alle erforderlichen Sprachen. Und im Kundenservice sind selbstlernende Chat Bots bereits heute kundenfreundlicher als frisch angelernte First-Level-Support-Mitarbeiter. Doch bevor jetzt die große Zukunftsangst ausbricht, möchten wir auf ein weiteres Ergebnis der IDC-Studie hinweisen, nämlich: Ohne echte Intelligenz wird es nix mit der künstlichen. Mit anderen Worten: Die große Bremse für den Durchbruch von KI ist der aktuelle Fachkräftemangel. „In mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen fehlen aktuell Fachkräfte.“

Fachkräfte fehlen – wirklich?

Dass in Deutschland Fachkräfte rar sind und dieser Mangel sich künftig weiter verstärken wird, belegen Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie der Beratungsgesellschaft Korn Ferry: Laut IAB „ist die Zahl der offenen Stellen hierzulande im ersten Quartal auf einen historischen Höchststand von 1,2 Millionen gestiegen.“ Und Korn Ferry zufolge „könnten Deutschland bis Ende des nächsten Jahrzehnts 4,9 Millionen Fachkräfte fehlen“, wie Sie einem Beitrag auf „welt.de“ entnehmen können.

CANCOM Pironet: Cloud-Experten willkommen – auch über 50

Das ist ja furchtbar, oder? Nein! Das meint zumindest IT-Fachjournalist Dr. Dietmar Müller in einem „CloudComputing-Insider“-Bericht. Müller mutmaßt, dass der Fachkräftemangel „ein Konstrukt“ ist. Fakt ist, dass IT-Experten „allerspätestens mit dem 50sten Lebensjahr durchs Sieb der Personalabteilungen fallen“ …

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