Meinungen
06. Dezember 2018
AUTOR: Catharine Hack

Arbeitgeber-Attraktivität: Je digitaler desto interessanter

Azubis sind Digital Natives

Ja, ich gebe zu, mit Mitte Dreißig bin ich zwar „Digital Immigrant“, aber auf keinen Fall ein „Nonliner“. Vielmehr stehe ich den Veränderungen hinsichtlich Digitalisierung offen und wohlwollend gegenüber – immer mit der Intention mitzugestalten, Chancen zu erkennen und für die Ausbildung zu nutzen. Mir bleibt als Ausbildungsleiterin bei CANCOM Pironet auch gar nichts anderes übrig, denn: Diejenigen, die wir im (Ausbildungs-) Recruiting suchen, sind ganz klar „Digital Natives“. Es sind diejenigen, die sich eine Welt ohne Digitalisierung nicht vorstellen können, weil sie diese „alte Welt“ gar nicht kennengelernt haben. Wenn ein Unternehmen also einerseits Azubis sucht, andererseits in Sachen Digitalisierung meilenweit hinterherhinkt – wie soll das gehen? Heutzutage sind nicht nur Fachinformatiker an einer funktionierenden, am Puls der Zeit befindlichen IT interessiert. Auch eine Kauffrau für Büromanagement wird die Attraktivität ihres Arbeitsplatzes von dem Entwicklungsstand der gelebten Kommunikationsmöglichkeiten abhängig machen. Privat ist es schließlich kein Hexenwerk und durchaus erschwinglich, intelligente Tools zu nutzen, die das Leben leichter machen. Ein Verzicht kommt hier nahezu einem Entzug gleich.

Provisorische Lösungen können gefährlich sein

Halten wir fest: Auszubildende und Arbeitnehmer knüpfen zunehmend die Attraktivität ihrer Tätigkeit an den Digitalisierungsgrad des Unternehmens. Ein Unternehmen, das auch künftig an einem guten Image auf dem Bewerbermarkt interessiert ist, muss die Digitalisierung meistern. Viele Mitarbeiter und Ausbilder haben diese Notwendigkeit erkannt, können aber der strategischen Entscheidung des Upper Managements nicht vorgreifen und suchen Wege, einen Work-Around, eine temporäre Lösung zu ermöglichen, um von (aus dem privaten Umfeld) liebgewordenen Standards zu profitieren – beispielsweise hinsichtlich einer ständigen Erreichbarkeit. Kritisch muss man hier hinterfragen, ob diese Lösungsansätze, die meist auf private Plattformen und Kommunikationsmittel abzielen, den Ansprüchen des Datenschutzes und der IT Security gerecht werden. Vorsicht ist geboten!

Sich bei der Digitalisierung von Profis helfen lassen

Was tun bei einer historisch gewachsenen und weiterwuchernden IT-Landschaft, die durch Medienbrüche und ein Durcheinander von Tools unternehmensweite Standards und Vereinheitlichungen erschweren und dazu führen, dass intern unterschiedlichste digitale Süppchen gekocht werden? Es ist nur eine Frage der Zeit, wann IT aus der Steckdose – sicher, bedarfsgerecht und mit der Unternehmensführung abgestimmt – sich als „richtiger“ und einfacher erweist. Warum nicht rechtzeitig den Weg mit einem Digitalisierungspartner beschreiten, dessen Tagesgeschäft es ist, Unternehmen in die neue Computing-Ära zu bringen? Zu empfehlen ist es allemal – ja, eigentlich unausweichlich.

Seite teilen

Must Reads von anderen Tech-Seiten
silicon.de: Safe-Harbor-Nachfolger – EU-Datenschützer verlangen Nachbesserungen Weiterlesen

 

CANCOM.info: Drei Gründe für die Hybrid Cloud – Das leistet der Cloud-Mix in Unternehmen Weiterlesen

 

Scope Online: Cloud Computing in der Produktion – Drei Mythen über Business Cloud-Lösungen  Weiterlesen

Pressemitteilungen

Nürnberg, im Dezember 2018: VR-Brillen, Roboter, an Computerspiele erinnernde Lernumgebungen – beim Finale des von WorldSkills ... Weiterlesen
Die CANCOM SE hat heute gegenüber dem Vorstand der Pironet AG ihr am 22. August 2018 gemäß § 327a Abs. 1 Satz 1 AktG gestelltes ... Weiterlesen
Köln, den 14. September 2018: Die langjährigen Partner IBM und CANCOM bauen ihr Cloud-Geschäft gemeinsam weiter aus: Der weltweit ... Weiterlesen
Köln, den 28. August 2018: Zu den anspruchsvollsten Prüfstandards für Informationssicherheit und Compliance zählt der ... Weiterlesen