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26. Mai 2015
AUTOR: Businesscloud.de

Cloud Computing: Bitte weder Schwarz- noch Schwarzweiß-Malerei!

Cloud_Schwarzweißmalerei

– Klare Kante beim Cloud Computing? –

Flüchtlingsproblematik, Griechenlandkrise, Klima- und demographischer Wandel – wer bei einem dieser Themen zu seiner Meinung gefragt wird, wird diese hoffentlich nicht nur in einem einzigen Satz formulieren. Denn Schwarzweißmalen schürt hier nur Ängste und untermauert Vorurteile. Das ist bei dem ebenfalls sehr komplexen Thema Cloud Computing nicht anders. Dennoch sind Statements, die »klare Kante zeigen«, beliebt, weil damit Komplexes sozusagen »mundgerecht serviert« und damit vermeintlich einfacher zu »verdauen« ist. Aber solch klare Ansagen helfen unterm Strich nicht weiter. In diesem Sinne schreibt „Cloud World Blog“-Redakteurin Juliane Waack als Replik auf den „CloudComputingInsider“-Beitrag von SpaceNet-Vorstand Sebastian von Bomhard „Warum Internet „Made in Germany“ nur Augenwischerei sein kann“, dass es dem Anwender nicht wirklich weiterhilft, „wenn äußerst schwarzmalerisch die Hypothese aufgestellt wird, dass internationale Hersteller von Hardware geradezu zwangsläufig ‚Hintertüren‘ in ihre Produkte einbauen, um deutsche Anwender auszuspionieren“. Lesen Sie hier ihren gesamten Blogpost „Cloud-Angebote aus Deutschland: mehr Schein als Sein?“

– Shopping auf Public-Cloud-Marktplätzen –

Gewiss sollten Cloud-Anwender, wie auf dem Cloud World Blog weiterhin zu lesen ist, eine gewisse Vorsicht im Hinblick auf internationale Wolkenangebote walten lassen. Jedoch sollte man „auch die Kirche im Dorf lassen […], da gerade US-amerikanische Unternehmen in der Vergangenheit bewiesen haben, dass sie mindestens genauso um den Datenschutz ihrer Anwender bemüht sind wie deutsche Anbieter.“ Somit gibt es ebenso wenig wie beispielsweise die „gierigen Griechen“ die „bösen Amerikaner“ – in punkto Cloud. Je nachdem, welche Art von Daten ausgelagert werden soll, sprich welche individuellen Anforderungen ein Unternehmen in Sachen Cloud hat, kann durchaus auch eine Public Cloud in Frage kommen. Hier kann man sich heute einfach und kostengünstig auf sogenannten Cloud-Marktplätzen bedienen: „So stehen über den AWS Marketplace bereits 2100+, über den Azure Marketplace sogar 3000+ Lösungen zur Verfügung. Mit ein paar Mausklicks lassen sich die Applikationen auf den Cloud-Infrastrukturen ausrollen […]“, schreibt Crisp Research Analyst René Büst in seinem Beitrag „Cloud-Marktplätze: Ein Mittel zur Umsetzung der Bottom-Up Cloud-Strategie“, den wir Ihnen zur Lektüre empfehlen

– Cloud Computing bald kein Thema mehr –

Eher kritisch wird das Thema „Cloud-Marktplätze“ in einem „CloudComputingInsider“-Beitrag von Oliver Dehning beleuchtet. Allerdings sind die gesamten „Sieben Thesen zu Cloud Computing im B2B-Umfeld“ des Hornetsecurity-Geschäftsführers PR-wirksam »gegen den Strich gebürstet«, sodass wir den gesamten Beitrag eher kritisch sehen und gegen die Behauptung, „Private Cloud ist eine Fehlbezeichnung“, selbstverständlich »Einspruch« erheben müssen. Allein mit These Nummer sieben können wir uns anfreunden, die da lautet: „Cloud Computing wird in naher Zukunft überall weit verbreitet und damit keine Besonderheit mehr sein. Wenn Cloud Computing das vorherrschende Paradigma in der IT ist, braucht es keine besondere Bezeichnung mehr dafür: Wir reden über IT – und die ist in der Cloud.“ Dass die IT tatsächlich bald Cloud sein wird (oder umgekehrt), belegen auch die aktuellen Prognosen der Experton Group, „die im Auftrag des Bitkom regelmäßig das Wachstum des Cloud-Marktes untersucht“. Diese finden Sie im „Funkschau“-Bericht „46 Prozent Cloud-Wachstum erwartet“

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