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14. Februar 2017
AUTOR: Businesscloud.de

Cloud-Ausfälle: Was tun?

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Bitte nicht »ausfällig« werden!

In punkto Small Talk findet sich im Knigge der Hinweis: „Keine Politik & keine Religion“. Ebenso wird vor „Geringschätzung von nicht anwesenden Personen“ gewarnt und: „Übertriebene Heiterkeit ist ebenso unangebracht wie Prahlerei und sexuelle Themen.“ Nun, sollte sich in der fröhlichen Small-Talk-Runde ein für IT-Sicherheit Verantwortlicher befinden, dann empfiehlt es sich, noch ein weiteres Thema tunlichst auszusparen: Ausfallzeiten! Hier droht die Gefahr, dass es zu »ausfälligen« Bemerkungen über IT-Konzerne wie Amazon, Google, Microsoft oder Salesforce kommt. Denn: „Vor allem die großen Cloud-Anbieter haben regelmäßig Ausfälle“, wie aus einer vom US-Branchen-Magazin „CRN“ veröffentlichten Liste mit den größten Ausfällen allein in der ersten Jahreshälfte 2016 hervorgeht. Einige konkrete Ausfallbeispiele (über die Sie bitte nicht »smalltalken« sollten!) sowie die Hauptursachen für Ausfälle der Cloud-Dienste lesen Sie im „IT-ZOOM“-Beitrag „Ausfallzeiten: Cloudservices sind von Hochverfügbarkeit weit entfernt“.

Deutsche Cloud-Anbieter für weniger Ausfall-Risiko

Für alle, die nach dem Lesen dieser Zeilen ihre geplanten Cloud-Vorhaben auf den »Sankt-Nimmerleins-Tag« verschieben wollen, sei jedoch gesagt: Auch wenn die Praxis zeigt, „dass Clouddienste von 100 Prozent Verfügbarkeit ziemlich weit entfernt sind“, so gibt es im Prinzip eine sehr einfache Möglichkeit, das Ausfallrisiko so gering wie möglich zu halten: einfach einen kleineren und vor allem deutschen Anbieter wählen. In diesem Sinne heißt es am Ende des „IT-ZOOM“-Artikels: „[… Kleinere Anbieter] sind laut dem Forschungsbericht aus Chicago nicht schlechter als die Hyperscaler. Deutsche Unternehmen sind hier ohnehin auf einem Sonderweg: Aus Datenschutzgründen werden häufig deutsche Anbieter oder zumindest deutsche Rechenzentren bevorzugt.“ Über die Auswahl des »richtigen« Anbieters können Unternehmen auch aktiv etwas gegen eine der Hauptursachen von Ausfällen tun: „das Ablaufen von Zertifikaten“. Was es dabei zu berücksichtigen gibt, berichtet Kevin Bocek, Vice President Security Strategy & Threat Intelligence bei Venafi, in seinem „SearchSecurity“-Bericht „Die Ausfallsicherheit von Webservern verbessern“.

Cloud Provider: Lieber groß oder klein?

Aber noch einmal zurück zu den Cloud-Anbietern: Auf wen soll man setzen? Wem darf man vertrauen? Ist ein großer Anbieter vielleicht nicht doch besser als ein kleiner? Die Frage „Sind eher die großen oder kleinen Cloud-Anbieter am Markt gefragt?“ hat die Computerwoche Cloud-Experten von Accenture gestellt. Arne Bleyer, der Leiter Cloud aus dem Bereich Infrastruktur, meint dazu, dass Global Player überwiegend auf die großen Cloud-Anbieter setzen, während die regionalen Cloud-Anbieter sich vor allem an die Zielgruppe der kleinen und mittleren Unternehmen richten, die „ihren Kunden nicht selten maßgeschneiderte Services zu attraktiven Preisen“ bieten. Marius von Spreti, Spezialist für IT-Sicherheit in der Cloud, erklärt dagegen, dass es auf die Frage nach groß oder klein „einfach keine richtige oder falsche Antwort“ gibt. Vielmehr hängt es seiner Meinung nach von „den fachlichen, regulatorischen oder sicherheitsbezogenen Anforderungen ab, welcher Cloud-Provider den Zuschlag bekommen sollte. Daneben wird ‚Digital Trust‘ zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal: Ein Cloud-Provider, bei dem ein größerer Sicherheitsvorfall bekannt geworden ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr schnell vom Markt verschwinden.“ Im Computerwoche-Beitrag „Warum die Wahl des Cloud-Providers Vertrauenssache ist“ finden Sie das gesamte Interview mit den Cloud-Spezialisten von Accenture.

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