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12. April 2018
AUTOR: Klaus Göbbel

Focus Money: CANCOM Pironet unter Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben

  Wenn das kein Grund ist, die Sektkorken knallen zu lassen: Wie in der Anfang April erschienen Ausgabe des Wirtschaftsmediums Focus Money nachzulesen ist, zählt die Redaktion CANCOM Pironet zu den besten Ausbildungsbetrieben Deutschlands! Nach einer gewichteten Auswertung, bei der zum Beispiel die Ausbildungsquote eine Rolle spielt, haben es nur 745 von 20.000 angeschriebenen Firmen in das nach Branchen differenzierte Ranking geschafft. CANCOM Pironet ist dabei in der Rubrik „IT-/Kommunikationsdienstleister" zu finden. Über einen Zeitraum von fast 20 Jahren haben inzwischen mehrere Dutzend IT-Systemkaufleute und Fachinformatiker für Systemintegration beiderlei Geschlechts ihre Ausbildung bei CANCOM Pironet absolviert. Toll ist dabei nicht zuletzt, dass der überwiegende Teil von ihnen nach wie vor im Unternehmen beschäftigt ist. In Zeiten eines sich verschärfenden „War for talents“ zwischen den händeringend nach neuen Fachkräften suchenden IT-Anbietern sicherlich eine Bestätigung für das in Sachen Ausbildung Geleistete. Dafür verantwortlich ist heute Catharine Hack, Ausbildungsleitung bei CANCOM Pironet. Im Interview mit business-cloud.de erläutert sie unter anderem, warum sich niemand die Gelegenheit zum Karriere-Kick-Start entgehen lassen sollte:

Herzlichen Glückwunsch zur neuerlichen Auszeichnung – was ist das Erfolgsrezept des Ausbildungsprogramms von CANCOM Pironet?

Catharine Hack (CH): Vielen Dank! Die Gratulation muss ich natürlich auch an die Fachabteilungen weitergeben, die in die Ausbildung unserer Trainees involviert sind und sich dabei alltäglich voll engagieren. Genau das ist der springende Punkt für mich: Die Auszubildenden merken einfach, dass sie bei uns nicht das fünfte Rad am Wagen sind, sondern von vornherein voll und ganz in die Teams und ihre Abläufe integriert werden – auf Augenhöhe. So lernt man am meisten.

Das klingt nach einer anspruchsvollen Ausbildung!

Catharine Hack (CH): Wir sind durchaus stolz darauf, dass wir eine Ausbildung auf höchstem Niveau anbieten, die sich in Bezug auf die Komplexität der Inhalte absolut mit einem Studium messen lassen kann.

Wie ist diese Komplexität zu erklären?

CH: Ursache ist die enorme Bandbreite der Dienstleistungen, die Unternehmenskunden bei uns aus einer Hand und in Form einer umfassenden Cloud-Lösung erhalten – vom Betrieb komplexer, geschäftskritischer Business-Anwendungen wie SAP oder Microsoft Dynamics  über Netzwerk-Services bis zum virtuellen Arbeitsplatz aus der Cloud inklusive der geeigneten Endgeräte. Aus Sicht des Azubis verbirgt sich dahinter eben auch eine riesige Bandbreite an Lerninhalten.

Wie schaffen Sie den Spagat zwischen anspruchsvollen, theoretischen Inhalten einerseits und praxisnaher Ausbildung andererseits?

CH: Ganz entscheidend ist in diesem Zusammenhang unser Mentoren-Programm: Die Azubis – oder Trainees wie wir sie nennen – sitzen in der Fachabteilung direkt neben ihren Mentoren, die als Spezialisten im Tagesgeschäft unterwegs sind. Dort arbeiten Sie zunächst an überschaubaren Aufgabenstellungen, deren Komplexität mit ihrem zunehmenden Know-how beständig wächst – gerade weil sie ihre Fragen direkt an die Mentoren richten können. Wir nutzen auch ganz bewusst keine Lernlabore oder Schulungsräume, um der Gefahr einer „Verschulung“ des Ausbildungsbetriebs vorzubeugen.

Bekomme ich als Trainee nur einzelne Unternehmensbereiche zu sehen?

CH: Eindeutig „Nein“! Bei uns lernt jeder Azubi die unterschiedlichsten Bereiche und Fachabteilungen des Unternehmens kennen. Das wird möglich durch eine zeit- und lernintensive Rotation. Die Dauer eines einzelnen Ausbildungsabschnittes beträgt dabei jeweils zwischen 6 und 24 Wochen.

Welche Möglichkeiten hat der Trainee, selbst Schwerpunkte zu setzen?

CH: Nach dem zweiten Ausbildungsjahr überlegen wir gemeinsam mit dem Azubi, in welchen Bereich er sich hinein entwickeln möchte. Bei Kandidaten, denen wir eine Verkürzung der Ausbildung anbieten, kann das auch schon früher passieren. Berücksichtigt wird dabei auch ein mögliches Thema für die Abschluss-Prüfung bei der IHK, das sich natürlich in die vom Azubi gewählten Schwerpunkte einfügen sollte.

Wie hoch sind die Chancen übernommen zu werden?

CH: Es wäre ziemlich ungeschickt von uns, wenn wir eine Menge Know-how und Engagement in die Ausbildung neuer IT-Experten stecken würden – mit denen wir dann unsere eigenen Wettbewerber stärken, weil unsere ehemaligen Azubis dort mit Kusshand genommen würden! Um das zu verhindern, verschaffen wir den Trainees alle Möglichkeiten: Von den beim Start in den unbefristeten Vollzeit-Job benötigten speziellen Zertifikaten, über ein attraktives Gehalt bis zu enormen Entwicklungschancen. Deshalb in aller Deutlichkeit: Wir bilden aus, um zu übernehmen – das ist ganz klar unser Ziel!

Zum Abschluss noch die Frage: Wer sollte sich denn bei Ihnen um einen Ausbildungsplatz bewerben?

CH: Wir suchen Kandidaten mit Herzblut – bei denen sozusagen Informationstechnik bereits „in der DNA“ angelegt ist und die sich gleichzeitig aber auch als Dienstleister für ihren Kunden verstehen. Der biographische Hintergrund ist eigentlich zweitrangig – ob ein sehr guter Realschulabschluss, ein Top-Abitur oder auch ein abgebrochenes Studium. IT-Neulinge werden von uns genauso individuell und engagiert abgeholt wie „alte Hasen“, die vielleicht schon einige Semester Wirtschaftsinformatik studiert haben und dementsprechend eine ganz andere Wissenstiefe einfordern. Wer zu uns kommt, der sollte die Chance zum Karriere-Kick-Start, die ihm hier geboten wird, erkennen und nutzen wollen. Dann stehen ihm – oder natürlich auch ihr – alle Möglichkeiten offen.

Vielen Dank für das Interview!

   

Ein paar Eckdaten zur Ausbildung bei CANCOM Pironet

  • Jedes Jahr werden rund 10 Auszubildende eingestellt
 
  • Ausgebildet werden IT-Systemkaufleute (m/w) und Fachinformatiker für Systemintegration (m/w)
 
  • Die Ausbildung dauert in beiden Fällen jeweils drei Jahre
 
  • Eine Verkürzung ist bei entsprechender Eignung und konkreter Einstiegsperspektive im Fachbereich möglich
 
  • Beginn ist jeweils zum 1. September
 

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