Interviews
18. Oktober 2018
AUTOR: Businesscloud.de

„Es wird viel Wert auf die Azubis gelegt“

Interview mit Kölns bestem Azubi Robert Schönberger

Der 23-jährige Robert Schönberger hat seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann mit einem „Sehr gut“ abgeschlossen und wurde daher Anfang Oktober von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Wir haben unseren „Promi“-Azubi dazu interviewt.

Business-Cloud.de: Herzlichen Glückwunsch, Robert! Du bist Köln’s bester Azubi und warst damit zwar (noch) nicht im Fernsehen, aber prominent im „Kölner Stadt-Anzeiger“. Wir sind echt stolz auf Dich!

Robert Schönberger: Die Fernsehkarriere starte ich erst im nächsten Leben (lacht).
Im Ernst: Vielen Dank für das Kompliment, ich habe mich sehr gefreut über die Bestenehrung der IHK. Gleichzeitig bin ich froh, nun endlich mit der Ausbildung fertig zu sein und in meinem Traumberuf zu arbeiten. Natürlich habe ich mich selber dafür ins Zeug gelegt, aber diesen guten Abschluss habe ich definitiv auch CANCOM Pironet zu verdanken.

Fachinformatiker Systemintegration oder IT-Systemkaufmann?

Business-Cloud.de: Eigentlich wolltest Du ja nach eineinhalb Jahren als Azubi für IT-Systemkaufmann auf eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration umsatteln. Warum? Bzw. warum hast Du Dich dann doch entschieden, den eingeschlagenen Weg beizubehalten?

Robert Schönberger: Während der Rotation durch die verschiedenen Abteilungen habe ich recht schnell mein Herz an die Technik verloren. Meine Ausbilder haben mir jedoch Mut gemacht, die kaufmännische Ausbildung fortzuführen, weil ich meinen Hang zum Kaufmännischen nicht verleugnen kann. Außerdem waren seit Beginn der Ausbildung auch schon eineinhalb Jahre vergangen. Da alle Azubis individuelle Schwerpunkte setzen können, habe ich mich für einen technischen Fokus entschieden und eine entsprechende Übernahmeabteilung gewählt. So habe ich zusammen mit CANCOM Pironet beschlossen, meine Ausbildung als IT-Systemkaufmann zu beenden und dann trotzdem in der IT durchzustarten. Dafür, dass dies so problemlos geklappt hat, bin ich CANCOM Pironet sehr dankbar.

Wie den richtigen Ausbildungsplatz finden?

Business-Cloud.de: Wie bist Du eigentlich auf CANCOM Pironet in Köln gekommen?

Robert Schönberger: Nachdem ich mich für einen Abbruch meines Studiums entschieden hatte, habe ich zunächst über diverse Internetportale nach einer passenden Ausbildungsstelle gesucht. Mein Anspruch war der, bei einem Unternehmen zu starten, das seinen eigenen Nachwuchs ausbildet – also ausbildet, um dann auch zu übernehmen. Meine Auswahl fiel damals auf CANCOM Pironet, weil die Themen, mit denen sich das Unternehmen beschäftigt, die Zukunft sind.

Überzeugt hat mich dann auch die schnelle Antwort auf meine Bewerbung. Ich glaube, ich wurde innerhalb von 15 Minuten nach Absenden der E-Mail zurückgerufen! Sehr positiv fand ich dann auch die klare Struktur der Ausbildung, die mir im ersten Gespräch aufgezeigt wurde. Ich konnte sogar mit einem Auszubildenden sprechen, der seine Ausbildung im Jahr zuvor gestartet hatte. Der hat mir dann seine persönlichen Eindrücke mitgeteilt, was  für mich sehr wertvoll war. Kurzum, es hat sich gezeigt: CANCOM Pironet war die richtige Wahl.

Warum CANCOM Pironet?

Business-Cloud.de: Apropos „richtige Wahl“ – warum würdest Du anderen empfehlen, hier bei uns eine Ausbildung zu machen?

Robert Schönberger: Meiner Erfahrung nach sind es viele Punkte, die für CANCOM Pironet sprechen:

Man kann sich ausprobieren. Es gibt viele verschiedene Fachbereiche im Unternehmen und dadurch die Möglichkeit, sich im Rahmen einer intensiven Rotation unterschiedlichste Wirkungsfelder anzuschauen und dann für sich selber zu entdecken, was einen begeistert und wo man seine Stärken sieht.

Es wird viel Wert auf die Azubis gelegt – angefangen von ein bis zwei Ausbildungsbeauftragten pro Abteilung, die sich individuell um die Auszubildenden kümmern, über regelmäßige Beurteilungsgespräche mit den Ausbildungsverantwortlichen und dem entsprechenden Teamleiter bis hin zu »Zusätzen« wie den Besuch im firmeneigenen Rechenzentrum in Hamburg. Außerdem haben die Vorgesetzten jederzeit ein offenes Ohr für einen.

Sehr viel Fachwissen. Man bekommt viel Know-how vermittelt, das den Wissensstoff der Berufsschule deutlich überschreitet. Alle Azubis arbeiten im Tagesgeschäft an der Seite von Spezialisten, es gibt bei uns keine isolierten Lernwerkstätten.

Große Unterstützung von den Kollegen. Es gibt hier sehr freundliche und hilfsbereite Kollegen, die immer offen für Fragen sind und alles genau erklären. Man hat einfach das Gefühl, dass sich Zeit für einen genommen wird und man auch als Azubi ernstgenommen wird. Wir arbeiten alle auf Augenhöhe.

Und noch ein Tipp für »unglückliche Informatikstudenten«: So eine Ausbildung, wie ich sie bei CANCOM Pironet gemacht habe, ist eine echte Alternative zum Studium. Man kann dann ja immer noch einen Bachelor oder gar Master draufsetzen. In den meisten Fällen machen dann aber auch Zertifizierungen Sinn.

Was bringt die Zukunft?

Business-Cloud.de: Wie sieht’s bei Dir aus? Wirst Du auch noch studieren?

Robert Schönberger: Im Augenblick bin ich erst mal froh, dass ich nicht mehr lernen muss, sondern »nur« noch arbeiten darf (lacht). Im Ernst: Natürlich konzentriere ich mich auf mein Tagesgeschäft in meinem Team. In unserem Bereich gehört das ständige Lernen mit zum Berufsbild und ich möchte noch tiefer in unsere Themen einsteigen.

Für nächstes Jahr habe ich ein berufsbegleitendes Studium in Planung, ich möchte einen Bachelor in Wirtschaftsinformatik machen.

Business-Cloud.de: Und was ist mit Deinen Azubi-Kollegen?

Robert Schönberger: Wir wurden alle übernommen – insgesamt waren wir zu acht. Unsere Ausbildungsleitung hat dafür gesorgt, dass die Besten ein Empfehlungsschreiben für ein Weiterbildungsstipendium erhalten. Da drücke ich uns allen die Daumen.

Tipps für künftige Azubis

Business-Cloud.de: Kannst Du abschließend der »Azubi-Nachwelt« noch ein paar Tipps geben? Was sollte ein Azubi auf jeden Fall tun und was auf keinen Fall tun?

Robert Schönberger: Erst mal ein No-Go: Nicht zu starrsinnig in die Ausbildung hineingehen, sondern immer offen für neue Dinge sein.

Dann ein paar Tipps: Klingt vielleicht alt und abgedroschen, aber das Sprichwort »wer schreibt, der bleibt, hat sich mehr als einmal als sehr nützlich in meiner Ausbildungszeit herausgestellt. Das heißt konkret: Ich habe mir oft Dinge, die ich gelernt oder getan habe, aufgeschrieben und konnte somit immer wieder auf diese Unterlagen zurückgreifen, falls ich sie gebraucht habe. Als ITler gehört eine »anständige« Dokumentation mit zur Tätigkeit. Je früher man damit beginnt, umso schneller profitiert man von seinem Wissensmanagement.

Und: Interesse und Spaß an der Ausbildung zeigen, indem man immer wieder mit Ausbildungsbeauftragen spricht und auch mal nach neuen Aufgaben fragt. Kommt erstaunlich gut an 😉 Und immer an neue Herausforderungen herantrauen! Denn genau durch Situationen, die man nicht kennt, lernt man am meisten.


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