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CeBIT garantiert ohne Schneetreiben – ISVs auf unserem CeBIT-Stand besonders willkommen
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ITK-Benchmark mit aktuellen Zahlen: Über 5 Milliarden Euro für SaaS
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Gratulation zum Innovationspreis, humbee!
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Unser RZ-Chef: „Mit dem Standort Deutschland wird die Cloud »anfassbar«“
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CeBIT garantiert ohne Schneetreiben

CeBIT garantiert ohne Schneetreiben – ISVs auf unserem CeBIT-Stand besonders willkommen

Hannover im Sommer erleben auf der CeBIT 2018 vom 11. bis 15. Juni. Besuchen Sie CANCOM Pironet in Halle 17, D40 auf dem BITMi-Stand!

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SaaS: ITK-Benchmark mit aktuellen Zahlen

ITK-Benchmark mit aktuellen Zahlen: Über 5 Milliarden Euro für SaaS

Die aktuellen Zahlen aus unserem ITK-Benchmark zeigen: SaaS wird im Mittelstand immer beliebter. Am häufigsten kommt CCaaS zum Einsatz.

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Gratulation zum Innovationspreis, humbee!

Gratulation zum Innovationspreis, humbee!

Die humbee Collaboration-Plattform auf unserem BusinessCloud Marketplace hat den „Innovationspreis-IT“ gewonnen. Wir gratulieren!

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Unser RZ-Chef: Der Hüter der Cloud-Daten

„Mit dem RZ-Standort Deutschland wird die Cloud »anfassbar«“

Eberhard Hertwig ist Chef unseres RZ in Hamburg. Im Interview berichtet er über die heutigen Cloud-Sicherheitsanforderungen des Mittelstands.

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17. Mai 2018

SaaS: ITK-Benchmark mit aktuellen Zahlen

Über 5 Milliarden Euro für Software as a Service (SaaS) Mittelstand: SaaS liegt voll im Trend Oh weh: „88 Prozent der deutschen KMU investieren nicht in Software as a Service (SaaS) aufgrund von Datensicherheitsbedenken. Vorbehalte zur Datensicherheit in Cloud-Technologien sind bei Nichtnutzern in den letzten beiden Jahren sogar von 60 auf 91 Prozent gestiegen.“ So ist es in einem Bericht auf it-daily.net zu lesen. Diese Zahlen stammen aus dem SaaS-Report von Capterra, der sich wiederum auf eine Studie der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und von forcont business technology bezieht. Diese Untersuchung zeigt aber auch: Die „SaaS-Nutzung im Mittelstand nimmt zu“. Einen solchen Trend zu Software as a Service lässt auch unser ITK-Benchmark erkennen. Das Benchmark Tool wurde bisher knapp 2.000 mal von mittelständischen Unternehmen genutzt, um die Höhe des eigenen ITK-Budgets mit dem anderer Firmen derselben Branche und Größe zu vergleichen. Besonders beliebt: Collaboration- und Communication as a Service (CCaaS) Konkret zeigt der von techconsult und CANCOM Pironet erstellte ITK-Budget-Benchmark, dass vor allem Collaboration und Communication as a Service (CCaaS) »en vogue« sind: So werden bis Ende 2019 jährliche Wachstumsraten von 15 Prozent für Communication- und Collaboration-Lösungen aus der Cloud prognostiziert:   Bedenken wegen Datenschutz oder Datensicherheit? Sprechen Sie mit uns! Insgesamt geben deutsche Unternehmen laut unserem Analyse-Tool dieses Jahr 5,2 Milliarden für SaaS aus, wie Sie auf der techconsult-Website nachlesen können! Planen auch Sie, künftig SaaS einzusetzen, haben aber bisher aus Datenschutz- oder Datensicherheitsbedenken »einen großen Bogen« um Software aus der Cloud gemacht? Dann sprechen Sie mit uns! Wir zeigen Ihnen gern im persönlichen Gespräch auf, ob und welche Risiken in Ihrem konkreten Fall bestehen und wie sie sich minimieren lassen.
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15. Mai 2018

CeBIT garantiert ohne Schneetreiben

ISVs auf unserem CeBIT-Stand besonders willkommen Hallo Hannover – wir sind wieder mit dabei! Anfang März – haben Sie da auch so eine gewisse Unruhe, gepaart mit einem leichten Unwohlsein, verspürt? Zuerst konnten Sie sich keinen Reim darauf machen, doch dann wussten Sie, was Ihnen fehlt: Die CeBIT! Bis auf das Expo-Jahr 2000 war schließlich seit 1986 im März immer Hannover angesagt. Und jetzt plötzlich nicht mehr. Da kann man schon Entzugserscheinungen bekommen 😉 Doch Spaß beiseite! Dieses Jahr gibt es eine neue CeBIT zu einem noch nie dagewesenen Termin: vom 11. bis 15. Juni! Ob es deshalb eine „geile CeBIT“ wird, sei dahingestellt. Wir sind jedenfalls wieder mit von der Partie – in Halle 17, auf dem Stand D40 des Bundesverband IT-Mittelstand e.V., kurz BITMi. Im Fokus steht dort dieses Jahr unser speziell auf mittelständische Softwareanbieter zugeschnittenes Cloud-Enabling-Angebot. Insofern heißen wir vor allem Independent Software Vendors (ISVs) in Hannover willkommen. Doch selbstverständlich »dürfen« uns auch IT-Verantwortliche aus Anwenderunternehmen besuchen, die an unseren Private- und Public Cloud Angeboten interessiert sind. Als Multi Cloud Provider bieten wir für jedes Unternehmen die passende Cloud-Lösung. Cloud Enabling für ISVs – wir führen Softwarehersteller in die Cloud Heute ist es fast schon selbstverständlich, dass Kunden die Wahl haben, Software on-prem oder as a Service zu beziehen. Doch eine Cloud-Variante anzubieten, stellt gerade mittelständische ISVs vor große Herausforderungen. CANCOM Pironet hilft hier mit Technologie und Service: Zum einen bieten wir mit Platform as a Service (PaaS) eine breit aufgestellte technische Plattform, die sozusagen keine Softwareentwicklungswünsche offen lässt. Zum anderen unterstützen wir ISVs mit unserem Go-To-Market-Programm, das heißt: Schritt für Schritt überführen wir die Produkte von Softwareherstellern zusammen mit diesen in die Cloud. Wir begleiten von der Bestandsanalyse bis hin zum marktfähigen Angebot und garantieren den sicheren Betrieb. Optional übernehmen wir weitere Serviceleistungen bis hin zum 24/7-Help-Desk für ihre Endanwender. ISVs erhalten bei uns exakt so viel Unterstützung, wie sie benötigen – heute und morgen. Ein weiterer Vorteil unseres Angebots: Die Daten unserer Kunden werden in unseren eigenen – nach ISO 27001 zertifizierten – Hochsicherheitsrechenzentren in Hamburg gehostet, also gemäß dem strengsten Datenschutzrecht, nämlich dem deutschen. Und was kostet das alles? Auch hier kommen wir mit unserem preiselastischen „Pay as you grow“-Modell den ISVs entgegen. Jetzt Termin auf der CeBIT vereinbaren! Sie fragen sich, was das schöne Marketingwort „preiselastisch“ konkret bedeutet? Informationen dazu bietet Ihnen unsere Website. Jedoch ist alle Theorie grau bzw. unser Angebot jeweils auf die individuellen Anforderungen der jeweiligen Softwarehersteller zugeschnitten. Deshalb ist es am besten, wenn Sie sich persönlich über unser „ISV Cloud Enabling“ informieren – an unserem Stand auf der CeBIT. Lassen Sie uns also ins Gespräch kommen. Nennen Sie uns Ihre konkreten Herausforderungen beim Gang in die Cloud. Wir finden dann den passenden Mix aus PaaS und Service für Sie. Vereinbaren Sie noch heute mit uns einen Gesprächstermin. Schreiben Sie dazu einfach eine E-Mail an unsere Event Managerin Anja Herbrich. Wir freuen uns auf Sie – und sind mit Ihnen gespannt auf die neue Sommer-CeBIT! Eines ist schon mal sicher: Es wird die erste CeBIT garantiert ohne Schneeregen sein 🙂
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08. Mai 2018

Die Digitalisierung braucht menschliche Intelligenz

Weniger Digitalisierungsprobleme, zu wenig Fachkräfte Mensch wichtiger als Technologie Roboter sind immer häufiger in den Schlagzeilen: Zum Beispiel hilft die kleine Roboterdame Josie Passagieren am Münchener Flughafen, der kugelrunde Cimon wird künftig Astronauten ins All begleiten. Und kennen Sie schon „Yuki und Bank-Berater Numi“? Sie alle sollen immer menschenähnlicher werden. Denn Roboter sollen, wie die „SZ“ schreibt, generell „lernen, Emotionen zu erkennen und darauf zu reagieren“. Angesichts dieser Meldungen tut es richtig gut, sich mit der „ IT-Trends-Studie 2018“ von Capgemini zu befassen. Denn eines ihrer zentralen Ergebnisse lautet: „Für den Erfolg der Digitalisierung scheinen Menschen wichtiger zu sein als Technologien. Denn CIOs halten die Etablierung von interdisziplinären Teams aus IT- und Fachspezialisten für die wichtigste Maßnahme, damit die Digitalisierung gelingt.“ Wir Hominiden werden also doch noch gebraucht! Zudem zeigt die Studie, an der  insgesamt „121 IT-Verantwortliche von Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz“ teilgenommen haben, „dass die Probleme mit der Digitalisierung in Unternehmen abnehmen“. Mehr erfreuliche Nachrichten lesen Sie im „IT-Business“-Beitrag „Capgemini IT-Trends-Studie 2018: Zufrieden mit der Digitalisierung“. Fachkräfte für den Digitalisierungserfolg dringend erforderlich Allerdings hat die Capgemini-Studie nicht nur Erfreuliches zutage gefördert. Denn wenn auch laut Studie deutlich weniger CIOs von Problemen bei der Digitalisierung berichten – „Die Quote sank gegenüber der Vorjahresstudie von 72,7 Prozent auf 62,9 Prozent“ –, so ist die größte Hürde „nach wie vor der Mitarbeitermangel“. Damit besteht die zweitwichtigste Maßnahme für den Digitalisierungserfolg in „gezielte[r] Rekrutierung von Mitarbeitern mit dem entsprechenden Know-how“. Doch woher die dringend benötigten Fachkräfte nehmen, von denen laut Bitkom in Deutschland an die 55.000 fehlen sollen? Vielleicht mal einen Blick in die Nachbarländer werfen, zum Beispiel nach Österreich? Doch oh weh, dort können laut Fachverband Unternehmensberatung/Informationstechnologie (UBIT) „derzeit bis zu 10.000 IT-Fachkräfte-Jobs nicht besetzt werden“, wie Sie im „kurier.at“-Artikel „IT-Arbeitsmarkt komplett ausgetrocknet“ genauer nachlesen können. Geld allein reicht nicht – Entwickler wollen sich entwickeln Was also tun – mehr Geld auf den Tisch legen? Nicht nur. Denn laut einer aktuellen Studie des Personaldienstleisters Robert Half sind herausfordernde Aufgaben mindestens genauso wichtig wie ein gutes Gehalt. So sind sich 27 Prozent der befragten CIOs bewusst, „dass es im eigenen Unternehmen mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten für IT-Fachkräfte gibt. Weitere Gründe sind mit jeweils 27 Prozent zu niedrige Vergütung, mangelnde Anerkennung und schlechte Work-Life-Balance“, wie Sie auf „IT-Business“ genauer nachlesen können. Dass man IT-Fachkräfte im Allgemeinen und Software-Entwickler im Speziellen am besten mit spannenden Aufgaben locken kann, zeigt auch eine Umfrage von „berufebilder.de“. Dort heißt es: „Unsere Umfrage hat ergeben, dass jeder zweite Programmierer (60 Prozent) eigentlich am liebsten Code schreiben möchte.“ Wer hätte das gedacht? 😉 Im Ernst: Wenn Sie auf der Suche nach wirklich herausfordernden Aufgaben sind, dann sehen Sie sich am besten unsere aktuellen Stellenangebote an – für unsere Standorte in Köln, München, Stuttgart, Hamburg, Nürnberg, Frankfurt, Leipzig und Berlin.
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04. Mai 2018

Gratulation zum Innovationspreis, humbee!

humbee solutions GmbH gewinnt „Innovationspreis-IT“ in der Kategorie „Office Management“ Preisgekrönte Collaboration-Plattform „humbee“ Bereits seit Anfang des Jahres gibt es den „digitalen Arbeitsplatz“ von humbee auf unserem BusinessCloud Marketplace. Deshalb freuen wir uns, dass die „Initiative Mittelstand“ jetzt die Collaboration-Plattform von humbee in der Kategorie „Office Management“ mit dem diesjährigen „Innovationspreis-IT“ ausgezeichnet hat, und sagen: „Herzlichen Glückwunsch, liebe humbees.“ humbee macht dem Mittelstand das Arbeitsleben leichter Weil wir die Collaboration-Plattform der humbee solutions GmbH im Rahmen des „Onboardings“ auf unserem Cloud-Marktplatz auf »Herz und Nieren« überprüft haben, sind wir offen gestanden nicht allzu überrascht, dass das Start-up aus Meerbusch mit dem sympathischen Bienenlogo die Fachjury aus Professoren, IT-Branchenexperten, Wissenschaftlern und Journalisten von ihrer Collaboration-Plattform überzeugen konnte. Denn humbee macht einem mittelständischen Unternehmen das Arbeitsleben leichter: Projekte, Themen oder Aufgaben sind mit humbee einfach im Team zu bearbeiten. Auf der „Summ-Bienen“-Plattform finden sich alle Informationen, Dokumente und Aufgaben zu einem Vorgang zentral an einer Stelle, und zwar jeweils die aktuelle Version. Zusätzlicher Aufwand, weil jemand an der Vorgängerversion weitergearbeitet hat, oder langwieriges Suchen nach dem aktuellen Dokument gehören damit der Vergangenheit an. Der „Innovationspreis-IT“ wird seit 15 Jahren von der Initiative Mittelstand verliehen. Hier finden Sie weitere Informationen zum „Innovationspreis-IT 2018“ . Mehr Details zur Collaboration-Plattform von humbee bietet Ihnen die humbee-Website. Sie sind jetzt neugierig geworden und wollen die humbee-Lösung kennenlernen? Hier finden Sie die kostenfreie Testversion!
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03. Mai 2018

E-Mail-Archivierung: Keine Suche mehr nach der Nadel im Heuhaufen

E-Mail-Archivierung: Keine Suche mehr nach der Nadel im Heuhaufen Auch was auf den ersten Blick wie ein alter Hut erscheint, kann sich bei näherer Betrachtung als topaktuell erweisen, wenn nicht gar als „heißes Eisen“. Die Rede ist von der guten alten E-Mail-Archivierung, deren klassische Vorteile eigentlich längst bekannt sind. Dazu zählt auf jeden Fall die zentralisierte, sichere Ablage der E-Mails – entweder des ganzen Unternehmens oder auch nur selektiv. Hinzu kommt der gesparte Speicherplatz, weil voluminöse Anhänge nicht mehr bei jedem an der Kommunikation Beteiligten abgelegt werden, sondern nur noch einmal zentral. Und dass das Unternehmen echtes Geld spart, wenn die Mitarbeiter E-Mails in Sekunden wiederfinden, anstatt ihre kostbare Arbeitszeit mit der Suche nach vermeintlich wichtigen, aber unauffindbaren elektronischen Nachrichten zu verbringen, versteht sich sozusagen von selbst. Wann ist Revisionssicherheit sinnvoll? Weil das Dickicht rechtlicher Bestimmungen hierzulande permanent dichter wird, gerät aber eine weitere Funktion zunehmend in den Fokus: Die Revisionssicherheit. Denn immer wichtiger wird, dass sich relevante E-Mails unveränderbar archivieren lassen – um alle Dokumentationspflichten einzuhalten. Sinnvoll ist auf jeden Fall zu prüfen, ob dabei wirklich alle Mitarbeiter-E-Mails erfasst werden sollten oder ob wegen der Kosten nicht besser eine genaue Differenzierung wünschenswert wäre. Besonders effizient ist es jedenfalls, wenn sich gezielt festlegen lässt, wo genau diese recht teure Funktion zum Einsatz kommt – also eine revisionssichere Archivierung zum Beispiel nur in bestimmten Abteilungen wie Buchhaltung, Investor Relations oder Human Resources erfolgt. Werden alle Qualitätsmerkmale erfüllt? Wer sicherstellen möchte, dass er wegen der rechtlichen Anforderungen auf der sicheren Seite ist, sollte dabei auch konsequent sein – und darauf achten, dass der Betrieb der Anwendung in Deutschland und unter Beachtung strengster Qualitätsmerkmale erfolgt. Ob also zum Beispiel ein zertifiziertes Managementsystem für Informationssicherheit nach ISO 27001 vorhanden ist sowie ein ebenfalls zertifiziertes internes Kontrollsystem – kurz IKS – nach ISAE 3402, Teil II. Und auch das Testat über die explizite Einhaltung der GoBD-Anforderungen zählt dazu, wenn das in dem jeweiligen Business-Szenario angesichts der zu archivierenden Dokumente sinnvoll erscheint. Mit Archivierung „Made in Germany“ Damit der beschriebene Nutzen nicht von vermeidbaren Aufwendungen für die IT-Infrastruktur und deren Administration getrübt wird, kommt eigentlich nur eine Cloud-Lösung in Frage – natürlich aus einem deutschen Datacenter. Und das i-Tüpfelchen besteht darin, dass der Cloud Provider sogar mehrere Anbieter von E-Mailarchivierungs-Software als Partner im Köcher hat, zwischen denen der Kunde sich entscheiden kann. So ist sichergestellt, dass der Anwender genau die Lösung in die Hände bekommt, die die Anforderungen des konkreten Business-Szenarios am besten erfüllt. Weil beispielsweise die besagte GoBD-Zertifizierung, selektive Revisionssicherheit, spezielle Workflows zur Anpassung bestimmter Geschäftsabläufe benötigt werden – oder auch ganz andere Funktionalitäten. Niedrige Einstiegshürden dank Cloud-Lösung Unter dem Strich lässt sich feststellen, dass sich die zahlreichen Vorteile einer unternehmensweiten E-Mail-Archivierung – von den gesparten Kosten für Storage über die effizientere Nutzung der Arbeitszeit durch die Mitarbeiter des eigenen Unternehmens bis zur vorbeugenden rechtlichen Absicherung – nicht von der Hand weisen lassen. Umso unverständlicher ist eigentlich, warum solche Lösungen nicht schon längst bei den Anwendern obligatorisch sind. Und dem beliebten Gegenargument „Schon wieder ein neues System mit zusätzlichen Kosten“ nimmt ein Cloud-Angebot, bei dem der nötige Aufwand sehr schlank beleibt, weil keine eigene IT-Infrastruktur erforderlich ist, eigentlich von vornherein den Wind aus den Segeln. Mehr Infos zum Thema „E-Mail-Archivierung aus der Cloud – Made in Germany“ gibt`s übrigens hier
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30. April 2018

Multi Cloud: Prost Cloud, Vielfalt erfreut!

Klarer Trend: Viele Clouds von unterschiedlichen Anbietern Multi-Vendor-Cloud im Kommen Haben Sie’s auch schon probiert? Eines der leckeren Craft-Biere? Offensichtlich entdecken immer mehr Menschen das Geschmackserlebnis der neuen Mixturen, die nicht »rein« aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser bestehen. So meldet der Deutsche Brauer Bund zu Beginn dieses Jahres, dass im vergangenen Jahr 82 neue Betriebe dazugekommen sind und die Zahl deutscher Brauereien weiterwächst – auf über 1.500! Tja: „Vielfalt erfreut“ – das war schon vor rund 2.500 Jahren so und gilt nicht nur für Biertrinker, sondern auch für Cloud-Anwender. Die greifen gern auf die große Cloud- und damit auch Anbieter-Vielfalt zurück. So ergibt eine aktuelle Untersuchung von PAC, dass die sogenannte „Multi-Vendor-Cloud“ an Beliebtheit gewinnt: Für 60 Prozent der von PAC befragten Unternehmen kommen „Cloud-Lösungen von verschiedenen Anbietern in Frage“. Differenziert man dieses Ergebnis nach mittelgroßen und großen Firmen, zeigt sich: 65 Prozent „Multi-Vendor-Cloud-Liebe“ bei den Mittelgroßen (500 bis 1.000 Mitarbeiter) gegenüber „nur“ 55 Prozent bei den Großen (1.000 bis 2.000 Angestellte). Den Grund dafür lesen Sie im Beitrag „Multi-Vendor-Cloud gewinnt an Bedeutung“ von Michael Sailer, Analyst Cloud & IoT bei PAC, den Sie auf „Business-Cloud.de“ finden. Multi Cloud für weniger Kosten – stimmt das? Dass die Cloud-Vielfalt den Unternehmen zunehmend schmeckt, zeigt auch eine aktuelle Studie von BMC Software, bei der „mehr als 1.000 Entscheidungsträger der IT-Branche aus elf Ländern befragt“ wurden. Demnach ist die Multi Cloud „in vielen Firmen längst Realität“. Und warum? „45 Prozent der global Befragten [gaben] an, dass Kostenoptimierung ein Grund für die Verwendung von mehr als einem öffentlichen Cloud-Anbieter ist. Fast genauso vielen, nämlich, 44 Prozent, ist Flexibilität besonders wichtig – und 40 Prozent wollen mit mehreren Cloud-Anbietern Risiken minimieren“, wie Sie bei „Kroker’s Look @ IT“ nachlesen können. Ob die Strategie »Viele Clouds für weniger Kosten« tatsächlich aufgeht? Wer weiß das schon so genau? (Zu) viele der im Rahmen der BMC-Studie Befragten geben zu, dass sie keinen Überblick über die Cloud-Kosten haben. So wird Bill Berutti, Präsident von Enterprise Solutions bei BMC, auf „it-business.de“ mit den Worten zitiert: „Der Hauptgrund für Multi-Cloud-Lösungen ist Kostenoptimierung, dennoch wissen zwei von fünf IT-Managern nicht, welche Kosten dabei eigentlich für ihr Unternehmen entstehen.“ Jedoch scheint das Problem „Komplexität der Multi-Cloud-Lösungen“ zumindest von 80 Prozent der Studienteilnehmer erkannt zu sein. KI für Multi-Cloud-Management? Es geht auch einfacher! Fast ebenso viele Unternehmen werden laut BMC-Studie in punkto Multi-Cloud-Management aktiv: „78 Prozent der Entscheidungsträger in der IT-Branche geben an, dass ihre Unternehmen nach Wegen suchen, mithilfe Künstlicher Intelligenz Probleme der Multi-Cloud-Verwaltung zu lösen.“ Dies klingt jedoch, als würde das Ganze noch ein Weilchen dauern. Wer bereits heute auf Heller und Pfennig wissen will, was er für seine Cloud-Vielfalt ausgibt, der bedient sich einfach auf unserem BusinessCloud Marketplace: Dort findet sich ein breites Portfolio an Cloud-Sorten und Cloud-Arten – von den Hyperscalern bis hin zu kleinen Spezialsoftwareanbietern. Und das alles mit einheitlichem Vertragsmanagement und einheitlicher Rechnungsstellung für die gesamte X-as-a-Service-Landschaft. Damit reicht also menschliche Intelligenz vollkommen aus, um zu wissen, was der jeweilige Cloud-Mix kostet: Einfach auf unsere Rechnung gucken. In diesem Sinne sagen wir: Schenken Sie sich ein (Craft-)Bier ein und gehen dann gemütlich auf unserem Cloud-Marktplatz shoppen. Prost! 🙂
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26. April 2018

All IP-Umstellung: Kein Anschluss unter dieser Nummer

All-IP-Umstellung: Kein Anschluss unter dieser Nummer Nicht erreichbar zu sein - das ist im Zeitalter der Multichannel-Kommunikation per Telefon, Website, Social Media und E-Mail für viele eine Horrorvorstellung. Erst recht für Unternehmen, die ja immerhin auf den Kontakt mit Kunden und Partner angewiesen sind, um Geschäft zu generieren. Und doch könnte dieses Szenario bald manchem bevorstehen. Jenen Anwendern nämlich, die noch über analoge Anschlüsse oder einen Zugang per ISDN verfügen. Denn der magentafarbige Telekommunikationsriese aus Bonn hat zwischenzeitlich alle verbliebenen Kundenverträge gekündigt. Hintergrund ist das Ziel, noch 2018 die Umstellung auf All IP – also internetbasierte Technologie – vollständig abzuschließen. Wer also die entsprechenden Hinweis- und Kündigungsschreiben einfach ignoriert und das Problem auszusitzen versucht, den wird voraussichtlich noch in diesem Jahr der kommunikationstechnische Todesengel ereilen. Keine Zeit verlieren und sofort das Heft des Handelns in die Hand nehmen, lautet deshalb die Devise. Aus der Not eine Tugend machen Allerdings empfiehlt es sich, einen kühlen Kopf zu behalten und genau zu überlegen, was zu tun ist. Wer in Panik verfällt und meint, er müsse – koste es, was es wolle – seine betagte Telefonanlage aufwändig für das digitale Zeitalter fit machen, der läuft Gefahr, wertvolle Ressourcen einfach aus dem Fenster zu werfen. Wobei im günstigsten Fall lediglich der alte Zustand wiederhergestellt wird. Zusätzliche Mehrwerte können auf diese Weise jedenfalls nicht erzeugt werden, da sie mit den alten Systemen gar nicht nutzbar sind. Im Gegensatz dazu lassen sich mit internetbasierter Technologie dank Unified Communication and Collaboration – kurz: UCC – die Kommunikationskanäle sinnvoll miteinander verknüpfen und Abläufe deutlich effizienter gestalten. Das gilt sowohl für Vorgänge innerhalb des Unternehmens als auch für solche, an denen beispielsweise Kunden, Partner, Lieferanten oder andere Dritte partiziperen. Ratsam ist also, die Gelegenheit am Schopf zu packen und die Bandbreite der neuen Funktionalitäten einmal genau unter die Lupe zu nehmen: „Was macht in meinem Business-Szenario Sinn? Wie und womit lassen sich die Prozesse in meinem Unternehmen noch besser unterstützen?“, um anschließend ganz gezielt zu investieren. „Augen auf“ beim Produktkauf Damit der Kunde tatsächlich von einer großen Bandbreite profitiert, unterhalten wir enge Technologie-Partnerschaften nicht nur mit einem der großen UCC-Anbieter, sondern gleich mit mehreren der hierzulande führenden Player. Dabei haben die Hersteller in ihren UCC-Portfolios teilweise sehr unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt – von der reinen Sprachtelefonie über Team Messaging und Video-Telefonie bis zu komplexen Collaboration-Lösungen, wobei die Telefonie mangels Zugang zum öffentlichen Netz ausschließlich über das Internet erfolgt. Bei uns stammen diese Angebote von unseren langjährigen UCC-Partnern Cisco, Microsoft oder NFON. Unternehmen erhalten von uns aber nicht nur jeweils die neuste Technologie von diesen Providern, sondern auch wichtige Dienstleistungen darüber hinaus. Die Palette reicht von Workshops und Consulting bis zu Services, die dem Kunden bei der Konzipierung und Umsetzung einer Kommunikationsstrategie unter die Arme greifen. Dank Dienstleister nicht im Alltagskleinklein verlieren Auch Managed Services sind im Angebot, damit sich der Kunde nicht mit aus seiner Sicht zwar notwendigen, aber vom Kerngeschäft ablenkenden Aufgaben beschäftigen muss. Zum Beispiel die cloudbasierte UCC-Lösung von NFON, bei der der Fokus auf virtueller Telefonie liegt: Mit einem Managed Service von CANCOM Pironet profitiert das Unternehmen davon, dass immer die notwendige Bandbreite zur Verfügung steht, die für hochwertige Telefonie benötigt wird. Möglich ist das, weil die einzelnen IP-Pakete beim Transport durch das Netz nach ihrer Wichtigkeit differenziert werden – und die Sprachpakete eben Vorrang genießen. Sinnvoll ist außerdem, die gesamte Administration der cloudbasierten Telefonanlage als Managed Service zu beziehen – von der Einrichtung der Nebenstellen bis zur individuellen Rufgruppenanlage. So lässt sich verhindern, dass sich die Verantwortlichen des Kundenunternehmens künftig im alltäglichen Technik-Kleinklein verlieren. Unter dem Strich gilt: Angesicht des bevorstehenden Aus für ISDN und Analog-Telefonie ist es kein Wunder, dass die Marktforscher hierzulande für Communication and Collaboration as a Service weiterhin saftige Wachstumsraten prognostizieren. So sehen zum Beispiel die Analysten von techconsult nach einer Steigerung des Marktes um 15,2 Prozent im letzten Jahr für 2018 sogar einen Anstieg um 15,5 Prozent voraus, auf dann knapp 3 Milliarden Euro. Und davon profitieren nicht allein die Anbieter, sondern auch die Anwender: In einem Fall haben wir einen Kunden aus der Dienstleistungsbranche dabei unterstützt, die analoge Telefonie in nur zwei Wochen durch eine unternehmensweite UCC-Lösung zu ersetzen: Damit hat das Unternehmen nicht nur rechtzeitig den Umstieg auf Brieftauben in der Kommunikation als letzten Ausweg verhindert, sondern ist heute vielmehr in der Lage, sowohl intern wie nach außen hin so effizient und schnell zu kommunizieren, wie es nie zuvor möglich war.
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24. April 2018

Weltweite Zusammenarbeit von Menschen – und Robotern

Hand in Hand: Mit KI gemeinsam in die digitale Zukunft „Die Welt im Jahr 2030“ Wie können wir den Herausforderungen des technikgetriebenen Wandels begegnen? Befragt man dazu Führungskräfte rund um den Globus, so klingt die Antwort nach „We are the world“ – dem weltberühmten Song aus der Feder von Michael Jackson und Lionel Richie. Denn: „Wie eine von Fujitsu in Auftrag gegebene Studie mit 1.400 Teilnehmern aus den Chefetagen weltweit aktiver Unternehmen zeigt, glauben ganze 84 Prozent an die Notwendigkeit einer umfassenden Zusammenarbeit.“ Was heißt das konkret? Etwa die Hälfte der Befragten meint, dass hier internationale Organisationen wie die UNO gefragt sind, „46 Prozent finden, nationale Regierungen sollten sich zuvorderst dieser Aufgabe annehmen“. Über ein Drittel (37 Prozent) „nehmen zudem die Unternehmen in die Pflicht und 35 Prozent die Industrie- und Branchenverbände“. Jedoch: Mehr als drei Viertel meinen, „dass ihre Regierung sowie die internationalen Organisationen derzeit keine ausreichenden Aktivitäten planen oder überhaupt dazu in der Lage wären“. Hier besteht also noch reichlich Aktionsspielraum. Mehr zum „Fujitsu-Timeline-2030-Bericht“ lesen Sie im „IT-ZOOM“-Artikel „Die Welt im Jahr 2030 – Gemeinsam den digitalen Wandel stemmen“. Den Bericht selbst (in englischer Sprache) finden Sie auf dieser Fujitsu-Microsite. Keine Angst vor Kollege Roboter Freundlicherweise skizziert der Fujitsu-Bericht zwei Szenarien – ein positives und ein negatives. Somit können wir uns also quasi aussuchen, ob wir künftig auf „The Path to Prosperity“ oder „The Road to Regression“ wandeln. Wandeln wird sich auf jeden Fall etwas. Dafür werden allein Künstliche Intelligenz und Robotics sorgen. Dass man sich davor nicht zu fürchten braucht, zeigt eine aktuelle Studie von Pegasystems, bei der „845 Führungskräfte […] zu ihren Ansichten über die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung für den Arbeitsplatz der Zukunft befragt [wurden].“ Das überraschende Ergebnis: „88 Prozent haben nichts gegen die Einführung von Maschinen als Kollegen einzuwenden, im Gegenteil, sie sind nach ersten Erfahrungen mit den neuen Kollegen sogar durchaus zufrieden.“ Ob das daran liegt, dass man seine Urlaubswünsche nicht mit den lieben Roboterkollegen abstimmen muss und sie auch gewiss nie schlecht gelaunt und mürrisch antrifft? Die wahren Gründe pro Blechmitarbeiter lesen Sie im „aquisa“-Bericht „Künstliche Intelligenz: Mitarbeiter können sich Maschinen als Kollegen gut vorstellen“. „Die Zukunft wird ein lebenslanges Lernen bringen“ Aber noch einmal zurück zum „2030-Bericht“ von Fujitsu. Demnach „werteten die Führungskräfte die Automatisierung (86 Prozent) als wichtigsten Trend, gefolgt von lebenslangem Lernen und der digitalen Staatsbürgerschaft (je 73 Prozent)“. Fast drei Viertel der Befragten sind sich also einig, dass ständige Fortbildung zum Tagesgeschäft gehört, man also nie ausgelernt hat. Dieser Meinung ist auch der deutsche Informatiker und Robotik-Spezialist Sebastian Thrun, der 2011 mit anderen Professoren die Online-Universität Udacity aus der Taufe gehoben hat. Im ZEIT-Interview (lesenswert!) sagt er: „Der Mythos, dass man mit einer einzigen Ausbildung im Leben klarkommt, stellt sich immer mehr als unwahr heraus. Der Durchschnittsamerikaner durchläuft heute schon sieben verschiedene Karrieren in seinem Leben. Die Zukunft wird ein lebenslanges Lernen bringen.“ Dieser Ansicht sind auch der eco Verband und Arthur D. Little in ihrer aktuellen Studie „Der deutsche Smart-City-, Smart-Home- und Industrial-IoT-Markt 2017-2022“. Daraus geht unter anderem hervor, dass Unternehmen sich „voll auf die Digitalisierung einstellen [müssen], um auch noch in zehn Jahren bestehen zu können. Fortbildungen und lebenslanges Lernen werden 2018 stärker denn je Grundvoraussetzung für beruflichen Erfolg.“ Auf „web.eco.de“ finden Sie weitere interessante Studienergebnisse.
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19. April 2018

Unser RZ-Chef: Der Hüter der Cloud-Daten

„Mit dem Standort Deutschland wird die Cloud »anfassbar«“ Interview mit Eberhard Hertwig, Head of Datacenter Hamburg Auch wenn die Cloud inzwischen im Mittelstand angekommen ist: Es schmeckt vielen Unternehmenslenkern nach wie vor nicht recht, dass sie dabei ihre Daten aus der Hand geben. So zeigt eine aktuelle PAC-Studie: Bei über 60 Prozent der befragten Mittelständler ist das Thema Compliance, allen voran der Datenschutz, die Cloud-Hürde schlechthin. Für unseren Kollegen Eberhard Hertwig lässt sich das nur schwer nachvollziehen – vielleicht deswegen, weil er ganz genau weiß, wo die Unternehmensdaten in der Cloud ruhen. Denn als unser Head of Datacenter Hamburg kennt er sein Rechenzentrum wie seine eigene Westentasche. Wir haben uns mit ihm unterhalten. Wie heißt die Kundenfrage Nummer eins? Business-Cloud.de: Wie ist Deine Erfahrung aus den Gesprächen mit unseren Kunden: Ist das größte Bedenken tatsächlich die Compliance, also wirst Du in punkto Auslagern von Daten als erstes nach der Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien gefragt? Eberhard Hertwig: Je nach Fachgebiet der einzelnen Person sind Interesse und Fragen sehr unterschiedlich. Grundsätzlich steht aber die physikalische Sicherheit unseres Rechenzentrums im Vordergrund. So können wir mit unserem Sicherheitsleitstand, der 24x7, 365 Tage im Jahr besetzt ist, operative und sicherheitsrelevante Maßnahmen sofort einleiten beziehungsweise umsetzen. Weitere Fragen gibt es nach der Nachweisführung des Zutritts, gerade was Fremd- und Service-Unternehmen anbelangt, sprich: Wer darf wann und wie oft das Rechenzentrum betreten? Zudem interessieren sich unsere Kunden dafür, dass unser RZ komplett videoüberwacht ist und jeder Techniker, der im Rechenzentrum arbeiten möchte, von Sicherheitspersonal begleitet wird. Business-Cloud.de: Das heißt also, dass die Themen Compliance und Datenschutz bei unseren Kunden gar keinen so hohen Stellenwert haben? Eberhard Hertwig: Compliance und Datenschutz spielen eine sehr große Rolle bei unseren Kunden. Gerade die EU-Datenschutzgrundverordnung und das neue Bundesdatenschutzgesetz, welche beide am 25.Mai dieses Jahres in Kraft treten. Wir müssen dokumentieren und nachweisen, wie wir den Schutz der Daten unserer Kunden und Lieferanten sicherstellen. Dazu gehört auch, dass wir unseren Bestandskunden und auch Neukunden bei Besichtigungen und Begehungen im Rechenzentrum ein Gefühl der Sicherheit vermitteln können. Dabei spielt bei der Überprüfung der Dokumente während unserer täglichen Arbeit vor Ort das Information-Security-Management-System eine wichtige Rolle. Durch eine funktionierende Compliance-Organisation bei CANCOM Pironet können die straf- und zivilrechtlichen Risiken reduziert werden. Effektive Compliance-Strukturen stellen aber auch einen Wettbewerbsvorteil dar. Denn bei der Auftragsvergabe durch Kunden werden immer öfter Aufträge nur dann vergeben, wenn funktionierende Compliance-Strukturen nachgewiesen werden können. Was hat sich in den letzten Jahren geändert? Business-Cloud.de: Seit ziemlich genau acht Jahren verfolgen wir die Entwicklung von Cloud und Cloud-Markt auf diesem Blog. In dieser Zeit hat sich eine Menge getan – die Cloud ist heute nahezu selbstverständlich geworden. Und glaubt man den Studien, so ist jetzt auch im Mittelstand das Cloud-Eis gebrochen. Wie erlebst Du das? Wird Dein RZ bald zu klein, weil es immer mehr Mittelständler in die Cloud zieht? Eberhard Hertwig: Die Wanderung des Mittelstandes in die Cloud ist klar zu erkennen und wir freuen uns natürlich darüber, weitere Kunden aus dem Mittelstand begrüßen zu dürfen. Unsere Kapazitäten haben wir sehr langfristig geplant und sind bereit, uns den Marktanforderungen zu stellen. Was das »Cloud-Eis« anbelangt, würde ich sagen: Die Führungskräfte der Unternehmen haben in der Mehrzahl erkannt, dass die IT ihres Unternehmens keine Kernkompetenz mehr darstellt. Des Weiteren ist eine Cloud-Lösung viel flexibler und kostengünstiger als eine eigene große IT-Abteilung. Mit anderen Worten: Inzwischen hat es sich sozusagen »herumgesprochen«, dass die Cloud die für die digitale Transformation notwendige Skalierbarkeit bietet inklusive einer sehr hohen IT-Sicherheit. Auch sind mit der Cloud die erforderlichen IT-Projekte deutlich schneller umzusetzen. Wie wichtig sind Zertifizierungen? Business-Cloud.de: Die Rechenzentren von CANCOM Pironet haben ein zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem nach ISO 27001 und ein internes Kontrollsystem nach dem internationalen Standard ISAE 3402, Typ II. Erwerb und ständige Aktualisierung beider Zertifikate kosten viel Zeit und Geld. Interessieren sich die Kunden überhaupt für unsere Zertifizierungen? Oder könnten wir uns den ganzen Aufwand im Prinzip sparen? Eberhard Hertwig: Unsere Kunden interessieren sich sehr für Zertifizierungen. Vor allem für die ISO 27001, ISAE 3402 Typ II. Insofern: Auf Zertifizierungen zu verzichten wäre fatal. Oder anders formuliert: Der Aufwand für Zertifizierungen lohnt sich auf alle Fälle. Denn sie sind ein wichtiger Orientierungspunkt im RZ-Markt. Mit Zertifizierungen wissen unsere Kunden, was sie von uns erwarten können. Wie wichtig ist der Standort Deutschland? Business-Cloud.de: Im Zuge der NSA-Affäre 2013 waren Rechenzentrumsstandort und Nationalität der Firma, die es betreibt, das »Zünglein an der Cloud-Waage«. Wie ist das inzwischen? Welchen Stellenwert hat die Tatsache, dass wir ein deutscher Cloud-Anbieter mit Rechenzentren in Deutschland sind, die man sogar besichtigen kann? Eberhard Hertwig: Mit dem Standort Deutschland wird für unsere Kunden die Cloud sozusagen »anfassbar«. Unsere Kunden können sich vor Ort ein Bild davon machen, wie sicher unser Rechenzentrum ist und welches Team dahintersteckt. Das schafft Vertrauen in punkto Sicherheit und Verfügbarkeit. Uns ist es wichtig, ein Vertrauen bei unseren Kunden zu wecken, damit sie ein Gefühl der Sicherheit für ihre ausgelagerten Daten entwickeln können. Meiner Erfahrung nach ist es für unsere Kunden sehr wichtig, dass man bei uns die Cloud sozusagen zu Gesicht bekommt. Wir haben auch ein Video mit einem Rundgang durch unser Rechenzentren gedreht, in dem für den Kunden unsere Arbeit verständlicher und anschaulicher dargestellt wird. Was könnte eigentlich alles passieren? Business-Cloud.de: Wenn man sich unsere neue Broschüre „Deutsche Rechenzentren & deutscher Datenschutz“ ansieht, dann heißt es darin: „Schutz vor allen Risiken“. Was könnte denn eigentlich alles passieren? Eberhard Hertwig: Mit unserem 24x7x365-besetzten Sicherheitsleitstand können wir das Rechenzentrum gegen Einflüsse von außen, zum Beispiel Einbruchs- oder Sabotageversuche, absichern. Unberechtigtem Zutritt setzen wir mehrere Zutrittskontrollsysteme entgegen sowie eine Videoüberwachung, die mit 360-Grad-Full-HD-Dome-Kameras im Innen-und Außenbereich des Rechenzentrums auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Durch die Anzahl der Kameras haben wir in unserem Rechenzentrum keinen Winkel, der nicht überwacht wird, sowie die Möglichkeit, durch Infrarottechnik den Außenbereich auch nachts ohne Probleme zu überwachen. Bei technischen Störungen, beispielsweise einem Ausfall des öffentlichen Stromnetzes, können wir ebenfalls sofort mit unseren zwei Netzersatzanlagen reagieren und den sicheren Betrieb des RZ gewährleisten. Unsere Gebäudeleittechnik zeigt uns sofort an, sobald Abweichungen vom Soll-Zustand der TGA, also der „Technischen Gebäudeausrüstung“, vorliegen. Feuer und auch Schwelbrände haben bei uns aufgrund eines vorbeugenden Brandschutzes keine Chance. Durch unsere Rauchansaugsysteme und unsere Gaslöschanlage können wir jeden Brand bereits in der Entstehungsphase ersticken – ohne Einfluss auf nichtbetroffene Systeme. Leckagen setzen wir ein Leckagewarnsystem entgegen, welches uns auf zwei Meter genau anzeigt, wo Handlungsbedarf besteht. Kurz gesagt: Wir sind in der Lage, wirklich jedes Ereignis, das sich negativ auf unsere Kunden auswirken könnte, abzuwehren und sofort operative Sicherheitsmaßnahmen einzuleiten.
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17. April 2018

Digitaler Arbeitsplatz macht gute Figur bei Anwendern und CIO

Digital Workplace: Besser als jede Frühjahrsdiät Pendeln macht krank: Lieber zum CIO gehen als zum Arzt! Gut, wer hinter einer Ladentheke stehen oder Briefe austragen muss, kann es natürlich nicht. Aber viele, die hinter irgendeinem Schreibtisch sitzen mit Bildschirm vor der Nase? Die könnten es sehr wohl: von zuhause aus arbeiten. Möchte man meinen. Ebenso dürfte man annehmen, dass immer mehr Menschen die Möglichkeit des Homeoffice nutzen. Jedoch: Die Zahl der Pendler in Deutschland wächst: „von knapp 18 Millionen [2016] auf 18,4 Millionen [2017]“, so die Zahlen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Dabei belegen viele Studien, „dass sich lange Arbeitswege negativ auf die Gesundheit niederschlagen“. Stress, Bluthochdruck, Übergewicht – all das können Folgen des Pendelns sein, wie Sie in einem „t3n.de“-Bericht genauer nachlesen können. Wenn Sie also etwas für Ihre Gesundheit tun wollen, dann wenden Sie sich nicht an Ihren Arzt oder Apotheker, sondern an den CIO Ihres Unternehmens. Denn er muss die technischen Voraussetzungen für Ihr künftiges Homeoffice schaffen. Auf „com-magazin.de“ findet sich ein aktueller Artikel mit den zehn wichtigsten Kriterien für die Wahl des Anbieters von digitalen Arbeitsplätzen. Digital-Workplace-Anbieter: CANCOM Pironet laut ISG Research einer der „großen Drei“ Nachdem wir alle zehn dort aufgelisteten Workspace-as-a-Service-Providerwahl-Regeln erfüllen – angefangen von Standort und IT-Sicherheit über Mittelstand („Der Cloud-Service-Provider muss auf Augenhöhe operieren“) bis hin zu ISO-Zertifizierungen und Kostentransparenz –, können Sie Ihrem CIO auch gleich den Tipp geben, sich in Sachen Digital Workplace an CANCOM Pironet zu wenden. Sollte Ihr CIO skeptisch sein und mit »Das kann ja jeder Anbieter von sich behaupten« reagieren, dann zeigen Sie ihm doch einfach den aktuellen „Digital Workspace Provider Lens“ von ISG Research. Dort haben wir einen prominenten Platz im Leader-Quadranten, was konkret heißt, dass wir mit Deutsche Telekom/T-Systems und AWS zu den „großen Drei“ im deutschen Markt zählen: „Während sich T-Systems als „Vendor of Choice“ bei Großkunden durchsetzen kann, haben im Midmarket CANCOM/PIRONET sowie die Telekom Deutschland und bei Kleinunternehmen AWS diese Position inne.“ Mehr dazu lesen Sie im „CloudComputing-Insider“-Beitrag „Bestandsaufnahme von ISG: Die führenden Anbieter von Cloud Workplaces in Deutschland“. Digital Workspace für mehr Produktivität Das vierte Unternehmen im Leader-Quadranten des „Digital Workspace Provider Lens“ ist VMware. Das US-Unternehmen hat eine Studie mit Forbes Insights durchgeführt, bei der „weltweit 2.158 CIOs und Endanwender in Unternehmen in 16 Ländern befragt wurden“. Demnach sorgt ein digitaler Arbeitsplatz für Glück und Zufriedenheit – sowohl bei den Mitarbeitern als auch beim CIO: „Mitarbeiter, die hierzulande von ihrem Arbeitgeber mit einem modernen digitalen Arbeitsplatz und einem flexiblen mobilen Zugriff auf ihre nötigen Anwendungen ausgestattet werden, berichten neunmal häufiger von einer Steigerung der persönlichen Produktivität.“ Dieser Effizienzgewinn lässt sich offensichtlich „auch monetär messen“. So rechnen neun von zehn CIOs „mit einem durchschnittlichen Umsatzplus von fünf Prozent innerhalb von drei Jahren“, wie Sie einem „Kroker’s Look @ IT“-Bericht entnehmen können. Fazit: Es gibt haufenweise Argumente, mit denen Sie Ihren CIO in punkto Digital Workplace überzeugen können. Und Sie selbst sparen sich die Kosten für Medikamente und Weight Watchers, denn siehe Intro: Digital Workplace = Homeoffice = weniger Pendeln = weniger „Stress, Bluthochdruck, Übergewicht“ 🙂
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12. April 2018

CANCOM Pironet unter Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben

Focus Money: CANCOM Pironet unter Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben   Wenn das kein Grund ist, die Sektkorken knallen zu lassen: Wie in der Anfang April erschienen Ausgabe des Wirtschaftsmediums Focus Money nachzulesen ist, zählt die Redaktion CANCOM Pironet zu den besten Ausbildungsbetrieben Deutschlands! Nach einer gewichteten Auswertung, bei der zum Beispiel die Ausbildungsquote eine Rolle spielt, haben es nur 745 von 20.000 angeschriebenen Firmen in das nach Branchen differenzierte Ranking geschafft. CANCOM Pironet ist dabei in der Rubrik „IT-/Kommunikationsdienstleister" zu finden. Über einen Zeitraum von fast 20 Jahren haben inzwischen mehrere Dutzend IT-Systemkaufleute und Fachinformatiker für Systemintegration beiderlei Geschlechts ihre Ausbildung bei CANCOM Pironet absolviert. Toll ist dabei nicht zuletzt, dass der überwiegende Teil von ihnen nach wie vor im Unternehmen beschäftigt ist. In Zeiten eines sich verschärfenden „War for talents“ zwischen den händeringend nach neuen Fachkräften suchenden IT-Anbietern sicherlich eine Bestätigung für das in Sachen Ausbildung Geleistete. Dafür verantwortlich ist heute Catharine Hack, Ausbildungsleitung bei CANCOM Pironet. Im Interview mit business-cloud.de erläutert sie unter anderem, warum sich niemand die Gelegenheit zum Karriere-Kick-Start entgehen lassen sollte: Herzlichen Glückwunsch zur neuerlichen Auszeichnung – was ist das Erfolgsrezept des Ausbildungsprogramms von CANCOM Pironet? Catharine Hack (CH): Vielen Dank! Die Gratulation muss ich natürlich auch an die Fachabteilungen weitergeben, die in die Ausbildung unserer Trainees involviert sind und sich dabei alltäglich voll engagieren. Genau das ist der springende Punkt für mich: Die Auszubildenden merken einfach, dass sie bei uns nicht das fünfte Rad am Wagen sind, sondern von vornherein voll und ganz in die Teams und ihre Abläufe integriert werden – auf Augenhöhe. So lernt man am meisten. Das klingt nach einer anspruchsvollen Ausbildung! Catharine Hack (CH): Wir sind durchaus stolz darauf, dass wir eine Ausbildung auf höchstem Niveau anbieten, die sich in Bezug auf die Komplexität der Inhalte absolut mit einem Studium messen lassen kann. Wie ist diese Komplexität zu erklären? CH: Ursache ist die enorme Bandbreite der Dienstleistungen, die Unternehmenskunden bei uns aus einer Hand und in Form einer umfassenden Cloud-Lösung erhalten – vom Betrieb komplexer, geschäftskritischer Business-Anwendungen wie SAP oder Microsoft Dynamics  über Netzwerk-Services bis zum virtuellen Arbeitsplatz aus der Cloud inklusive der geeigneten Endgeräte. Aus Sicht des Azubis verbirgt sich dahinter eben auch eine riesige Bandbreite an Lerninhalten. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen anspruchsvollen, theoretischen Inhalten einerseits und praxisnaher Ausbildung andererseits? CH: Ganz entscheidend ist in diesem Zusammenhang unser Mentoren-Programm: Die Azubis – oder Trainees wie wir sie nennen – sitzen in der Fachabteilung direkt neben ihren Mentoren, die als Spezialisten im Tagesgeschäft unterwegs sind. Dort arbeiten Sie zunächst an überschaubaren Aufgabenstellungen, deren Komplexität mit ihrem zunehmenden Know-how beständig wächst – gerade weil sie ihre Fragen direkt an die Mentoren richten können. Wir nutzen auch ganz bewusst keine Lernlabore oder Schulungsräume, um der Gefahr einer „Verschulung“ des Ausbildungsbetriebs vorzubeugen. Bekomme ich als Trainee nur einzelne Unternehmensbereiche zu sehen? CH: Eindeutig „Nein“! Bei uns lernt jeder Azubi die unterschiedlichsten Bereiche und Fachabteilungen des Unternehmens kennen. Das wird möglich durch eine zeit- und lernintensive Rotation. Die Dauer eines einzelnen Ausbildungsabschnittes beträgt dabei jeweils zwischen 6 und 24 Wochen. Welche Möglichkeiten hat der Trainee, selbst Schwerpunkte zu setzen? CH: Nach dem zweiten Ausbildungsjahr überlegen wir gemeinsam mit dem Azubi, in welchen Bereich er sich hinein entwickeln möchte. Bei Kandidaten, denen wir eine Verkürzung der Ausbildung anbieten, kann das auch schon früher passieren. Berücksichtigt wird dabei auch ein mögliches Thema für die Abschluss-Prüfung bei der IHK, das sich natürlich in die vom Azubi gewählten Schwerpunkte einfügen sollte. Wie hoch sind die Chancen übernommen zu werden? CH: Es wäre ziemlich ungeschickt von uns, wenn wir eine Menge Know-how und Engagement in die Ausbildung neuer IT-Experten stecken würden – mit denen wir dann unsere eigenen Wettbewerber stärken, weil unsere ehemaligen Azubis dort mit Kusshand genommen würden! Um das zu verhindern, verschaffen wir den Trainees alle Möglichkeiten: Von den beim Start in den unbefristeten Vollzeit-Job benötigten speziellen Zertifikaten, über ein attraktives Gehalt bis zu enormen Entwicklungschancen. Deshalb in aller Deutlichkeit: Wir bilden aus, um zu übernehmen – das ist ganz klar unser Ziel! Zum Abschluss noch die Frage: Wer sollte sich denn bei Ihnen um einen Ausbildungsplatz bewerben? CH: Wir suchen Kandidaten mit Herzblut – bei denen sozusagen Informationstechnik bereits „in der DNA“ angelegt ist und die sich gleichzeitig aber auch als Dienstleister für ihren Kunden verstehen. Der biographische Hintergrund ist eigentlich zweitrangig – ob ein sehr guter Realschulabschluss, ein Top-Abitur oder auch ein abgebrochenes Studium. IT-Neulinge werden von uns genauso individuell und engagiert abgeholt wie „alte Hasen“, die vielleicht schon einige Semester Wirtschaftsinformatik studiert haben und dementsprechend eine ganz andere Wissenstiefe einfordern. Wer zu uns kommt, der sollte die Chance zum Karriere-Kick-Start, die ihm hier geboten wird, erkennen und nutzen wollen. Dann stehen ihm – oder natürlich auch ihr – alle Möglichkeiten offen. Vielen Dank für das Interview!     Ein paar Eckdaten zur Ausbildung bei CANCOM Pironet Jedes Jahr werden rund 10 Auszubildende eingestellt   Ausgebildet werden IT-Systemkaufleute (m/w) und Fachinformatiker für Systemintegration (m/w)   Die Ausbildung dauert in beiden Fällen jeweils drei Jahre   Eine Verkürzung ist bei entsprechender Eignung und konkreter Einstiegsperspektive im Fachbereich möglich   Beginn ist jeweils zum 1. September  
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11. April 2018

Multi-Vendor-Cloud auf dem Vormarsch

Multi-Vendor-Cloud auf dem Vormarsch Ein Beitrag von Michael Sailer, Analyst Cloud & IoT bei PAC   Dieser Artikel ist der sechste in einer Serie von acht Beiträgen, die die Cloud im Allgemeinen sowie die Multi-Cloud im Speziellen zum Thema haben. Der letzte Blogbeitrag hat sich mit der Frage beschäftigt, auf welche Cloud – Single- oder Multi-Vendor-Cloud – Unternehmen setzen bzw. setzen werden. Dabei hat sich gezeigt, dass bereits heute viele Unternehmen eine Multi-Vendor-Cloud-Strategie verfolgen. Bei der Wahl des bzw. der Anbieter haben die Firmen aufgrund der Vielzahl der Möglichkeiten die Qual der Wahl. Bei den befragten Unternehmen waren AWS und Microsoft Azure besonders stark vertreten, aber auch lokale Player spielen eine zentrale Rolle.   Multi-Vendor-Cloud für viele Anwendungsszenarien nutzbar Die Multi-Vendor-Cloud bietet eine Vielzahl möglicher Anwendungsszenarien. Der Vorteil ist, dass Unternehmen den Best-of-Breed-Ansatz verfolgen können, also für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche jeweils den Anbieter sowie die Cloud-Art (Private oder Public) auswählen können, der bzw. die für sie am besten passt. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen verwendet die Cloud bereits für Geschäftsanwendungen wie ERP, CRM, HR oder SCM. Beim Thema Webhosting setzen 40% auf die Cloud und rund 33% nutzen sie für das Hosting von Anwendungssoftware (z.B. SAP). Bei diesen Szenarien zeigen sich jedoch Unterschiede zwischen mittelgroßen (500 bis 1000 Mitarbeiter) und großen (1000 bis 2000 Mitarbeiter) Unternehmen. Im Schnitt ist die Cloud, wie schon in vorherigen Beiträgen erwähnt, bei großen Unternehmen tendenziell etwas weiter verbreitet. Besonders deutlich werden die Unterschiede beim Thema Webhosting: Die Cloud wird hier von rund 53% Prozent der großen, aber nur von etwa 27% der mittelgroßen Unternehmen genutzt. Besonders heiß diskutiert (im Schnitt 43%) – und zwar bei mittelgroßen und großen Unternehmen gleichermaßen – scheint das Thema Workplace-Anwendungen zu sein, wozu beispielsweise die Office-Programme sowie Tools für die Zusammenarbeit in Teams (Collaboration-Werkzeuge) zählen. Bei den hier dargestellten Ergebnissen gilt es aufgrund der Multi-Vendor-Cloud-Thematik zu beachten, dass es sich hier nicht um Entweder-oder-Entscheidungen handelt. Das heißt, die befragten Unternehmen setzen für die einzelnen Anwendungsbereiche auf die Dienste verschiedener Cloud-Anbieter gleichzeitig.   Relevanz der Multi-Vendor-Cloud steigt weiter Rund ein Drittel der befragten Unternehmen setzt bereits heute auf vier oder mehr Cloud-Anbieter gleichzeitig. Wirft man einen Blick in die Zukunft, so können sich knapp 70% der Unternehmen vorstellen, auf vier oder mehr unterschiedliche Cloud-Provider zu setzen. Bei der Frage, wie relevant die Multi-Vendor-Cloud heute für die Unternehmen ist, votierte ein Drittel für sehr wichtig, rund 53% zumindest für teilweise wichtig. Hintergrund ist die fortschreitende Digitalisierung von Geschäftsmodellen, Prozessen und Kundenbeziehungen. Dafür sind agile und flexible IT-Services und ‑Infrastrukturen notwendig, welche durch eine Multi-Vendor-Cloud gegeben sind. Relevanz der Multi-Vendor-Cloud, Quelle: PAC-Studie im Auftrag von CANCOM Pironet zur Cloud-Nutzung in Deutschland, 2017 Zwei Drittel der befragten Unternehmen sind sich einig: Die Multi-Vendor-Cloud wird in den nächsten Jahren weiter an Relevanz gewinnen. Dieses klare Ergebnis zeigt, dass sich viele Unternehmen der Chancen und Vorteile, die eine Multi-Vendor-Cloud bieten kann, schon heute bewusst sind.   Der nächste Blogbeitrag wird sich genauer damit beschäftigen, vor welche Herausforderungen die Implementierung und Nutzung einer Multi-Vendor-Cloud die Unternehmen stellt.   Lesen Sie hier alle weiteren Beiträge aus der Content-Partnerschaft mit PAC!
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10. April 2018

Enormes weltweites Cloud-Traffic-Wachstum

Immer mehr Daten wandern in die Cloud Neuer „Cisco Global Cloud Index“ mit schwindelerregenden Zahlen Soziale Netzwerke „machen süchtig, und sie tun einem nicht gut“ – das sagte Anfang des Jahres nicht etwa irgendein greiser »Nonliner«, sondern „einer der wichtigsten Manager im Silicon Valley“: Marc Benioff, Chef des Cloud-Riesen Salesforce. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie hier den „Süddeutsche Zeitung“-Bericht „Experten fordern die Zerschlagung von Facebook“! Nun, ob Facebook tatsächlich das Suchtpotenzial von Zigaretten und laut einer aktuellen „Honest Data“-Studie „einen schlechteren Einfluss auf die Gesellschaft hat als der Fastfood-Gigant McDonald’s“, sei dahingestellt. Fakt ist jedenfalls, dass Facebook mit weltweit rund 2,1 Milliarden aktiven Nutzern einen wesentlichen Beitrag dazu leistet, dass „der weltweite Cloud-Rechenzentrumsverkehr auf 19,5 Zettabyte (ZB) im Jahr 2021“ steigen wird, was im Vergleich zu 2016 einem Wachstum von 6,0 Zettabyte entspricht – das ist „das 3,3-Fache mit einer jährlichen Wachstumsrate von 27 Prozent“. Diese Aussagen stammen aus dem aktuellen „Cisco Global Cloud Index“. Mehr schwindelerregende Zahlen lesen Sie im „Infopoint Security“-Beitrag „Cloud Traffic: 2021 könnte der Cloud-Traffic bei 95 Prozent des gesamten Datenverkehrs liegen“. Übrigens: Ein Zettabyte sind eine Milliarde Terabyte, was wiederum einer Billiarde (= 15 Nullen) Megabyte entspricht. Public Cloud statt firmeneigenes Rechenzentrum Und wie geht’s weiter? Cisco erwartet, dass die Marktmacht der sogenannten „Hyperscaler“, zu denen „Amazon, Facebook, Google oder Microsoft mit ihren hochskalierenden Rechenzentren“ zählen, weiter wächst: „2021 werde es [so die Einschätzung von Cisco] weltweit 628 Hyperscale-Rechenzentren geben, 2016 waren es noch 338.“ Zunehmen werden laut Prognose von Cisco cloudbasierte Workloads und Server-Instanzen. Diese werden sich im Zeitraum von 2016 bis 2021 „fast verdreifachen (auf das 2,7-Fache steigen). Die Dichte von Workloads und Server-Instanzen in Cloud-Rechenzentren lag laut Ciscos Report 2016 bei 8,8 und soll bis 2021 auf 13,2 anwachsen.“ Die Zukunft liegt somit in der Public Cloud. Anders formuliert: Firmeneigene Rechenzentren werden peu à peu zum Auslaufmodell. Lesen Sie dazu den „Lanline“-Artikel „Studie: Public Cloud verdrängt das Unternehmens-RZ“. Darin heißt es zudem: „Die Menge der weltweit gespeicherten Daten in Rechenzentren soll sich zeitgleich fast verfünffachen, von 286 EByte 2016 auf 1,3 ZByte 2021.“ – „EByte“? Dies ist der »Nickname« für „Exabyte“ ist – einer Zahl mit 18 Nullen! Public Cloud wächst am stärksten Bleiben wir bei den großen Zahlen: „IDC schätzt, dass die globalen Investitionen in die Public Cloud dieses Jahr um 23 Prozent auf rund 160 Milliarden Dollar ansteigen werden. Auch in den nächsten Jahren soll der Markt in ähnlichem Tempo weiterwachsen.“ Das größte Stück am Public-Cloud-Kuchen hat dabei Software as a Service (SaaS): Laut IDC werden 2018 „knapp zwei Drittel“ der Cloud-Investitionen auf SaaS entfallen, wie im „itreseller.ch“-Bericht „Investitionen in die Public Cloud steigen 2018 um 23 Prozent“ zu lesen ist. 160 Milliarden Dollar für die Public Cloud? Moment, hier handelt es sich um weltweite Ausgaben: Gut 60 Prozent der Investitionen – 97 Milliarden Dollar – sollen in den USA getätigt werden. Im Vergleich dazu sehen die deutschen Public-Cloud-Investitionen fast mickrig aus: »nur« 7,4 Milliarden Dollar. In UK sind’s immerhin 7,9 Milliarden. Und noch eine Milliarden-Meldung: Laut einer aktuellen Bitkom-Studie übersteigen die Investitionen für Rechenzentren in Deutschland erstmals die Milliardengrenze, wie die „Allgemeine Zeitung“ berichtet. Allerdings steht auch hier Deutschland im internationalen Vergleich nicht besonders gut da. So wird prognostiziert, dass „der Anteil der deutschen Rechenzentrums-Flächen am Weltmarkt von fünf auf vier Prozent im Jahr 2020 sink[t]“. Jedoch ist noch nicht aller Tage Abend, sprich: Das Jahr 2018 ist noch relativ jung und bis 2020 ist es noch weit 😉
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05. April 2018

Stichwort „Managed Services“: Eine Checkliste in 5 Punkten

Stichwort „Managed Services“: Eine Checkliste in 5 Punkten Quellennachweis Bild: Sergey Goryachev / Shutterstock.com „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ Das wusste schon Friedrich Schiller, wie in „der Glocke“ nachzulesen ist. Zwar werden Verträge zwischen Managed Service Providern und ihren Kunden üblicherweise nicht für die Ewigkeit abgeschlossen, doch gilt auch in diesem Szenario, dass „die Reu‘“ lang sein kann, wenn nicht der richtige Partner ausgewählt wurde. Immerhin stehen die geschäftskritischen Daten und Anwendungen eines Unternehmens im Mittelpunkt des dienstleisterseitigen Treueversprechens. Auf welche Punkte sollte man deshalb unbedingt Acht geben, lautet daher aus Sicht des Kunden die Gretchenfrage, womit wir direkt bei Goethes Faust gelandet wären – oder bei Hector Berlioz mit seiner Opernversion des Stoffs. Statt einer alles entscheidenden Frage – wie bei Gretchen und ihrem Verehrer Doktor Faust – sind es bei uns sogar fünf Fragen, die wir in einer kurzen Checkliste zusammen getragen haben: 1. Wofür eignen sich Managed Services grundsätzlich? Für alle Bereiche geschäftskritischer Unternehmens-IT kommen Managed Services grundsätzlich in Frage – deshalb besteht auch eine ungebrochen hohe Nachfrage. Das gilt für eine virtualisierte Desktop-Landschaft auf Basis der AHP Enterprise Cloud von CANCOM genauso wie für ERP, Business Intelligence (BI), Manufacturing Execution Systems (MES) oder Content-Management-Systeme. 2. Welche Knackpunkte gibt es? Davon gibt es eine ganze Reihe und jede Situation ist anders. Immer heißt die Grundfrage: Wo und von wem werden die Services real erbracht? Und dann ganz konkret: Erfolgt der Betrieb Ihrer geschäftskritischen Anwendungen irgendwo oder definitiv immer in Deutschland? Erhalten die Kunden einen fest zugewiesenen Ansprechpartner im Service-Management an einem deutschen Standort, an den sie sich jederzeit wenden können? Beides muss wie bei CANCOM Pironet obligatorisch sein. Oder landen Kunden bei jedem Anruf bei einem anderen Ansprechpartner in einem osteuropäischen oder indischen Call-Center? Das sollte eigentlich das K.O.-Kriterium sein. 3. Wie wichtig sind Zertifizierungen? Regelmäßige Zertifizierungen, die von neutralen Dritten ausgestellt werden und auf nachvollziehbaren, transparenten Parametern beruhen, kennzeichnen alle seriösen Anbieter. Beispiele sind ISO 27001 für Informationssicherheits-Management oder ISAE 3402 für interne Kontrollsysteme (IKS). Entscheidend ist dabei, ob die zertifizierten Abläufe nur auf dem Papier bestehen oder auch tatsächlich im Alltag gelebt werden. Das gilt es immer zu prüfen. Am besten, Sie sprechen den Anbieter direkt darauf an und bohren nach. 4. Was zählt besonders für KMU und Mittelstand? Auf den globalisierten Märkten aller Branchen herrscht heutzutage ein enormer Wettbewerbsdruck. Leistungsfähige IT ist deshalb kein frommer Wunsch, sondern eine Frage von „sink or swim“. Deshalb sollte ein kritischer Blick auf das Portfolio des Anbieters geworfen werden – und auf die Frage, in welche Richtung sich dieses weiter entwickeln wird. Ist der Anbieter in der Lage, im Rahmen eines Multi-Cloud-Ansatzes bei Bedarf auch Public-Cloud-Lösungen für das IT-Sourcing aus einer Hand bereitzustellen, um die klassischen Managed Services sinnvoll zu ergänzen? Denn IaaS, PaaS und SaaS aus der Public Cloud setzen sich immer stärker durch, wenn es um Skalierbarkeit, Flexibilität und niedrige Kosten geht – und die Speicherung kritischer Daten in einem deutschen RZ nicht im Vordergrund steht. 5. Auf was sollte man besonders achten? Der Betrieb geschäftskritischer Anwendungen durch Dritte ist wirklich Vertrauenssache. Damit das Vertrauen aber nicht enttäuscht wird, sollte vorab genau definiert werden, welche Anforderungen der Provider erfüllen muss. Angebote sollten daraufhin kritisch abgeklopft werden: Wo werden meine Daten gespeichert, wo erfolgt der Betrieb? Werden alle rechtlichen Anforderungen erfüllt, zum Beispiel in Bezug auf die ab Ende Mai verbindlich einzuhaltende Europäische Datenschutzgrundverordnung EU-DSGVO? Erhalte ich beim Service-Management einen festen Ansprechpartner, der sich definitiv in Deutschland befindet? Wenn Sie bei allen Punkten einen Haken machen können, dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Welches die nächsten Schritte sind, erfahren Sie direkt von uns. Mehr zum Thema Managed Services: Lesen Sie auch das Interview mit unserem Experten Andreas Wiersch, Director Enterprise Cloud Projects bei CANCOM Pironet, aus dem IT Director, zum Thema Managed Services - überaus lesenswert!  
PAC Experten-Kommentare
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