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Digital Workplace – Self Service für mehr Mitarbeiterzufriedenheit
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Platform as a Service: Relevanz der Google App Engine aus Sicht von PAC
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„Der Königsweg führt über die Cloud“
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"Digital Workplace Support": Lernen bei Apple, Amazon & Co.
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28. März 2017

Digital Workplace Support

Digital Workplace – Self Service für mehr Mitarbeiterzufriedenheit „hallo“? Das geht gar nicht! Das darf doch nicht wahr sein: Eine Analyse des Hasso-Plattner-Instituts, bei der weltweit etwa rund eine Milliarde Nutzerkonten analysiert wurden, zeigt: „Die beliebtesten Passwörter sind ‚123456‘ und ‚hallo‘.“ Hallo?! Wie kann das denn heutzutage noch sein, wo die User doch eigentlich wissen müssten, dass …?! Nun, vielleicht sollte man die Schuld nicht bei den »dummen Anwendern« suchen, sondern lieber in dem Aufwand, der für das Zurücksetzen eines Passwortes getrieben werden muss. Am Arbeitsplatz ist es nicht nur peinlich, sondern vor allem zeitraubend, den IT Support wegen eines vergessenen Passworts zu bemühen. Welcher Mitarbeiter möchte schon in seinem morgendlichen Elan von IT-Problemen gebremst werden?! Also auf den lahmen IT-Support schimpfen? Bitte nicht! Denn der ist im Augenblick mit der »Quadratur des Kreises« beschäftigt: „Auf der einen Seite steigen […] mit der Digitalisierung die Anzahl und Vielfalt der zu betreuenden Geräte und Anwendungen, und auf der anderen Seite die Anforderungen des Business an Agilität und Verfügbarkeit der Support Services.“ Laut PAC befindet sich der IT-Support somit „in einem Dilemma, das er nur lösen kann, wenn neue Wege beschritten werden“. Bevor wir aber darüber sprechen, welche Wege das sind, lesen Sie bitte den „heute.de“-Beitrag „123456 beliebtestes Passwort der Deutschen“ und handeln Sie entsprechend – dieser Aufruf gilt besonders Schalke 04-Fans 😉 Der User „wird’s schon richten“? So, kommen wir nun zum Thema, wie der IT Support der Zukunft aussehen sollte, damit am Ende alle »glücklich« sind: die IT-Anwender ebenso wie die Support-Verantwortlichen. Die Lösung des IT-Support-Dilemmas liegt einfach darin, sich bitte NICHT den Hit von Peter Alexander „Der Papa wird’s schon richten“ (Vorsicht Ohrwurm!) zum Vorbild zu nehmen und bei allem und jedem den IT-Support zu Hilfe zu holen, sondern vielmehr selbst Hand anzulegen. Stopp, bevor Sie sich empören, bitte erst weiterlesen: Ein solcher Self Service ist selbstverständlich nur dann möglich, wenn es entsprechende Service-Routinen und Web-Portale gibt, die es dem User erlauben, schnell und einfach die Lösung für sein Problem zu finden – und damit beispielsweise sein Passwort selbst zurücksetzen zu können: „Self Services […] stoßen (nur) dann auf Akzeptanz, wenn die hierfür erforderlichen Informationen im wahrsten Sinne auf die Nutzer zugeschnitten sind – und dies in einer Sprache, welche die Nutzer und nicht nur IT-Nerds verstehen. Sprich: Es muss in die Aufbereitung und fortlaufende Optimierung des Contents investiert werden“, rät Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst Digital Enterprise bei PAC, und empfiehlt dazu, sich „Amazon & Co.“ zum Vorbild zu nehmen. Lesen Sie mehr dazu in seinem „Business-Cloud.de“-Beitrag ((verlinken)) „Digital Workplace Support: Lernen bei Apple, Amazon & Co.“ Mitarbeiterzufriedenheit hat nicht nur weiche Faktoren Eines ist für Anwender klar: Die IT muss funktionieren. Tut sie es nicht, dann kann das einen schnell ins »Trudeln« respektive zur Verzweiflung bringen. Doch in Zukunft wird alles besser, denn: „Immer mehr Unternehmen – auch hierzulande – ergänzen […] den digitalen Support durch sogenannte ‚Tech Cafés‘, bei denen Anfragen direkt mit den Experten vor Ort in angenehmer Atmosphäre erörtert werden.“ Wie bitte? PAC-Analyst Dr. Stiehler, von dem diese Zeilen stammen, gibt selber zu, dass dies „ein wenig nach Schlaraffenland“ klingt, jedoch „handfeste ökonomische Gründe [hat]: Die Mitarbeiterzufriedenheit wird so deutlich erhöht.“ Dass „einfach (ungestört) arbeiten“ Top-Priorität bei den Mitarbeitern hat, zeigt eine globale Studie von Oxford Economics, „die sich mit den Auswirkungen moderner Arbeitsumgebungen auf Mitarbeiter befasst“, wie Sie auf „it-daily.net“ detailliert nachlesen können. Fazit: Den Chef duzen und Wohlfühlprogramme mögen zwar die Mitarbeiterzufriedenheit befördern, aber richtig wohl können sich Mitarbeiter eben nur dann fühlen, wenn ihnen die richtigen » Werkzeuge« an die Hand gegeben werden, sprich eine gut funktionierende IT, und zwar vor Ort als auch unterwegs – und, ja warum nicht, auch die Möglichkeit für den Austausch in „Tech Cafes“.
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21. März 2017

Cloud is King

„Der Königsweg führt über die Cloud“ Cloud: zu viele Bedenken oder zu sorglos? Ein Glas Rotwein am Abend – ist das nun gesund oder nicht? Kommt ganz darauf an, ob Sie dazu den  „welt.de“-Beitrag „Wie unsinnig das tägliche Glas Wein tatsächlich ist“ lesen, dem „glamour.de“-Artikel „Rotwein ist gesund – Trink’ dich schön!“ vertrauen oder der Empfehlung auf „focus.de“ folgen: „Das ist die exakte Menge Wein, die Sie jeden Tag trinken dürfen“. Mit den Studien zum Einsatz von Cloud Computing scheint es auf den ersten Blick ähnlich zu sein: Laut einer Studie, die Techconsult im Auftrag des Münchner VoIP-Anbieters NFON durchgeführt hat, gibt es bei über der Hälfte der befragten deutschen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern „grundsätzliche Bedenken beim Thema Cloud […]. Grund dafür ist vor allem die Angst, die Hoheit über die eigenen Daten zu verlieren.“ Hierbei gaben 43 Prozent der Studienteilnehmer an, „dass die Sicherheitsbedenken gegenüber Cloud-Technologien lediglich auf einem Bauchgefühl beruhen“, wie Sie im „crn.de“-Beitrag „Unternehmen haben Angst vor der Cloud“ genauer nachlesen können. Im Gegensatz dazu zeigt eine aktuelle Studie der Cloud Security Alliance (CSA), „dass 65 Prozent der befragten IT-Führungskräfte [… meinen], die Cloud sei genauso sicher oder sogar sicherer als ihre eigene On-Premise-Software“, wie dem „com-magazin.de“-Artikel „Cloud-Dienste gefährden die gesamte IT“ zu entnehmen ist. Sind also Unternehmen in punkto Cloud zu ängstlich oder zu sorglos? Cloud muss sein Wie auch immer, im Gegensatz zum Wein ist bei der Cloud jedoch klar: Ob Studien zu große Cloud-Bedenken zum Ergebnis haben oder eine unzureichende Cloud-Kontrolle diagnostizieren – spätestens seit vergangenem Jahr heißt es laut Gartner „Cloud-only verdrängt Cloud-first“. So prognostizieren die Marktforscher, dass bis 2020 der „Markt für IaaS und PaaS […] weiter zweistellig [wächst und] eine ‚No-Cloud‘-Policy […] in Unternehmen bald ebenso selten sein [wird] wie heute eine ‚No-Internet‘-Strategie.“ Auch bei einer ServiceNow-Studie kam heraus, „dass 50 Prozent der deutschen Unternehmen auf die Cloud als Standard für IT-Projekte setzen“. Georg Goller, Area Vice President Germany von ServiceNow, hat dafür auf „it-business.de“ folgende Begründung: „Cloud-First-Unternehmen verfügen über die nötige Flexibilität, Schnelligkeit und Skalierbarkeit, um in der heutigen wettbewerbsintensiven Branche neue Wege zu beschreiten.“ Anders formuliert: Vor dem Hintergrund der für alle Unternehmen anstehenden Digitalisierung ist die Cloud ein Muss. Denn Voraussetzung für die digitale Transformation mit innovativen Geschäftsmodellen ist „eine flexible und agile IT, mit der sich schnell auf neue Anforderungen reagieren lässt“. In diesem Sinne meint Christoph Höinghaus, CEO von Trivadis in seinem „com-magazin.de“-Beitrag: „Wollen Unternehmen am Markt nicht den Anschluss verlieren, ist eine Modernisierung der IT-Infrastruktur oft unumgänglich. Der Königsweg führt dabei über die Cloud“. Ähnlicher Ansicht ist Lars Göbel, Leiter Vertrieb & IT-Services bei der Darz GmbH. Er sagt im Interview mit „IT-ZOOM“: „Die Cloud wird zunehmend zum Innovationsmotor, der Nutzer in die Lage versetzt, flexibel und skalierbar mit Ressourcen und Daten umzugehen.“ „Solides Know-how“ oder einfach solider Cloud-Partner Was also tun in punkto Cloud? Wo liegt der „Königsweg“ zwischen zu großen Bedenken und zu großer Sorglosigkeit? Trivadis-Chef Christoph Höinghaus meint: „Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Modernisierung via Cloud ist solides Know-how – einerseits über die neuen innovativen Technologien und andererseits über die bewährten bestehenden Lösungen.“ Wir empfehlen an dieser Stelle, sich in Cloud-Fragen einfach vertrauensvoll an einen der zehn besten Anbieter im deutschen Cloud-Markt zu wenden. Laut Experton „zählt die Cancom AG und ihre Tochter Pironet AG als Zusammenschluss zu den Top10-Anbietern von Cloud Computing in Deutschland“, eine Platzierung, die wir nach Ansicht von Experton vor allem unserem „Portfolio“ und unserer „Wettbewerbsstärke“ zu verdanken haben, wie Sie auf „channelpartner.de“ genauer nachlesen können. Schauen Sie sich also einfach hier unser Cloud-Portfolio an – von uns aus gern bei einem Glas Rotwein 😉
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14. März 2017

Digital Workplace

Digital Workplace gibt’s nicht in Einheitsgröße Customer Experience braucht Digital Workplace Sie sind König! Sie stehen im Mittelpunkt. Sie sind Kunde im digitalen Zeitalter. Alles dreht sich um Sie. Alle Unternehmen bemühen sich darum, dass Sie ausschließlich gute Erfahrungen mit ihnen machen – „Customer Experience“ heißt das neue Buzzword! Auch wenn Sie davon im Alltag noch nichts gemerkt habe sollten, die Analysten »pfeifen es von den Dächern«: So haben laut einer PAC-Studie  „mehr als zwei Drittel der deutschen Unternehmensentscheider die Customer Experience als zentralen Erfolgsfaktor ausgemacht“. Und auch das Ergebnis einer CEO-Umfrage von Gartner zeigt, „dass Customer Experience Management ganz oben auf der Agenda der Vorstandsvorsitzenden steht“, wie Sie im „Computerwoche“-Artikel „Alles für den Kunden“ nachlesen können. Doch bis wir Kunden merken, dass die »Servicewüste Deutschland« Vergangenheit ist, dauert es wohl noch ein Weilchen. Denn damit Unternehmen ihren Kunden tatsächlich ein „umfassendes Kundenerlebnis“ bieten können, müssen sie laut PAC „ihr Fundament erneuern – also ihre Backend-Prozesse digitalisieren sowie einen Wandel in der Unternehmenskultur initiieren, aber auch ihre Arbeitsumgebungen modernisieren. Denn den Unterschied im Wettbewerb machen – gerade mit Blick auf die Customer Experience – schlussendlich die Mitarbeiter aus.“ Somit nennt PAC „Customer Experience und Digital Workplace“ in einem »Atemzug« als aktuellen Top IT-Trend Nummer vier. Mehr dazu lesen Sie auf „CIO.de“. Individuelle Bedarfsanalyse für nutzerzentrierten Arbeitsplatz Das Gebot der Stunde heißt also »Kundenzentrierung«. Dafür ist jedoch laut PAC erst einmal »Mitarbeiterzentrierung« angesagt, sprich eine „nutzerzentrierte Ausstattung“ des Arbeitsplatzes. Denn: „Ein ‚one size fits all‘, also ein einheitlicher Standard bei der Bereitstellung von Technologien und Services im Workspace-Umfeld, ist weder zeitgemäß noch ökonomisch sinnvoll.“ Vielmehr gilt es den Bedarf jedes einzelnen Mitarbeiters genau zu analysieren: Dies erfordert nicht nur, „von mobilen Mitarbeitern oder Wissensarbeitern zu sprechen, sondern alle Mitarbeiter im Unternehmen in die Analyse einzubeziehen. Um die notwendige Granularität bei der Analyse zu gewährleisten, ist eine enge Zusammenarbeit der Workplace-Verantwortlichen mit dem Business – und hierbei insbesondere mit HR und Kommunikationsverantwortlichen – von Vorteil.“ Jedoch räumt PAC ein, dass das beste Konzept nichts taugt, wenn es sich nicht in die Praxis umsetzen lässt. Deshalb ist für die Realisierung des Digital Workplaces eine „reife IT-Organisation […] das A & O“. Was das konkret heißt, lesen Sie im Business-Cloud.de-Beitrag „Digital-Workplace-Ausstattung: Mitarbeiter im Fokus“ von Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC. Cloud Computing zum Gähnen? Doch noch einmal zurück zu den diesjährigen „Top IT-Trends für CIOs“ von PAC. Wir haben Ihnen ja bisher nur Platz vier (= Customer Experience und Digital Workplace) verraten. Vielleicht haben Sie sich gefragt, was auf den Plätzen eins bis drei zu finden ist. Nun, auf Platz eins steht – gähn! – „Cloud Computing“, was auch PAC selbst fast zum Gähnen findet. Jedoch betonen die Analysten, dass „Cloud Computing die wichtigste ‚enabling‘ Technologie für nahezu sämtliche Innovationsthemen bleibt. Deutlich erkennbar ist, dass deutsche Unternehmen ihre jahrelang gepflegte Zurückhaltung gegenüber der Public und Hybrid Cloud mehr und mehr ablegen. Sie schätzen zunehmend die positiven Eigenschaften des Betriebsmodells, das ihnen schnellen und flexiblen Zugang zu leistungsfähigen Infrastrukturen und Applikationen einräumt.“ Na also! Und abschließend doch noch etwas Überraschendes: Nicht die Digitalisierung steht auf der PAC-Liste auf Platz zwei (sie muss sich mit dem dritten Platz begnügen), sondern Platform as a Service (PaaS)! „PaaS wird für die Unternehmen zum zentralen Element, um ihre Innovationsprojekte zu realisieren.“ Deshalb gibt es PaaS auf Basis von Microsoft Azure jetzt einfach zum Download auf unserem BusinessCloud Marketplace!
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07. März 2017

Cloud Workplace Kalkulator

Mitarbeiter wollen Digital Workplace IT-Blech: Besser Ausstieg als Umstieg Gute Nachrichten für die PC-Hersteller: Es geht wieder aufwärts! Laut einer Untersuchung von Gartner wurden im vierten Quartal 2016 „3,2 Millionen PCs in Deutschland ausgeliefert – das entspricht einem Anstieg von 4,3 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2015“. Dass der Abwärtstrend „zeitweise eine Wendung“ nimmt, liegt laut Gartner am Betriebssystemwechsel: Mit dem Umstieg auf Windows 10 kaufen Unternehmen in Deutschland „auch gleich neue Computer und geben damit dem seit Jahren schwachen Markt schließlich einen Schub“, wie Sie auf „heise.de“ genauer nachlesen können. Anstatt in neues IT-Blech zu investieren, haben jedoch anscheinend viele Unternehmen die Chance zum PC-Ausstieg genutzt. Denn wie die aktuelle PAC-Studie „Digital Workplace in Europe“ zeigt, herrscht europaweit in punkto Digital Workplace große Investitionsbereitschaft: „63 Prozent der Unternehmen wollen in den nächsten zwei Jahren in moderne Technologien für den Arbeitsplatz investieren.“ Mehr dazu lesen Sie im „is-report“-Bericht „PAC-Studie: Unternehmen digitalisieren Arbeitsplätze“. Bitte modernere Arbeitsplätze! Klar, der digitale Arbeitsplatz spart Kosten. Schließlich braucht es weder Investitionen in neues IT-Blech, noch muss sich das Unternehmen um den Rollout eines neues Betriebssystems kümmern – und auch die Anwendungen sind stets up to date. Doch laut PAC-Studie steht nicht allein die Kostenoptimierung im Fokus, „sondern zahlreiche weitere Anforderungen seitens des Business und der Mitarbeiter. So nennen drei Viertel der Studienteilnehmer die Verbesserung der Anwenderzufriedenheit als wichtiges Ziel der Workplace-Modernisierung.“ Ähnliches hat auch die IDC-Studie „Advanced Workplace Strategies in Deutschland 2016“ zu Tage gefördert. Demnach sind es nicht nur „die veränderten Rahmenbedingungen im Internet of Things oder Industrie 4.0“, welche ein neues digitales Arbeiten notwendig machen, sondern es handelt sich auch um „eine zentrale Forderung der Mitarbeiter selbst. 46 Prozent der befragten Young Professionals sind mit ihrer aktuellen Situation unzufrieden. Generell geben aber Mitarbeiter aller Altersklassen den Wunsch nach moderneren Arbeitsplätzen an.“ Im „funkschau“-Artikel „Desktop-Virtualisierung: Angepasst an die Wirtschaft 4.0“ lesen Sie mehr dazu. Cloud Workplace Kalkulator – einfacher Kostencheck für virtuelle Desktops aus der Cloud Halten wir also fest: PAC und IDC sind sich einig: Vor allem die Mitarbeiter sind es, die bei der Frage: „Was wollt ihr denn?“ „Digital Work-place, Digital Work-place“ skandieren. [Für die jüngeren Leser: Dies war eben eine Anspielung auf die Maoam-Werbung aus den 1970er Jahren ;-)] Auch wir wollen an dieser Stelle Werbung machen, und zwar für unseren Cloud Workplace Kalkulator: ein von der Experton Group/ISG entwickeltes Online-Tool, mit dem sich „blitzschnell ein mögliches Einsparpotenzial durch die Einführung einer virtuellen Desktop-Landschaft aus der Cloud – im Vergleich zum traditionellen Eigenbetrieb (OnPremise)“ ermitteln lässt. Dazu sind „nur wenige Unternehmenskennzahlen wie Größe und Branchenzugehörigkeit sowie einige IT-Informationen zu Budget und Arbeitsplatz-Strategie“ in das Tool einzugeben – und schon wissen Sie genau, ob sich Cloud Workplaces aus den Händen eines professionellen Dienstleisters für Sie auch wirklich rentieren. Konkret erhalten Sie die Höhe des Einsparpotenzials pro Client sowie für alle Clients Ihres Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum. Am besten Sie probieren den Kalkulator einfach aus! Mehr Informationen zum Cloud Workplace Kalkulator finden Sie in der „it-daily.net“-Meldung „Experton launcht Cloud Workplace Kalkulator für Unternehmen“.
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01. März 2017

Relevanz der Google App Engine

Platform as a Service: Relevanz der Google App Engine aus Sicht von PAC Ein Beitrag von Frank Niemann, Vice-President Software & SaaS Markets bei PAC   Das Interesse an internetbasierten Cloud-Plattformen für die Softwareentwicklung wächst. Mit „Platform as a Service“ (PaaS) lassen sich unter anderem webbasierte Anwendungen und mobile Applikationen sowohl entwickeln als auch betreiben. Googles App Engine zählt zu den relevanten Plattformen in diesem Umfeld, was die Frage erlaubt, ob und wie die Umgebung für den deutschen Mittelstand taugt.   PaaS bietet die typischen Vorteile von Cloud-Services: Eine Entwicklungs- und Testumgebung können Sie innerhalb weniger Minuten einrichten und Ihren Entwicklern zur Verfügung stellen. Vorabinvestitionen in Hard- und Software sowie deren Installation entfallen. Sie bezahlen für die Plattform nur, solange Sie diese auch nutzen. Sobald Sie die Services nicht mehr benötigen, können Sie diese „abschalten“, so dass für Sie keine weiteren Kosten anfallen. Die Anzahl an PaaS-Umgebungen nimmt zu. Zu den Playern mit hoher Relevanz zählen wir Amazon Web Services, Microsoft, Salesforce, IBM, Red Hat, Oracle, SAP und Google. Um letztere Plattform, die „Google App Engine“ soll es nun im Folgenden gehen. Die Angaben stützen sich auf einen Report über PaaS-Plattformen, den PAC unlängst veröffentlicht hat.     PaaS-Strategie von Google Google ist früh in den PaaS-Markt eingestiegen und wie andere Marktteilnehmer bietet das Unternehmen einen kompletten „Cloud Stack“ aus PaaS und der Cloud-Infrastruktur (Infrastructure as a Service, IaaS). Das vor allem auf den Konsumentenmarkt ausgerichtete Unternehmen nutzt Technologie und die jahrelange Erfahrung mit dem Betrieb von Cloud-Services für das Suchmaschinengeschäft, um eine Cloud-Plattform auch für Firmen anzubieten. Mit der Google Cloud Platform bietet das Unternehmen eine Sammlung von Cloud-Services an: Google Compute Engine, BigTable (Map-Reduce-Verfahren für das Management großer Datenmengen), BigQuery (eine Cloud-basierte Datenbank für analytische Big-Data-Anwendungen) sowie der Google App Engine, der Entwicklungs- und Ablaufumgebung für Anwendungen, um die es in der Folge gehen soll. Die App Engine stellt eine Reihe von Schnittstellen für unterschiedliche Entwicklungsumgebungen und Programmiersprachen bereit (etwa Python, Go, PHP und Java). Ferner bietet die Google-Umgebung Cloud-Services für NoSQL-Datenmanagement (für unstrukturierte Daten), relationale Datenbanken, Caching und Security-Scanner. Auch die Google-Suchfunktionen stehen dem Entwickler zur Verfügung. Ein besonderes Merkmal der Google App Engine ist dessen Fähigkeit, Anwendungen im Web zu verbreiten und diese zu skalieren. Spieleentwickler und Medienhäuser beispielsweise wissen dies sehr zu schätzen. Ohne Frage ist die Google-Plattform leistungsstark, jedoch sind nicht alle diese Features nützlich, um etwa Geschäftsapplikationen zu entwickeln und auf der Plattform zu betreiben. Ein ebenfalls erwähnenswertes Werkzeug ist der „Cloud Launcher“, mit dem vorkonfigurierte Cloud-Services auf einfache Weise auf der Plattform zum Laufen gebracht werden können. Dies können beispielsweise Blog- oder Content-Management-Systeme, Datenbanken, Entwicklungsumgebungen sowie Geschäftsanwendungen sein. Der Vorteil liegt in der einfachen Inbetriebnahme, da die Parameter für die erforderlichen Ressourcen bereits hinterlegt sind.   Für wen ist die Google App Engine relevant? Die Google App Engine ist gut geeignet für Firmen, die webbasierte Services, Social-Media-Applikationen oder mobile Apps in der Public Cloud entwickeln wollen, die eine automatisierte Skalierung der Ressourcen erfordern. Google setzt den Schwerpunkte auf die Entwicklung und dem Betrieb von rein Cloud-basierten Anwendungen. Als reines Internet-Unternehmen verfügt die Firma anders als andere Anbieter nicht über ein traditionelles Softwaregeschäft, auf das Rücksicht genommen werden müsste. Somit bietet Google im Gegensatz zu anderen Marktteilnehmern auch keine Cloud-Alternativen für beim Kunden installierte Software (etwa Datenbanksysteme oder Middleware). Die Innovationskraft und -fähigkeit des Unternehmens ist enorm. Dies gilt auch in Richtung neuer technologischer Entwicklungen etwa im Bereich künstliche Intelligenz, die immer stärker Einzug halten in die Plattform.
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28. Februar 2017

Cloud ja oder nein?

Cloud bitte nicht „nach Gefühl“ Gefühlte Sicherheit meist unsicher Bestimmt kennen Sie den Loriot’schen Klassiker „Das Frühstücksei“ mit der Diskussion über die Frage, ob die Ei-Kochzeit von viereinhalb Minuten „nach der Uhr“ oder „nach Gefühl“ ist: „eine Hausfrau hat das im Gefühl“. (Falls nicht, bitte unbedingt kurz anschauen!) Was lernen wir daraus? Das Kochen eines Frühstückseis sollte man nicht dem Gefühl überlassen. Ebenso sollte auch die Entscheidung pro oder contra Cloud nicht „nach Gefühl“ fallen. Doch offensichtlich ist es »gefühlt« immer noch sicherer, Daten „geschützt in der eigenen ‚Burg‘ zu behalten und möglichst wenig nach außen zu geben“. Dabei gewährleisten Cloud-Angebote in der Regel deutlich mehr Sicherheit als ein eigenes Rechenzentrum. Denn sie „verfügen nicht nur über mehrere Zugangsschranken, sondern segmentieren auch im Inneren die Bereiche.“ Das heißt: „Selbst wenn der Einbrecher durch die mehrfach gesicherte Eingangstür kommt, muss er erst diverse weitere Sicherheitstüren passieren [...]. Zudem ist bei Cloud-Angeboten meist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.“ Mehr über »gefühlte« und echte Sicherheit in der Cloud sowie über weitere Vorteile, welche die Wolke speziell kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) bringt, lesen Sie im „Internetworld“-Beitrag „So gelingt KMUs der Einstieg in die Cloud“ aus der Feder von Harry Zorn, Head of IT-Security bei Konica Minolta Solutions. Cloud braucht Strategie Deutlich höhere Sicherheit, mehr Flexibilität, langfristig weniger Kosten – allein diese »wolkigen« Pluspunkte sollten überzeugen. Also: Ab in die Cloud? Moment! „Cloud-Migration geht nicht von heute auf morgen oder in einem großen Schritt.“ Auch bei der Cloud-Einführung sollte man nicht „nach Gefühl“ handeln, sondern als erstes eine Strategie entwickeln. Doch wie eine Untersuchung von IDC in Kooperation mit Cisco zeigt, „verfolgen eine umfassende und ausgereifte Strategie […] derzeit in Deutschland etwa nur ein Drittel der Unternehmen“. Und: „Etwa ein Viertel der deutschen Unternehmen geben an, überhaupt keine Cloud-Strategie zu haben.“ Kaum zu glauben! Jedoch im „silicon.de“-Bericht „Cloud: Deutsche Unternehmen stehen sich auf den Füßen“ können Sie die IDC-Studienergebnisse im Detail nachlesen. Und: Ein praktisches Beispiel, wie ein Unternehmen „In drei Schritten zur Cloud-Strategie“ kommt, finden Sie im gleichnamigen „Computerwoche“-Artikel von Wolfgang Kröner, Global Head of SAP Cloud Solutions bei der itelligence AG. 2017 wird die Cloud zum „de-facto-Modell“ Doch ob mangelnde Strategie, Sicherheits- oder anderweitige Bedenken im Hinblick auf die Cloud: Die Wolke ist auf dem Vormarsch, wie aktuelle IDC-Zahlen zum dritten Quartal 2016 zeigen. So stiegen laut IDC die „Ausgaben für Cloud-Infrastruktur […] im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent auf 8,4 Milliarden US-Dollar. Damit macht die Cloud jetzt 39,2 Prozent aller IT-Infrastrukturausgaben aus. Im dritten Quartal 2015 lag dieser Wert noch bei 34,7 Prozent.“ Dieses Jahr soll, wie Sie in der „t3n“-Meldung „Cloud-Ausgaben erreichen 8,4 Milliarden Dollar“ nachlesen können, dieser Trend weiterhin anhalten: „IDC prognostiziert einen Anstieg von 18,2 Prozent.“ Auch für Westeuropa, und zwar für das gesamte Jahr 2016, liegen schwindelerregende Zahlen von IDC vor: „Auf 37 Milliarden Dollar und damit um 27 Prozent“ sollen hier die Investitionen in Cloud-Technologie und -Services gestiegen sein. In diesem Sinne sagt Matthias Zacher, Projektleiter und Senior Consultant bei IDC: „Die Cloud wird […] zum de-facto-Modell.“ So auch der Titel des „CloudComputingInsider“-Beitrags, aus dem noch eine gute Nachricht hervorgeht: „Zum ersten Mal, seit IDC sich mit den Hindernissen befasst, die gegen den Cloud-Einstieg sprechen, sehen weniger als 50 Prozent der Anwender in Sicherheitsproblemen einen Grund, abstinent zu bleiben.“ Dies zeigt: Offensichtlich setzen immer mehr Entscheider auf „viereinhalb Minuten“ als auf „Gefühl“ 😉
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21. Februar 2017

Cloudbasiertes Dokumentenmanagement

Dokumente in die Cloud Mittelstand will Zettelwirtschaft abschaffen Ne, ne, ne, erinnern Sie sich noch an letztes Jahr? Da kam Anfang Februar das Orkantief „Ruzica“ und machte den Jecken im Rheinland einen Strich durch die Rechnung. Die Karnevalsumzüge in Düsseldorf und Mainz mussten kurzfristig abgesagt werden, nur in Köln hieß es „Dr' Zoch kütt!“ – allerdings ohne Fahnenschwenker und Pferde. Wir hoffen, dass Petrus diesen »Ausrutscher« wiedergutmacht, indem er am diesjährigen Rosenmontag reichlich Sonne ins Rheinland schickt und die Windmaschine ausgeschaltet lässt – für einen reibungslosen Ablauf der Umzüge 🙂 Ja, reibungslose Abläufe, das wünschen sich nicht nur die Karnevalisten, sondern auch mittelständische Unternehmen im Hinblick auf die Bearbeitung, Verwaltung und Archivierung ihrer Dokumente: „Über 80 Prozent aller kleinen und mittelständischen Unternehmen wollen zeitraubende Arbeitsverfahren und papierbasierte Prozesse deutlich optimieren“, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von Coleman Parkes Research im Auftrag von Xerox, bei der mehr als 1.000 Unternehmen in Deutschland, den USA, Großbritannien und Frankreich befragt wurden. Weitere Details über die vom Mittelstand anvisierte Abschaffung der Zettelwirtschaft finden Sie im „BusinessPartner PBS“-Bericht „Output- und Dokumenten-Management: Acht von zehn Unternehmen wollen papierbasierte Prozesse optimieren“. EASY Geschäftsprozessautomatisierung mit PIRONET Automatisierung dokumentenintensiver Geschäftsprozesse, Digitalisierung papierbasierter Prozesse – der Mittelstand wünscht sich eine deutliche Vereinfachung seiner Unternehmensläufe. Die bekommt er ganz »easy« mit Enterprise Content Management (ECM) vom deutschen Marktführer EASY SOFTWARE, wie EASY Vorstand Willy Cremers im Interview „Automatisierung sichert die Zukunft“ berichtet. Cremers weiß, „dass die hybride Cloud-Welt die Zukunft darstellt“ und wird daher künftig seine Lösungen auch aus der Cloud anbieten – natürlich nicht aus irgendeiner Cloud, sondern „aus den deutschen, nach ISO 27001 zertifizierten Datacentern von Cancom/Pironet“. In diesem Sinne erhalten wir Lorbeeren von Wolfgang Mertens, Leiter Operation Services bei EASY SOFTWARE. Er sagt: „Mit Pironet haben wir einen Partner mit langjähriger Cloud-Erfahrung gefunden, der die Software unseren Anforderungen entsprechend in die Cloud bringt. Als Anbieter von geschäftskritischen Dokumentenlösungen sind für uns neben Sicherheit und Datenschutz auch Flexibilität, Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit von besonders großer Bedeutung.“ Lesen Sie in einem „funkschau.de“-Bericht mehr über unsere Kooperation mit EASY SOFTWARE. Sicherer Cloud-Cocktail nach Wunsch Ja, da stimmen wir EASY-Vorstand Willy Cremers zu: Der hybriden Cloud-Welt gehört die Zukunft! PIRONET bietet daher mit seinem Private-Cloud- und Public-Cloud-Angebot alle Zutaten für einen Cloud-Cocktail nach Wunsch, der später keine »Kopfschmerzen« verursacht, weil: Unsere Rechenzentren befinden sich ausnahmslos in Deutschland, womit sicher das deutsche Datenschutzrecht greift und nicht ein EU-US Privacy Shield, bei dem man noch immer nicht weiß, ob damit wirklich mehr Sicherheit gegeben ist als beim Vorgänger Safe Harbor. Deswegen können wir uns nur den Worten von Carsten Sander, Consulting Director bei Nexinto, anschließen, der sagt: „Um insgesamt ein maximal mögliches Sicherheitslevel zu erhalten, ist es empfehlenswert, genau darauf zu achten, wo der Provider die Cloud-Daten speichert und verarbeitet. Nur bei einem Rechenzentrumsstandort in Deutschland ist er an das strenge deutsche Bundesdatenschutzgesetz gebunden. Vorsicht ist hier auch, trotz des EU-U.S. Privacy Shield, bei US-amerikanischen Anbietern geboten: Selbst mit Standort der Rechenzentren in Deutschland sind diese im Ernstfall zur Datenherausgabe an US-Behörden gezwungen.“ Hier lesen Sie seinen ganzen „it-daily.net“-Beitrag „Managed Services: Wer baut meine Public Cloud?“
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16. Februar 2017

Digital Workplace Support

"Digital Workplace Support": Lernen bei Apple, Amazon & Co. Ein Beitrag von Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC   Der nachfolgende Beitrag bildet die Fortsetzung einer Serie von PAC-Analysen zur Gestaltung des „Digital Workplace“ als ganzheitliches Design- und Servicekonzept. Im Fokus dieser Analyse steht der Wandel beim Support der Mitarbeiter.     End-User Support im Dilemma Jeder Mitarbeiter, der schon einmal mit IT-Problemen zu kämpfen hatte – etwa weil das Smartphone oder Laptop kurz vor dem Kundentermin ausfiel, die benötigten Dateien mangels Internetzugang nicht verfügbar waren oder sich das Update der neuesten Softwareversion über Stunden der kostbaren Arbeitszeit hinzog – wird bestätigen: Die in den meisten Workplace-Projekten angestrebte Verbesserung der End User Experience steht und fällt mit dem Support. Mehr noch: Probleme im Support wirken sich direkt und unmittelbar auf die Performance der Mitarbeiter – und damit auf den Business Case der Workplace-Modernisierung – aus. Dennoch steht der End-User Support bei ambitionierten Projekten zur Workplace-Modernisierung zumeist nicht im Blickfeld. Er sollte schlicht zuverlässig und möglichst kosteneffizient funktionieren. Tatsächlich aber fällt es den Verantwortlichen immer schwerer, diesen Anspruch zu erfüllen. Auf der einen Seite steigt schließlich mit der Digitalisierung die Anzahl und Vielfalt der zu betreuenden Geräte und Anwendungen, und auf der anderen die Anforderungen des Business an Agilität und Verfügbarkeit der Support Services. Und während bei der Anschaffung neuer Geräte und Anwendungen der Geldbeutel zumeist noch recht locker sitzt, soll der Support doch bitteschön weiter mit den zugeschriebenen Mitteln auskommen. Will man aber im herkömmlichen Servicebetrieb die Support Services trotz des steigenden Umfangs an Geräten und Anwendungen weiter auf gleichbleibend hohem Niveau anbieten oder gar noch ausbauen, dann müssen die Kosten unweigerlich explodieren. Kurzum: Der IT-Support befindet sich in einem Dilemma, das er nur lösen kann, wenn neue Wege beschritten werden.   Digitalisierung des Supports angezeigt: Selfservices sind der Schlüssel Wie es gelingen kann, einen hochwertigen Kundenservice zu niedrigen Kosten zu liefern, zeigen Amazon & Co. Hier stehen die Kunden (und nicht einzelne Produkte) im Fokus und werden über Selfservices aktiv in die Serviceerbringung eingebunden. Weiterhin sind viele Serviceroutinen automatisiert – durch die Nutzung von Analytics-Anwendungen, die mit den Nutzerdaten gespeist sind. PAC erwartet, dass ähnliche Modelle auch im IT-Support immer stärker an Bedeutung gewinnen. Webportale mit einem breiten Angebot an (intelligenten) Selfservices werden anstelle der herkömmlichen User-Helpdesks in den Fokus rücken. Sprich: Die Neuausrichtung des End-User Supports entwickelt sich zu einem Top-Investitionsthema. Allerdings ist es mit der Implementierung einer webbasierten Supportplattform nicht getan. Um moderne Supportkonzepte erfolgreich umzusetzen und die Akzeptanz der Mitarbeiter hierfür zu gewinnen, müssen noch weitere Themen adressiert werden: Benutzerorientierte Supportkonzepte: Den „PC-Arbeitsplatz“ gibt es nicht mehr, vielmehr sprechen wir heute von mobilen Arbeitsumgebungen – oder auch Workspaces. Deshalb sollten im Fokus der Supportkonzepte auch nicht einzelne Technologien, sondern die Mitarbeiter mit ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten stehen. Unified End Point Management: Ein effizienter Support setzt ein effizientes Management von Endgeräten und Anwendungen voraus. Und dies gelingt nur mit integrierten Managementlösungen für die Betreuung mobiler und nichtmobiler Geräte und Anwendungen. IMAC-Automatisierung und Analytics: Mit einem Passwort-Reset – als typisches Beispiel für Selfservices – ist das Rationalisierungspotenzial im Support noch lange nicht erschöpft. Im Zusammenspiel mit „Connected Devices“ und dem Einsatz von Analytics-Anwendungen lassen sich IMAC-Routinen in wesentlich größerem Ausmaß automatisieren und der Support durch intelligente und proaktive Wartungsservices noch verbessern. Die verstärkte Automatisierung von IMAC-Routinen setzt allerdings voraus, dass die Bereitstellung der Anwendungen und das Management der Geräte zentral und über eine einheitliche Plattform erfolgen. Eine interessante und immer beliebtere Ergänzung zur Automatisierung von Supportroutinen sind zudem Automaten vor Ort, bei denen sich die Mitarbeiter selbständig mit technischen Geräten oder Zubehör versorgen können. Nutzerfreundliche Aufbereitung der Informationen: Selfservices – auch das machen Amazon und Co. vor – stoßen (nur) dann auf Akzeptanz, wenn die hierfür erforderlichen Informationen im wahrsten Sinne auf die Nutzer zugeschnitten sind – und dies in einer Sprache, welche die Nutzer – und nicht nur IT-Nerds – verstehen. Sprich: Es muss in die Aufbereitung und fortlaufende Optimierung des Contents investiert werden – eine erhebliche Investition, die häufig unterschätzt wird. Omnichannel-Interaktion: Nicht alle Incidents lassen sich automatisiert bearbeiten oder über Selfservices adressieren. Eine direkte Interaktion mit IT-Spezialisten wird immer notwendig bleiben. Dabei ist das herkömmliche Telefonat nur ein – und häufig nicht das beste – Mittel der Wahl. Über Chat oder gar Chat-Bots lässt sich die Kundeninteraktion wesentlich effizienter gestalten. Umgekehrt kann die Verfügbarkeit von Supportservices über mobile Apps verbessert oder deren Effektivität durch den Einsatz von Co-Browsing- oder Video-Chat-Anwendungen gesteigert werden. Kurzum: Über moderne digitale Kanäle lässt sich die Interaktion mit den Mitarbeitern deutlich verbessern – vorausgesetzt, der Support ist technisch und organisatorisch in der Lage, die vielfältigen Kanäle zu bespielen. „Tech Cafés“: Mit einer stärkeren Automatisierung des Supportservice entsteht wiederum Raum und auch die Notwendigkeit für eine bessere Hilfestellung vor Ort. Immer mehr Unternehmen – auch hierzulande – ergänzen deshalb den digitalen Support durch sogenannte „Tech Cafés“, bei denen Anfragen direkt mit den Experten vor Ort in angenehmer Atmosphäre erörtert werden. Dies klingt ein wenig nach Schlaraffenland, hat aber handfeste ökonomische Gründe: Die Mitarbeiterzufriedenheit wird so deutlich erhöht. Der Technologieanbieter Apple setzt deshalb das iStore-Konzept bereits seit Jahren um.   Mein Credo: Der End-User Support sollte und wird stärker in das Blickfeld der Workplace-Modernisierung rücken – ein „Weiter so“ ist dauerhaft nicht möglich. Die Implementierung webbasierter Supportportale ist notwendig, aber noch nicht hinreichend. Zahlreiche weitere Investitionen sind notwendig, um eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit zu gewährleisten und gleichzeitig die Kosten im Griff zu halten. Mehr noch: Maßnahmen zur Verbesserung des End-User Supports lassen sich nur erfolgreich umsetzen, wenn Sie in ein Gesamtkonzept zur Workplace-Modernisierung eingebunden sind. Schließlich sollten sich die Unternehmen fragen, ob sie selbst willens und fähig sind, die enormen Investitionen in diesem Bereich zu stemmen sowie die damit verbundenen Risiken zu tragen. Spezialisierte Dienstleister, die skalieren können, scheinen hierzu eher in der Lage.
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14. Februar 2017

Verfügbarkeit in der Cloud

Cloud-Ausfälle: Was tun? Bitte nicht »ausfällig« werden! In punkto Small Talk findet sich im Knigge der Hinweis: „Keine Politik & keine Religion“. Ebenso wird vor „Geringschätzung von nicht anwesenden Personen“ gewarnt und: „Übertriebene Heiterkeit ist ebenso unangebracht wie Prahlerei und sexuelle Themen.“ Nun, sollte sich in der fröhlichen Small-Talk-Runde ein für IT-Sicherheit Verantwortlicher befinden, dann empfiehlt es sich, noch ein weiteres Thema tunlichst auszusparen: Ausfallzeiten! Hier droht die Gefahr, dass es zu »ausfälligen« Bemerkungen über IT-Konzerne wie Amazon, Google, Microsoft oder Salesforce kommt. Denn: „Vor allem die großen Cloud-Anbieter haben regelmäßig Ausfälle“, wie aus einer vom US-Branchen-Magazin „CRN“ veröffentlichten Liste mit den größten Ausfällen allein in der ersten Jahreshälfte 2016 hervorgeht. Einige konkrete Ausfallbeispiele (über die Sie bitte nicht »smalltalken« sollten!) sowie die Hauptursachen für Ausfälle der Cloud-Dienste lesen Sie im „IT-ZOOM“-Beitrag „Ausfallzeiten: Cloudservices sind von Hochverfügbarkeit weit entfernt“. Deutsche Cloud-Anbieter für weniger Ausfall-Risiko Für alle, die nach dem Lesen dieser Zeilen ihre geplanten Cloud-Vorhaben auf den »Sankt-Nimmerleins-Tag« verschieben wollen, sei jedoch gesagt: Auch wenn die Praxis zeigt, „dass Clouddienste von 100 Prozent Verfügbarkeit ziemlich weit entfernt sind“, so gibt es im Prinzip eine sehr einfache Möglichkeit, das Ausfallrisiko so gering wie möglich zu halten: einfach einen kleineren und vor allem deutschen Anbieter wählen. In diesem Sinne heißt es am Ende des „IT-ZOOM“-Artikels: „[… Kleinere Anbieter] sind laut dem Forschungsbericht aus Chicago nicht schlechter als die Hyperscaler. Deutsche Unternehmen sind hier ohnehin auf einem Sonderweg: Aus Datenschutzgründen werden häufig deutsche Anbieter oder zumindest deutsche Rechenzentren bevorzugt.“ Über die Auswahl des »richtigen« Anbieters können Unternehmen auch aktiv etwas gegen eine der Hauptursachen von Ausfällen tun: „das Ablaufen von Zertifikaten“. Was es dabei zu berücksichtigen gibt, berichtet Kevin Bocek, Vice President Security Strategy & Threat Intelligence bei Venafi, in seinem „SearchSecurity“-Bericht „Die Ausfallsicherheit von Webservern verbessern“. Cloud Provider: Lieber groß oder klein? Aber noch einmal zurück zu den Cloud-Anbietern: Auf wen soll man setzen? Wem darf man vertrauen? Ist ein großer Anbieter vielleicht nicht doch besser als ein kleiner? Die Frage „Sind eher die großen oder kleinen Cloud-Anbieter am Markt gefragt?“ hat die Computerwoche Cloud-Experten von Accenture gestellt. Arne Bleyer, der Leiter Cloud aus dem Bereich Infrastruktur, meint dazu, dass Global Player überwiegend auf die großen Cloud-Anbieter setzen, während die regionalen Cloud-Anbieter sich vor allem an die Zielgruppe der kleinen und mittleren Unternehmen richten, die „ihren Kunden nicht selten maßgeschneiderte Services zu attraktiven Preisen“ bieten. Marius von Spreti, Spezialist für IT-Sicherheit in der Cloud, erklärt dagegen, dass es auf die Frage nach groß oder klein „einfach keine richtige oder falsche Antwort“ gibt. Vielmehr hängt es seiner Meinung nach von „den fachlichen, regulatorischen oder sicherheitsbezogenen Anforderungen ab, welcher Cloud-Provider den Zuschlag bekommen sollte. Daneben wird ‚Digital Trust‘ zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal: Ein Cloud-Provider, bei dem ein größerer Sicherheitsvorfall bekannt geworden ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr schnell vom Markt verschwinden.“ Im Computerwoche-Beitrag „Warum die Wahl des Cloud-Providers Vertrauenssache ist“ finden Sie das gesamte Interview mit den Cloud-Spezialisten von Accenture.
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07. Februar 2017

Digital Workplace und alternativlose Cloud

An der Cloud führt kein Weg vorbei – auch nicht beim digitalen Arbeitsplatz Digital Workplace: Leider kein Start auf der grünen Wiese „Man müsste noch mal zwanzig sein und so verliebt wie damals und irgendwo am Wiesenrain vergessen die Zeit“, sang vor gefühlt 100 Jahren Willy Schneider. Vielleicht haben Sie auch schon mal überlegt, was Sie täten, wenn Sie noch mal ganz von vorn anfangen könnten? Darüber nachzudenken ist genauso müßig wie die Frage: „Was würden Sie tun, wenn Sie Ihre IT-Organisation heute noch einmal ganz neu aufbauen könnten?“ Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst Digital Enterprise bei PAC, meint im Hinblick auf den Digital-Workplace-Betrieb: „Grüne Wiesen gibt es leider nicht im Arbeitsplatzbetrieb der meisten Unternehmen, ein radikaler Umbau ist dennoch erforderlich.“ Konkret heißt das für den Arbeitsplatz der Zukunft: eine „zentrale Bereitstellung der Anwendungen ‚as a Service‘“. Denn die Cloud-Migration bringt drei unschlagbare Vorteile in punkto Kosten (weniger!), Sicherheit (mehr!) und Agilität: „Neue Mitarbeiter können in kurzer Zeit hinzugeschaltet (On Boarding) oder Geräte bei Defekten ersetzt werden. Darüber hinaus lassen sich flexible Nutzungskonzepte wie BYOD oder eine rollen-basierte Ausstattung der Mitarbeiter auf diese Weise wesentlich einfacher umsetzen.“ Lesen auf Business-Cloud.de den gesamten Beitrag von PAC-Analyst Dr. Stiehler „Digital Workplace Betrieb: Kernsanierung angezeigt“. Cloud-Migration: Wie den richtigen Spezialisten finden? An der Cloud führt also offensichtlich in Sachen Digital Workplace kein Weg vorbei. Allerdings: Weil die IT-Infrastruktur eben keine „grüne Wiese“ ist, sondern Unternehmen viel mehr mit einer gewachsenen Legacy arbeiten, vollzieht sich die Cloud-Migration – generell und damit auch beim digitalen Arbeitsplatz – schrittweise. Dabei werden nicht alle Daten nach und nach in eine Public Cloud geschoben, vielmehr ist in den meisten Fällen die Hybrid Cloud die Wolke der Wahl. Insofern weist PAC-Analyst Dr. Stiehler darauf hin, dass es in Sachen Cloud-Migration nicht ausreicht, „nur die Fassade zu erneuern, indem verstärkt Public Cloud Services eingesetzt werden. Eine Kernsanierung der Altbausubstanz ist angezeigt, aber eben auch ein hoch-komplexes Vorhaben. Für viele Unternehmen dürfte es sich lohnen, hier einen Spezialisten hinzuziehen.“ Doch wie den richtigen finden? Sich hier an einem der zahlreichen Cloud-Zertifikate und -Prüfsiegel zu orientieren, ist nicht zu empfehlen. Davon gibt es nämlich weltweit schätzungsweise rund 150. Mehr über den Cloud-Urkunden-Dschungel lesen Sie im „com-magazin.de“-Artikel „Wahl des Cloud-Anbieters: Cloud-Zertifikaten fehlt Aussagekraft“. DIN ISO/IEC 27001 hat „am meisten Gewicht“ Was also tun in Sachen Cloud-Anbieter-Auswahl? Ganz einfach: Anstatt „allzu sehr auf Prüfsiegel zu setzen, darauf achten, dass dieser [der Cloud-Anbieter] eine ISO-Zertifizierung nach ISO/IEC27001 vorweisen kann. Sie hat am meisten Gewicht […]“ – auch wenn es sich dabei „um keine spezifische Cloud-Zertifizierung [handelt].“ Worum es sich bei der DIN ISO/IEC 27001 genau handelt und warum sie für Cloud-Anbieter wichtig ist, lesen Sie auf unserer Website. Sich nach einem geeigneten Cloud-Anbieter umzusehen – diese Aufgabe kommt über kurz oder lang auf alle Unternehmen zu, auch im Mittelstand. Denn „auch kleine und mittlere Unternehmen springen auf den Cloud-Zug auf“. Diese Entwicklung wird vor allem durch folgende vier Punkte forciert: „Hochverfügbarkeit, Ressourcenengpässe, Kostenreduzierung und vor allem die allgegenwärtige Digitalisierung im Arbeitsalltag und in der Produktion“, wie Sie genauer im „CloudComputingInsider“-Bericht „Cloud-Services sind auch für den Mittelstand alternativlos“ genauer nachlesen können.
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31. Januar 2017

Cloud und Digital Workplace

Hand in Hand: Cloud und Digital Workplace Virtuelle Cloud-Arbeitsplätze im Kommen Zu welcher Generation gehören Sie? Zu den „Babyboomern“, die „leben, um zu arbeiten“? Zur Generation X, die „arbeitet, um zu leben“? Zur Generation Y („Millennials“), die „Arbeit und Leben verbindet“? Oder gar zur Generation Z, deren Prämisse „Hier die Arbeit, da mein Leben“ lautet? Wo Sie sich in diesem Überblick auch immer »einsortieren« mögen und ob Sie das dazugehörige Lebens- und Arbeitsmotto »unterschreiben« oder nicht – fest steht, dass sich nicht nur die Menschen und deren Einstellung zur Arbeit ändern, sondern auch deren Arbeitsplätze. So hat IDC in seiner Studie „Advanced Workplace Strategies in Deutschland 2016“ herausgefunden, dass „nicht nur Anwender, sondern auch IT-Verantwortliche […] die Modernisierung der IT-Arbeitsplätze als wichtiges Handlungsfeld an[sehen]. Mehr noch: Für viele IT-Manager ist der Arbeitsplatz der Zukunft ein wichtiger Bestandteil der digitalen Transformation, sorgt er doch für mehr Flexibilität bei den Beschäftigten und weniger Kosten für die Firmen.“ Daher plant jedes zweite der 281 von IDC befragten deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern bis 2017 virtuelle Cloud-Arbeitsplätze, wie Sie auf „Kroker’s Look @ IT“ genauer nachlesen können. Trend zum Cloud-Arbeitsplatz, aber … Wussten Sie eigentlich, dass man die Generation Z auch „Generation Pippi Langstrumpf“ nennt?! Zumindest tut dies Professor Christian Scholz. Aber wir schweifen ab 🙂 Deshalb schnell zurück zu unserem Thema, dass immer mehr Arbeitsplätze in die Cloud wandern. Dieses Phänomen ist auch das Ergebnis einer Umfrage von Matrix42. „Die Befragung unter den [720] IT-Verantwortlichen zeigt, dass der Trend zum Cloud-Arbeitsplatz weiter zunimmt. Das belegen beispielsweise die Antworten auf die Frage, in welchem Grad sich die Nutzung von SaaS, Web- und mobilen Applikationen im Vergleich zum Vorjahr verändert hat: 51 Prozent verzeichneten einen leichten, 26 Prozent sogar einen starken Anstieg.“ Auch die weiteren Umfrageergebnisse, die Sie auf „it-daily.net“ im Detail erfahren, „weisen auf die zunehmende Bedeutung von cloudbasierten IT-Arbeitsplätzen hin“. Jedoch macht allein die »Schwalbe« Einführung von browserbasierten Office-Suiten und ein paar mobilen Anwendungen noch keinen »Sommer«, sprich keinen Arbeitsplatz der Zukunft.  Hierfür ist ein ganzheitliches Design- und Servicekonzept erforderlich, wozu auch „Unified Communications & Collaboration“, kurz UCC gehört. PAC: Workspace-Design und Cloud-Design gehören zusammen Sie sagen: »UCC? Das ist doch ein alter Hut?« Stimmt! Wir sprechen seit über zehn Jahren über UCC. Trotzdem bleibt laut PAC die UCC-Integration eine der wichtigsten Herausforderungen beim Workplace Design. „Denn von einer Unterstützung der Arbeit ‚aus einem Guss‘ sind auch die heutigen UCC-Angebote noch ein Stück entfernt.“ Dabei gibt es inzwischen dank zentral in der Cloud gespeicherter Intelligenz eine Reihe von innovativen Angeboten, „die sich mittelfristig als echte ‚Game Changer‘ im Workplace-Segment erweisen können“. Zum Beispiel „Intelligente Assistenten“, die wie früher eine  Sekretärin Eingangspost vorsortiert oder Termine koordiniert. Oder „Flexible Arbeitsräume“, die sich Mitarbeiter für ihre jeweiligen Aufgaben bauen können. Nicht zu vergessen den „Workspace IoT“, bei dem beispielsweise Behandlungsräume oder Medizingeräte mit dem Arzt kommunizieren. Bei aller »Science Fiction« in Sachen moderner Arbeitsplatzgestaltung darf jedoch eines nicht vergessen werden, worauf Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst Digital Enterprise bei PAC explizit hinweist: „Das Design des „Digital Workplace“ kann nicht losgelöst von dessen Bereitstellung und Betrieb diskutiert werden. Ob ‚intelligente Assistenten‘, ‚flexible Workspaces‘ oder ‚Workspace IoT‘ – Innovationen beim Design des Digital Workplace kommen aus der Cloud bzw. sind eng mit der Integration von Cloud Services verknüpft. Eine Cloud-Strategie ist deshalb aus Sicht von PAC-Analyst Dr. Stiehler ein zwingender Bestandteil der Workplace-Strategie.“ Lesen Sie dazu seinen Beitrag auf Business-Cloud.de.
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24. Januar 2017

Datenschutz

Die Cloud ist nicht nur Datenablage Cloud macht uns alle zu Daten-Messies Wer einmal versucht hat, etwas Ahnenforschung zu betreiben, weiß, wie man sich freut, wenn man alte Dokumente wie Stammbücher, Briefe, Postkarten und Fotografien von anno dazumal findet. Denn es handelt sich hier um sehr rare Güter. Unsere Nachfahren werden es da deutlich leichter haben. Denn ihnen steht eine Fülle von Informationen (und Bildern!) zur Verfügung, die fast jeden Tag eines Lebens im 21. Jahrhundert genau dokumentieren. Speicherplatz steht ja inzwischen nahezu unbegrenzt zur Verfügung, sodass wir heute alle Daten-Messies sind. Das gilt nicht nur für Privatleute, sondern auch für Unternehmen. Dr. Carlo Velten, Senior Analyst & CEO von Crisp Research, geht gar soweit, dass er die Abschaffung des „Delete“-Buttons prognostiziert: „Daten sind das neue Gold – Daten werden immer stärker als strategisches Asset betrachtet. Da die Speicherkosten weiter sinken, denkt niemand mehr ans Aufräumen und Ausmisten. Es werden zukünftig keine Daten mehr gelöscht. Der ‚Delete‘-Button wird abgeschafft und erst mal alles aufgehoben.“ Dies klingt zunächst nach weniger Arbeit für IT-Verantwortliche. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Denn es geht eben nicht nur ums Ablegen und Verwahren von Daten. Vielmehr gilt es, „immer größere Datenbestände, in immer mehr Applikationen, in immer kürzeren Zeitfenstern (Echtzeit) bereitzustellen“ und Anforderungen wie Skalierbarkeit, Performance & Verfügbarkeit, Datenhoheit & Sicherheit sowie Effizienz „unter einen Hut zu bringen“. Was tun? Dr. Carlo Velten weiß Rat. Lesen Sie dazu seinen Beitrag „Strategien für das Datenmanagement im digitalen Zeitalter“. Es geht nicht nur um „ruhende Daten“ Dass die Cloud nicht nur eine »Datenablage« ist, darauf weist auch Deema Freij hin, Senior Vice President und globale Datenschutzbeauftragte bei Intralinks. Sie erläutert, dass Daten in der Cloud drei Stadien haben: „in Benutzung (Data-in-use), in Übertragung (Data-in-motion) und im Ruhezustand (Data-at-rest). Früher haben Unternehmen die volle Datenkontrolle häufig nur mit Daten in gespeichertem Zustand, also ‚ruhenden Daten‘, in Verbindung gebracht.“ Umfassender Datenschutz bezieht sich also nicht nur auf „ruhende Daten“, sondern auf Daten in allen drei Stadien. Was gilt es hier konkret zu beachten? „Tipps zum Datenschutz in der Cloud“ finden Sie im „Computerwoche“-Beitrag von Deema Freij. Wer sich an dieser Stelle fragt, ob zum sicheren Speichern von Daten nicht doch lieber das gute alte Magnetband hergenommen werden sollte, der findet Antwort in einem Interview der „IT-ZOOM“-Redaktion mit Joachim Meurer. Der Channel Account Manager bei Storagecraft Technology meint: „Es gibt kein Für und Wider für Cloud oder physische Speichermedien. Entscheidend sind das Datensicherungs- und Wiederherstellungskonzept der Unternehmen sowie die Beantwortung der Frage, welcher Prozess für das Unternehmen am besten geeignet ist.“ Datensicherung und Datenschutz Wer unser Blog regelmäßig liest, weiß, dass wir diese Ansicht nicht ganz teilen. Wir empfehlen also in punkto Datensicherung klar auf die Cloud zu setzen. Denn: „Das Firmenrechenzentrum ist – leider – keine Burg“. Gleichzeitig wollen wir betonen, dass wir hier von Datensicherung und nicht von Datenschutz sprechen – zwei unterschiedliche Dinge, die immer noch viel zu oft als Synonyme verwendet werden. Deshalb nochmals »zum Mitschreiben«: Beim Datenschutz geht es um den Schutz der Persönlichkeitsrechte während der Datenverarbeitung – Stichwort Speicherung von personenbezogenen Daten. Datensicherheit hat dagegen die technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Thema, um Verfügbarkeit der Daten sicherzustellen – Stichwort Storage und Desaster Recovery. In zwei kurzen Video-Beiträgen haben wir die beiden Themen im Hinblick auf die Cloud gegenübergestellt. Die beiden Videos „Datensicherheit in der Cloud“ und „Datenschutz in der Cloud“ finden sich auf unserem YouTube-Kanal.
Meinungen
19. Januar 2017

Digital Workplace Ausstattung

"Digital Workplace Ausstattung": Mitarbeiter im Fokus Ein Beitrag von Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC   Der nachfolgende Beitrag bildet die Fortsetzung einer Serie von PAC-Analysen zur Gestaltung des „Digital Workplace“ als ganzheitliches Design- und Servicekonzept. Im Fokus dieser Analyse steht der Wandel bei der Ausstattung der Mitarbeiter.     Trend ist eindeutig: benutzerorientiert anstatt „One size fits all“ Unter den Workplace-Verantwortlichen besteht heute weitgehend Einigkeit: Ein „One size fits all“, also ein einheitlicher Standard bei der Bereitstellung von Technologien und Services im Workspace-Umfeld, ist weder zeitgemäß noch ökonomisch sinnvoll. Hierzu sind die Anforderungen heute zu spezifisch und das Spektrum an Möglichkeiten zur Unterstützung der Anwender zu groß. Mögliche Effizienzgewinne durch einen einheitlichen Standard werden durch Produktivitätsverluste überlagert – es sei denn, alle Mitarbeiter würden gleichermaßen mit den neuesten Gadgets ausgestattet und mit VIP-Services unterstützt. Dann wiederum würden jedoch die Kosten explodieren. Besser ist es, bei der Ausstattung und den Support Services nach den Rollen der Mitarbeiter – und dem damit verbundenen Mobilitäts-, Kommunikations- oder Sicherheitsbedarf etc. – zu differenzieren. Kurzum: Um Kosten und Produktivitätspotenzial bei der Workplace-Modernisierung zu optimieren und in Einklang zu bringen, sind Ausstattung und Betrieb der Arbeitsumgebungen abhängig von der jeweiligen Rolle der Mitarbeiter geradezu zwingend.   Benutzerorientierte Ausstattung bedeutet nicht „entweder ... oder“ Dabei kann man sich die große Bandbreite der heute im Markt verfügbaren Anwendungen durchaus zunutze machen. Denn mehr Mobilität oder bessere Vernetzung der Mitarbeiter müssen nicht zwangsläufig mit einem Mehr an teuren Laptops, Tablets oder Video-Konferenzsystemen einhergehen. Für verschiedene Mitarbeiter ließen sich schon signifikante Verbesserungen erzielen, wenn sie über eigene oder vom Unternehmen angebotene Smartphones auf ausgewählte Anwendungen zugreifen oder sich über einfache browserbasierte Conferencing-Anwendungen vernetzen können. Für andere freilich wird dies nicht ausreichen. Es kommt eben auf deren Rolle an. Und nicht nur bei der Ausstattung mit Endgeräten und Anwendungen, sondern auch bei den für Bereitstellung und Support notwendigen Dienstleistungen ist eine Differenzierung möglich und sinnvoll. Für einige Mitarbeiter im Vertriebs- oder Service-Außendienst ist beispielsweise ein sofortiger Ersatz mobiler Geräte bei Verlust ebenso wie die kontinuierliche Gewährleistung des mobilen Arbeitens (auch ohne Online-Verbindung) geschäftskritisch. Für andere Mitarbeitergruppen dürften dagegen weniger strenge Servicelevels, deren Einhaltung dem Unternehmen weniger Aufwand verursachen, voll und ganz ausreichen.   Personakonzepte eignen sich als Basis, setzten aber Bedarfsanalyse voraus Tatsächlich arbeiten bereits heute immer mehr Unternehmen bei der Planung der Arbeitsumgebungen mit so genannten Personakonzepten. Sie klassifizieren Mitarbeitergruppen anhand ihrer Bedarfe in unterschiedliche Typen (Personas), um darauf aufbauend bedarfsgerechte Ausstattungs- und Servicekonzepte zu entwickeln. Das Personakonzept wird bereits seit längerem im Marketing oder Softwaredesign eingesetzt. Dabei stellt die Persona „einen Prototyp für eine Gruppe von Benutzern dar, mit konkret ausgeprägten Eigenschaften und einem konkreten Nutzungsverhalten.“  Den Designern von Marketingkampagnen, Anwendungssoftware oder eben auch von Arbeitsumgebungen fällt es damit wesentlich einfacher, sich in die Welt der verschiedenen Kunden oder Mitarbeiter hineinzudenken. Zudem lassen sich die Personas gut nutzen, um den Einsatzzweck und die Vorteile einer Lösung plastisch und praxisnah gegenüber Dritten zu kommunizieren. Der Einsatz von Personakonzepten erfordert allerdings, dass im Vorfeld die Bedarfe der Mitarbeiter in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern genau analysiert werden. So reicht es nicht aus, nur von mobilen Mitarbeitern oder Wissensarbeitern zu sprechen, sondern alle Mitarbeiter im Unternehmen in die Analyse einzubeziehen. Um die notwendige Granularität bei der Analyse zu gewährleisten, ist eine enge Zusammenarbeit der Workplace-Verantwortlichen mit dem Business – und hierbei insbesondere mit HR- und Kommunikationsverantwortlichen – von Vorteil.   Eine reife IT-Organisation ist das A und O Das beste Konzept taugt jedoch nichts, wenn es sich nicht in die Praxis umsetzen lässt. Und bei aller Benutzerorientierung und Flexibilität – ein Chaos in der Delivery hilft niemandem. Wer aber eine solche „Managed Diversity“ will, der benötigt eine reife IT-Organisation. Zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung von benutzerorientierten Konzepten bei der Workplace-Ausstattung sind u.a.: Professionelle Lieferbeziehungen zwischen IT und Business: Eine rollenbasierte Bereitstellung von IT-Arbeitsumgebungen lässt sich nur effektiv umsetzen, wenn die hierfür notwendigen Services auch im Detail katalogisiert und bepreist sind. Sprich: Servicekataloge und eine SLA-basierte Delivery sollten etabliert sein. Harmonisierung und Modularisierung der IT-Infrastruktur: Das Workplace-Management sollte natürlich in der Lage sein, die Services in geforderter Granularität zu liefern. Zentralisierung der Anwendungsbereitstellung: Benutzerorientierte Konzepte lassen sich letztlich nur mit hoher Effizienz und Qualität umsetzen, wenn die Anwendungen Cloud-basiert über eine zentrale Plattform bereitgestellt werden. Umsetzung moderner Supportkonzepte: Support-Services sind ein integraler Bestandteil einer benutzerorientierten Ausstattung. Um hier die geforderte Flexibilität in der notwendigen Effizienz zu gewährleisten, sollten die Umsetzung eines Self-Sservice- und Analytics-basierten Online-Supports ernsthaft geprüft werden. Gesamtheitliche Management- und Sicherheitskonzepte: Ein hocheffizientes Management ebenso wie die Gewährleistung der Sicherheit sind für die Umsetzung benutzerorientierter Ausstattungskonzepte geradezu alternativlos. Eine einheitliche Management- und Security-Lösung, die sowohl mobile als auch klassische Technologien und Service einschließt, ist vor diesem Hintergrund dringend angezeigt.   Voraussetzungen müssen vielfach erst geschaffen werden Kurz zusammengefasst: Es ist heute keine Frage mehr, ob eine benutzerorientierte Ausstattung der Mitarbeiter im Workplace-Umfeld sinnvoll und notwendig ist, sondern wie diese praktisch umgesetzt werden kann. So ist der immer beliebtere Einsatz von Personakonzepten in der Konzeptionsphase sinnvoll, entbindet die Verantwortlichen jedoch nicht von einer detaillierten Bedarfsanalyse. Noch wichtiger: Die Umsetzung benutzerorientierter Workplace-Konzepte setzt eine reife IT-Organisation voraus. Sprich: Die Verantwortlichen müssen zunächst mit Blick auf Organisation, Design, Bereitstellung, Support und Management des Workplace-Betriebs ihre Hausaufgaben machen. Hierbei stehen viele Unternehmen hierzulande noch ganz am Anfang, wie die gerade veröffentlichte PAC-Studie „Digital Workplace in Europe“ zeigt. Schlussendlich liefert die Studie einen klaren Beleg dafür, dass bei der Umsetzung des „Digital Workplace“ ein ganzheitliches Design- und Servicekonzept unverzichtbar ist. Wer mehr Flexibilität und Individualität in der Ausstattung will, muss bei Design, Bereitstellung, Management und Support neue Wege einschlagen.   Wie neue Supportkonzepte für den „Digital Workplace“ aussehen, welche Chancen diese bergen und welche Herausforderungen bei deren Umsetzung zu adressieren sind, diskutieren wir in der nächsten Analyse.
Meinungen
16. Januar 2017

Kommentar zum neuen BDI-Präsidenten

Ex-Bitkom-Chef Dieter Kempf führt nun den BDI Zeitenwechsel beim wichtigsten Industrie-Verband in Deutschland   Von Klaus Göbbel, Marketing Manager bei PIRONET   BDI-Pressebild von Fotograf Christian Kruppa   Bislang war der Bundesverband der Deutschen Industrie – kurz BDI – als eine überaus einflussreiche, aber auch konservative und komplexe Institution mit festen Traditionen bekannt. Eine langjährige Verankerung in der Old Economy war daher in der Vergangenheit für die Funktionsträger ein Muss. Da passte es hervorragend ins Bild, wenn der letzte BDI-Präsident, Ulrich Grillo, selbst aus einer Dynastie von Industrie-Unternehmern stammte. Aufhorchen lässt daher die Personalie des neuen BDI-Chefs, dessen berufliche  Biografie sich bereits auf den ersten Blick deutlich von der seiner Vorgänger unterscheidet: Dieter Kempf verfügt nämlich nicht über Erfahrung in der Leitung eines klassischen deutschen Industrieunternehmens – wie beispielsweise Vorgänger Grillo. Stattdessen ist Kempfs Lebenslauf durch und durch von der IT geprägt: Immerhin zwei Dekaden lang bekleidete er den Posten des Chefs der Datev, die als Genossenschaft zentral für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Software-Dienstleistungen bereitstellt. Weil sie diesen Service schon seit den 60er Jahren anbietet, ist die Datev praktisch so etwas wie die „Mutter“ des B2B-Cloud Computings in Deutschland. Nach seiner Datev-Karriere stand Dieter Kempf außerdem vier Jahre lang dem Bitkom vor, dem größten IT-Branchenverband in Deutschland. Erstmalig liegt damit die Führung des einflussreichen BDI in den Händen eines erfahrenen IT-Managers. Indirekt wird mit dieser Personalie also auch ein Stück weit die entscheidende Rolle der Informationstechnik für die Zukunft der deutschen Industrie unterstrichen. Auf jeden Fall stellt der Amtsantritt des neuen BDI-Chefs eine Zäsur dar, wie nach Ansicht der Süddeutschen Zeitung bereits auf der ersten Pressekonferenz im neuen Amt – ausgerechnet an Kempfs 64. Geburtstag – deutlich wurde. Er wolle nicht nur „Wirtschaft besser erklären, Vorbehalte gegen die Industrie aufnehmen und zerstreuen“, wie die SZ schreibt, sondern achtet angesichts des bevorstehenden tiefgreifenden Wandels auch auf die Wahrnehmung in der Gesellschaft: „Wir müssen Ängste und Nöte verstehen.“ Darüber hinaus hat Kempf als IT-Mann natürlich die neuen Technologien weit oben auf seiner Agenda. Zu den Aufgaben zählen für ihn in diesem Zusammenhang insbesondere der Schutz vor möglichen Bedrohungen – Stichwort: Cybersicherheit – oder auch Engpässe beim Breitbandausbau. Mit diesem erweiterten Horizont verspricht Motorrad-Liebhaber Kempf auf jeden Fall frischen Wind in den für die Wirtschaft dieses Landes so wichtigen Verband zu bringen. „Er ist anders“, resümiert daher die SZ, und prognostiziert, dass „Dieter Kempf den BDI mehr verändern könnte als viele denken.“ Recht so, denn die Digitale Transformation beginnt – gerade auch in der deutschen Industrie – zuallererst in den Köpfen.
PAC Experten-Kommentare
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Pressemitteilungen

Köln, den 9. März 2017: Der deutsche Cloud Provider Pironet hat erfolgreich die Prüfung des International Standard on Assurance ... Weiterlesen
Köln, den 21. Februar 2017: Das Research- und Beratungsunternehmen Experton Group/ISG und der Cloud Provider Pironet starten zur CeBIT den ... Weiterlesen
Köln, den 7. Februar 2017: Motel One, eine der führenden Hotelgruppen im Budget Design Segment, hat seine Büroarbeitsplätze in ... Weiterlesen
Köln, den 12. Januar 2017: Ab sofort finden Unternehmen auf dem BusinessCloud Marketplace von Cancom/Pironet auch Angebote zu Infrastructure und ... Weiterlesen