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20. September 2016

Digitaler Arbeitsplatz mit Desktop as a Service (DaaS)

Digitaler Arbeitsplatz mit Desktop as a Service (DaaS) – die Zukunft hat bereits begonnen Workplace-Modernisierung? Ja! Aaaber … „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ – das wusste bereits der deutsche Schriftsteller Gustav Freytag im 19. Jahrhundert. Eine Ergänzung hat dieses Zitat in der heutigen Zeit durch den Schauspieler Jens Roth erfahren, der hinzufügt: „Er klammert sich lieber an das alte Schlechte, anstatt für neues Gutes offen zu sein.“ Stimmt! Aktuelles Beispiel ist der neue Anspruch an den Arbeitsplatz: „Any Place, Any Time“. Moderne Devices, geräteunabhängige Bereitstellung von Applikationen und Dokumenten – laut IDC-Studie „Advanced Workplace Strategies in Deutschland 2016“ sehen nicht „nur Anwender, sondern auch IT-Verantwortliche […] die Modernisierung der IT-Arbeitsplätze als wichtiges Handlungsfeld an“. Und fast die Hälfte (46 Prozent) der Young Professionals „zählen die Workplace-Modernisierung zu den drei wichtigsten Aufgaben der Unternehmens-IT in den kommenden zwei Jahren“. Aaaber: Wenn es um die Umsetzung geht, dann bricht das Gewohnheitstier durch! „So führen 28 Prozent der Mitarbeiter ihren mangelnden Willen zu Veränderungen als Hürde bei der Workplace-Modernisierung an […].“ Mehr über dieses paradoxe Verhalten und weitere Studienergebnisse lesen Sie in der Pressemitteilung, die IDC zur aktuellen Workplace-Studie herausgegeben hat. Desktop as a Service (DaaS) im Mittelstand zunehmend beliebt Doch Gewohnheitstier hin oder her – die Mitarbeiter werden im Hinblick auf ihren Arbeitsplatz bald einsehen (müssen), dass sie sich nach dem im 18. Jahrhundert lebenden Gelehrten Georg Christoph Lichtenberg richten müssen, der sinngemäß Folgendes gesagt haben soll: „Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“ Was auf jeden Fall dringend anders werden muss, ist, dass „Anwender nur auf 52 Prozent der für sie relevanten Applikationen geräteübergreifend Zugriff [haben]“. Arbeitsplätze müssen also dringend virtualisiert werden – Stichwort Desktop as a Service (DaaS). Laut IDC-Studie ist die bisherige DaaS-Zurückhaltung, gerade von mittelständischen Firmen, Vergangenheit – „so will jeder dritte befragte mittelständische Betrieb in den kommenden 12 Monaten virtuelle IT-Arbeitsplätze in die Public Cloud verlagern. Hosting der DaaS aus deutschen Rechenzentren, geringere Initialkosten und weniger Komplexität als beim Aufbau einer eigenen VDI-Umgebung sowie die zu erwartende steigende Mitarbeiterproduktivität machen das Delivery Modell attraktiv.“ Diesen Worten von IDC können wir uns nur anschließen. Welche weiteren Vorteile DaaS für den Mittelstand bietet, lesen Sie auf unserer Website im Menü „Desktop as a Service für den Mittelstand“. Digitaler Arbeitsplatz – klarer Wettbewerbsvorteil Auch eine aktuelle Studie von Host Europe zeigt, „dass die Möglichkeiten für ein digitales Arbeiten im Home Office meist besser sind als am Arbeitsplatz im Büro“. Doch wer »Hightech« von zuhause gewöhnt ist, der will im Büro nicht mit »Technik von gestern« arbeiten. Anders formuliert: Im »War for Talents« haben die Unternehmen die Nase vorn, die zeitgemäße IT-Arbeitsplätze bieten, mit denen ihre Mitarbeiter effizient und flexibel – unabhängig von Ort und Gerät – arbeiten können. Daher empfiehlt Reiner Louis, Sprecher der Geschäftsführung bei Computacenter Deutschland: „Wer noch überwiegend mit veralteten Strukturen arbeitet, sollte also schnellstmöglich eine umfassende Digitalisierungsstrategie erstellen und dabei alle Bereiche des Unternehmens einbeziehen.“ Lesen Sie hier den gesamten „silicon.de“-Blogpost von Reiner Louis „Digitalisierung des Arbeitsplatzes: Tablets für den Vertrieb – das reicht nicht.“ Digital Workplace: Aktuelle Studie von Crisp Research Nicht zuletzt wollen wir Sie noch auf eine aktuelle Studie hinweisen, die Crisp Research im Auftrag von Citrix durchgeführt hat. Demnach könnte ein „konsequenter flächendeckender Einsatz des Digital Workplace […] positive Effekte auf die Volkswirtschaft in Höhe von rund 84,2 Milliarden Euro haben“, wie Sie im „Kroker’s Look @ IT“-Bericht „Arbeitsplatz der Zukunft: Mehr Flexibilität für Beschäftigte, weniger Kosten für Firmen“ genauer nachlesen können. Mehr Ergebnisse über die Studie finden Sie in einer Citrix-Pressemitteilung, in der Dirk Pfefferle, Area Vice President von Citrix in Zentral- und Osteuropa, mit folgenden Worten zitiert wird: „Bei mobilen Arbeitsplatzkonzepten steht und fällt alles mit der IT-Infrastruktur: Lange Ladezeiten oder komplexe Log-In-Prozeduren für den Zugriff auf wichtige Dokumente sind echte Motivations-Killer. Und ohne eine moderne Nutzerführung hat selbst eine gut integrierte und sichere Collaboration- oder Workplace-Lösung keine Chance.“ Stimmt! 🙂 Die aktuelle Studie „The Adaptive Workplace – Arbeiten im 21. Jahrhundert“ können Sie bei Crisp Research anfordern.
News
13. September 2016

Cloud-Einsatz bei KMU

KMU: Nase vorn bei Cloud und neuen Geschäftsmodellen Mittelstand im Cloud-Einsatz „agil und zukunftsorientiert“ Mailen Sie noch oder chatten Sie schon? Offensichtlich ist die E-Mail, die doch längst von Chat-Programmen hätte abgelöst sein sollen, immer noch das Kommunikationsmedium Nummer eins in deutschen Unternehmen – und die tägliche E-Mail-Flut ein ernstes Problem. So sollen laut einer Studie Führungskräfte rund 30.000 E-Mails pro Jahr erhalten (das wären über 100 an jedem Arbeitstag!), Tendenz steigend. Auch die aktuelle Studie von Unify „The Way we Work“ zeigt, dass die E-Mail in Deutschland bei einem Großteil der Befragten „als wesentliches Arbeitsmittel“ gilt. Während jedoch drei Viertel der großen Betriebe (74 Prozent der Befragten) munter Mails versenden, sind es in KMU nur zwei Drittel (63 Prozent), die auf E-Mail-Kommunikation setzen. Heißt das, dass KMU fortschrittlicher sind, was den Einsatz neuer Kommunikationstechnologien anbelangt? Offensichtlich! Denn ein weiteres Studienergebnis lautet: „Rund zwei Drittel (67 %) der Wissensarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland nutzen heute On-Demand-Tools, also Internet- oder Cloud-basierte Technologie in ihrem geschäftlichen Alltag. Damit liegen die KMU vor Unternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitern, dort sind es hierzulande rund 63 Prozent. Der Mittelstand zeigt sich hier also agil und zukunftsorientiert“, wie Sie im „CRN.de“-Beitrag „Unify-Studie: Cloud-Technologien bei KMU ganz vorne“ genauer nachlesen können. Einführung neuer Geschäftsmodelle: Deutsche KMU liegen vorne Dass KMU in Sachen Cloud-Einsatz aktuell ordentlich Gas geben, ist auch aus dem „KMU Barometer 2016“ abzulesen, einer internationalen Studie des Marktforschungsinstituts Pb7 im Auftrag von Exact Software. „Demnach nutzt 2016 die Hälfte aller deutschen KMU Geschäftsanwendungen aus der Cloud. 2015 waren es gerade einmal 31 Prozent.“ Trotz dieser fast hundertprozentigen Wolkenzunahme ist Deutschland das „ Schlusslicht im internationalen Vergleich: Dort nutzen rund 61 Prozent Cloud Computing Software für ihr Business. In Spanien und den Niederlanden sind es sogar 70 und mehr Prozent.“ Wenn es jedoch um die „aktive Einführung neuer Geschäftsmodelle“ geht, haben deutsche KMU laut Exact-Studie die Nase vorn: „58 Prozent der hierzulande Befragten führen aktiv neue Geschäftsmodelle ein – versus nur 54 Prozent im internationalen Durchschnitt. Nur Spanien liegt bei diesem Trend [mit 60 Prozent] noch vor Deutschland […].“ Mehr dazu lesen Sie im „SaaS-Magazin“-Artikel „Einführung neuer Geschäftsmodelle“. Cloud im Mittelstand: zunehmend bewölkt Die Erklärung für diesen Trend liegt auf der Hand: Während es früher hieß „Wer nicht wirbt, stirbt“ (Henry Ford), lautet die Devise zu Beginn des 21. Jahrhunderts: Wer heute nicht digitalisiert, ist morgen nicht mehr da. So betrachten laut aktuellem KMU-Barometer „viele Unternehmen neue Geschäftsmodelle als Erfolgs- oder sogar Überlebensfaktor […]. 35 Prozent der Unternehmen in Deutschland (und auch international) glauben, dass sie ohne die Optimierung ihrer Geschäftsmodelle in den kommenden fünf Jahren vom Markt verschwinden würden.“ Und weil Cloud Computing die Basis der Digitalisierung ist, lässt sich aktuell im Mittelstand ein regelrechter Run in die Cloud ausmachen, wie auch die aktuelle Techconsult-Studie „Security Bilanz Deutschland“ belegt: „Nur wenige Unternehmen geben an, dass das Thema Cloud derzeit und auch zukünftig für sie keine Rolle spielt. Die meisten Unternehmen haben entweder schon konkrete Planungen und stehen vor der Einführung. Weitere sehen, dass das Thema zukünftig interessant für sie werden könnte.“ Weitere Informationen dazu finden Sie im „heise.de“-Bericht „Security Bilanz Deutschland: Mittelstand vertraut Security aus der Cloud“.
Meinungen
08. September 2016

Cloud Computing als Enabler

News
06. September 2016

Cloud-Markt

Private, Public, Hybrid – die Cloud wächst und wächst Datensicherung sicherer in der Cloud Wo haben Sie denn Ihre ganzen Urlaubsfotos hingespeichert? Wer jetzt mit „natürlich nicht in die Cloud!“ antwortet, weil er meint, dass die Bilder nur auf der eigenen Festplatte wirklich sicher sind und nicht abhandenkommen können, hat noch nie etwas von „Ransomware“ gehört. Das englische Wort „ransom“ heißt „Lösegeld“, und das wird von Ihnen gefordert, wenn Sie sich eine bestimmte Schadsoftware auf Ihrem heimischen PC eingefangen haben. Dann passiert Folgendes: „Sämtliche Dateien – Fotos, Word- und Excel-Dokumente, die Musik-Sammlung – werden verschlüsselt und sind damit nicht mehr nutzbar. […] Nur wer den Schlüssel besitzt, kann das Schloss öffnen. Den Schlüssel aber haben die Angreifer.“ Was Sie in diesem Fall tun sollten, erfahren Sie im „SZ“-Beitrag „So funktioniert Erpresser-Software“. Dass also der heimische Rechner respektive das Firmen-Rechenzentrum nicht Fort Knox sind, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben. Hat es auch, zumindest in den Unternehmen. Hinzu kommt: „Daten in die Cloud auszulagern, spart Kosten und erhöht die verfügbare Speicherkapazität.“ Konkret kann Storage in einer Hybrid Cloud viele Vorteile bringen, ein „hybrid-betriebener SQL-Server [kann] im Katastrophenfall [gar] das Geschäft retten!“ Was es beim Thema „Hybride Storage-Lösungen“ zu beachten gilt, verrät Ihnen Achim Herber, Executive Vice President Deutschland & UK beim IT-Dienstleister Comparex, in seinem „Computerwoche“-Artikel „Sinnvoll in der Wolke speichern“. Wie geht’s der Hybrid Cloud? Wie es weltweit um die Hybrid Cloud steht, das hat jetzt Veritas Software in Zusammenarbeit mit der amerikanischen PR-Agentur Cicero Group herausgefunden – mit der Befragung von „weltweit 1.800 IT-Führungskräfte[n] in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern und mit mindestens 75 Terabyte verwalteter Daten. 250 Teilnehmer kamen aus Deutschland.“ Die gute Nachricht zuerst – der Cloud-Mix wird immer beliebter: „38 Prozent der Workloads werden in einer Private Cloud betrieben, 28 Prozent in einer Public Cloud. Laut der Studie werden sich diese Zahlen in den kommenden zwölf Monaten voraussichtlich um sieben beziehungsweise 18 Prozent erhöhen.“ Die schlechte Nachricht im Hinblick auf die Public-Cloud-Nutzung ist, dass Deutschland hier im globalen Vergleich das Schlusslicht bildet: „Deutsche Unternehmen liegen in dieser Kategorie hinter den Befragten aus anderen Ländern zurück: Lediglich 40 Prozent verlassen sich hierzulande auf Public Clouds“, wie Sie im „DataCenterInsider“-Artikel „Veritas-Studie zur Hybrid Cloud“ genauer nachlesen können. Public Cloud für Behörden?! Aber ist das tatsächlich eine schlechte Nachricht? Deutsche Firmen sind eben, und das ist durchaus positiv, eher vorsichtig, wenn es um das Auslagern von Daten geht. Ein Grund für die großen Public-Cloud-Anbieter wie „AWS, Microsoft und Google“ in puncto Sicherheit aufzurüsten, „um über Rechenzentren in Deutschland und andere Maßnahmen ihre Lösungen sicherer zu machen und Vertrauen aufzubauen“. Somit soll sogar die Public Cloud bei einer »Branche« in Frage kommen, die für besonders hohe Sicherheitsbestimmungen bekannt ist: Lesen Sie dazu den „eGovernment-Computing“-Bericht „Wechsel in die Public Cloud wird für Behörden attraktiver“. Gartner zum Cloud-Markt: „Cloud-only“ statt „Cloud-first“ Ob Private Cloud, Public Cloud, Hybrid Cloud – in ein paar Jahren wird ohnehin der gesamte Software-Himmel voller Wolken hängen, wie Gartner aktuell prognostiziert: „Bis zum Jahr 2020 werden viele Softwarehersteller ‚Cloud-first‘-Strategien durch ‚Cloud-only‘ ersetzen […]. Der Markt für IaaS und PaaS wachse weiter zweistellig, eine ‚No-Cloud‘-Policy werde in Unternehmen bald ebenso selten sein wie heute eine ‚No-Internet‘-Strategie.“ Das heißt konkret: Statt firmeneigenes „Software Defined Data Center“ ist in Zukunft Multi-Provider-Management angesagt. Mehr dazu lesen Sie im „Computerwoche“-Beitrag „Cloud Computing im Jahr 2020 – Gartner: Cloud-only verdrängt Cloud-first“. PS: Auch wenn die Zukunft in der Wolke liegt: Bei Ihren Urlaubsbildern müssen Sie nicht unbedingt „Cloud-only“ verfahren. Um sich gegen Software-Erpresser zu schützen, reicht »Cloud-additional« 😉
Allgemein
01. September 2016

Privacy Shield

Privacy Shield – Schutzschild mit Schlupflöchern? Privacy Shield - Schutzschild mit Schlupflöchern? Die Regelungen des „EU-US Privacy Shield“ für den Transfer personenbezogener Daten in die USA sind zum 1. August 2016 in Kraft getreten. Vorausgegangen waren monatelange Verhandlungen zwischen europäischen Datenschutzbehörden, EU-Kommission und US-Regierung. Sie wurden notwendig, nachdem der so genannte Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission zum Datentransfer in die USA – auch als „Safe-Harbor-Abkommen“ bekannt – vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) im November 2015 für ungültig erklärt worden war. Laut Urteil des EuGH war der europäische Datenschutz-Standard mit Safe Harbor nicht hinreichend gesichert. Der erste Privacy-Shield-Entwurf der Kommission wurde im Februar 2016 veröffentlicht. Die in der Artikel-29-Datenschutzgruppe zusammengeschlossenen Datenschutzbehörden aller EU-Mitgliedsländer fanden darin zahlreiche gravierende Mängel, die sie im April in einer Stellungnahme beanstandeten. Auch der im Juli von der Kommission verabschiedete, überarbeitete Entwurf stieß auf erhebliche Kritik von Datenschützern. Bemängelt wurde unter anderem, dass es sich beim US-EU Privacy Shield nicht um einen rechtlich verbindlichen Vertrag handelt, sondern lediglich um briefliche Zusicherungen der US-amerikanischen Bundesregierung, die Garantien und Beschränkungen für den Datenzugriff durch US-Behörden beinhalten. Jedoch seien anlasslose Massenüberwachungen von EU-Bürgern durch US-Geheimdienste weiterhin zulässig und unterlägen keinerlei Verhältnismäßigkeitsprüfungen. Wie funktioniert Privacy Shield in der Praxis? Privacy Shield bietet keine pauschale Ermächtigungsgrundlage für den Datentransfer in die USA. Datenimportierende Unternehmen müssen sich zunächst gemäß den in Privacy Shield festgelegten Bedingungen zertifizieren lassen. Hierfür tragen sie sich – analog zur Vorgehensweise bei Safe Harbor – in eine Liste des US-Handelsministeriums ein und verpflichten sich, die Regularien des Privacy Shield einzuhalten. Diese sind seit dem 1. August 2016 anwendbar. Von diesem Zeitpunkt an führt das US-Handelsministerium Zertifizierungen datenimportierender Unternehmen durch. Wie geht es weiter? Die Artikel-29-Datenschutzgruppe ist mit der neuen Vereinbarung nicht zufrieden, hatte aber mit Blick auf die Kommissionsentscheidung kein Stimm- oder Vetorecht. Trotz ihrer erheblichen Bedenken wollen die Datenschützer Privacy Shield vorläufig akzeptieren – bis zur ersten Evaluierung nach zwölf Monaten. Hierfür fordern die Datenschutzbehörden den direkten Zugang zu allen erforderlichen Informationen inklusive aller Daten, die von Behörden gesammelt und übermittelt wurden. Sie wollen zudem die Nutzer darin unterstützen, ihre Rechte unter dem Privacy Shield wahrzunehmen, insbesondere im Hinblick auf mögliche Beschwerden, und Unternehmen wie Institutionen über ihre Pflichten beim Datentransfer in die USA informieren. Der jetzige Datenschutzschild unterscheidet sich offensichtlich nicht wesentlich von seinem Vorgänger Safe Harbor. Es ist daher nicht auszuschließen, dass der EuGH sich nach der im August 2017 anstehenden Evaluierung von Privacy Shield erneut mit dem Transfer personenbezogener Daten in die USA befassen muss – und wie schon im Fall Safe Harbor zu dem Schluss kommt, dass die Regelungen den europäischen Datenschutzstandards nicht genügen.
News
30. August 2016

Cloud Vendor Benchmark 2016

Cloud Vendor Benchmark 2016: Cloud-Boom im deutschen Mittelstand Schöne neue digitale Arbeitswelt Gehen Sie noch selbst ins Büro? Falls ja, dann sind Sie ja sowas von 20. Jahrhundert! 😉 Heute schickt man doch sein „Double“ zum Arbeiten: einen „Telepräsenzroboter oder genauer gesagt [ein] iPad auf einem Segway“. Das tut zumindest Christopher Loos, der das Hamburger Büro der Digitalagentur Netzkern mit Sitz in Wuppertal leitet. „Wenn Loos mit dem Netzkern-Gründer und Vorstand Daniel Schulten sprechen will, schaltet er seinen Rechner in Hamburg an und verbindet ihn mit dem fahrbaren Gestell im Wuppertaler Büro. Dann manövriert er den Roboter von der Hansestadt aus durch das große Loft des nordrhein-westfälischen Standortes.“ Kein Wunder, dass alle von dem 2.000 Euro teuren Roboter begeistert sind. Sie nicht? Sie können sich nicht vorstellen, dass so unsere schöne neue digitale Arbeitswelt aussehen wird? Warten Sie es ab! Vor nicht einmal zehn Jahren hätte wahrscheinlich auch keiner gedacht, dass Cloud Computing bald so selbstverständlich sein wird wie Strom aus der Steckdose. Lesen Sie deshalb hier den „t3n“-Bericht: „Diese Hard- und Software-Lösungen werden das Büro der Zukunft prägen“. Rasantes Cloud-Wachstum bis 2019 Dass es in Deutschland »zunehmend bewölkt« wird, zeigt die neue Studie „The Booming Cloud Opportunity“ von IDC und Microsoft: „Die Umsätze im Public-Cloud-Markt sollen bis 2019 […] sechsmal schneller wachsen als die allgemeinen IT-Ausgaben, so IDC. Den größten Anteil nehmen dabei Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS) ein; allerdings sollen Plattformen (PaaS) und Infrastrukturen (IaaS) in den kommenden fünf Jahren mehr als doppelt so schnell wachsen.“ Laut den Marktforschern ist einer der Gründe für das rasante Wolkenwachstum in der abnehmenden Zahl der Cloud-Verweigerer zu suchen: „Nur noch acht Prozent der Unternehmen haben kein Interesse an Cloud-Services (2014 waren es noch 21 Prozent). Dagegen haben rund 80 Prozent bereits Cloud-Dienste ausgerollt oder planen das in naher Zukunft.“ Somit zieht IDC ein rundum positives Fazit – auch für die Cloud in Deutschland: „Deutsche Unternehmen adaptieren die Cloud zunehmend, und schon in wenigen Jahren wird sie auch in der Unternehmens-IT hierzulande die Norm sein“, wie Sie im „IT-Business“-Artikel „Studie von IDC und Microsoft: Cloud-Dienstleister sind erfolgreicher“ nachlesen können. „Cloud Vendor Benchmark 2016“: PIRONET im Leader-Quadrant  der Kategorie „Managed Services für den Mittelstand“ Ein weiteres Zeichen für den deutschen Cloud-Boom sind die Ergebnisse des diesjährigen „Cloud Vendor Benchmark“ der Experton Group, bei dem die wichtigsten Cloud-Anbieter im deutschen Markt evaluiert und bewertet werden. In der siebten Auflage ihres unabhängigen Anbietervergleichs gibt es aufgrund des ungebrochenen Cloud-Wachstums „zum ersten Mal auch die Kategorie Managed Services für den Mittelstand“. 15 der 27 deutschen Managed-Services-Anbieter sind im Leader-Quadranten zu finden. Die Nase vorn hat hier T-Systems, gefolgt „von IBM, British Telecom und Cancom-Pironet“, wie Sie dem „silicon.de“-Artikel „Wie steht es um die Cloud in Deutschland?“ entnehmen können. Fazit: Auch der neue „Cloud Vendor Benchmark“ zeigt, dass die Cloud im Mittelstand boomt. „Getrieben wird der Cloud-Markt nach wie vor durch Trends der Digitalisierung sowie gegenwärtigen ICT-Trends wie etwa Big Data. Durch die Kombination von Cloud-Bereitstellungsmodellen und weiteren Entwicklungen wie der gesteigerten Anforderung nach Mobilität oder der sich stetig verbessernden semantischen Analyse, ergeben sich nicht selten neue Geschäftsmodelle.“ Oder eben Arbeitsmodelle – siehe oben 🙂 Detaillierte Informationen über die „7. Auflage des Experton Group Cloud Vendor Benchmarks“ finden Sie im gleichnamigen „it-daily“Bericht.
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23. August 2016

Datensicherheit

Schokolade für mehr Datensicherheit Süße Datensicherheit-Verführung „Ich mache ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann“, sagt Marlon Brando alias Don Vito Corleone in „Der Pate“. Kennen Sie bestimmt, denn in der Liste der 100 besten Filmzitate (American Film Institute) steht „I’m going to make him an offer he can’t refuse“ auf Platz 2. Tja, jeder und alles hat seinen Preis. Für die Herausgabe des Passwortes liegt der bei einer Tafel Schokolade! Nein, das ist kein Witz, sondern das Ergebnis einer Social-Engineering-Studie von Forschern aus Deutschland und Luxemburg: „Fast jeder zweite Teilnehmer einer angeblichen Umfrage gab den Interviewern sein persönliches Passwort – wenn er direkt davor eine Tafel Schokolade bekommen hatte“, wie Sie im „Technology Review“-Beitrag „Passwort gegen Schokolade“ genauer nachlesen können. Diese Nachricht müsste viele IT-Administratoren die Haare zu Berge stehen lassen. Denn wer sich privat so einfach auf eine süße Datensicherheit-Verführung einlässt, der wird wohl am Arbeitsplatz nicht anders handeln. Jedoch soll gerade in Sachen Datensicherheit jetzt noch ein Gang höher geschaltet werden, wie die aktuelle Befragung der Toshiba Europe GmbH von rund 400 IT-Verantwortlichen aus mittelständischen und großen Unternehmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zeigt: „81 Prozent aller Befragten waren der Meinung, dass im Hinblick auf zukünftige IT-Investitionen der Datensicherheit oberste Priorität eingeräumt werden sollte.“ Mehr dazu erfahren Sie im „business-on.de“-Bericht „Datensicherheit: Deutsche Unternehmen rüsten auf“. Sicherheitsbedenken bremsen Digitalisierung Die Toshiba-Studie zeigt auch, dass „die größte Bedrohung für die Unternehmenssicherheit in Cyberangriffen vermutet [wird].“ Nun, wir wissen jetzt, dass es schon helfen würde, wenn die IT-Verantwortlichen regelmäßig Schokolade an die Anwender verteilen würden, damit sie sorgsam mit ihren Passwörtern umgehen und Sicherheitsstandards einhalten 🙂 Nein, wir sollten damit nicht scherzen, denn das Thema Datensicherheit beziehungsweise Bedenken wegen Datensicherheit ist eine ernste Sache. Das geht aus der Studie „IT-Sicherheit im Rahmen der Digitalisierung“ hervor, die jetzt Bitkom Research im Auftrag der Bundesdruckerei GmbH unter 556 IT-Sicherheitsverantwortlichen von Unternehmen in Deutschland mit mehr als 20 Mitarbeitern durchgeführt hat. Laut dieser Studie sind „IT-Sicherheitsbedenken für viele deutsche Unternehmen der Grund, bei der Digitalisierung von Prozessen, Produkten und Services langsam vorzugehen: Jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) befürchtet Umsatzverluste, da es die Digitalisierung aus diesem Grund nach eigenen Einschätzungen nicht schnell genug vorantreibt.“ Weitere Details dazu lesen Sie im „Datenschutz-Praxis“-Bericht „Angst vor Cyber-Attacken führt zu Umsatzeinbußen“. SaaS? Aber sicher! Wer jetzt fragt, ob denn diese Bedenken berechtigt sind, dem antwortet Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei GmbH, Folgendes: „Egal, ob IT-Sicherheitsbedenken berechtigt, übertrieben oder vorgeschoben sind: Fakt ist, sie haben volkswirtschaftliche Auswirkungen und verzögern die notwendige Digitalisierung der deutschen Wirtschaft.“ Deshalb gilt es, alles dafür zu tun, die Datensicherheit in Unternehmen zu erhöhen. Abgesehen vom Verteilen von Schokoladentafeln 😉 sollten IT-Verantwortliche sich vor allem um den sicheren Einsatz von SaaS-Lösungen kümmern. Das meint zumindest Thorsten Henning, Senior Systems Engineering Manager Central & Eastern Europe bei Palo Alto Networks. Er appelliert an die Verantwortlichen, „nicht zu[zu]lassen, dass sich SaaS-Anwendungen unkontrolliert im Firmennetz ausbreiten. Das Unternehmen würde sich so erheblichen Sicherheits- und Compliance-Risiken aussetzen, einschließlich Datenlecks sowie dem Einschleusen und Verteilen von Malware.“ Jedoch darf man es mit den Sicherheitsvorkehrungen auch nicht übertreiben. Denn: „Wenn Ihre Sicherheitslösung die Benutzererfahrung beeinträchtigt, laufen Sie Gefahr, dass Benutzer auf eine nicht genehmigte Anwendung ausweichen.“ Weitere Tipps zur sicheren SaaS-Nutzung finden Sie auf „cloudcomputing-insider.de“. Merken
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16. August 2016

Digitale Transformation

Die digitale Transformation beginnt im Kopf Digitaler Wandel braucht Prozesse statt Silos Was haben die CDU, Die Linke, die Drogeriemarktkette dm, die Volksbank Kurpfalz und die Stadt Leverkusen gemeinsam? Fangen Sie erst gar nicht an, nachzudenken, da kommen Sie eh nicht drauf. Wir verraten es Ihnen lieber gleich – bei allen heißt es: „Der Mensch steht im Mittelpunkt!“ So ist nicht verwunderlich, dass er das auch bei der digitalen Transformation tut, selbst wenn es dazu kein Grundsatzprogramm oder Leitbild gibt, in dem dies explizit formuliert wäre. Jedoch: Die modernste, innovativste digitale Technologie allein bringt keinen Wandel, wenn der Mensch nicht will, sprich: wenn die Menschen in den IT-Abteilungen nicht mitziehen, das heißt nicht weiter in Silos, sondern in Prozessen denken. „Denn der Einsatz von Cloud-Lösungen hat einen enormen Einfluss auf den klassischen Zyklus (Plan/Build/Run) des IT-Betriebs.“ Er erfordert eine „ganzheitliche Betrachtung“ und ein Hand-in-Hand-Arbeiten aller IT-Sparten wie Storage-Abteilung, Server-Abteilung, Netzwerk-Abteilung. „Sie berichten direkt an den CIO, kommunizieren aber nur bedingt untereinander.“ Damit sich dies ändert, ist ein „umfassendes Management of Change notwendig“ – kurzum: Der digitale Wandel beginnt im Kopf. Es gilt, die Menschen mitzunehmen – dazu sollte man sie auch in Sachen digitale Transformation auf jeden Fall in den Mittelpunkt stellen 🙂 Mehr über die „Restrukturierung der IT- und der Organisations-Silos“ lesen Sie im „DataCenterInsider“-Beitrag von Ulf Schitkowsky, Solution Manager Dynamic Datacenter bei Computacenter. Digitale Transformation: Entweder top oder hopp Sind sämtliche IT-Mitarbeiter inklusive CIO und bestenfalls auch CEO dank erfolgreichen Change Managements ganz »digital transformation minded«, kann’s an den Umbau der IT-Infrastruktur gehen. Muss es auch! Denn: „Je mehr Transaktionen digital über Firmengrenzen hinweg abgewickelt werden, desto mehr Zugangspunkte zur internen Infrastruktur sind künftig […] zu verwalten.“ Eine nicht ganz einfache Aufgabe für IT-Verantwortliche: Sie „müssen dabei den Spagat bewältigen, das Netzwerk nach außen zu öffnen, ohne die Sicherheit sensibler Daten zu gefährden“. Und das ist nur eine von vielen Herausforderungen, wenn es darum geht, Unternehmensnetzwerke für die digitale Transformation fit zu machen, wie Sie im „IT-ZOOM“-Artikel von Dirk Pfefferle, Area Vice President in Zentral- und Osteuropa bei Citrix, genauer nachlesen können. Eine Menge Arbeit, um die jedoch kein Unternehmen, egal ob langjährig etabliert oder frisch gegründet, herumkommt. Denn: „Unternehmen können der digitalen Transformation nicht mehr aus dem Weg gehen. Entweder sie nehmen eine Vorreiterrolle ein oder sie riskieren es, abgehängt zu werden. Die aktuelle IDC-Studie ‚FutureScape‘ prognostiziert, dass bis zum Jahre 2020 ein Drittel der 20 größten Unternehmen aus allen Branchen diesen Umwälzungen zum Opfer fallen wird.“ Mehr dazu erfahren Sie in einem „funkschau“-Bericht von Michael Segal, Director Marketing bei Netscout. Hosted Private Cloud hoch im Kurs Das will natürlich kein Unternehmen – abgehängt werden. Deswegen wird derzeit kräftig in die digitale Transformation investiert. Laut IDC sollen in den kommenden 24 Monaten „mehr als die Hälfte der IT-Ausgaben“ in den digitalen Wandel gesteckt werden. „Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil sogar auf 60 Prozent ansteigen. Dabei werde ‚Cloud First‘ zum neuen Mantra der Unternehmens-IT.“ Damit ist spätestens jetzt das »goldene Zeitalter« für Cloud-Anbieter angebrochen. Denn wie eine aktuelle Studie von Crisp Research zeigt, setzen „bereits 81 Prozent der befragten deutschen Unternehmen für die Umsetzung einer Industrie-4.0-Umgebung auf externe Partner“. Großer Beliebtheit erfreut sich dabei die Hosted Private Cloud. Den Grund dafür sieht Holger Müller, Business Unit Manager IT Management & Betrieb bei Fritz & Macziol, vor allem darin, dass „viele Unternehmen noch vor Public-Cloud-Lösungen zurück[schrecken], während […] für Private-Cloud-Lösungen das Know-how im Unternehmen fehlt.“ Da kommt die Hosted Private Cloud gerade recht, die „Flexibilität wie in der Public Cloud, Sicherheit wie in der Private Cloud“ bietet. Auf „CloudComputingInsider“ lesen Sie den gesamten Beitrag von Holger Müller über den „Gelungene[n] Einstieg in die digitale Transformation“.
Meinungen
08. August 2016

SAP S/4HANA

News
02. August 2016

SAP S/4HANA

SAP S/4HANA: Bitte einsteigen! SAP HANA – nur eine Frage der Zeit IBM, MAN, RWE – alles Firmen, die man kennt. Doch wofür die drei Buchstaben jeweils stehen, ist nicht unbedingt Allgemeingut. Oder hätten Sie flüssig mit „International Business Machines“, „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ und „Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk“ antworten können? Selbiges gilt für SAP („Systeme, Anwendungen, Produkte“) und ebenso für „SAP HANA“, was für „High Performance Analytic Appliance“ steht. Letzteres sollte man jedoch schnell in seinen Allgemeinbildungsschatz aufnehmen, denn SAP HANA gehört die „digitale Zukunft“: „Bei dem Konzern aus Walldorf ist die [In-Memory-]Datenbank Hana das am schnellsten wachsende Produkt.“ Laut SAP gibt es „weltweit mehrere tausend Kunden, die Hana gekauft haben. Das heißt nicht, dass es schon so viele Anwender gibt, bei einigen Kunden ist Hana auch erst in der Implementierung. Viele Kunden machen das nicht in einem Schritt. Die Frage ist aber nicht, ob Hana, sondern wann.“ Mehr über „Die SAP-Wette auf eine digitale Zukunft“ lesen Sie auf „produktion.de“. Mit S/4HANA In-Memory-Technology komfortabel nutzen Gemeinsam mit SAP HANA wird SAP S/4HANA zum Erfolgsmodell, das laut Hasso Plattner das „bessere ERP“ ist. Die Anwendungssuite „erschließt sämtlichen Fachbereichen […] die Vorteile der In-Memory-Technologie SAP HANA.“ So enthält SAP S/4HANA „Module für Finanzmanagement, Vertrieb, Service, Marketing, Handel, Beschaffung, Fertigung, Logistik, Anlagenmanagement, Forschung und Entwicklung sowie Personalmanagement.“ Damit können Mitarbeiter all dieser Abteilungen „benötigte Informationen in Echtzeit abrufen, teilen und auswerten, gebündelt verarbeiten und Entscheidungen fundiert und umgehend treffen. Die Folge: Prozesse lassen sich leichter und vor allem agiler steuern.“ Somit bietet SAP S/4HANA fundierte Echtzeitinformationen für alle, wie Sie auf „computerwoche.de“ genauer nachlesen können. Was Ihnen der Beitrag nicht verrät, ist: Warum die neue Anwendungssuite SAP S/4HANA heißt und wofür eigentlich das „S“ steht. Denn bekanntermaßen heißen die Business Suites von SAP ja irgendwas mit „R“. Hier finden Sie die Antwort! SAP S/4HANA für den Mittelstand Nun, welchen Namen die neue Anwendungssuite von SAP auch immer haben mag: Sie ist das ideale Werkzeug für die digitale Transformation eines Unternehmens. Zumindest meint Matthias Zacher von IDC, dass vor allem diejenigen Unternehmen von S/4HANA profitieren, die auf die „Karte ‚Digitalisierung‘ setzen“. PAC-Analyst Rüdiger Spies lobt vor allem die „Möglichkeit, sich das System entsprechend seinen Notwendigkeiten online zu parametrisieren und zu konfigurieren.“ Das heißt konkret: „Gibt der Nutzer beispielsweise ein: ‚Wir sind Fertiger‘, dann verschwinden die Optionen für Chemieunternehmen, und andere Optionen für Fertiger tauchen im Menü auf.“ Trotz so vieler Analystenlorbeeren, wie Sie in einem „CloudComputingInsider“-Beitrag nachlesen können, hat SAP S/4HANA einen Haken: Voraussetzung für einen leistungsstarken Betrieb sind hochperformante Systeme, was die Investitionskosten in die Höhe treibt – und damit viele mittelständische Unternehmen der neuen Business Suite bisher ferngehalten hat. Doch dank PIRONET gibt es dafür jetzt die Lösung: Wir bieten ein Komplettpaket für den Umstieg auf S/4HANA, das den Unternehmen „schlüsselfertige SAP HANA-Instanzen flexibel aus unserer deutschen Cloud-Umgebung heraus bereitstell[t].“ Details dazu erfahren Sie im „silicon.de“-Bericht „Komplettpaket für die Migration auf S/4HANA“. Fazit – Ab sofort heißt’s in Sachen S/4HANA einfach: Bitte einsteigen und los geht’s! 🙂
Analysen
28. Juli 2016

Brexit

News
26. Juli 2016

Datensicherheit

Nicht nur „Cloud first“, auch „Safety first“! Cloud ist „inzwischen erste Wahl“ Was halten Sie von der neuen »Virtual-First-Step«-Technologie? Klasse, oder?! Wenn Sie jetzt begeistert zustimmen, dann gehören Sie zu den 76 Prozent der Deutschen, die schon einmal vorgegeben haben, „einen Begriff zu kennen, ohne ihn wirklich zu verstehen“, so das Ergebnis der europaweiten Verbraucherumfrage „Tech Habits 2016“ von Samsung. Im Gegensatz zu »Virtual-First-Step«, was wir uns eben gemeinerweise ausgedacht haben ;-), handelt es sich jedoch bei den Begriffen, bei denen laut Studie die Deutschen am häufigsten ihr Wissen vortäuschen, um solche, die für Sie, liebe Leserinnen und Leser, hundertprozentig gängig sind, nämlich „Cloud, Glasfaser und On-Demand“. Kaum zu glauben, aber offensichtlich ist es um die Cloud-Kenntnis von Otto und Gerda Normalverbraucher nicht gut bestellt. Bei den Unternehmen werden Clouds jedoch immer beliebter: „Sie gelten als kostengünstig, flexibel und skalierbar und sind für viele Projekte inzwischen erste Wahl: Cloud-Lösungen sind laut der Gartner CEO-Survey von Ende 2015 bereits in 58 Prozent der befragten Unternehmen im Einsatz; 88 Prozent der befragten Unternehmen setzen auf eine ‚Cloud-First‘-Strategie für die künftige Beschaffung“, wie Sie auf „silicon.de“ genauer nachlesen können. Datensicherheit hat oberste Priorität Auch eine Toshiba-Studie ergab, dass 58 Prozent der befragten CIOs „Investitionen für Cloud-Lösungen planen“. Oberste Priorität hat in den IT-Abteilungen laut Untersuchung von Toshiba die Datensicherheit: „56 Prozent der deutschen IT-Verantwortlichen wollen den Sicherheitsaspekt künftig noch stärker forcieren.“ Somit heißt es in Deutschland nicht nur „Cloud first“, sondern auch „Safety first!“, wie Sie einem Beitrag auf „it-business.de“ entnehmen können. Interessanterweise sehen 81 Prozent der IT-Entscheider in Deutschland, Frankreich und Großbritannien „Cyberangriffe marktübergreifend als größte Bedrohung für die Unternehmenssicherheit“. De facto sind es aber nicht die bösen Cyberkriminellen da draußen, welche in die Unternehmensnetzwerke eindringen, sondern „in erster Linie die Mitarbeiter der IT-Abteilungen, die die Regeln nach eigenem Ermessen interpretieren, wie 54 Prozent der deutschen Befragten angaben“. Hinzu kommen dann noch die anderen Mitarbeiter (62 Prozent), die ihre „private[n] Endgeräte für berufliche Zwecke via Remote-Zugriff nutzen“. Datensicherheit: CEOs haften für ihre Mitarbeiter Dass die eigenen Mitarbeiter einer der größten Risikofaktoren im Hinblick auf die Datensicherheit sind, zu diesem Ergebnis kommt auch eine VMware-Studie. Demnach sind 56 Prozent der befragten IT-Entscheider der Meinung, dass „die Datensicherheit durch Mitarbeiter bedroht [wird. …] Als wichtigste Bedrohung sehen 35 Prozent der IT-Verantwortlichen jedoch das Thema BYOD – also private mobile Geräte wie Smartphones und Tablets, die am Arbeitsplatz und für die Arbeit von den Mitarbeitern genutzt werden.“ Fatal dabei ist, dass diejenigen, die letztendlich die Verantwortung dafür übernehmen müssen, das ganze Thema Datensicherheit kaum interessiert: „Lediglich 11 Prozent der deutschen CEOs messen der IT-Sicherheit Bedeutung zu.“ Deshalb sollten CEOs unbedingt den „silicon.de“-Bericht „Haftungsrisiken für die Geschäftsleitung bei IT-Sicherheit“ lesen! IT-Verantwortlichen empfehlen wir dagegen die Lektüre des „funkschau“-Artikels „Drei Tipps für mehr Cloud-Sicherheit“.
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19. Juli 2016

Cloud-Einsatz

Cloud: Bodenhaftung und Höhenflüge Cloud greift nach den Sternen Bereits 1961 gab es den Schlager „Der Mann im Mond“ von Gus Backus mit dem Refrain: „Der Mann im Mond, der hat es schwer, denn man verschont ihn heut' nicht mehr. Er schaut uns bang' von oben zu und fragt: Wie lang' hab' ich noch Ruh?“ Nun ja, wir wissen, dass die Mondmannidylle bereits acht Jahre später von Neil Armstrong erstmals empfindlich gestört wurde. Und heute – über ein halbes Jahrhundert später – ist es mit der Ruhe auf dem Mond definitiv komplett vorbei. Denn schon sind „Ferien auf dem Mond“ im Prinzip nur noch eine Frage der Portemonnaiegröße (30 Millionen Dollar!). Auch die Cloud greift nach den Sternen – sozusagen. Denn Cloud Computing ist jetzt auch in der Raumfahrtbranche angekommen. So ist „Cloud Client Computing“, also Desktop as a Service, der „tragende Baustein“, wenn es darum geht, die hohen IT-Anforderungen des russischen Center for Space Simulator Development and Personnel Training (CSD&PT) zu erfüllen: „Bei den grafischen Simulationen müssen sehr große Datenmengen in Echtzeit berechnet werden und simultan bei den Endgeräten des Trainingscenters verfügbar sein“, um nur eine der Herausforderungen für die IT zu nennen. Im „Computerwoche“-Beitrag „Cloud Client-Computing in der Raumfahrtbranche: Die Reise zu den Sternen beginnt am Schreibtisch“ lesen Sie die gesamte Case Study. Cloud wächst in bodenständigen Branchen Dass die Cloud jetzt auch in der Raumfahrtindustrie angekommen ist, heißt jedoch nicht, dass sie an Bodenhaftung verloren hätte. Ganz im Gegenteil! So breitet sich die Wolkentechnologie im Augenblick in einer der bodenständigsten Branchen aus: dem Handwerk! Auch dieser Berufsstand hat erkannt, dass „sich mit IT-Techniken wie Cloud Computing und Business-Intelligence-Lösungen völlig neue Möglichkeiten [eröffnen], die eigenen Geschäftsprozesse zu optimieren, die eigenen Produkte und Dienstleistungen zu erweitern und zum Beispiel mit neuen Partnern völlig neue Dienstleistungen anzubieten“, wie Sie im „meistertipp“-Artikel „Computertechnologie im Handwerk“ genauer nachlesen können. Und mit der Bankenindustrie wird offensichtlich eine weitere, technisch äußerst konservative Branche immer Cloud-affiner: „Insbesondere die beiden Großbanken Deutsche Bank und Commerzbank sind im radikalen Wandel.“ Konkret plant die Deutsche Bank die „Umsetzung der Private-Cloud-Nutzung von derzeit 20 Prozent auf 80 Prozent bis 2020 konzernweit“. Zudem sollen Mobile Banking Services ausgebaut und „Smart Data / Big Data Analytics“ implementiert werden. Und die Commerzbank? Lesen Sie selbst – im „manage it“-Bericht „Bankenbranche vor dem Umbruch: Innovationen und Investitionen“. Zukunft der Arbeit ist digital Sie sehen: Egal welche Branche – die Digitalisierung der Arbeitsprozesse nimmt zu. Laut der Studie „Enterprise 2.0 – Status Quo 2015“ beschäftigen sich acht von zehn Unternehmen „aktiv mit dem Thema“. Denn jeder will von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren, welche die befragten Firmen mit „mehr Kommunikation, Zusammenarbeit und Produktivität“ auf einen Nenner bringen. Allein das Beispiel eines Monteurs macht uns diese Pluspunkte konkret: wenn „der Monteur von überall seine Einsatzliste inklusive kurzfristiger Änderungen abrufen kann und nicht mehr jeden Morgen in die Zentrale muss. […] Per Tablet oder in Zukunft sogar über eine Smart Watch stehen dem Monteur zudem technische Informationen und Hilfestellungen zur Verfügung.“ Fazit: Mit der digitalen Zukunft „gucken wir nicht in den Mond“ – wenn die Voraussetzungen stimmen: allen voran eine „flächendeckende, leistungsfähige Vernetzung“! Mehr dazu lesen Sie im „Computerwoche“-Beitrag „Arbeit 4.0 – Digitale Wertschöpfung dank Vernetzung“ von T-Systems-Geschäftsführer Patrick Molck-Ude.
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12. Juli 2016

Cloud?

Cloud? Nichts Besonderes! Hat bald jeder! KMUs machen Cloud zum Regelfall Endlich Sommerferien – zumindest für die Schüler in Nordrhein-Westfalen. Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland müssen sich noch eine Woche gedulden – und wie immer haben Baden-Württemberg und Bayern am längsten auf den „Schlusspfiff“ zu warten. Jedoch: So unterschiedlich der Sommerferienbeginn auch sein mag, ein Trend setzt sich von der Waterkant bis zum Bodensee durch: Das Gymnasium wird sozusagen zur »Haupt-Schule«. Anders formuliert: War früher der Wechsel auf die »höhere Schule« die Ausnahme, ist er heute die Regel, wie unter anderem eine aktuelle Eltern-Umfrage zeigt: „71 Prozent wollen ihr Kind aufs Gymnasium schicken“. So ändern sich die Zeiten! Was gestern noch »besonders« war, ist heute normal. Das gilt auch für die Cloud. Die Wolkendichte ist in Deutschland inzwischen so gewachsen, dass laut einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research jetzt über 50 Prozent der Unternehmen Cloud Computing nutzen. »Schuld« am neuen Cloud-Regelfall sind vor allem KMUs: „Der starke Anstieg der Nutzung ist laut Umfrage fast ausschließlich auf kleine und mittlere Unternehmen zurückzuführen. So stieg die Cloud-Nutzung in Unternehmen mit 100 bis 1999 Mitarbeitern um 7 Prozentpunkte auf 62 Prozent im Jahr 2015 und in Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern sogar um 11 Punkte auf 52 Prozent. Bei Unternehmen ab 2000 Mitarbeitern legte die Nutzung auf vergleichsweise hohem Niveau nur um einen Punkt auf 69 Prozent zu.“ Mehr dazu lesen Sie im „silicon.de“-Bericht „Mehrheit deutscher Unternehmen nutzt die Cloud“. Nicht nur Bitkom, auch eco: Zukunft gehört der Cloud Nicht nur der Bitkom stellt fest, dass sich die Cloud sozusagen das Schicksal mit dem Gymnasium teilt, was bedeutet: Wer keine Cloud einsetzt, muss sich heute ebenso rechtfertigen wie der, der nach der vierten Klasse nicht aufs Gymnasium geht. Auch der „eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.“ prognostiziert: „Über 80 Prozent des weltweiten Datenverkehrs zwischen Rechenzentren weltweit wird noch vor dem Jahr 2020 aus der Cloud kommen.“ Und warum? Ganz einfach, weil die Cloud unschlagbare Vorteile hat. In diesem Sinne sagt Andreas Weiss, Direktor des EuroCloud Deutschland_eco e. V.: „Die Funktions- und vor allem die Kostenvorteile der Cloud Services gegenüber firmeneigenen Rechenzentren sind derart hoch, dass Konzerne wie Mittelständler ihre bisherige Zurückhaltung gegenüber Cloud-Lösungen zügig ablegen werden.“ Damit ist er wie man so schön sagt »auf einem Blatt« mit Dr. Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research, der in einem „MM Maschinenmarkt“-Beitrag mit den Worten zitiert wird: „Cloud Computing ist eine Killer-Applikation der Digitalisierung […]. „Die Technologie schafft enorme Effizienzgewinne und sie ist in der digitalen Wirtschaft sehr häufig die Basis neuer Geschäftsmodelle.“ Kein Wunder, dass die Cloud „neue Dimensionen“ annimmt und laut eco 2019 „vier von fünf Datenzentren […] Cloud-Daten verarbeiten“, wie Sie auf „digitalbusiness-cloud.de“ genauer nachlesen können. Public Cloud bricht durch Noch einmal zurück zur Studie von Bitkom Research. Die hat ein weiteres interessantes Ergebnis zu Tage gefördert, nämlich den „Durchbruch der Public Cloud“. Laut Umfrage „nutzten im vergangenen Jahr 26 % der Unternehmen Public Cloud Computing, im Jahr zuvor erst 16 %.“ Nach der Interpretation des Bitkom ist dies ein Zeichen für „wieder gewachsenes Vertrauen in die US-Anbieter, die nach den Geheimdienstaffären in Sicherheit investiert und Rechenzentren in Europa und speziell in Deutschland aufgebaut hätten.“ Nun, auch wenn „iX“-Redakteur Jürgen Seeger dies etwas anders sieht, wie Sie hier auf „heise.de“ nachlesen können, so zeigt die Studie eines ganz klar: Public-Cloud-Nutzer sind durchaus zufrieden: „73 % der Unternehmen, die Public Cloud-Dienste nutzen, haben damit positive Erfahrungen gemacht“, wie „MM Maschinenmarkt“ berichtet. Damit werden auch Public Clouds über kurz oder lang zum Normalfall werden, denn: „Im besten Falle bekommen sie [die Unternehmen] optimierte IT-Leistungen zu geringeren Kosten.“ Deshalb abschließend die Frage: Wie wär‘s mit einer einen Cloud-Shopping-Tour in unserem „BusinessCloud Marketplace“?!
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05. Juli 2016

Safe-Harbor-Urteil

Safe-Harbor-Urteil: Nichtstun kann teuer werden „Nichtumsetzung von Safe-Harbor-Urteil“: Jetzt wird’s ernst! Ja, ja: „Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.“ Gemäß diesem Sprichwort lautet die Schlagzeile eines „Chip“-Beitrags „Fast ein Jahr gepennt: Was Adobe und Pepsi gemeinsam haben“. Das hätte man freilich auch „netter“ formulieren können – so wie beispielsweise „heise.de“ das tut mit der Headline: „Hamburg: Erste Bußgelder wegen Nichtumsetzung des Safe-Harbor-Urteils“. Was ist passiert? Nun, ziemlich genau acht Monate, nachdem der Europäische Gerichtshof sein Urteil im Fall Facebook verkündete und dabei auch das Safe-Harbor-Abkommen mit sofortiger Wirkung kippte (wir berichteten damals ausführlich auf Business-Cloud.de), wurden jetzt „Adobe, Unilever und die PepsiCo-Tochter Punica […] zu einer Strafe verdonnert“. Der Grund: „Die drei in Hamburg sitzenden Firmen […] haben trotz mehrmonatiger Übergangsfrist gegen EU-Datenschutzvorgaben verstoßen.“  Dabei kamen die Unternehmen laut heise.de noch relativ glimpflich davon:  „Adobe bezahlte demnach 8000 Euro, Punica 9000 Euro und Unilever 11.000 Euro.“ Die Strafe hätte aber auch deutlich deftiger ausfallen, konkret „bis zu 300.000 Euro betragen können“.  Die Bußgeldzahlungen waren nur deswegen so niedrig, weil die drei Firmen im Rahmen eines Bußgeldverfahrens in punkto Datenschutz nachgearbeitet, also eine rechtssichere Alternative geschaffen haben. Was tun für Straffreiheit? Ähm: „rechtssichere Alternative“ – gibt’s da überhaupt eine? Denn bekanntermaßen ist der Safe-Harbor-Nachfolger „EU-U.S.-Privacy Shield“ nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Deshalb verlangen die EU-Datenschützer hier Nachbesserungen, wie Sie auf „silicon.de“ oder in „Der Tagesspiegel“ nachlesen können. Was kann ein Unternehmen also tun, das personenbezogene Daten direkt oder indirekt in die USA übermittelt? „Das gilt für Cloud-Services von Microsoft (OneDrive), Amazon Web Services, Salesforce.com und Google (Apps)“, wie Sie unserem Hintergrundbericht zum Safe-Harbor-Urteil auf Business-Cloud.de entnehmen können. Wie die aktuell verhängten Bußgelder zeigen, besteht hier dringender Handlungsbedarf. Laut „Dr. Datenschutz“ (= Pseudonym für Rechtsanwälte, die Beiträge auf „Datenschutzbeauftragter INFO“ veröffentlichen) gibt es momentan zwei Möglichkeiten: „ein Rückgriff auf das EU-US Privacy Shield und die EU-Standardvertragsklauseln“. Weil jedoch wie gesagt beim Privacy Shield „signifikante Verbesserungen“ notwendig sind, bleibt derzeit nur „der Rückgriff auf die Standardvertragsklauseln als einzige rechtskonforme Möglichkeit zur Datenübermittlung in die USA“. Details dazu lesen Sie im Beitrag „Schonfrist vorbei – Bußgelder nach Safe Harbor-Urteil verhängt“ auf „Datenschutzbeauftragter INFO“. Alternative: Deutsche Cloud Wir möchten an dieser Stelle noch eine dritte Möglichkeit ergänzen, um sich in Sachen EU-Datenschutzbestimmungen weder Ärger noch Bußgeldbescheide einzuhandeln: personenbezogene Daten gar nicht erst in amerikanischen Clouds zu lagern. Schließlich gibt es zahlreiche Anbieter von deutschen (und europäischen) Clouds, also Rechenzentrumsbetreiber auf unserem Kontinent, die nach den strengen hiesigen Datenschutzbestimmungen arbeiten – allen voran selbstverständlich PIRONET 🙂 Wer jedoch bereits personenbezogene Daten in amerikanischen Clouds liegen hat, der sollte sich in jedem Fall juristisch beraten lassen, was laut „einer Studie des US-IT-Dienstleisters CSC […] bereits jedes dritte Unternehmen in Deutschland“ getan hat, wie Sie im „Wirtschaftswoche“-Bericht von Michael Kroker „Deutschland: Warum die Cloud nicht in die Gänge kommt“ genauer nachlesen sollten.
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28. Juni 2016

Digitalisierung

Digitalisierung: Flexibel Brücken zwischen alten und neuen IT-Welten schlagen Das Rechenzentrum muss flexibel werden „Ich bin nicht dafür geboren, sauber zu machen, da kann ich nur lachen, ich schmeiß meine Sachen fett unters Bett, das ist das Beste, gammelige Socken und Pizzareste“ – so der Beginn des Songs von Willy Astor „Pubatier inda House“. Ja, die lieben „Pubatiere“, wie der deutsche Kabarettist und Musiker die Pubertierenden bezeichnet: Wer Kinder in diesem Alter hat, kann hier wohl mitsingen oder diese Liste mit „24 Anzeichen für einen Teenager im Haus“ um weitere Punkte ergänzen. Schwierig, schwierig. Eltern trifft hier das gleiche Los wie etablierte IT-Infrastrukturen im Hinblick auf die Digitalisierung: Sie müssen flexibel werden! So zeigt eine aktuelle Umfrage von IDC, dass für viele Unternehmen „Flexibilisierung und Agilität der IT-Infrastruktur ganz oben im Pflichtenheft [stehen]. Mit starren IT-Ressourcen lässt sich die digitale Transformation der Unternehmen und Geschäftsfelder nur unbefriedigend umsetzen.“ 50 Prozent der Befragten IT-Verantwortlichen sind daher der Meinung, dass Cloud Computing „die wichtigste Herausforderung im Rechenzentrum in den kommenden 12 Monaten sei“, wie Sie auf „digitalbusiness-cloud.de“ genauer nachlesen können. Brückenschlag mit Software Defined Infrastructure Konkret geht es in der eben erwähnten IDC-Studie um „Software Defined Infrastructure: Das nächste große Ding“ – so der Titel eines Beitrags auf „it-business.de“. Software Defined Infrastructure, kurz SDI, schafft eine Verbindung zwischen den IT-Welten, was laut IDC-Analyst Matthias Zacher mindestens so schwierig ist wie die Verständigung von Eltern und ihren „Pubatieren“. So erläutert der Senior Consultant und Projektleiter bei IDC: „Für Unternehmen bedeutet die Einführung von SDI häufig einen Spagat zwischen Innovation und Mission-critical IT […] Die Verbindung von alten und neuen IT-Welten ist keine triviale Aufgabe. Aber sie ist lösbar, wie die Befragung zeigt.“ Nachdem laut IDC SDI somit „ein entscheidender Erfolgsfaktor bei der Unterstützung digitaler Geschäftsmodelle sein wird“, lohnt es sich für Unternehmen, sich mit dieser Technologie näher zu beschäftigen. Fragen wir also als erstes nach einer genauen Definition. Hier ist sie: „SDI ermöglicht die Integration verschiedener Infrastrukturen – der klassischen auf Sicherheit und Stabilität ausgerichteten internen IT, virtualisierten, mobilen, auf Social Media und Collaboration setzenden Elementen verbunden mit Private- und Public-Cloud-Anwendungen. SDI stellt somit eine übergreifende IT-Ebene dar.“ Alles klar? Oder gibt es eine noch etwas anschaulichere Erklärung? Ja, von Crisp-Research! Lesen Sie auf „crisp-research.com“, wie Senior Analyst René Büst SDI und die „herausstechenden Vorteile einer SDI“ erläutert! Colocated Hybrid Cloud: BYOS Denken Sie jedoch nicht, dass es künftig nur EIN neues „großes Ding“ gibt, wenn es um das Fitmachen von IT-Infrastrukturen für die Digitalisierung geht. So zeigt eine Studie von Interxion, bei der CIOs, IT-Leiter und RZ-Verantwortliche in deutschen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern befragt wurden, Folgendes: Die „Colocated Hybrid Cloud hat Potenzial“! Laut dieser Studie bauen große deutsche Unternehmen „eigenbetriebene Rechenzentren in den nächsten fünf Jahren signifikant ab. Die Zahl der On-Premise-Rechenzentren reduziert sich auf weniger als die Hälfte von heute 43,6 bis 2020 auf 20,4 Prozent. […] Dabei geht der Trend zur Diversifizierung – die Verantwortlichen entscheiden sich zunehmend für hybride Konzepte, die die Private Cloud mit Public Cloud-Angeboten und/oder eigenen Rechenzentren mischen.“ Statt jedoch auf irgendeinen Server in irgendeinem Rechenzentrum zu setzen, heißt es quasi BYOS: Bring Your Own Server, und zwar ins Data Center: „Immer mehr Unternehmen mieten sich mit den eigenen Servern künftig in einem hochmodernen Colocation-Rechenzentrum ein, die Zahl der Colocation-Interessenten verdoppelt sich in etwa von heute 9,4 Prozent auf 18,6 Prozent. Dagegen sinkt das Interesse an Managed Services und Outsourcing von jetzt 33,8 Prozent auf 24,8 Prozent in 2020.“ Na, wenn das kein zweites großes Ding ist?!
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24. Juni 2016

Made in Germany

Na dann Prost! Erfolgsfaktor „Made in Germany“ Deutsche Qualität: Nicht nur beim Bier die Nase vorn 500 Jahre bayerisches Reinheitsgebot – die Bierseligkeit in Presse, Funk und Fernsehen nimmt 2016 kein Ende. Die FAZ hat gar ein eigenes „Blog zum Bier“ eingerichtet und beleuchtet den Gerstensaft aus allen Perspektiven. Was hat das Bier dem Wein voraus? Kann Bier vom Mekong überhaupt schmecken? Und schränkt das Reinheitsgebot den kreativen Bierbrauer hierzulande nicht zu sehr ein? Nun, mit dem Prädikat „Made in Germany“ hat der deutsche Sud im Wettbewerb die Nase nach wie vor weit vorn, und daran haben strenge Qualitätsauflagen natürlich großen Anteil. Nicht anders als bei Rechenzentren „made and hosted in Germany“ übrigens – auch diese Erkenntnis setzt sich auf dem Markt inzwischen durch. Sicher, es sind nach wie vor nur 16,7 Prozent der skeptischen deutschen Programmierer, die ihre Daten der Cloud anvertrauen. Diese aber legen größten Wert auf den Standort des genutzten Rechenzentrums, wie eine aktuelle Umfrage der Developer Week zeigt. So „gaben über die Hälfte an, dass das Rechenzentrum des Cloud-Dienstes in Deutschland liegen muss“. Weitere Einzelheiten dazu finden Sie bei „finanzen.net“ im Beitrag „Studie: Sicherheit geht vor – Deutsche Programmierer bevorzugen deutsche Rechenzentren“ … Auf Nummer Sicher: Cloud in Deutschland Und auch die deutsche Wirtschaft ist endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht – stürmisch geküsst von Snowden und seinen Enthüllungen. So ergab die Studie „IT-Sicherheit und Datenschutz“ der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS), dass sich 91 Prozent der befragten Unternehmen bewusst sind, dass sie in Zukunft mehr in die Sicherheit ihrer Daten investieren müssen. Im Standort der genutzten Rechenzentren sehen dabei auch sie einen wesentlichen Faktor für den Erfolg ihrer Sicherheitsbestrebungen: So legen 87 Prozent der Unternehmen „größten Wert darauf, dass ihre Daten nicht auf Servern von Firmen mit Mutter- oder Tochtergesellschaften in den USA gespeichert werden, um sich vor Spionage zu schützen. 63 Prozent wollen bei der Nutzung von Cloud-Diensten ausschließlich auf deutsche oder zumindest europäische Anbieter zugreifen.“ Mit Recht, denn die europäischen – und allen voran die deutschen – Datenschutzbestimmungen sind das Reinheitsgebot der IT-Sicherheit und sorgen für lückenlose Qualität im Umgang mit den anvertrauten Daten. Lesen Sie hier mehr zur „Studie: Die deutsche Wirtschaft möchte mehr Datensicherheit“…
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21. Juni 2016

Clouduser-Erwartungen

Damit die Cloud-Partnerschaft nicht scheitert Enttäuschte Public-Cloud-Liebe „Eine stabile Beziehung scheint vielen Menschen immer schwerer zu fallen. […] Ein Grund sind überzogene Erwartungen an den Partner. Geradezu gottgleich müsste der heute sein“, wie „focus.de“ berichtet. Überzogene oder falsche Erwartungen bringen nicht nur Rosa-Wolken-, sondern auch Business-Cloud-Beziehungen zum Scheitern. Das ist vor allem beim Public-Cloud-Einsatz im Mittelstand der Fall, wie jetzt Crisp Research herausgefunden hat: „[…] gerade mittelständische Anwender erwarten, dass ihr Provider mit einer Public-Cloud-IaaS-Umgebung gleich ein Rundum-Sorglos-Paket zur Verfügung stellt. Das hier jedoch anzuwendende Shared-Responsibility-Konzept, also die Verteilung der Verantwortung nach unterschiedlichen Ebenen, ist vielen mittelständischen Cloud-Nutzern nicht bekannt.“ Kein Wunder, dass Beziehungskrisen vorprogrammiert sind! Und das nicht zu knapp. Denn die von Crisp Research im Auftrag von Nexinto durchgeführte Studie zeigt, dass sich „weniger als die Hälfte der befragten Mittelständler hinsichtlich Betrieb und Sicherheit der eigenen Applikationen, Services und Systeme zu ihrer eigenen Verantwortung [bekennen]. Bei Installation und Konfiguration der Betriebssysteme nahmen sogar mehr als 60 Prozent an, dass dafür der Provider zuständig sei, und auch für das besonders heikle Thema Sicherheit soll nach Auffassung der Mehrheit der Cloud-Anbieter verantwortlich sein.“ Lesen Sie auf „cloudcomputing-insider.de“ mehr über „Enttäuschungen beim [Public] Cloud-Einsatz“. Mittelstand: Cloud-Vorbereitungen voll im Gange Dabei müsste man einfach nur mal miteinander reden – über die Erwartungen, die man an den anderen hat. Also nicht still und leise annehmen, wie der andere zu sein und was er zu tun hat, sondern explizit formulieren, wie man(n) respektive frau sich die Beziehung vorstellt. Das ist bei Cloud-Partnerschaften gewiss deutlich einfacher. Denn würde der Anwender den Anbieter konkret mit seinen „vom klassischen Outsourcing geprägt[en]“ Erwartungen konfrontieren, dann würde der ihm einfach eine seinen Anforderungen entsprechende Cloud-Variante empfehlen, „beispielsweise Software as a Service (SaaS) oder ein Managed-Cloud-Modell“. Nachdem laut Crisp Research jedoch „erst 25,2 Prozent der Unternehmen Cloud Computing als festen Bestandteil in ihre IT-Strategie und ihren IT-Betrieb produktiv integriert haben“, hoffen wir, dass die übrigen, die in punkto Cloud „schon in den Startlöchern“ stehen, klar ihre Anforderungen und Erwartungen kommunizieren. Laut Crisp Research ist die Mehrzahl der Befragten „noch beim Planen und Evaluieren“. Dass zahlreiche Unternehmen gerade mit Vorbereitungen zum Einstieg in die Cloud beschäftigt sind, zeigt auch eine Studie von Intel Security: „Über kurz oder lang will ein Großteil der deutschen Organisationen bares Geld in alle Cloud-Dienstleistungsmodelle stecken.“ Mehr dazu lesen Sie im „SecurityInsider“-Artikel „Skepsis gegenüber Cloud Computing sinkt“. Cloud braucht Vertrauen, Sicherheit und mehr Weniger Cloud-Bedenken? Na, wenn das keine gute Nachricht ist! Allerdings zeigt die Studie von Intel Security auch „klar, wie entscheidend Vertrauen und Sicherheit sind, um die Umsetzung von Cloud-Lösungen voranzubringen“. Laut Raj Samani, Chief Technology Officer, Intel Security EMEA, nimmt dieses Vertrauen im Augenblick zu: „Wir kommen nun an den Punkt, an dem Cloud-Computing auch sensible Anwendungen und Services unterstützt. Es ist nur eine Frage des Vertrauens.“ Ohne Vertrauen und Sicherheit läuft also nichts beim Umstieg auf die Cloud, wie Sie auf „silicon.de“ genauer nachlesen können. Doch das ist noch nicht alles. Hinzu kommt, wie eine aktuelle Studie von Capgemini zeigt, dass bei „digitalen Dienstleistungen“ im „Bereich des Benutzerzugriffs noch einiges im Argen“ liegt. Und Matthias Pfützner, Solution Architect Cloud bei Red Hat, weist in seinem „IT-ZOOM“-Beitrag darauf hin, dass vor allem das Cloud Management über den Erfolg einer Wolkenlösung entscheidet. Kurzum: Die Faktoren für eine erfolgreiche Cloud-Lösung sind bekannt. Schade, dass dies für tragfähige Liebeslösungen nicht der Fall ist. „Denn noch immer wird jede dritte Ehe in Deutschland geschieden.“ Wo es die meisten und wo es die wenigsten Scheidungen gibt, zeigt der „Scheidungsatlas“ – wir hoffen, unsere Leser wohnen alle in Kempten 😉
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17. Juni 2016

BusinessCloud Marketplace

Cloud-Shopping leicht gemacht BusinessCloud Marketplace: One-Stop-Shop für Cloud-Software Endlich Wochenende! Doch bevor die Freizeitaktivitäten wirklich beginnen können, gibt es meistens das ein oder andere zu erledigen: Einkäufe im Supermarkt, im Bio-Laden, die Hemden in die Reinigung, den Wagen aus der Werkstatt abholen undundund. Uff! Cloud-Nutzer haben es da wesentlich besser. Denn welche Cloud-Anwendungen auch immer auf dem Einkaufszettel stehen mögen – es gibt dafür seit Kurzem eine einzige Anlaufstelle: unseren BusinessCloud Marketplace. Dort erhalten Sie bereits unterschiedlichste Cloud-Anwendungen – angefangen von Geschäftsanwendungen großer Softwarehersteller wie Microsoft oder Google bis hin zu speziellen Applikationen spezialisierter Softwareanbieter wie MeisterLabs oder Regify. Das bringt jede Menge Vorteile: Während Sie nach Ihrer privaten Wochenend-Erledigungsstour jede Menge Kassenzettel im Portemonnaie haben, gibt es beim Shopping diverser Cloud-Anwendungen in unserem Software-Marktplatz nur eine einzige Rechnung. Zudem müssen Sie sich für alle Software-Sorten aus der Cloud nur EIN Password merken – ein Hoch auf Single Sign-On! Und nicht zuletzt können Sie Applikationen vor dem Kauf 30 Tage lang kostenfrei testen. Mehr dazu lesen Sie im „ChannelPartner“-Bericht „BusinessCloud Marketplace – Cancom und Pironet stellen Software-Marktplatz vor“. Aber am besten sehen Sie sich hier unseren wolkigen One-Stop-Shop live und in Farbe an! Einkauf mit „vertrauter Beratung und Unterstützung“ Und was ist mit Ansprechpartnern und individueller Beratung? So moniert beispielsweise Robert Schuhmann, Geschäftsführer bei FIS-ASP, im Hinblick auf derartige Cloud-Self-Service-Portale, dass es in der Regel keine „feste[n] Ansprechpartner für Rückfragen oder individuelle Anforderungen gibt […]. Oder aber es treten Sprachbarrieren bei der Kommunikation mit dem Callcenter auf, die Potentiale für Missverständnisse bergen.“ Ein berechtigter Einwand, der jedoch auf den BusinessCloud Marketplace nicht zutrifft. Vielmehr betont Floris van Heijst, General Manager Mittelstands- und Partnergeschäft bei Microsoft, dass der Kunde auf die gewohnte „Beratung und Unterstützung“ nicht verzichten muss. O-Ton van Heijst: „Der Marketplace bietet unseren Kunden die Möglichkeit, unsere Cloud-Applikationen mit der Lösungswelt der zahlreichen spezialisierten Softwarehersteller zu kombinieren, an einem Ort zu beziehen und mit vertrauter Beratung und Unterstützung durch CANCOM/PIRONET zu nutzen.“ Und Sprachbarrieren muss der deutsche Mittelstand bei uns gewiss auch nicht befürchten 😉 Public Cloud im deutschen Mittelstand Mit der Eröffnung unseres Cloud-Marktplatzes kommen wir den Wünschen und Anforderungen unserer Kunden entgegen. Denn laut Studie von Crisp Research werden „Single-Cloud-Architekturen […] in Zukunft die Ausnahme darstellen. Deutsche mittelständische Unternehmen werden sich mehrheitlich in hybriden und Multi-Cloud-Architekturen (68,8 Prozent) wiederfinden.“ Dabei spielen Public Clouds eine zunehmend bedeutende Rolle: Sie repräsentieren, so René Büst von Crisp Research, „den dynamischen Anteil, der heute vorwiegend für die Entwicklung und den Betrieb digitaler Geschäftsmodelle und neuartiger Applikationen genutzt wird, um unter anderem von dessen Skalierbarkeit, Flexibilität und globaler Reichweite zu profitieren.“ Mehr zur Studie „Multi-Cloud-Management im deutschen Mittelstand“, für die Crisp Research „im Auftrag der Nexinto GmbH 222 deutsche mittelständische IT-Entscheider befragt hat“, lesen Sie im „TecChannel“-Beitrag „Amazon Web Services, Microsoft Azure und der Rest – Public Cloud-Anbieter im deutschen Mittelstand“ – aber vielleicht machen Sie vorher doch erst Ihren Wochenend-Erledigungen, für die es leider (noch) keinen One-Stop-Shop gibt 😉
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14. Juni 2016

Zukunft des CIO

Die Zukunft des CIO: Haarsträubendes und Beruhigendes EMC-Studie: IT bremst Innovationskraft von Unternehmen!?! „Bewegung hebt zuverlässig die Laune, selbst wenn man keine Lust dazu hat. Man muss auch nicht gleich Joggen: Einfach ein wenig zu schlendern wirke bereits positiv, besagt eine neue Studie aus den USA.“ Na, wer hätte das gedacht?! Gibt es nicht Studienergebnisse, die wirklich etwas Überraschendes zu Tage fördern? Zum Beispiel, dass eine Tafel Schokolade genauso viele Kalorien hat wie ein Glas Wasser und zudem entschlackend wirkt? Doch das gibt es – leider nicht mit Schokolade, aber mit Cloud Computing: So lautet „das Ergebnis einer groß angelegten Befragung von CIOs im Auftrag von EMC […], dass die IT die Innovationskraft von Unternehmen schon heute eher beschränkt als sie zu fördern.“ Davon sind etwas mehr als die Hälfte der knapp 3.000 „Entscheider aus der IT (50 Prozent) sowie Business-Manager (50 Prozent) von Unternehmen aus 13 Ländern“ überzeugt – und 33 Prozent der deutschen Studienteilnehmer. Aber es kommt noch dicker: „Rund 63 Prozent der Befragten nehmen an, dass sich das in Zukunft noch verschlimmern könnte: Weiteres Unternehmenswachstum und steigende Anforderungen etwa an die Entwicklungs- und Bereitstellungsgeschwindigkeit würden die IT künftig derart überfordern, dass Einbußen bei Qualität und Kundenzufriedenheit nicht mehr auszuschließen wären [...].“ Mehr über dieses haarsträubende Studienergebnis lesen Sie im „Linux-Magazin“-Beitrag „Entscheider glauben: Cloud frisst IT“ … Macht die Cloud der IT-Abteilung den Garaus? Die IT-Abteilung geriert sich also als überfordert, und zwar derart, dass sie bereits heute den Kopf in den Sand steckt und sich als aussterbende Spezies deklariert: So rechnen „58 Prozent der CIOs sogar damit, dass ihre IT-Organisation als unabhängige Einheit bis 2019 weitgehend verschwunden sein könnte (in Deutschland: 37 Prozent) – auch weil sämtliche oder zumindest ein Großteil ihrer Aufgaben an Cloud- und andere Outsourcing-Dienstleistungen ersetzt worden sein könnten (Letzteres in Deutschland: 48 Prozent aller Befragten).“ Ein düsteres Bild, das die EMC-Studie da zeichnet. Bloß gut, dass es auch andere Studien gibt, die das Verhältnis von CIO und Cloud beleuchten – zum Beispiel die Studie von Detecon und Bitkom „Digitalisierung und Internet of Things (IoT) – Anforderungen an agile Organisationen“. Zwar zeigt auch diese Untersuchung, dass dem CIO sein Revier streitig gemacht wird: „Business Units wie Service, Logistik und Produktion beanspruchen, unterstützt durch Cloud-Modelle und Software-as-a-Service, die Hoheit über die IT aus strategischen Gründen zunehmend für sich. [… ] Dennoch sprechen sich die Befragten durchgehend für eine separate IT-Einheit im Unternehmen aus.“ Na also! Hinzu kommt, dass laut Untersuchung von Detecon und Bitkom es mitnichten so ist, dass die Cloud firmeneigene IT-Spezialisten überflüssig macht. Im Gegenteil: „Automatisierung und Digitalisierung sorgen vielmehr für ein beachtliches Personalwachstum im Unternehmen. Dieses wird mit jährlich bis zu zehn Prozent prognostiziert“, wie Sie im „digitalbusiness-cloud.de“-Bericht „Digitalisierung: Zügiger Aufbau agiler Organisationen zwingend“ genauer nachlesen können. Fazit: Nicht verzweifeln, sondern immer mehrere Studien lesen – bitte auch den aktuellen „The BT CIO report 2016 – the digital CIO“, bei dem Luis Alvarez, CEO von BT Global Services, resümierend erklärt: „Der digitale CIO gehört zu den anspruchsvollsten Positionen im heutigen Geschäftsleben. Er muss strategisch, kreativ, wachstumsorientiert und kostenbewusst sein.“ Lesen Sie also unbedingt auch den „Computerwoche“-Beitrag „BT CIO-Report 2016: Zu wenig Zeit für die Digitalisierung“ …
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silicon.de: Safe-Harbor-Nachfolger – EU-Datenschützer verlangen Nachbesserungen Weiterlesen

 

CANCOM.info: Drei Gründe für die Hybrid Cloud – Das leistet der Cloud-Mix in Unternehmen Weiterlesen

 

Scope Online: Cloud Computing in der Produktion – Drei Mythen über Business Cloud-Lösungen  Weiterlesen

Pressemitteilungen

Köln, den 12. Januar 2017: Ab sofort finden Unternehmen auf dem BusinessCloud Marketplace von Cancom/Pironet auch Angebote zu Infrastructure und ... Weiterlesen
Köln, den 15. Dezember 2016: Im heute veröffentlichten zweiten Teil des Cloud Vendor Benchmark 2016 der Experton Group wird Cancom/Pironet ... Weiterlesen
Köln, den 12. Dezember 2016 – Die Experton Group, eines der führenden unabhängigen Marktforschungsinstitute hierzulande, ... Weiterlesen
Köln, den 22. November 2016 – Die EASY SOFTWARE AG, einer der führenden Anbieter für elektronische Archivierung, ... Weiterlesen