Google Apps und Microsoft Office 365 im Vergleich

30. März 2012 | Von | Kategorie: Lead Article, Nachrichten

Google oder Microsoft: Wer ist Ihr Herzblatt?

Erinnern Sie sich noch an „Herzblatt“, die „Flirtshow“ mit Rudi Carrell, bei der drei Männer oder Frauen hinter einer Wand saßen und von einem Heiratswilligen befragt wurden? Damit dieser sich nochmals vergegenwärtigen konnte, welche Antworten von wem gekommen waren, bevor er sich für Kandidat 1, 2 oder 3 entschied, gab es eine Kurzzusammenfassung, und zwar von Susi Müller – der vermutlich erotischsten Stimme Deutschlands. Auf den Einsatz von Rudi Carrell hin „Und die Susi fasst das noch einmal zusammen“, ertönte ihre relativ dunkle Stimme, welche die Sätze mehr hauchte als sprach. Ja, so eine Zusammenfass-Susi, die könnte man oft gut gebrauchen – für einen besseren Überblick und damit ein einfacheres Treffen von Entscheidungen. Zum Beispiel bei der schwierigen Frage: Lieber Google Apps oder Microsoft Office 365? Lesen Sie die Gegenüberstellung der beiden  Cloud-basierten Kommunikations- und Collaboration-Pakete im „Computerwoche“-Beitrag „Google Apps contra Office 365“, der auch eine gute Zusammenfassung bietet – leider ohne Susi

PS: Wer wissen möchte, wie die Stimme von Susi klingt, kann hier mal kurz reinhören, auch wenn diese Aufnahme die Stimmenerotik nicht ganz perfekt rüberbringt.

RIM und Microsoft steigen zusammen ins Wolkenbett

Da konnte die Susi auch so schöne Zusammenfassungen hauchen – die auf dieser Grundlage getroffene Entscheidung war offensichtlich nicht immer die richtige. So kam es nicht selten vor, dass die Enttäuschung groß war, als die Trennwand zurückgefahren wurde und der Kandidat sah, was er sich da – o weh, o weh – rausgesucht hatte. Bloß gut, dass sich Unternehmen für Google Apps oder Microsoft Office 365 nicht via Herzblatt, sondern Hardfacts entscheiden, sprich: Wenn bereits vorwiegend Microsoft-Produkte im Einsatz sind, dann besser Office 365. Falls jedoch eher mit Mac- und Linux-Rechnern gearbeitet wird, dann lieber Google Apps. Ebenso prüfen Unternehmen ihre Partner auf Herz und Nieren beziehungsweise Synergieeffekte, bevor sie miteinander gemeinsam ins Bett steigen – oder aber in die Wolke. So geschehen jetzt bei Blackberry-Hersteller RIM und Microsoft. Näheres dazu verrät Ihnen der „SearchCloudComputing“-Artikel „Blackberry Business Cloud Services über das Office-365-Paket: RIM und Microsoft gehen zusammen in die Cloud“

Microsoft beerdigt „Office Live“

Die Kooperation mit RIM verbessert Microsofts Position bei der heißen Schlacht am kalten Cloud-Buffet. Wie wir von Reinhard Mey wissen, kämpft dort „jeder für sich allein“. Und um in den „gefräßigen Schlund“ was „immer hineinpasst hinein“-zuschieben, bedarf es eines strategisch gut gewählten Standortes. Es ist anzunehmen, dass Microsoft just diesen noch weiter verbessern wollte und daher entschieden hat, sich von unnötigem Ballast zu trennen, konkret von seinem Büroverwaltungsdienst „Office Live Small Business“ für Selbstständige und kleine Unternehmen. Denn wozu diese Lösung, wenn es doch Microsoft Office 365 gibt?! Informieren Sie sich also im Computerwoche-Beitrag „Microsoft stellt ‚Office Live’ für kleine Unternehmen ein“ über das Ende der einen und die Erfolgsgeschichte der anderen Microsoft-Lösung

PS: Oder schauen Sie mal kurz, was Microsoft selbst dazu schreibt.

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