EuroCloud Deutschland Awards

2. April 2012 | Von | Kategorie: Lead Article, Nachrichten

Unser Star für Köln

Na, wissen Sie schon, was Sie dieses Jahr in den Pfingstferien machen? Wie wärs denn mit einem Urlaub in Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan, nett gelegen an der Küste des Kaspischen Meeres?! Und wenn Sie schon mal da sind, können Sie gleich Deutschland beim 57. Eurovision Song Contest vertreten, der dieses Jahr am Pfingstsamstag (26. Mai) dort stattfindet. Schließlich hat der Song-Wettbewerb inzwischen Kultstatus – spätestens nach dem Sieg von Lena Meyer-Landrut 2010. Der Lena-Hype ging danach so weit, dass einige Politiker das Bundesverdienstkreuz für sie forderten. Wie wohl die „EuroCloud Deutschland Awards“ respektive die „EuroCloud Europe Awards“ sich in 57 Jahren entwickelt haben werden? Vielleicht wird 2069 dann der Chef des Gewinnerunternehmens so wie damals Frau Meyer-Landrut als Kandidat für das Bundespräsidentenamt vorgeschlagen?! Nun gehen die deutschen und europäischen Wolkenwettbewerbe aber erst mal in die zweite Runde. Bewerbungen sind noch bis 8. April möglich, die Preise werden am Vorabend der EuroCloud Deutschland Conference in Köln verliehen. Dann mal los! Details zu den Eurocloud Awards 2012 finden Sie auf „eurocloud.de“, der Website des EuroCloud Deutschland_eco e.V.

Act um Patriot Act

Nein, nein, Sie kommen da überhaupt nicht in Terminschwierigkeiten. Denn die Veranstaltung von EuroCloud findet am 23. Mai statt, die Preisverleihung also am 22. Mai. Es bleibt Ihnen dann also noch genügend Zeit, um Koffer zu packen und nach Baku zu jetten. Ja, da haben sich die Veranstalter von Song- und Wolkenwettbewerb wohl abgesprochen! Eine solch vorbildliche Kommunikation wäre auch zwischen Cloud-Anbietern und US-Behörden wünschenswert. Dass aber der die US-Wolkenwirtschaft behindernde Patriot Act geändert wird, ist genauso wahrscheinlich wie die „Bierdeckel-Steuer“. Die US-amerikanischen Wolkenanbieter sind jedenfalls sauer – auf ihre im Hinblick auf den Patriot Act sture Regierung und auf die europäische Konkurrenz, die „den Datenschutz als Trumpfkarte gegenüber Kunden“ ausspielt. Auch die US-Presse schreibt böse Artikel über die EU. Kurzum: eine richtige Cloud-Soap, die da gerade stattfindet, und bei der auch der Bitkom mitspielt, beschwichtigend natürlich. Mehr über den Act um den Patriot Act lesen Sie im „Computerwoche“-Artikel „Datenschutz im Cloud Computing – Ärger um den Patriot Act“

Ford: Wolkige Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikations-Forschung

Inzwischen ist die Situation durch den Patriot Act schon so verfahren, dass Kunden europäische Datenschutzstandards verlangen und eigentlich Schutz vor dem Patriot Act meinen. Kein Wunder, dass sich die europäischen Cloud-Anbieter derzeit ins Fäustchen lachen und diesen Wettbewerbsvorteil weidlich nutzen – das würden die US-amerikanischen Cloud Computing Provider sicherlich auch nicht anders machen. Wie auch immer, es gibt jedenfalls US-amerikanische Firmen, die sich vollkommen unbehelligt vom Patriot Act mit der Cloud einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können. Denn neben den Cloud-Computing-Anbietern gibt es ja auch Cloud-Computing-„Einsetzer“, zum Beispiel die Ford Motor Company. Die wird demnächst ein Forschungslabor im Silicon Valley eröffnen – mit dem Ziel, mobilfunkbasierte Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation und Cloud Computing weiterzuentwickeln. Das sollte die Wettbewerber aufhorchen lassen! Lesen Sie mehr dazu im „Motorzeitung“-Beitrag „Ford eröffnet Forschungs-Labor in Kalifornien“

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