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07. Februar 2017
AUTOR: Businesscloud.de

An der Cloud führt kein Weg vorbei – auch nicht beim digitalen Arbeitsplatz

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Digital Workplace: Leider kein Start auf der grünen Wiese

„Man müsste noch mal zwanzig sein und so verliebt wie damals und irgendwo am Wiesenrain vergessen die Zeit“, sang vor gefühlt 100 Jahren Willy Schneider. Vielleicht haben Sie auch schon mal überlegt, was Sie täten, wenn Sie noch mal ganz von vorn anfangen könnten? Darüber nachzudenken ist genauso müßig wie die Frage: „Was würden Sie tun, wenn Sie Ihre IT-Organisation heute noch einmal ganz neu aufbauen könnten?“ Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst Digital Enterprise bei PAC, meint im Hinblick auf den Digital-Workplace-Betrieb: „Grüne Wiesen gibt es leider nicht im Arbeitsplatzbetrieb der meisten Unternehmen, ein radikaler Umbau ist dennoch erforderlich.“ Konkret heißt das für den Arbeitsplatz der Zukunft: eine „zentrale Bereitstellung der Anwendungen ‚as a Service‘“. Denn die Cloud-Migration bringt drei unschlagbare Vorteile in punkto Kosten (weniger!), Sicherheit (mehr!) und Agilität: „Neue Mitarbeiter können in kurzer Zeit hinzugeschaltet (On Boarding) oder Geräte bei Defekten ersetzt werden. Darüber hinaus lassen sich flexible Nutzungskonzepte wie BYOD oder eine rollen-basierte Ausstattung der Mitarbeiter auf diese Weise wesentlich einfacher umsetzen.“ Lesen auf Business-Cloud.de den gesamten Beitrag von PAC-Analyst Dr. Stiehler „Digital Workplace Betrieb: Kernsanierung angezeigt“.

Cloud-Migration: Wie den richtigen Spezialisten finden?

An der Cloud führt also offensichtlich in Sachen Digital Workplace kein Weg vorbei. Allerdings: Weil die IT-Infrastruktur eben keine „grüne Wiese“ ist, sondern Unternehmen viel mehr mit einer gewachsenen Legacy arbeiten, vollzieht sich die Cloud-Migration – generell und damit auch beim digitalen Arbeitsplatz – schrittweise. Dabei werden nicht alle Daten nach und nach in eine Public Cloud geschoben, vielmehr ist in den meisten Fällen die Hybrid Cloud die Wolke der Wahl. Insofern weist PAC-Analyst Dr. Stiehler darauf hin, dass es in Sachen Cloud-Migration nicht ausreicht, „nur die Fassade zu erneuern, indem verstärkt Public Cloud Services eingesetzt werden. Eine Kernsanierung der Altbausubstanz ist angezeigt, aber eben auch ein hoch-komplexes Vorhaben. Für viele Unternehmen dürfte es sich lohnen, hier einen Spezialisten hinzuziehen.“ Doch wie den richtigen finden? Sich hier an einem der zahlreichen Cloud-Zertifikate und -Prüfsiegel zu orientieren, ist nicht zu empfehlen. Davon gibt es nämlich weltweit schätzungsweise rund 150. Mehr über den Cloud-Urkunden-Dschungel lesen Sie im „com-magazin.de“-Artikel „Wahl des Cloud-Anbieters: Cloud-Zertifikaten fehlt Aussagekraft“.

DIN ISO/IEC 27001 hat „am meisten Gewicht“

Was also tun in Sachen Cloud-Anbieter-Auswahl? Ganz einfach: Anstatt „allzu sehr auf Prüfsiegel zu setzen, darauf achten, dass dieser [der Cloud-Anbieter] eine ISO-Zertifizierung nach ISO/IEC27001 vorweisen kann. Sie hat am meisten Gewicht […]“ – auch wenn es sich dabei „um keine spezifische Cloud-Zertifizierung [handelt].“ Worum es sich bei der DIN ISO/IEC 27001 genau handelt und warum sie für Cloud-Anbieter wichtig ist, lesen Sie auf unserer Website. Sich nach einem geeigneten Cloud-Anbieter umzusehen – diese Aufgabe kommt über kurz oder lang auf alle Unternehmen zu, auch im Mittelstand. Denn „auch kleine und mittlere Unternehmen springen auf den Cloud-Zug auf“. Diese Entwicklung wird vor allem durch folgende vier Punkte forciert: „Hochverfügbarkeit, Ressourcenengpässe, Kostenreduzierung und vor allem die allgegenwärtige Digitalisierung im Arbeitsalltag und in der Produktion“, wie Sie genauer im „CloudComputingInsider“-Bericht „Cloud-Services sind auch für den Mittelstand alternativlos“ genauer nachlesen können.

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