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17. Oktober 2014
AUTOR: Businesscloud.de
Cloud-Roboter

– Remote-Intelligenz: Leider nur für Roboter –

Hello, bonjour, buon giorno, buenos días, kalimera, iyi günler, dzień dobry, shalom, nǐ hǎo – toll, wenn man englisch, französisch, italienisch, spanisch, griechisch, türkisch, polnisch, hebräisch, chinesisch oder welche fremde Sprache auch immer beherrscht. Doch wir alle wissen: eine Sprache zu lernen ist mühsam – Vokabeln, Grammatik, Redewendungen … Wie wunderbar wäre es da, wenn man dazu einfach die entsprechende Hirnregion eines Muttersprachlers »anzapfen« könnte. Tja, man müsste eben ein Roboter sein, genauer gesagt ein Cloud-Roboter. Denn bei Cloud-Robotern hängt sozusagen das Hirn in der Wolke (Stichwort „Remote-Intelligenz“). Das bringt einen entscheidenden Vorteil für die blechernen Gesellen: „Operieren wichtige Teile der Roboterverfahren, wie sensorische Aktivitäten, in der Cloud, so ist es möglich, verbesserte Funktionalität zu erreichen, da enorme Rechenleistung zur Verfügung steht, wobei der Roboter dennoch sehr klein sein kann, Energie spart und kostengünstig ist.“ Und ganz wichtig: Einmal Gelerntes lässt sich von einem auf den anderen Roboter übertragen. Mehr über Cloud Robotics, wovon wir Menschen nur träumen können, lesen Sie im „Computerwoche“-Beitrag „Roboter in der Cloud“

– Roboter-Cloud-Engine namens „Raputya“ –

Cloud Robotics erlaubt jedoch nicht nur die Übertragung von einmal Gelerntem, sondern ermöglicht auch die Koordination mehrerer Roboter, sodass sich komplexe Aufgaben von den intelligenten Maschinchen lösen lassen, und zwar „(auch in der Chirurgie)“! Nein, Sie brauchen jetzt nicht zu fürchten, dass Ihre nächste OP von zwei Robotern durchgeführt wird, denn: „Die bisherigen Lösungen sind größtenteils noch von der praktischen Anwendung entfernt.“ Wobei die Wahrscheinlichkeit, dass ein Roboter einen Tupfer vergisst, wohl eher geringer ist – einfach weil der „Faktor Mensch“ fehlt ;-) Somit dürfen wir uns darüber freuen, dass auf diesem Gebiet heftig geforscht wird – zum Beispiel im Projekt „RoboEarth“, das von der Europäischen Union finanziert wird: „Ein wichtiger Bestandteil von „RoboEarth“ ist die Cloud Engine. Die Wissenschaftler haben sie auf den Namen Raputya getauft. [Hier Informationen zu diesem wohlklingenden Namen.] Es handelt sich um ein PaaS-Framework (Platform as a Service) für Roboter auf Open-Source-Basis.“ Details über „RoboEarth“ lesen Sie in unserem Blogbeitrag „Cloud Robotics: Roboter beziehen ihr Wissen künftig aus der Wolke“

– RaaS –

Hochinteressant, finden Sie nicht auch?! Vielleicht schreitet die Cloud-Robotics-Forschung ja bald soweit voran, dass wir jeweils unseren kleinen blechernen Dolmetscher auf Reisen oder im Business-Meeting an unserer Seite haben und uns damit das aufwendige Sprachenlernen sparen können? ;-) Ein großer Vorteil der Cloud-Roboter ist ja, dass sie dank ausgelagertem Gehirn so schön leicht sind! Nun, warten wir’s ab! Was wir auf jeden Fall schon heute tun können, ist: uns daran gewöhnen, dass RAAS nicht nur für das „Renin-Angiotensin-Aldosteron-System“ steht, also einen Regelkreislauf von verschiedenen Hormonen und Enzymen, und auch nicht nur die Abkürzung für eine GPS-basierte Orientierungshilfe für Piloten beim Rollen auf Flughäfen ist (Runway Awareness & Advisory System), sondern auch Robotics as a Service heißen kann. Ja, ja, ja, dann muss es freilich „RaaS“, also mit zwei kleinen „a“ und einem großen „S“ lauten :-) Insofern gilt es auch unser Cloud-Grundsatzwissen zu erweitern, will heißen: Es reicht nicht mehr, nur IaaS, PaaS und SaaS zu kennen. Sollte Ihnen eine dieser Abkürzungen nicht geläufig sein, dann empfiehlt sich die Lektüre des „heise online“-Artikels „Cloud Computing“ mit grundlegendem Wolkenwissen

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