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16. September 2014
AUTOR: Businesscloud.de
Cloud_PaaS

– Cloud-Nutzung 2015: Das Kuchenstück wird größer –

So, die Sommerferien sind nun definitiv vorbei. Denn auch in Bayern, das ja in punkto „Große Ferien“ traditionsgemäß das Schlusslicht bildet, beginnt heute wieder die Schule. Zudem hat der Count-Down bis Heilig Abend begonnen – nur noch 99 Tage bis zum Fest. 2014 ist also so gut wie vorbei, weshalb wir ganz nach dem Lebkuchen-Vorbild der Lebensmittelindustrie (die ersten wurden bereits in den letzten Augusttagen gesichtet!) uns bereits heute mit der Frage beschäftigen, wie sich die Cloud in Deutschland im kommenden Jahr entwickeln wird: „Einer Umfrage des IT-Research- und Beratungsunternehmens Gartner zufolge nutzen bereits ein Viertel der deutschen IT-Chefs die Cloud. Bis Mitte 2015 geht Gartner […] davon aus, dass dieser Anteil auf rund ein Drittel steigt.“ Das Wolkenkuchenstück wird im kommenden Jahr also deutlich größer. Damit rückt laut Gartner die Cloud „auf Rang drei der Prioritätenliste, nach der Ressourcenplanung (Enterprise Resource Planing, ERP) und der Datenanalyse (Business Intelligence, BI).“ Was das wiederum für die deutschen CIOs bedeutet, lesen Sie im „Manager Magazin“-Artikel „Cloud-Technologie versetzt IT-Chefs in Höhenangst“

– Komet am Wolkenhimmel: PaaS –

Die Frage ist, wie sich im neuen Jahr die Nutzung der unterschiedlichen Cloud-Varianten im Detail entwickeln wird. Laut Gartner sieht die Wolkenlage bisher folgendermaßen aus: 73 Prozent der deutschen CIOs setzten auf Software-as-a-Service-Angebote. 47 Prozent gaben an, „Geld in so genannte Infrastructure-as-a-Service-Angebote investiert zu haben.“ Und das Schlusslicht bildet PaaS mit „33 Prozent der Cloud-Investitionen in Deutschland“. Das wird sich unserer Einschätzung nach im nächsten Jahr ändern, sprich: Der PaaS-Anteil wird sich deutlich erhöhen. Unsere Prognose fußt auf der aktuellen PaaS-Trend-Studie von Crisp Research, die zeigt, dass Independent Software Vendors (ISVs) jetzt in Sachen PaaS ordentlich Gas geben, was den PaaS-Anteil am Cloud-Kuchen spürbar vergrößern dürfte: „Laut Studie erwarten mehr als die Hälfte der ISVs einen Cloud-Anteil am Neugeschäft von 60 Prozent für die kommenden Jahre.“ Einer der Hauptgründe für den kometenhaften Aufstieg von PaaS bei den ISVs dürfte darin liegen, dass es jetzt Alternativen zu den US-amerikanischen Public-Cloud-PaaS-Angeboten gibt. So erklärt Steve Janata, Senior Analyst bei Crisp Research und Autor der Studie: „Seitdem Technologien wie OpenShift oder das Microsoft Azure Pack auch im hosted Modell von einem hiesigen Provider genutzt werden können, werden diese nun auch für deutsche ISVs interessant.“ Mehr dazu lesen Sie im „silicon.de“-Bericht „Deutsche Software-Entwickler schlecht auf Cloud vorbereitet“

– PaaS für SaaS –

Ein weiterer Grund für den starken PaaS-Auftrieb ist die „rasant steigende Nachfrage der Anwender nach moderner und flexibler Softwarenutzung über das Internet“. Wer als ISV auf die SaaS-Nachfrage seiner Kunden nicht entsprechend reagiert, hat das Nachsehen. Etwas drastischer drückt es unser Managing Director Business Strategy Khaled Chaar aus: „Die jüngsten Marktentwicklungen zeigen deutlich, dass Softwarehersteller, die an ihrem althergebrachten Softwarelizenzgeschäft festhalten und den Paradigmenwechsel hin zur Nutzung von Anwendungen aus der Cloud ignorieren, nicht zukunftsfähig sind.“ Um ISVs bei ihrem Weg in die Cloud entsprechend zu unterstützen, bieten wir neben einer PaaS-Entwicklungsplattform aus der Private Cloud auch ein Go-to-Market-Programm, das Softwarehersteller bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsaktivitäten im Hinblick auf SaaS-Angebote unterstützt – angefangen „von der gemeinsamen Entwicklung von Business-Plänen, Service-Level-Agreements und Kundenverträgen bis zum Zugriff auf schlüsselfertige Vermarktungskonzepte“. Zudem sichert unser „Pay as you grow“-Modell unseren ISV-Kunden „einen von Beginn an profitablen Geschäftsbetrieb für ihre Cloud-Aktivitäten“. Somit können auch ISVs beruhigt ins neue Jahr gehen 🙂 Auf „funkschau.de“ erfahren Sie mehr über die von der Cloud verursachten „tektonische[n] Verwerfungen unter deutschen Softwareherstellern“

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