Cloud Computing: Qualität aus deutschen Landen

8. September 2011 | Von | Kategorie: Nachrichten

Support your local Cloud Dealer

Wer in Bayern lebt, sollte nicht unbedingt Milch aus Schleswig-Holstein trinken. Ebenso wenig ist es opportun, wenn zum Beispiel „Heidcher“, also Bewohner der Lüneburger Heide, baden-württembergische Kartoffeln essen. Produkte aus der Region zu kaufen ist für den ökologisch- und klimabewussten Menschen schon fast ein Muss und abgesehen von den damit gesparten langen Transportwegen schmecken regionales Gemüse und Obst natürlich viiiiiiiiiiiiiel besser. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Das fragt sich auch bei Cloud Computing und SaaS: Denn in punkto Sicherheit und Datenschutz hat man mit deutschen Cloud-Services-Anbietern schon mal eine Sorge weniger, weil sich die Verträge nach deutschem Recht richten und die Daten nicht auf irgendwelchen Servern in Timbuktu lungern. Die Computerwoche war so freundlich und hat eine „Marktübersicht Cloud Computing – Cloud-Services aus Deutschland“ erstellt. Darin finden sich alle Wolkenanbieter, die Hauptsitz, Service-Teams und Gerichtsstand in Deutschland haben

PS: Die Pironet NDH AG ist hier mit von der Partie!

Wolkendatenschutz de iure

Im Schlepptau von Cloud Computing beherrscht auch der Datenschutz die (IT)-Schlagzeilen – ein ungeliebtes Thema, das zuvor oft gern nach dem „Sankt-Florians-Prinzip“ behandelt wurde: „O Heiliger Sankt Flor-i-an, verschon’ mein Haus, zünd’ andre an!“ Mit dem Auftreten von Cloud Computing helfen diese „Bittgebete“ jedoch nichts mehr. Vielmehr ist Handeln angesagt. Denn es gibt eben auch Cloud-„Schurkenstaaten“ oder sagen wir mal lieber Länder, die kein angemessenes Datenschutzniveau aufweisen – zumindest was deutsche respektive EU-Maßstäbe anbelangt. Damit wären wir wieder bei der eben gewonnenen Erkenntnis, nämlich, dass man gut daran tut, lokale Wolken-Dealer zu supporten. Aber im Hinblick auf den Schutz von personenbezogenen Daten in der Wolke gibt es noch viel mehr zu beachten. Welche rechtlichen Aspekte das sind, verrät uns Rechtsanwalt Martin Schweinoch in seinem lesenswerten Computerwoche-Artikel: „Datenschutz und die Cloud – Damit das Cloud Computing nicht zur Rechtsfalle wird“

Cloud-Security-Tacheles

Bevor jetzt Stimmen laut werden, dass diese neue Wolkentechnologie einfach viel zu gefährlich ist und es gewiss am sichersten ist, seine Daten schlicht und ergreifend nicht in die Cloud zu verschieben, wollen wir ein Loriot’sches „Moooooment“ sagen. Denn es ist ja mitnichten so, dass heute alle Daten so sicher wie in „Abrahams Schoß“ sind und Unternehmen mit der Entscheidung für Cloud Computing eben die „Kröte Unsicherheit“ schlucken müssten. Die derzeitige (IT-Sicherheits-)Lage ist vielmehr die: „Computer, die wir heute benutzen, waren niemals darauf ausgelegt, sicher zu sein, genau wie die Netzwerke. Sicherheit war noch nie ein primäres Design-Prinzip. Für sie wird nachträglich gesorgt – mit mäßigem Erfolg.“ Und nicht nur das: „Mittel- bis langfristig wird die Cloud bedeutend sicherer sein als unsere jetzige Umgebung.“ Huch, wer spricht denn hier (endlich) mal Tacheles? Das erfahren Sie im Computerwoche-Beitrag mit der doch etwas „gegen-den-Strich-bürstenden“ Head: „Die Cloud macht alles sicherer“

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