Meinungen
Kommentar zum neuen BDI-Präsidenten
Mehr Erfahren
News
Digitalisierung JETZT!
Mehr Erfahren
Meinungen
"Digital Workplace Betrieb": Kernsanierung angezeigt
Mehr Erfahren
News
Hybrid Cloud – Herausforderung für die IT
Mehr Erfahren
Meinungen
16. Januar 2017

Kommentar zum neuen BDI-Präsidenten

Ex-Bitkom-Chef Dieter Kempf führt nun den BDI Zeitenwechsel beim wichtigsten Industrie-Verband in Deutschland   Von Klaus Göbbel, Marketing Manager bei PIRONET   BDI-Pressebild von Fotograf Christian Kruppa   Bislang war der Bundesverband der Deutschen Industrie – kurz BDI – als eine überaus einflussreiche, aber auch konservative und komplexe Institution mit festen Traditionen bekannt. Eine langjährige Verankerung in der Old Economy war daher in der Vergangenheit für die Funktionsträger ein Muss. Da passte es hervorragend ins Bild, wenn der letzte BDI-Präsident, Ulrich Grillo, selbst aus einer Dynastie von Industrie-Unternehmern stammte. Aufhorchen lässt daher die Personalie des neuen BDI-Chefs, dessen berufliche  Biografie sich bereits auf den ersten Blick deutlich von der seiner Vorgänger unterscheidet: Dieter Kempf verfügt nämlich nicht über Erfahrung in der Leitung eines klassischen deutschen Industrieunternehmens – wie beispielsweise Vorgänger Grillo. Stattdessen ist Kempfs Lebenslauf durch und durch von der IT geprägt: Immerhin zwei Dekaden lang bekleidete er den Posten des Chefs der Datev, die als Genossenschaft zentral für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Software-Dienstleistungen bereitstellt. Weil sie diesen Service schon seit den 60er Jahren anbietet, ist die Datev praktisch so etwas wie die „Mutter“ des B2B-Cloud Computings in Deutschland. Nach seiner Datev-Karriere stand Dieter Kempf außerdem vier Jahre lang dem Bitkom vor, dem größten IT-Branchenverband in Deutschland. Erstmalig liegt damit die Führung des einflussreichen BDI in den Händen eines erfahrenen IT-Managers. Indirekt wird mit dieser Personalie also auch ein Stück weit die entscheidende Rolle der Informationstechnik für die Zukunft der deutschen Industrie unterstrichen. Auf jeden Fall stellt der Amtsantritt des neuen BDI-Chefs eine Zäsur dar, wie nach Ansicht der Süddeutschen Zeitung bereits auf der ersten Pressekonferenz im neuen Amt – ausgerechnet an Kempfs 64. Geburtstag – deutlich wurde. Er wolle nicht nur „Wirtschaft besser erklären, Vorbehalte gegen die Industrie aufnehmen und zerstreuen“, wie die SZ schreibt, sondern achtet angesichts des bevorstehenden tiefgreifenden Wandels auch auf die Wahrnehmung in der Gesellschaft: „Wir müssen Ängste und Nöte verstehen.“ Darüber hinaus hat Kempf als IT-Mann natürlich die neuen Technologien weit oben auf seiner Agenda. Zu den Aufgaben zählen für ihn in diesem Zusammenhang insbesondere der Schutz vor möglichen Bedrohungen – Stichwort: Cybersicherheit – oder auch Engpässe beim Breitbandausbau. Mit diesem erweiterten Horizont verspricht Motorrad-Liebhaber Kempf auf jeden Fall frischen Wind in den für die Wirtschaft dieses Landes so wichtigen Verband zu bringen. „Er ist anders“, resümiert daher die SZ, und prognostiziert, dass „Dieter Kempf den BDI mehr verändern könnte als viele denken.“ Recht so, denn die Digitale Transformation beginnt – gerade auch in der deutschen Industrie – zuallererst in den Köpfen.
News
10. Januar 2017

Digitalisierung

Digitalisierung JETZT! Gute Digitalisierungsvorsätze sind nicht verschiebbar Kein Problem: Sollten sich Ihre guten Vorsätze fürs neue Jahr inzwischen in Luft oder gar in Rauch? 😉 aufgelöst haben, so ist das nicht weiter schlimm. Dann verschieben Sie die geplanten Veränderungen einfach auf die Zeit nach Karneval – oder eben aufs nächste Jahr. Unternehmen können sich das jedoch nicht leisten, zumindest dann nicht, wenn ihre »guten Vorsätze« die Digitalisierung betreffen: Sie müssen in Sachen digitale Transformation JETZT handeln, verschieben geht auf gar keinen Fall. »Schuld daran« sind „immer schneller wachsende Datenmengen, stärkere Vernetzung, vielfältige Software-Systeme, mobile Anwendungen und unterschiedlichste IT-Lösungen, die miteinander harmonieren müssen.“ Deshalb meint Frank Strecker, als Senior Vice President Cloud Partner Products & Ecosystems bei T-Systems für das weltweite Cloud-Geschäft der Deutschen Telekom verantwortlich: „Noch nie waren Anpassungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit für den Erfolg eines Unternehmens entscheidender als im Zeitalter der Digitalisierung. Die Anforderungen an Organisation, Struktur und Geschäftsprozesse werden durch immer kürzere Innovationszyklen ständig neu definiert.“ Seine Empfehlung an die Unternehmen lautet daher, die IT schnellstmöglich in die Cloud zu migrieren, „denn nur mithilfe der Cloud stehen hohe Flexibilität und skalierbare Ressourcen bereit“. Lesen Sie hier seinen „it-daily.net“-Beitrag „Sonnige Aussichten mit dem richtigen Cloud-Mix“! „Informationsrevolution“ – „Wissen ist Macht“ In dasselbe »Digitalisierungshorn« bläst Thomas Kuckelkorn, Manager PR & Kommunikation bei der BCT Deutschland GmbH, wenn er sagt: „Die Digitalisierung setzt sich in immer zahlreicheren Branchen und Bereichen durch. Ambitionierte Start-ups rütteln die Märkte mit disruptiven Geschäftsmodellen durcheinander. Etablierte Unternehmen sollten sich diesem Wandel stellen und ihr Business Model unter die Lupe nehmen, um wirkungsvolle Gegenmaßnahmen zu entwickeln.“ Interessanterweise hebt er in seinem „Computerwoche“-Artikel „Tradition vs. Disruption: Wie der digitale Wandel Geschäftsmodelle verändert“ den Wettbewerbsfaktor „Information“ beziehungsweise „Wissen“ hervor. In diesem Sinne haben wir es seiner Meinung nach mit einer „Informationsrevolution“ zu tun, sprich Information hat „sich in ein maßgebliches Handels- und Produktionsgut verwandelt“. Das wiederum heißt: „Wissen als Wettbewerbsfaktor ist das Kriterium, das über Erfolg und Nichterfolg entscheidet.“ Eigentlich nichts Neues. Denn: „Wissen ist Macht“ – das wusste bereits der englische Philosoph Francis Bacon im 16. Jahrhundert! Oder kennen Sie eher den Spruch „Wissen ist Macht. Nichts wissen macht nichts“ aus Ihrer Schulzeit? 😉 Der ist in Zeiten der Digitalisierung nun endgültig out. Digitalisierung als Chance begreifen Wie lassen sich nun die guten Digitalisierungsvorsätze im neuen Jahr konkret umsetzen? Wie bei allen Vorsätzen gilt auch hier: Man sollte sich nicht zu viel vornehmen (zum Bespiel zehn Kilo abspecken!), sondern das große Ziel in mehrere Teilziele aufteilen (also jeden Monat ein Kilo). In diesem Sinne rät Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland GmbH, in punkto Digitalisierung „in kleinen Schritten zum Ziel“ zu gelangen, wie Sie in dem Interview, das er der „funkschau“-Redaktion gegeben hat, genauer nachlesen können. Im ersten Schritt sollte auf jeden Fall eine positive Grundeinstellung zum Digitalisierungs-Change gewonnen werden. So rät Rickmann: „Zunächst einmal sollten mittelständische Unternehmen die Digitalisierung als Chance begreifen – da sie ihre bereits vorhandene Innovationskraft noch weiter verstärken wird. Wer seine Geschäftsprozesse und sein Geschäftsmodell digitalisiert, erhöht die Produktivität seines Unternehmens, bietet bessere Services und erleichtert die Zusammenarbeit seiner Mitarbeiter – und das weltweit. Vor allem aber kann er den Kunden und seine Bedürfnisse dauerhaft in den Mittelpunkt rücken.“ Und auch er empfiehlt dringend, umgehend zu handeln: „Packen Sie die Digitalisierung an, am besten sofort. Denn sie ist Realität. Wer sich wegduckt, läuft Gefahr, von seinen Wettbewerbern oder ganz neuen Firmen weggefegt zu werden.“
News
03. Januar 2017

Hybrid Cloud – Herausforderung für die IT

Hybrid Cloud – Herausforderung für die IT Zwischen den Jahren und den hybriden IT-Welten Als erstes wünschen wir allen unseren Lesern ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr! Wobei wir uns ja genau genommen noch in der Zeit „zwischen den Jahren“ befinden, womit die Tage vom 24. Dezember bis zum 6. Januar bezeichnet werden. Dies hat mit der Kalenderreform 1582 von Papst Gregor XIII. zu tun, wie Sie in einem Beitrag der „Augsburger Allgemeinen“ genauer nachlesen können. Und: In dieser »Zwischenzeit« liegen auch die sagenumwobenen „Rauhnächte“, weshalb sich fragt, ob Sie eigentlich nicht lieber erst ab dem 7. Januar wieder am Schreibtisch sitzen sollten, wenn der ganze »Spuk« vorbei ist 😉 Für alle, die jedoch bereits wieder fleißig am Arbeiten sind, gibt’s hier zwar nichts Zwischenzeitliches, aber »IT-Zwischen-Weltliches«. Anders formuliert: Die beiden IT-Welten „Dynamic-IT“ und „Static-IT“, die sich gerade digitalisierungsbedingt auftun, benötigen dringend ein »Zwischenstück«, also eine Brücke. Denn, so René Büst von Crisp Research: „Ungeachtet der unterschiedlichen Wirkungskreise von Dynamic-IT und Static-IT, ist es notwendig, beide Welten miteinander zu vereinen, um zum einen die rechtlichen Rahmenbedingungen und notwendigen Schutzmaßnahmen sicherzustellen und gleichzeitig die Innovationsfähigkeit des Unternehmens nicht zu vernachlässigen.“ Was die „unterschiedlichen Wirkungskreise“ im Einzelnen sind, lesen Sie im „Crisp Research“-Beitrag „Sicherheitsstrategien für die Hybrid Cloud“. Hybrid Cloud – einheitlich absichern und verwalten Starten wir also ins neue Jahr mit der „Erkenntnis, dass in den Unternehmen nicht mehr nur eine IT existieren kann“, was laut René Büst ein „Ergebnis der digitalen Evolution ist“. Das »wolkige« Zauberwort des Jahres 2017 heißt somit „Hybrid Cloud“: ein Mix aus dynamischen Public-Cloud-Infrastrukturen (Dynamic-IT), „um unter anderem von deren Skalierbarkeit, Flexibilität und globalen Reichweite zu profitieren“. Und aus Static-IT-Infrastrukturen mit bestehenden Enterprise-Applikationen oder Anwendungen, „die auf Grund von rechtlichen Regularien, Datenschutz- und Compliance-Richtlinien oder wegen technischer Beschränkungen weiterhin auf Private Clouds betrieben werden“. Die Herausforderung des Jahres 2017 lautet somit, nicht nur eine durchgängige Sicherheitsstrategie für die hybriden Cloud-Welten zu finden, sondern auch sie so zu integrieren, dass sie sich effizient verwalten lassen. Dazu hat Ralf Schlenker von CGI eine Reihe von Empfehlungen – nachzulesen in seinem „digitalbusiness-cloud.de“-Artikel „Eine Hybrid Cloud implementieren und effizient verwalten“. Je digitaler desto komplexer – deshalb: Bitte »nett« zum EA sein! Schuld an allem, also an den hybriden IT-Welten, die eine deutlich höhere Komplexität mit sich bringen, ist die Digitalisierung – das sagt nicht nur Crisp Research, sondern auch McKinsey. Jedoch: „Zwischen all den Schlagworten rund um digitale Transformation – von Innovation über Agilität bis zu den neuen Geschäftsmodellen – vermisst McKinsey die Unternehmensarchitektur.“ So hat das Beratungsunternehmen im Rahmen einer Studie herausgefunden, das 40 Prozent der befragten Geschäftsführer nicht wissen, „was das EA-Team (für Enterprise Architecture) tut. McKinsey sieht Unternehmensarchitekturen eng beim CIO angesiedelt. Die Consultants appellieren daher an CIOs, eine Lanze für das EA-Team zu brechen.“ Ein wichtiger Punkt, denn aufgrund der steigenden Anzahl an Hybrid Clouds benötigt ein Unternehmen kompetente Enterprise-Architekten. Die lassen sich jedoch, wie McKinsey ebenfalls herausgefunden hat, nicht in erster Linie mit Geld locken, sondern, wie 90 Prozent der befragten EA-Verantwortlichen angaben, mit „interessanten Herausforderungen“. Und „71 Prozent verlangen nach Anerkennung in ihrer Funktion und Rolle. Jeder zweite EA-Chef wünscht sich, für diese Rolle würde ein strukturierter Karriere-Pfad entwickelt.“ Mehr dazu lesen Sie im „Computerwoche“-Beitrag „Wie der CIO den Enterprise Architect unterstützen muss“. Fazit: IT- und Firmenchefs sollten sich fürs neue Jahr vornehmen, »nett« zu ihren EAs zu sein, also sie entsprechend wertzuschätzen und damit zu motivieren. Apropos Vorsätze … gut, danach fragen wir Sie lieber erst, wenn die Zeit zwischen den Jahren und die „Rauhnächte“ vorbei sind 😉
News
20. Dezember 2016

Cloud 2017

Auf ein gutes Neues! Cloud Vendor Benchmark 2016: „weit nach vorne“ geschafft Eines ist sicher: 2017 wird besser – zumindest im Hinblick auf die Feiertagslage. Weihnachten fällt also nicht wie dieses Jahr auf einen Sonntag. Wir wünschen allen unseren Lesern trotzdem ein schönes Fest 🙂 Doch bevor wir uns in die Weihnachtsferien verabschieden, wollen wir noch einen Blick auf aktuelle und künftige Entwicklungen im deutschen Cloud-Markt werfen. Laut „Cloud Vendor Benchmark“ der Experton Group gibt es „noch nicht sonderlich viele vorzeigbare Cloud-Transformationsprojekte in Deutschland […]. Als Anbieter im ‚Leader‘-Quadranten […] behaupten sich an der Spitze IBM, Deutsche Telekom, Atos/Canopy und Hewlett-Packard Enterprise. Auffällig ist, dass es auch Systemhäuser wie Cancom/Pironet, Dimension Data oder Computacenter weit nach vorne geschafft haben.“ Genaueres dazu lesen Sie auf „CIO.de“. 2016: Cloud-Wende in Deutschland Ein schönes Ergebnis, an das wir im kommenden Jahr anknüpfen werden. Denn die Anzahl der „vorzeigbaren“ Cloud-Projekte hierzulande wird 2017 gewiss steigen. Warum wir uns da so sicher sind? Nun, 2016 wird als das Jahr in die Wolkengeschichte eingehen, in dem die Cloud-Trendwende geschafft wurde. So zeigt der Cloud Monitor 2016 von Bitkom Research und KPMG, dass „54 Prozent aller deutschen Unternehmen Cloud-Dienste [nutzen]. Im Jahr davor waren es 44 Prozent.“ Damit ist Cloud Computing „in der Breite angekommen“, wie Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research, es formuliert – nachzulesen auf „computerwoche.de“. In diesem Sinne prognostiziert Gartner, dass künftig nicht nur „Cloud-first“, sondern „Cloud-only“ angesagt ist: „Die defensive Einstellung vieler Organisationen in Sachen Cloud-Adaption sei Vergangenheit, so die Auguren. Eine Unternehmensstrategie ganz ohne Cloud-Komponenten werde im Jahr 2020 ebenso selten anzutreffen sein wie heute ein ‚No-Internet‘-Ansatz.“ Mehr dazu lesen Sie ebenfalls auf „computerwoche.de“. Cloud- und Technologie-Trends 2017 Für die Cloud stehen die Zeichen somit auch 2017 weiterhin auf Wachstum. Entsprechend lautet auch Trend Nummer eins, den unsere Konzernmutter CANCOM für das neue Jahr ausgemacht hat, dass sich die „Cloud-First- oder sogar Cloud-Only-Policy [zum Standard entwickeln wird]. IT-Infrastrukturen komplett in der Cloud aufzubauen wird sich bald auch bei etablierten Unternehmen durchsetzen, nicht zuletzt aufgrund großer Kostenvorteile gegenüber On-Premise-Infrastrukturen.“ Was Unternehmen 2017 weiterhin laut CANCOM in Sachen Cloud & Co. erwarten dürfen, lesen Sie auf „cancom.info“. Was uns an neuen Technologien künftig erwartet, dazu hat Forrester tief in die Glaskugel geblickt und gleich „15 Technologie-Trends bis 2021“ ausgemacht – eingeteilt in drei Kategorien: „erstens Systeme zur Einbindung der Kunden, zweitens Data-Analytics-Systeme und drittens Lösungen, die das Unternehmen zu bestimmten Themen – etwa Sicherheit oder Konnektivität – unterstützen“, wie Sie auf „CIO.de“ im Detail nachlesen können. Guten Rutsch! Sie sehen: Wir werden auch 2017 jede Menge auf Business-Cloud.de zu berichten haben. Jetzt machen wir jedoch für den Rest des Jahres Pause – Sie hoffentlich auch. In diesem Sinne: Schöne Weihnachtsferien und auf ein gutes Neues! Kommen Sie gut rüber ins neue Jahr, von dem wir hoffen, dass es uns allen viel Erfolg, Gesundheit und Glück bringt.
Meinungen
15. Dezember 2016

Digital Workplace Betrieb

"Digital Workplace Betrieb": Kernsanierung angezeigt Ein Beitrag von Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC   Der nachfolgende Beitrag bildet die Fortsetzung einer Serie von PAC-Analysen zur Gestaltung des „Digital Workplace“ als ganzheitliches Design- und Servicekonzept. Im Fokus dieser Analyse steht der Wandel von Paradigmen bei Bereitstellung und Betrieb der Arbeitsumgebungen.       Zentralisierung des Anwendungsbetriebs ist angezeigt Eine gerne gestellte Frage bei Diskussionen zur zukünftigen Ausrichtung der IT lautet: „Was würden Sie tun, wenn Sie Ihre IT-Organisation heute noch einmal ganz neu aufbauen könnten?“ Mit Blick auf den Workplace-Betrieb würde die Beantwortung dieser Frage vielen IT-Administratoren sicher recht leicht fallen. Eine zentrale Bereitstellung der Anwendungen „as a Service“ erscheint nahezu alternativlos, um angesichts der zunehmenden Vielzahl und Heterogenität an Tools und Gadgets im Workplace-Umfeld eine Kostenexplosion zu vermeiden sowie hohe Performance- und Sicherheitsstandards zu gewährleisten.   Schließlich liegen die Vorteile in puncto Kosten, Sicherheit und Agilität auf der Hand: Kosten: Eine zentrale Bereitstellung der Arbeitsplatzanwendungen „as a Service“ eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für Kosteneinsparungen. IT-Managementprozesse lassen sich auf dieser Basis einfacher optimieren und automatisieren. Zudem können die Betriebskosten durch optimierten Einsatz von Server- und Rechenleistung gesenkt werden. Und nicht zuletzt können teure Laptops durch günstigere Thin Clients ersetzt werden. Sicherheit: Verbleiben kritische Anwendungen und Daten auf einer zentralen Plattform hinter der Firewall, senkt dies die Risiken, die insbesondere mit der mobilen Nutzung einhergehen. Ebenso wichtig: Der gesamte Betrieb wird transparenter und die IT erhält ein wesentlich höheres Maß an Kontrolle. Agilität: Das Management der Arbeitsplatzanwendungen gestaltet sich bei zentraler Bereitstellung nicht nur effizienter, sondern auch schneller und flexibler. Neue Mitarbeiter können in kurzer Zeit hinzugeschaltet (Onboarding) oder Geräte bei Defekten kurzfristig ersetzt werden. Darüber hinaus lassen sich flexible Nutzungskonzepte wie BYOD oder eine rollenbasierte Ausstattung der Mitarbeiter wesentlich einfacher umsetzen.   Cloud-Migration ist notwendig, aber noch nicht hinreichend Auch an der Cloud-Migration im Workplace-Umfeld dürfte über kurz oder lang kein Weg vorbeiführen. So haben mittlerweile alle großen Anbieter von Anwendungen für den Arbeitsplatz eine Cloud-First-Strategie implementiert, und deren wichtigste Herausforderer sind zumeist Cloud-Startups. Mit anderen Worten: Innovative Arbeitsplatzanwendungen werden künftig vornehmlich über die Cloud angeboten. Angesichts der steigenden Anforderungen an das Design der Arbeitsumgebungen und einer wachsenden Schatten-IT werden die IT-Verantwortlichen dauerhaft nicht umhinkönnen, sich gegenüber der Inanspruchnahme von (Public) Cloud Services zu öffnen. Allerdings wird mit zunehmender Nutzung von Cloud Services eine zentrale Orchestrierung nicht überflüssig. Ganz im Gegenteil: Es nützt wenig, wenn die verschiedenen Anwendungen effizient in den Clouds externer Anbieter betrieben werden, während die Kosten für Bereitstellung, Verwaltung und Administration der Vielzahl an Services in die Höhe schießen. Zudem vollzieht sich die Cloud-Migration i.d.R. weniger als radikaler Bruch denn als schrittweiser Prozess. Unternehmen starten eben nicht auf der grünen Wiese, sondern arbeiten mit einer gewachsenen Legacy, die nicht von heute auf morgen vollständig abgelöst und durch Cloud Services ersetzt werden kann. Und schließlich haben viele Anwender durchaus nachvollziehbare Gründe, nicht jede Anwendung und alle Daten in die Public Cloud zu transferieren. In der Konsequenz setzen viele Unternehmen hierzulande auf eine hybride Cloud-Strategie – also die Koexistenz verschiedener Bereitstellungsformen im Anwendungsbetrieb. Das Spektrum reicht vom On-Premise-Betrieb in herkömmlicher Form, einer privaten Cloud im Eigenbetrieb, über eine private, aber von Dritten betriebene Cloud bis hin zur Inanspruchnahme von Public Cloud Services. Klar ist: Um angesichts dieser (Cloud-)Vielfalt im Anwendungsbetrieb hohe Effizienz, Sicherheit und Agilität zu gewährleisten, ist eine Zentralisierung der Bereitstellungs- und Management-Routinen dringend angezeigt.   Externe Unterstützung sollte ernsthaft geprüft werden Klar ist aber auch: Der Aufbau und das Management einer solchen zentralen Managementplattform ist ein anspruchsvolles Unterfangen. Schließlich müssen unterschiedliche Anwendungen, die in unterschiedlicher Form betrieben werden, für Mitarbeiter in verschiedenen Rollen, die in verschiedenen Umgebungen mit unterschiedlichen Endgeräten darauf zugreifen, bereitgestellt werden. Die Umsetzung einer solchen „Managed-Diversity“-Lösung bindet Ressourcen und ist angesichts der Komplexität und der rasanten technischen Entwicklung (Cloud, Virtualisierung, Mobilität) mit hohen Investitionsrisiken behaftet. Unternehmen sollten vor diesem Hintergrund ernsthaft prüfen, ob sie ein solches Vorhaben mit eigenen Ressourcen auf profitable Art und Weise stemmen können. In vielen Fällen erweist es sich als sinnvoller, für den Aufbau und das Management einen spezialisierten Dienstleister zu engagieren. Diese verfügen in der Regel nicht nur über mehr Erfahrung, sondern können beim Management der Plattformen auch Skaleneffekte generieren – vorausgesetzt, sie haben bereits in entsprechende Blueprints investiert und besitzen einen entsprechenden Footprint.   Mein Credo: Grüne Wiesen gibt es leider nicht im Arbeitsplatzbetrieb der meisten Unternehmen, ein radikaler Umbau ist dennoch erforderlich. Es reicht nicht aus, nur die Fassade zu erneuern, indem verstärkt Public Cloud Services eingesetzt werden. Eine Kernsanierung der Altbausubstanz ist angezeigt, aber eben auch ein hochkomplexes Vorhaben. Für viele Unternehmen dürfte es sich lohnen, hier einen Spezialisten hinzuzuziehen.
News
13. Dezember 2016

Digitalisierung

Keine Digitalisierung ohne Cloud „Trend zu Cloud-Plattformen und externen Rechenzentrum-Services“ „Wer nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird ‚digital transformiert‘. Die grassierende Digitalisierungswut erfasst uns alle“, schreibt „LEADdigital“-Bloggerin Meike Leopold und verweist augenzwinkernd darauf, dass sogar die Kirche „einen auf digital [macht]“, und zwar in Altötting, wo sich ein „elektronischer Opferstock“ findet. Es stimmt schon: „Digitale Transformation“ oder kurz „Digitalisierung“ ist eines der Buzzwords 2016, womit es der „Cloud“ spätestens in diesem Jahr den Rang abgelaufen hat. Allerdings ist klar: Ohne Cloud keine Digitalisierung! Dies zeigt zum Beispiel ganz aktuell die gemeinsame Studie von Crisp Research und Nexinto „Disruption im Datacenter“. Mit der Befragung von 155 deutschen Unternehmen verschiedener Branchen sollte herausgefunden werden, „ob es einen Zusammenhang zwischen der Cloud-Nutzung und dem Digitalisierungsgrad gibt und wie der IT-Betrieb heute in Unternehmen aussieht“. Das Ergebnis ist eindeutig: Keine Digitalisierung ohne Cloud! Konkret geht aus der Studie hervor, „dass der Trend zu Cloud-Plattformen und externen Rechenzentrum-Services geht. Nur noch ein Viertel der deutschen Unternehmen baut seine eigenen Rechenzentren aus.“ Mehr dazu lesen Sie im „IT-Business“-Beitrag „Digitalisierung und Cloud gehen Hand in Hand“. Hosting heißt heute (meistens) Cloud „Die Studie belegt auch, dass die digitale Transformation eine der drängendsten Herausforderungen in der deutschen Wirtschaft ist“, welche jedoch die wenigsten Unternehmen alleine meistern können. „Laut Carlo Velten, einem der Autoren der Studie, fehlten den Unternehmen die Manpower, Ressourcen und das Know-how für den Aufbau und Betrieb komplexer Hybrid- oder Multi-Cloud-Umgebungen. Diesen Skill Gap würden Managed Services Cloud Provider schließen.“ Dass immer mehr deutsche Unternehmen auf externe Hosting-Dienste setzen, ist nicht verwunderlich. Denn „vor allem Firmen, deren Kernkompetenz nicht im IT-Bereich liegt, sparen damit oft eine Menge Geld“. Dass sich „noch mehr sparen lässt […], wenn man das Hosting in die Cloud verlegt“, lesen Sie im „com-magazin.de“-Artikel „Kein Hosting mehr ohne die Cloud!“. Auf Seite 5 des Beitrags finden Sie zudem eine „Marktübersicht Cloud-Hosting“, die auch auf unsere „Hosted BusinessCloud für den Mittelstand“ verweist. Insofern ist dieser Beitrag aus dem Sommer letzten Jahres durchaus noch aktuell 😉 Cloud-Durchbruch im deutschen Mittelstand Eine Aktualisierung müssen wir selbstverständlich vornehmen, nämlich den Hinweis auf den diesjährigen Bitkom Cloud-Monitor, laut dem im vergangenen Jahr erstmalig „eine Mehrheit der Unternehmen in Deutschland Cloud Computing eingesetzt [hat]. […] Demnach nutzten 54 Prozent der Unternehmen im Jahr 2015 Cloud Computing. Im Jahr davor waren es erst 44 Prozent“, wie Sie einer Bitkom-Pressemitteilung entnehmen können, welche auf den „Cloud-Monitor 2016“ verweist. Somit ist 2016 das Jahr, in dem sich die Cloud im deutschen Mittelstand durchgesetzt hat. Doch wie eingangs erwähnt: Wir sprechen ab sofort nicht mehr vom Cloud-Einsatz, sondern von der Digitalisierung. Die soll jedoch laut einer Umfrage des ZEW (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) „in den meisten mittelständischen Firmen bisher erst eine junge Pflanze [sein] – die offenbar einen guten Dünger braucht“, wie Sie in einem „Elektronikpraxis“-Beitrag genauer nachlesen können. Und auch laut Bitkom sehen zwar 72 Prozent der Unternehmen „die Digitale Transformation als eine der zentralen Herausforderungen an. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) haben allerdings bislang keinerlei zentrale Digitalisierungsstrategie und riskieren, den Anschluss an die Marktentwicklung zu verpassen“, wie „Die Welt“ schreibt. Nun, wir sind überzeugt: Die Cloud treibt die Digitalisierung voran. Und nachdem im Mittelstand die Cloud jetzt »gesetzt« ist, wird sie auch der Digitalisierung Flügel verleihen. Wir unken also diesbezüglich nicht mit, sondern sehen zuversichtlich gen 2017 🙂
News
06. Dezember 2016

Public Cloud überrollt Private Cloud?

Wird es immer geben: Schoko-Nikoläuse und Private Clouds Ist die Private Cloud vom Aussterben bedroht? Sollten Sie sich heute beim Verzehr eines Schoko-Nikolauses fragen, den Ihnen hoffentlich ein aufmerksamer Kollege respektive Chef auf den Schreibtisch gestellt hat :-), ob es eigentlich mehr Schoko-Nikoläuse oder Schoko-Osterhasen in Deutschland gibt, dann finden Sie in einer Statistik des BDSI (Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie) die Antwort: 2015 wurden rund 200 Millionen Schoko-Osterhasen produziert, dagegen aber nur 144 Millionen Nikoläuse aus Schokolade. Tendenz fallend: „ 2014 waren es 146 Millionen.“ Wie viele Millionen Schokoladen-Nikoläuse es wohl dieses Jahr sind? Werden die Schoko-Weihnachtsmänner gar irgendwann von den Osterhasen überrollt? Diese Frage ist ganz gewiss genauso entschieden mit »Nein« zu beantworten wie die Frage, ob die Private Cloud bald zu einer aussterbenden Spezies gehört, weil das Public-Cloud-Aufkommen immer größer wird. Aktuell wird jedoch genau dieses Szenario von Gartner-Analyst Sid Nag prognostiziert, indem er sagt: „Langfristig wird es eine stetige Entwicklung hin zu Public-Cloud-Services geben.“ Gründe dafür sind, dass Private-Cloud-Installationen „in Sachen Skalierbarkeit, Effizienz und Innovationen […] auf lange Sicht nicht mit den Vorteilen von Public-Diensten mithalten [könnten]. Zu erwarten sei deshalb, dass viele Workloads, die derzeit in einer Private Cloud laufen, in die Public Cloud verlagert oder gar ausgetauscht würden“, wie Sie im „Computerwoche“-Beitrag „Gartner: Die Zukunft gehört der Public Cloud“ genauer nachlesen können. 2017 sind „komplexe Hybrid-Cloud-Umgebungen“ angesagt Aktuell, so zeigt die Untersuchung von Gartner ebenfalls, führt der Weg in die Public Cloud „über hybride und Multi-Cloud-Szenarien“. In diesem Sinne sollen zumindest bis zum nächsten Jahr „laut Gartner auch Private- und Hosted-Private-Cloud-Umgebungen eine zunehmende Verbreitung [finden]. Kombiniert mit Public-Cloud-Diensten, die womöglich noch von mehreren Providern bezogen werden, entständen immer mehr komplexe Hybrid-Cloud-Umgebungen.“ Mit anderen Worten: Die Unternehmens-IT kommt »zunehmend bewölkt« daher, und die Wolkenvarianten sind so »bunt« wie die Anforderungen, mit denen der jeweilige CIO konfrontiert wird. Wie gut, wenn der sich dann allein auf die Wahl der richtigen Wolke konzentrieren kann und sich nicht obendrein noch mit unterschiedlichen Cloud-Anbietern »herumschlagen« muss. So ein Cloud-One-Stop-Shop, wie PIRONET ihn bietet ist da eine feine Sache! Laut Experton Cloud Vendor Benchmark 2015 sind wir „einer der wenigen Anbieter in Deutschland, der ein Cloud-Lösungsportfolio in einer derart umfassenden Bandbreite und Qualität in zukunftsweisenden Cloud-Kategorien anbietet. Der Konzern habe damit einen echten One-Stop-Shop für die unterschiedlichsten Cloud-Bedürfnisse von Unternehmen geschaffen“, wie Sie einem „DigitalBusiness-Cloud“-Bericht entnehmen können. Nach wie vor größte Cloud-Hürde: Sicherheitsbedenken Unternehmen, die eine Hosted-Private-Cloud benötigen, sind also bei uns genauso gut »aufgehoben« wie Firmen, die günstige Public-Cloud-Angebote suchen, zum Beispiel für eine sichere Unternehmenskommunikation. In unserem „BusinessCloud Marketplace“ gibt es beispielsweise „die vertrauliche Dokumenten-Sharing-Lösung regibox und regimail für die sichere E-Mail-Kommunikation“, wie im Gastbeitrag der regify GmbH „KMU: sicher und erfolgreich in der Cloud durchstarten“ auf unserem Blog zu lesen ist. Nicht zu vergessen: Der Sicherheitsaspekt bleibt nach wie vor zentral. So gibt es laut Gartner zwar Änderungen bei den Cloud-Präferenzen, nicht jedoch „bei den wahrgenommenen Cloud-Hürden. Wie schon 2014 nannten 63 Prozent der befragten Organisationen Security- und Privacy-Bedenken als die wichtigsten Gründe, die gegen einen Cloud-Einsatz sprechen.“ Auch der aktuelle Bitkom „Cloud Monitor 2016“ kommt, wie „IT-ZOOM“ berichtet, zu dem Ergebnis, dass „Sicherheitsbedenken […] ein starkes Wachstum des Public Cloud Computing [verhindern]“. Ob sich dies im nächsten Jahr ändern wird? Wir werden es erfahren – ebenso wie die Nikolaus-Produktionszahlen von 2016 😉 Für heute aber erst einmal einen schönen Nikolaustag!
News
29. November 2016

Fachkräftemangel!

Hilfe, Fachkräftemangel! Lieber mehr betriebliche Ausbildung als mehr Akademiker Immer mehr Eltern wollen, dass ihre Kinder aufs Gymnasium gehen. Dies zeigen zahlreiche Studien. Eine davon ist die Umfrage, welche die Stadt Düsseldorf durchgeführt hat: Mehr als 10.000 Eltern von Zweit- und Drittklässlern wurden angeschrieben, 6.000 gaben Antwort. „Ergebnis: Ginge es – ungeachtet der Empfehlungen der Grundschullehrer – nur um die Präferenz der Väter und Mütter, würden sich 71 Prozent für ein Gymnasium entscheiden“, wie Sie auf „news4teachers.de“ genauer nachlesen können. Vielleicht sollte man all diesen Eltern die aktuelle Studie des Darmstädter Wirtschaftsforschungsinstituts Wifor und PwC zusenden, die für 2030 einen dramatischen Fachkräftemangel prognostiziert, bei dem „gehobene Fachkräfte in noch höherem Maße fehlen werden als Akademiker“. Was wir also brauchen, ist mitnichten »Gymnasium für alle« (inklusive der damit einhergehenden Qualitätsverluste), sondern eine Förderung der dualen Ausbildung. In diesem Sinne „raten PwC und Wifor auch von einer weiteren Akademisierung ab, plädieren stattdessen für die Stärkung des typisch deutschen dualen Systems, also der parallel schulischen und betrieblichen Ausbildung“. Mehr über die laut Studie im Jahr 2030 dem deutschen Arbeitsmarkt fehlenden rund 3,5 Millionen Menschen lesen Sie im „CIO.de“-Beitrag „Fachkräftemangel trotz Digitalisierung“. Gefährlich: Fehlende IT-Security-Spezialisten Sie meinen, bis 2030 ist es ja noch weit? Nun, fehlende Fachkräfte sind kein Zukunfts-, sondern ein ganz aktuelles Problem. Dies kann für Unternehmen gefährlich werden, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, wie der aktuelle Report „Hacking the Skills Shortage“ zeigt. Aus der von Intel Security in Zusammenarbeit mit dem Center for Strategic and International Studies (CSIS) durchgeführten weltweiten Umfrage unter IT-Entscheidern geht hervor: „Die Mehrheit der deutschen IT-Entscheider (83 Prozent) sieht einen Fachkräftemangel im Bereich der IT-Sicherheit.“ Die Folgen sind bereits spürbar: So geben 32 Prozent der deutschen Befragten an, „dass ihre Unternehmen urheberrechtlich geschützte Daten als Folge fehlender Sicherheitskenntnisse verloren haben“. Diese »Un-Sicherheitslage« wird bleiben. So gaben die Studienteilnehmer an, dass schätzungsweise „durchschnittlich 15 Prozent der Stellen im Bereich IT-Sicherheit in ihrer Firma bis zum Jahr 2020 unbesetzt sein werden“. Jedoch: „Mit dem Vormarsch der Cloud, Mobile Computing und dem ‚Internet of Things‘ sowie immer gezielteren Cyber-Angriffen und -Terrorismus auf der ganzen Welt ist der Bedarf an gut ausgebildeten Sicherheitskräften dringender denn je.“ Mehr dazu lesen Sie im „silicon.de“-Bericht „Cyber-Security-Profis händeringend gesucht: Fachkräftemangel in der IT-Sicherheit“. Cloud gegen IT-Fachkräftemangel im Mittelstand Doch nicht nur Sicherheitsspezialisten sind aktuell bereits rar. Generell fehlen laut Bitkom schon heute „bundesdeutschen Unternehmen außerhalb des ITK-Sektors rund 25.500 IT-Fachkräfte.“ Was können die Firmen dagegen tun? Auf jeden Fall selber ausbilden, so wie wir 🙂 – Stichwort „Stärkung des dualen Systems“ (siehe oben)! Oder aber auf die Hilfe von Cloud Computing setzen, so wie es unser Partner proALPHA empfiehlt: „Wenn die Gewährleistung der IT-Verfügbarkeit im eigenen Haus auf der Kippe steht, mag eine ERP-Lösung aus der Cloud die richtige Alternative für einen Mittelständler darstellen.“ Die unternehmenseigene IT in ein modernes Cloud-Rechenzentrum auszulagern gewährleistet nicht nur, dass »der Laden läuft«, sondern bietet auch mehr Sicherheit. Denn kein mittelständisches Unternehmen kann es sich leisten, die IT-Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, die ein Cloud-Dienstleister bietet. Warum also nicht die „gesamte ERP-Funktionsbandbreite“ aus der Cloud beziehen und dabei die „drei wesentliche[n] Kenngrößen unter einen Hut bringen: eine nahezu 100-prozentige Ausfallsicherheit, geringe Latenzzeiten im täglichen Betrieb und ein Preismodell, das zu den Investitionsmöglichkeiten mittelständischer Firmen passt“?! Mehr dazu lesen Sie im „CloudComputingInsider“-Artikel „Cloud-ERP hilft, wenn IT-Spezialisten rar werden“ aus der Feder von Andree Stachowski, CSO und Geschäftsführer von proALPHA.
Meinungen
24. November 2016

Digital Workplace Design

„Digital Workplace Design“: Wie wollen wir arbeiten? Ein Beitrag von Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC   Der nachfolgende Beitrag bildet die Fortsetzung einer Serie von PAC-Analysen zur Gestaltung des „Digital Workplace“ als ganzheitliches Design- und Servicekonzept. Im Fokus dieser Analysen steht der Wandel von Paradigmen bei Design, Betrieb, Management und Support der Arbeitsumgebungen.       In der vorherigen Analyse wurde gezeigt, warum aus Sicht von PAC ein holistisches Konzept notwendig und eine Abkehr von tradierten Sichtweisen bei der Workplace-Gestaltung dringend angezeigt ist. Im Fokus der aktuellen Analyse stehen Anforderungen an das Lösungsdesign. Die Arbeitswelt verändert sich: Zusammenarbeit rückt in den Fokus! Wer sich mit dem Design von Arbeitsumgebungen im digitalen Zeitalter beschäftigt, muss zunächst konstatieren, dass sich die Arbeitswelt wandelt – und dies in rasanter Geschwindigkeit. Während auf der einen Seite Routinearbeiten zunehmend automatisiert oder ausgelagert werden, steigt auf der anderen Seite der Anteil komplexer Aufgaben, die Wissen und Kreativität voraussetzen und Teamarbeit erfordern. Und wir alle – ob Monteur, Handwerker oder Laborant, Sales, Account oder Facility Manager – sind mit dem zunehmenden Anteil dieser so genannten Wissensarbeit konfrontiert. So beklagen wir uns heute auch alle über überquellende E-Mail-Postfächer, eine explodierende Anzahl an Meetings und das damit verbundene Gefühl der Überforderung. Und das nicht unbegründet: Laut der PAC-Studie „Zusammenarbeit in virtuellen Teams“ verbringen die Mitarbeiter in deutschen Unternehmen heute ca. ein Drittel (!) ihrer Arbeitszeit mit Kommunikation und Zusammenarbeit. 20 Prozent dieser Arbeitszeit könnten laut den in der Studie befragten Führungskräften eingespart werden, wenn die Zusammenarbeit besser unterstützt würde. Dabei fehlt es nicht an geeigneten Werkzeugen, ganz im Gegenteil: Viele Mitarbeiter können heute über Chat, soziale Netzwerke oder Web- und Videokonferenzen Informationen austauschen oder über das Internet Dokumente teilen. Aber hat sich deren Situation trotz der Vielzahl an Tools verbessert? Eher nicht! Vielmehr sieht sich ein Großteil der Befragten von der Vielzahl an Werkzeugen regelrecht überfordert. In der Konsequenz – und auch dies zeigt die zitierte Studie – macht sich Frustration breit, sinkt die Produktivität und steigt das Burnout-Risiko.   UCC-Integration bleibt eine Kernherausforderung beim Workplace-Design Kurzum: Die Integration der verschiedenen Werkzeuge zu einer effektiven Lösung – dies belegen alle aktuellen Studien von PAC zum Thema – ist und bleibt eine Kernherausforderung beim Design des „Digital Workplace“. Dabei sollte das Integrationsproblem bereits lange gelöst sein. Von „Unified Communications & Collaboration“ sprechen wir schließlich schon seit mehr als 10 Jahren – und die Idee, alle Kommunikationskanäle über eine gemeinsame Oberfläche anzubieten, ist immer noch richtig. Aber sie greift zu kurz: Die Mitarbeiter kommunizieren schließlich nicht zum Selbstzweck, sie arbeiten zusammen, um Probleme zu lösen. Und hierfür benötigen Sie ein System, das Kommunikationsanwendungen bei Bedarf aufruft, die erforderlichen Informationen und Dokumente bereitstellt sowie automatisch angrenzende Prozesse anstößt – und dies bitteschön „aus einem Guss“. Gemessen an diesem Anspruch stifteten die UCC-Lösungen der ersten Generation nur marginalen Mehrwert. Im Kern handelte es sich um erweiterte E-Mail-, Telefonie- oder Prozessanwendungen, die zu anderen Kommunikationsanwendungen verlinkten und im besten Fall die Verfügbarkeit der Mitarbeiter anzeigten. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Unternehmen bislang mit Investitionen im UCC-Umfeld zurückhielten. Wer die Zusammenarbeit aus einem Guss unterstützen will, sollte schließlich die Kommunikationskanäle gleichberechtigt unterstützen und die UCC-Idee durchgängig umsetzen – einschließlich einer integrierten Business-, Bedien- und Datenlogik. Dies kann letztlich nur gelingen, wenn das Frontend auf die Unterstützung der Zusammenarbeit fokussiert, während Kommunikations- und Prozessanwendungen im Backend laufen. Tatsächlich haben die Technologieanbieter nun nachgebessert. Die neuesten UCC- (oder UCC-fähigen) Angebote – ob Skype for Business, Cisco Spark, Unify Circuit oder IBM Verse – präsentieren sich deutlich bedienfreundlicher und auch offener mit Blick auf die Integration von Drittanwendungen als die UCC-Angebote vor einigen Jahren. Anwenderunternehmen sollten dies zum Anlass nehmen, notwendige Investitionen in integrierte Lösungen zur Unterstützung der Zusammenarbeit nicht länger aufzuschieben – zumal die Notwendigkeit einer vernünftig integrierten Lösung angesichts der zunehmenden Anzahl und Heterogenität bei Anwendungen und Geräten weiter rasant steigt.   Neue Generationen an „Workspace-Lösungen aus der Cloud“ reifen heran Gleichzeitig lohnt es sich, bei der Konzeption sowie der Lösungs- und Anbieterwahl die weitere Marktentwicklung im Blick zu behalten. Denn von einer Unterstützung der Arbeit „aus einem Guss“ sind auch die heutigen UCC-Angebote noch ein Stück entfernt. So zeigen sich im Workplace-Umfeld immer mehr innovative Angebote, die sich mittelfristig als echte „Game Changer“ im Workplace-Segment erweisen können.   Intelligente Assistenten:  Eine der Kernherausforderungen für die Mitarbeiter besteht heute darin, die überbordende Kommunikationsflut zu managen und trotz Projektvielfalt den Fokus zu behalten. Hochbezahlten Managern wurde zu diesem Zweck bisher zumeist ein persönlicher Assistent zur Seite gestellt, der u.a. die Eingangspost vorsortierte oder Termine koordinierte. Im digitalen Zeitalter dürfte diese Aufgabe zunehmend von „virtuellen Assistenten“ übernommen werden. Vorteil dabei: Ein solcher Service – basierend auf Analytics-Anwendungen, die in der Cloud betrieben werden – kann allen Mitarbeitern zugute kommen.   Flexible Arbeitsräume:  DEN Standard-UCC-Nutzer gibt es nicht. Vielmehr arbeiten die Mitarbeiter in verschiedenen Rollen an unterschiedlichen Aufgabenstellungen – und haben auch verschiedene Präferenzen mit Blick auf den Einsatz ihrer Werkzeuge, zu denen neben klassischen UCC- auch Fach- und Prozessanwendungen zählen. Um sie optimal zu unterstützen, sollten die Arbeitsumgebungen ein Höchstmaß an Flexibilität bieten. Dies gelingt, indem man die Mitarbeiter dazu befähigt, eigene Workspaces (für die jeweiligen Aufgaben) zu bauen. Derzeit beobachtet PAC immer mehr Anbieter, die sich mit solchen Flexible-Workspace-Angeboten im Markt positionieren. Dabei machen sie sich die einfache Integrierbarkeit von Cloud Services zunutze.   Workspace IoT:  IoT in Verbindung mit Analytics und Big Data bildet nicht nur die Grundlage für die Prozessoptimierung im Sinne einer „Industrie 4.0“, sondern wird über kurz oder lang auch unseren beruflichen Alltag nachhaltig verändern. In einem „Smart-Health-Szenario“ zum Beispiel könnte ein Arzt bei der Suche nach einem verfügbaren Behandlungsraum mit dem Gebäude interagieren und Informationen über den Zustand der Patienten über intelligente Medizintechnikgeräte bereits im Vorfeld der Behandlung erhalten. In ähnlicher Weise könnten alle möglichen Mitarbeitergruppen – ob Monteure, Landwirte, Krankenschwestern, Paketlieferanten oder Politessen – zum Einsatzort navigiert werden sowie mit intelligenten Maschinen und Arbeitsgeräten interagieren. Wie die Workspaces in solchen Use Cases optimal gestaltet werden, lässt sich nur schwer vorhersagen. Klar ist aber: Die Intelligenz in solchen „Pervasive-Computing“-Szenarien liegt zentral in der Cloud.   Die Auflistung der Innovationsthemen im UCC-Umfeld verdeutlicht: Das Design des „Digital Workplace“ kann nicht losgelöst von dessen Bereitstellung und Betrieb diskutiert werden. Ob „intelligente Assistenten“, „flexible Workspaces“ oder „Workspace IoT“ – Innovationen beim Design des Digital Workplace kommen aus der Cloud bzw. sind eng mit der Integration von Cloud Services verknüpft. Eine Cloud-Strategie ist deshalb aus Sicht von PAC ein zwingender Bestandteil der Workplace-Strategie. Mit welchen Herausforderungen sich Unternehmen bei Bereitstellung und Betrieb der Workplaces auseinandersetzen sollten, ist Thema unseres nächsten Beitrags.
News
22. November 2016

CeBIT 2017 – Vorschau

CeBIT 2017: Enterprise PaaS für Software-Hersteller Pieter Beens / Shutterstock.com PIRONET vom 20. bis 24. März im „BITMi Pavilion“ Weihnachten kommt immer so plötzlich. Dieses Jahr ganz besonders, denn der 1. Advent ist bereits kommenden Sonntag – und nicht etwa erst am 4. Dezember. Aber vielleicht wissen Sie das alles bestens, weil Sie zu den 600.000 »Fans« des „Der andere Advent“ gehören, eines Adventskalenders, der stets am Vorabend des 1. Advents beginnt und erst mit dem Dreikönigstag endet. Wie auch immer, als IT-Mensch sollten Sie ohnehin nicht die Tage bis zum 24. Dezember 2016, sondern bis zum 20. März 2017 zählen. An diesem Tag öffnet die CeBIT ihre Tore. Und wenn Sie ein mittelständischer Software-Anbieter sind und sich aktuell über moderne, service-orientierte und flexible Online-Bereitstellungsmodelle Gedanken machen, dann sollten Sie unbedingt einen Besuch bei PIRONET einplanen. Auch dieses Mal werden wir beim Bundesverband IT-Mittelstand e.V., konkret im sogenannten „BITMi“ zu finden sein und dort unser Cloud Enabling präsentieren – ein Rundum-Paket für Entwicklung, Testing sowie Betrieb und Support von Softwareanwendungen im Cloud-Modell. Lesen Sie hier mehr über unsere Enterprise PaaS-Lösungen, mit denen Softwarehersteller und ISVs ihr bisheriges Geschäftsmodell und ihre Software auf eine neue, web-basierte Architektur und in eine moderne Cloud-Umgebung transferieren können. Interessant sind in diesem Zusammenhang nicht zuletzt unsere individuellen „Pay as you grow“-Konzepte – für einen risikofreien, vom Start weg profitablen Geschäftsbetrieb einer Cloud-Lösung. Hosting in Deutschland nimmt zu Im vergangenen Jahr hat PIRONET auf der CeBIT Geschichte geschrieben. Denn wir wurden als eines der drei ersten Unternehmen vom BITMi als „Software Hosted in Germany“-Partner ausgezeichnet. Inzwischen sind es knapp 250 Firmen, welche sich den „Software Hosted in Germany“-Kriterien verpflichtet haben. Die beiden obersten davon lauten: „ Die Software und die Daten werden in einem Rechenzentrum in Deutschland gehosted.“ Und: „Die Software und personenbezogene Daten verlassen Deutschland nicht, außer der Auftraggeber verlangt dies.“ Dass immer mehr Software-Anbieter ihren Kunden ein Hosting in Deutschland zusichern, ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Deutschland nicht den »Zug der digitalen Transformation« verpasst. Denn wie der „IDC CloudView Survey 2016“ zeigt, sind „Vorbehalte bezüglich der Sicherheit von Cloud-Anwendungen […] für 48 % der Studienteilnehmer ein Hindernis bei der Cloud-Einführung“ – und ohne Cloud keine Digitalisierung! Zwar hat Deutschland in punkto Cloud-Nutzung in diesem Jahr durchaus Gas gegeben, liegt aber, wie eine internationale, von Exact beim Marktforschungsinstitut Pb7 in Auftrag gegebene Studie zeigt, „immer noch zehn Prozentpunkte hinter dem internationalen Durchschnitt“. Genauer können Sie dies auf „Kroker’s Look @ IT“ nachlesen. Enterprise PaaS wird Alltag Es gibt also in Sachen Cloud-Nutzung noch »Luft nach oben«. Wie sieht dies konkret bei Platform as a Service (PaaS) aus? Hier prognostiziert Gartner, dass bis 2020 „viele Softwarehersteller ‚Cloud-first‘-Strategien durch ‚Cloud-only‘ ersetzen“. Laut den Analysten soll der „Markt für IaaS und PaaS […] weiter zweistellig [wachsen], eine ‚No-Cloud‘-Policy werde in Unternehmen bald ebenso selten sein wie heute eine ‚No-Internet‘-Strategie“, wie Sie einem Bericht auf „computerwoche.de“ entnehmen können. Nun, dass das klassische Softwarelizenzgeschäft mit vor Ort installierten Applikationen über kurz oder lang ausgedient hat, das war bereits 2014 eine Prognose aus dem Hause PIRONET, wie unsere damalige Studie „Platform as a Service – Zukunft der deutschen Software-Industrie?“ beweist. Wir sind also gespannt, wie viele Software-Anbieter wir auf der CeBIT 2017 auf unserem Stand im „BITMi Pavilion“ begrüßen dürfen. Vereinbaren Sie am besten bereits heute einen Gesprächstermin mit einem unserer PaaS-Experten. Denn bekanntermaßen kommt die CeBIT meist so plötzlich wie Weihnachten 😉
News
15. November 2016

Cloud oder On-Premise?

Läutet die Cloud für On-Premise das Totenglöckchen? Unumkehrbarer Cloud-Trend Wann haben Sie Ihr erstes Smartphone gekauft? Wenn Sie bereits 2011 eines besaßen, gehörten Sie zu den Early Adoptern in Deutschland. Denn laut „TNS Convergence Monitor 2016“ von TNS Infratest (siehe PDF mit „Charts“) hatten vor fünf Jahren nur 17 Prozent der 14- bis 69-Jährigen ein Smartphone, während 72 Prozent ein herkömmliches Handy nutzten. Und heute? 2016 haben sich die Zahlen sozusagen »umgedreht«: 77 Prozent Smartphone User und 20 Prozent, die „andere Mobiltelefone“ verwenden. Das heißt: „Das Smartphone ist mittlerweile die Regel, ‚normale‘ Handys sterben aus.“ Das Gleiche gilt für Cloud und On-Premise, wie eine Studie der Firma Tableau Software zeigt, bei der die Datennutzung von 4.000 Kunden untersucht wurde: „Demnach ist der Trend zur Cloud rasant und unumkehrbar: Ende 2014 lag das Verhältnis von cloudbasierten und lokalen Datenquellenverbindungen bei 55 zu 45. Im ersten Quartal 2016 war es bereits 70 zu 30 – eine Steigerung von 28 Prozent in 15 Monaten.“ Mehr dazu lesen Sie im „CloudComputingInsider“-Bericht „Der Trend zur Cloud ist unumkehrbar“ von Henrik Jörgensen, Country Manager DACH bei Tableau Software. On-Premise tot? Es lebe die Hybrid Cloud! Ob auch On-Premise irgendwann ausstirbt so wie wahrscheinlich Mobiltelefone, die nicht »smart« sind? Kaum. Denn nicht alle Informationen sind unbedingt cloud-tauglich – Stichwort Datenschutz, gerade bei personenbezogenen Daten. Daher wird der Mix aus Cloud und On-Premise, also die Hybrid Cloud immer beliebter. In diesem Sinne prognostiziert Gartner-Analyst Jeffrey Mann, dass es auch künftig „immer ernstzunehmende Einwände gegen eine Cloud-Nutzung geben [werde]. Die häufigste Ausprägung werde deshalb eine Hybrid Cloud sein“, wie Sie im „Computerwoche“-Beitrag „Cloud Computing im Jahr 2020 – Gartner: Cloud-only verdrängt Cloud-first“ genauer nachlesen können. Ein ähnliches Ergebnis hat auch der aktuelle „IT Cloud Index“ von techconsult, bei dem untersucht wurde, „wie unterschiedliche Fachbereiche den Einsatz von Cloud-Software bewerten“. Ergebnis: „IT-Abteilungen haben sich mittlerweile gut auf die Cloud eingestellt, Fachbereiche sehen den Nutzen der Cloud bei spezifischen Tools.“ Die Details dazu finden Sie in der „heise.de“-Meldung „Studie zur Akzeptanz von Cloud-Diensten“. Cloud-Bedenken Laut „IT Cloud Index“ wird zwar „jedes zweite Unternehmen […] 2017 Cloud-Dienste im Einsatz haben“. Aaaber: „Bedenken bezüglich der Datensicherheit sind trotz zunehmender Nutzung ein anhaltendes Thema. […] Das größte Hemmnis, eine Cloud-Lösung einzusetzen, sei die Sorge um Datenverluste, beziehungsweise ein Mangel an der Verschlüsselung von Daten (73 Prozent). 70 Prozent sind der Meinung, zu wenig Kontrolle über ausgelagerte Daten zu haben.“ Auch der Bitkom „Cloud Monitor 2016“ zeigt, dass zwar „gut jedes zweite deutsche Unternehmen“ die Cloud im Einsatz hat, also „gut doppelt so viele wie vor fünf Jahren“, bei den großen Unternehmen mit mehr als 2000 Mitarbeitern liegt die Cloud-Nutzung sogar bei 70 Prozent. Aber von einer »Cloud-Liebe« kann man bei den Unternehmen trotzdem nicht sprechen – zu stark sind nach wie vor die Bedenken, besonders im Hinblick auf „Compliance-Anforderungen, vor allen Dingen im Bereich Datenschutz“. Fazit: „Die Cloud wird genutzt, aber nicht geliebt“, wie Sie in einem fast gleichnamigen „IT-Zoom“-Bericht genauer nachlesen können. Und was unsere eingangs gestellte, zum kommenden Totensonntag passende Frage anbelangt, ob die Cloud für On-Premise das Totenglöckchen läutet, scheint die Antwort nun auch klar zu sein, oder? 😉
News
08. November 2016

CIO und Cloud

Cloud: Der CIO muss Ordnung halten Dank Cloud nie wieder aufräumen? Sie kennen das: Hier ein Stapel mit Papieren und Briefen, da ein Schrank voll Klamotten, in die man schon lange nicht mehr reinpasst, dort ein paar Schubladen, die man lieber nicht öffnet: Es müsste mal wieder ordentlich ausgemistet werden. Das kostet Zeit und Kraft. Einfacher wäre, es gäbe ein zusätzliches Zimmer, in dem man das ganze Gerümpel einfach verschwinden lassen könnte. Und wenn das voll ist, noch eins und noch eins und noch eins. Ja, unbegrenzt Platz haben und damit nie wieder etwas aufräumen müssen – ein Traum! Was Daten anbelangt, bietet die Cloud genau diesen ins Unendliche dehnbaren Raum und damit ein vermeintlich paradiesisches IT-Leben: „Sind Daten und Workloads erst einmal in die Wolke ausgelagert, […] wird kein Investitionsbudget in Hard- und Software gebunden, kein neues Personal für die Überwachung und Wartung der gewachsenen Rechenzentren nötig. Man bezahlt nur den tatsächlich verwendeten Speicherplatz per Mausklick.“ Die Sache hat jedoch leider einen Haken: „Je fragmentierter die Speicherumgebung, desto schwieriger ist es für Verantwortliche, den Überblick über die dort abgelegten Daten und gebotenen Services zu behalten.“ Noch unübersichtlicher wird die Datenlagerung dadurch, dass, wie eine Studie von Veritas zeigt, „weltweit 74 Prozent der Unternehmen mit mindestens zwei Cloud-Infrastrukturanbietern zusammen[arbeiten], 23 Prozent sogar mit vier Partnern oder noch mehr.“ Mehr dazu lesen Sie im „silicon.de“-Blogpost „Die Cloud macht uns zu Daten-Messies“ aus der Feder von Stefan Henke, Managing Director DACH von Veritas. CIO im digitalen Wandel: Stratege statt Problemlöser! Also aus der Traum vom Nie-wieder-Aufräumen-müssen. Denn auch wenn das „Speichern der Daten in der Cloud […] nicht der Kostenfaktor [ist]. Es ist die Verwaltung und vor allem Kategorisierung der Daten, die Ressourcen bindet und Kosten verursachen.“ Muss der CIO also auch noch die Rolle des »Datenputzmanns« übernehmen? Bloß nicht! Das heißt: Ja, er muss sich natürlich um eine gute »Datenordnung« kümmern. Aber gerade vor dem Hintergrund der digitalen Transformation, die aktuell für so gut wie jedes Unternehmen ganz oben auf der Agenda steht, müssen sich CIOs „künftig unbedingt als digitale Strategen sehen und nicht mehr als Problemlösungs-Zentrale, sonst sind sie weg vom Fenster und der digitale Wandel geht schief.“ Das ist das Ergebnis der von Cognizant in Auftrag gegebenen Studie „Being Digital: How and Why CIOs in Europe Are Reinventing Themselves for a New Age“. Demnach müssen CIOs „als digitale Strategen und Führungspersönlichkeiten agieren. Die meisten wollen das auch: 73 Prozent finden, dass sie eine strategische Rolle beim digitalen Wandel übernehmen müssen, 74 Prozent wollen die Transformation führen. Doch sie werden nicht immer gelassen.“ Was sollten CIOs tun, „um die CEOs der Zukunft zu werden“? Das lesen Sie im „Internet World Business“-Artikel „Wenn der CIO nichts zu melden hat“. Schatten-IT macht CIO das Leben schwer Doch noch einmal zurück zum Thema „Daten-Messie“: Dass mit dem vermehrten Cloud-Einsatz im Unternehmen der Datenverhau wächst, das kann sich kein CIO leisten. Denn er muss ja auch für Datensicherheit und Datenschutz sorgen – und das ist nur möglich, wenn er einen guten Überblick über Infrastruktur und Anwendungen hat. Stichwort „Schatten-IT“. Hierzu hat die aktuelle Studie von Gemalto und dem Ponemon Institute, bei der mehr als 3.400 IT-Manager zum Thema Cloud Computing befragt wurden, ein haarsträubendes Ergebnis zu Tage gefördert: „So geben die Befragten an, dass gut die Hälfte der in ihren Unternehmen eingesetzten Cloud-Systeme nicht von der IT-Abteilung eingeführt und zur Verfügung gestellt wird, sondern von anderen Abteilungen. So können sich die Experten nicht um die Sicherheit der Systeme kümmern.“ Wie auch? Wie soll man Ordnung halten, wenn man gar nicht weiß, was eigentlich alles aufzuräumen wäre?! Lesen Sie im „Datenschutz Praxis“-Bericht „Unternehmen halten Daten in der Cloud für nicht sicher“ weitere „bemerkenswerte“ Ergebnisse der Gemalto-Studie.
News
02. November 2016

Datenverluste

Datenverluste nicht nur durch böse Hacker Wanted: White-Hat-Hacker für die deutsche Wirtschaft „Bug Bounty“ – nein, das ist keine neue Geschmacksvariante des beliebten Schokoriegels mit Kokosflockenfüllung 😉 Vielmehr werden mit „Bug Bounty“, was sich mit „Kopfgeld für Programmfehler“ übersetzen lässt, Initiativen bezeichnet, die das Ziel haben, „die Weisheit der Masse der weltweiten Softwarespezialisten für die Suche nach Sicherheitslücken zu aktivieren.“ Anders formuliert: Es geht hier um das Anheuern von „White-Hat-Hackern“ beziehungsweise darum, zu verhindern, „dass die Entdecker ihr Wissen um die Bugs für drei -bis sechsstellige Dollar- oder Euro-Beträge auf dem Schwarzmarkt an Cyberkriminelle verkaufen“ – und so zu „Black-Hat-Hackern“ mutieren. Ein Thema, das speziell für deutsche Unternehmen im Augenblick stark an Relevanz zunimmt. Denn: „Die Digitalisierung aller industriellen Prozesse führt dazu, dass gerade im Land der mittelständischen Konstrukteure immer mehr Unternehmen Software in ihren Produkten nutzen, deren Kerngeschäft bisher nicht Programmierung war. Damit potenziert sich die Bedrohung durch Hacker. Denn nahezu jedes Programm ist ab Werk fehlerhaft.“ Mehr dazu lesen Sie im „Wirtschaftswoche“-Bericht „Apple, Microsoft und Co. – Warum die IT-Riesen guten Hackern Geld zahlen“. Datenverluste nehmen zu und gehen ins Geld Dass Bug-Bounty-Programme dringend nötig sind, zeigt unter anderem der „Global Data Protection Index“. Laut der von EMC beauftragten Befragung von 2.200 IT-Entscheidern aus 18 Ländern haben „mehr als ein Drittel der deutschen Unternehmen (37 Prozent) […] während der vergangenen zwölf Monate mindestens einmal Geschäftsdaten verloren“. Dabei tröstet es auch nicht, dass laut Studie die Datenverluste zurückgegangen sind, „die durch Strom- oder Hardwareausfälle, Softwarefehler oder Datenschäden entstanden [sind]“. Denn die Zahl der Datenverluste durch Hackerangriffe steigt. So gaben die im Rahmen der EMC-Studie untersuchten Unternehmen an, weit mehr Daten aufgrund von Hackerangriffen verloren zu haben: „In Deutschland wurden sogar 40 Prozent der Firmen Opfer von Angriffen.“ Kurzum: Datenverluste sind ein echtes Problem, nicht zuletzt deswegen, weil verlorene Daten hierzulande empfindlich teuer sind. So soll ein Unternehmen im Durchschnitt pro Verlust „satte 558.000 Euro“ hinblättern müssen, wie Sie im „CRN“-Beitrag „Mehr Anwendungen aus der Cloud: Datenverlust kostet mehr als eine halbe Million“ genauer nachlesen können. Schatten-IT: Das Problem ist nicht die Cloud, sondern … Ja, ja – jetzt soll wieder der Cloud die Schuld in die Schuhe geschoben werden – à la »Je mehr Wolken, desto größer die Datenverluste«. Diese Gleichung stimmt jedoch nicht. Denn die Schuld liegt (wie so oft) größtenteils beim Anwender, sprich beim fahrlässigen Umgang mit der Cloud. Und die IT-Leute sollen jetzt bitte nicht auf die Marketingabteilung zu schimpfen anfangen, die sich eigenmächtig irgendwelche CRM-Anwendungen aus der Wolke lädt und darin personenbezogene Daten speichert. Vielmehr müssen sich die ITler hier erst mal an die eigene Nase fassen. Denn wie die aktuelle Studie „IT Security in the Age of Cloud“ der Cloud Security Alliance (CSA) und Skyhigh Networks zeigt, „gehören IT-Abteilungen mit 17 Prozent der Nennungen in puncto Schatten-IT zu den Hauptschuldigen – nach Marketing (32 Prozent) und Vertrieb (18 Prozent)“. Weitere Studienergebnisse finden Sie im „it-daily.net“-Artikel „Schatten-IT bei Cloud-Anwendungen“. Auch eine Umfrage von Tenable Network Security befasst sich mit der Frage, wie in Unternehmen die größten Schatten-IT-Sünder heißen. Ergebnis: In Deutschland und Großbritannien sind dies laut Studie die „Konstruktionsabteilung (30%), Design/Forschung & Entwicklung (27%) und Finanzen (25%)“. Laut dieser Studie trifft also die IT-Abteilung keine Schuld, wie Sie in einer Meldung auf „all-about-security.de“ genauer nachlesen können. Aber wie auch immer, das Fazit heißt: In punkto Datenschutz ist in den Unternehmen noch viel Luft nach oben – und zwar weltweit, wie „The 2016 Global Cloud Data Security Study“ des Ponemon Institute zeigt. Die Befragung von knapp 3.500 IT-Managern in Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Indien, Japan, Russland, den USA und Großbritannien ergab, dass „mehr als die Hälfte aller Umfrageteilnehmer ihre Cloud-Sicherheitsstrategie und die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien für unzureichend (54 Prozent) [halten]“. Mehr dazu lesen Sie bei „Kroker’s Look @ IT“.
News
25. Oktober 2016

ERP aus der Cloud

Modernes ERP aus der Cloud für KMU? Ja, aber sicher! Excel = fehlerhafte Ergebnisse „Septin 2“ ist ein Gen, das in der Wissenschaft mit „SEPT2“ abgekürzt wird. Excel macht daraus ein Datum. „Dann steht der 2. September in der Genliste. Das MARCH1-Gen wird zum 1. März. Jede fünfte publizierte Tabelle enthält Fehler“, wie Sie im „Süddeutsche Zeitung“-Artikel „Fehlerhafte Publikationen – Wenn Excel Gene verschluckt“ nachlesen können. »Selber schuld, wenn die in der Wissenschaft noch mit Excel arbeiten«, mögen Sie jetzt vielleicht denken. Doch kommen in der Wirtschaft für die Datenauswertung nur topmoderne ERP-Systeme zum Einsatz? Nein! Vielmehr werden „etliche – auch unternehmenskritische – Finanzangelegenheiten immer noch mit Excel-Sheets erledigt. […] Finanzexperten von F1F9 wollen herausgefunden haben, dass neun von zehn Excel-Tabellen Fehler beinhalten […]. 2014 hatte ‚The Telegraph‘ berichtet, dass Milliarden-Verluste der Investment-Bank JP Morgan in erster Linie auf fehlerhafte Excel-Tabellen zurückzuführen seien“, wie Sie dem „Computerwoche“-Bericht „Anwender brauchen mehr Flexibilität und Agilität – ERP in Zeiten der Digitalisierung“ entnehmen können. ERP aus der Cloud im Trend Statt Excel sollten also tatsächlich lieber topmoderne Systeme für Enterprise Resource Planning (ERP) zum Zug kommen. Der Trend geht hier – da sind sich die Analysten einig – zu ERP aus der Cloud: „So prognostiziert das europäische Marktanalyseunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) ein Wachstum im Cloud-ERP-Markt von bis zu 30 Prozent weltweit. Die amerikanischen Marktforscher Forrester Research sagen ebenfalls voraus, dass die Nachfrage nach Cloud-ERP weiter rapide wächst“, wie im „CloudComputingInsider“-Beitrag „Generationswechsel bei ERP-Systemen führt in die Cloud“ zu lesen ist. Kein Wunder, denn ERP aus der Cloud bringt abgesehen von korrekten Ergebnissen mehr Flexibilität, zum Beispiel wenn es im Rahmen der Digitalisierung darum geht, interne Systeme mit externen Datenquellen zu verbinden. Apropos Digitalisierung und ERP – hier sind laut einer Auswertung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM Bonn) kleine und mittelgroße Unternehmen in Deutschland voll im Trend: „Sie nutzen demnach im europäischen Vergleich Software für Enterprise Resource Planning (ERP) sowie Customer Relationship Management (CRM) besonders häufig.“ Dies ist die gute Nachricht. Die schlechte lautet: „Allerdings stagnieren derzeit die Bemühungen, die eigenen Geschäftsprozesse mit denen von Zulieferern und Kunden zu verknüpfen. Dafür ist offenbar mangelndes Vertrauen in die Cloud verantwortlich.“ Mehr dazu erfahren Sie im „silicon.de“-Bericht „Angst vor der Cloud ist Bremsklotz für weitere Digitalisierung in KMU“. proALPHA – sicheres KMU-ERP aus der Cloud Was hält konkret KMU davon ab, ERP aus der Cloud zu beziehen? Christian Schröder, Forscher des IfM Bonn, meint dazu: „Ihre Sorge gilt dabei nicht nur der Datensicherheit, sondern auch der anwendbaren Gerichtsbarkeit, wenn der Cloud-Server in einem anderen (außer-)europäischen Land steht.“ Dies sind durchaus nachvollziehbare Bedenken, denn auch der neue „Privacy Shield“ basiert wie sein Vorgänger „Safe Harbor“ auf Selbstverpflichtungen seitens der Wirtschaft. Es bleibt also abzuwarten, ob dies im Falle des Falles US-Geheimdienste davon abhält, auf Daten zuzugreifen, die auf Servern in Europa liegen. Doch warum sich den Kopf über »Was-wäre-wenn?« zerbrechen, wenn es auch einfach geht?! Zum Beispiel mit der KMU-ERP-Lösung proALPHA, die vollständig über die „Hosted BusinessCloud“ aus deutschen Rechenzentren von PIRONET bereitgestellt wird?! Details über diese sichere ERP-Wolken-Variante lesen Sie im „silicon.de“-Artikel „Cloud-ERP von Proalpha nun über Pironet erhältlich“.
PAC Experten-Kommentare
ITK-BUDGET
PAAS-KOMPENDIUM
PAAS-STUDIE
STUDIE PRIVATE CLOUD
Must Reads von anderen Tech-Seiten
silicon.de: Safe-Harbor-Nachfolger – EU-Datenschützer verlangen Nachbesserungen Weiterlesen

 

CANCOM.info: Drei Gründe für die Hybrid Cloud – Das leistet der Cloud-Mix in Unternehmen Weiterlesen

 

Scope Online: Cloud Computing in der Produktion – Drei Mythen über Business Cloud-Lösungen  Weiterlesen

Pressemitteilungen

Köln, den 12. Januar 2017: Ab sofort finden Unternehmen auf dem BusinessCloud Marketplace von Cancom/Pironet auch Angebote zu Infrastructure und ... Weiterlesen
Köln, den 15. Dezember 2016: Im heute veröffentlichten zweiten Teil des Cloud Vendor Benchmark 2016 der Experton Group wird Cancom/Pironet ... Weiterlesen
Köln, den 12. Dezember 2016 – Die Experton Group, eines der führenden unabhängigen Marktforschungsinstitute hierzulande, ... Weiterlesen
Köln, den 22. November 2016 – Die EASY SOFTWARE AG, einer der führenden Anbieter für elektronische Archivierung, ... Weiterlesen