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Wird es immer geben: Schoko-Nikoläuse und Private Clouds
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06. Dezember 2016

Public Cloud überrollt Private Cloud?

Wird es immer geben: Schoko-Nikoläuse und Private Clouds Ist die Private Cloud vom Aussterben bedroht? Sollten Sie sich heute beim Verzehr eines Schoko-Nikolauses fragen, den Ihnen hoffentlich ein aufmerksamer Kollege respektive Chef auf den Schreibtisch gestellt hat :-), ob es eigentlich mehr Schoko-Nikoläuse oder Schoko-Osterhasen in Deutschland gibt, dann finden Sie in einer Statistik des BDSI (Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie) die Antwort: 2015 wurden rund 200 Millionen Schoko-Osterhasen produziert, dagegen aber nur 144 Millionen Nikoläuse aus Schokolade. Tendenz fallend: „ 2014 waren es 146 Millionen.“ Wie viele Millionen Schokoladen-Nikoläuse es wohl dieses Jahr sind? Werden die Schoko-Weihnachtsmänner gar irgendwann von den Osterhasen überrollt? Diese Frage ist ganz gewiss genauso entschieden mit »Nein« zu beantworten wie die Frage, ob die Private Cloud bald zu einer aussterbenden Spezies gehört, weil das Public-Cloud-Aufkommen immer größer wird. Aktuell wird jedoch genau dieses Szenario von Gartner-Analyst Sid Nag prognostiziert, indem er sagt: „Langfristig wird es eine stetige Entwicklung hin zu Public-Cloud-Services geben.“ Gründe dafür sind, dass Private-Cloud-Installationen „in Sachen Skalierbarkeit, Effizienz und Innovationen […] auf lange Sicht nicht mit den Vorteilen von Public-Diensten mithalten [könnten]. Zu erwarten sei deshalb, dass viele Workloads, die derzeit in einer Private Cloud laufen, in die Public Cloud verlagert oder gar ausgetauscht würden“, wie Sie im „Computerwoche“-Beitrag „Gartner: Die Zukunft gehört der Public Cloud“ genauer nachlesen können. 2017 sind „komplexe Hybrid-Cloud-Umgebungen“ angesagt Aktuell, so zeigt die Untersuchung von Gartner ebenfalls, führt der Weg in die Public Cloud „über hybride und Multi-Cloud-Szenarien“. In diesem Sinne sollen zumindest bis zum nächsten Jahr „laut Gartner auch Private- und Hosted-Private-Cloud-Umgebungen eine zunehmende Verbreitung [finden]. Kombiniert mit Public-Cloud-Diensten, die womöglich noch von mehreren Providern bezogen werden, entständen immer mehr komplexe Hybrid-Cloud-Umgebungen.“ Mit anderen Worten: Die Unternehmens-IT kommt »zunehmend bewölkt« daher, und die Wolkenvarianten sind so »bunt« wie die Anforderungen, mit denen der jeweilige CIO konfrontiert wird. Wie gut, wenn der sich dann allein auf die Wahl der richtigen Wolke konzentrieren kann und sich nicht obendrein noch mit unterschiedlichen Cloud-Anbietern »herumschlagen« muss. So ein Cloud-One-Stop-Shop, wie PIRONET ihn bietet ist da eine feine Sache! Laut Experton Cloud Vendor Benchmark 2015 sind wir „einer der wenigen Anbieter in Deutschland, der ein Cloud-Lösungsportfolio in einer derart umfassenden Bandbreite und Qualität in zukunftsweisenden Cloud-Kategorien anbietet. Der Konzern habe damit einen echten One-Stop-Shop für die unterschiedlichsten Cloud-Bedürfnisse von Unternehmen geschaffen“, wie Sie einem „DigitalBusiness-Cloud“-Bericht entnehmen können. Nach wie vor größte Cloud-Hürde: Sicherheitsbedenken Unternehmen, die eine Hosted-Private-Cloud benötigen, sind also bei uns genauso gut »aufgehoben« wie Firmen, die günstige Public-Cloud-Angebote suchen, zum Beispiel für eine sichere Unternehmenskommunikation. In unserem „BusinessCloud Marketplace“ gibt es beispielsweise „die vertrauliche Dokumenten-Sharing-Lösung regibox und regimail für die sichere E-Mail-Kommunikation“, wie im Gastbeitrag der regify GmbH „KMU: sicher und erfolgreich in der Cloud durchstarten“ auf unserem Blog zu lesen ist. Nicht zu vergessen: Der Sicherheitsaspekt bleibt nach wie vor zentral. So gibt es laut Gartner zwar Änderungen bei den Cloud-Präferenzen, nicht jedoch „bei den wahrgenommenen Cloud-Hürden. Wie schon 2014 nannten 63 Prozent der befragten Organisationen Security- und Privacy-Bedenken als die wichtigsten Gründe, die gegen einen Cloud-Einsatz sprechen.“ Auch der aktuelle Bitkom „Cloud Monitor 2016“ kommt, wie „IT-ZOOM“ berichtet, zu dem Ergebnis, dass „Sicherheitsbedenken […] ein starkes Wachstum des Public Cloud Computing [verhindern]“. Ob sich dies im nächsten Jahr ändern wird? Wir werden es erfahren – ebenso wie die Nikolaus-Produktionszahlen von 2016 😉 Für heute aber erst einmal einen schönen Nikolaustag!
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29. November 2016

Fachkräftemangel!

Hilfe, Fachkräftemangel! Lieber mehr betriebliche Ausbildung als mehr Akademiker Immer mehr Eltern wollen, dass ihre Kinder aufs Gymnasium gehen. Dies zeigen zahlreiche Studien. Eine davon ist die Umfrage, welche die Stadt Düsseldorf durchgeführt hat: Mehr als 10.000 Eltern von Zweit- und Drittklässlern wurden angeschrieben, 6.000 gaben Antwort. „Ergebnis: Ginge es – ungeachtet der Empfehlungen der Grundschullehrer – nur um die Präferenz der Väter und Mütter, würden sich 71 Prozent für ein Gymnasium entscheiden“, wie Sie auf „news4teachers.de“ genauer nachlesen können. Vielleicht sollte man all diesen Eltern die aktuelle Studie des Darmstädter Wirtschaftsforschungsinstituts Wifor und PwC zusenden, die für 2030 einen dramatischen Fachkräftemangel prognostiziert, bei dem „gehobene Fachkräfte in noch höherem Maße fehlen werden als Akademiker“. Was wir also brauchen, ist mitnichten »Gymnasium für alle« (inklusive der damit einhergehenden Qualitätsverluste), sondern eine Förderung der dualen Ausbildung. In diesem Sinne „raten PwC und Wifor auch von einer weiteren Akademisierung ab, plädieren stattdessen für die Stärkung des typisch deutschen dualen Systems, also der parallel schulischen und betrieblichen Ausbildung“. Mehr über die laut Studie im Jahr 2030 dem deutschen Arbeitsmarkt fehlenden rund 3,5 Millionen Menschen lesen Sie im „CIO.de“-Beitrag „Fachkräftemangel trotz Digitalisierung“. Gefährlich: Fehlende IT-Security-Spezialisten Sie meinen, bis 2030 ist es ja noch weit? Nun, fehlende Fachkräfte sind kein Zukunfts-, sondern ein ganz aktuelles Problem. Dies kann für Unternehmen gefährlich werden, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, wie der aktuelle Report „Hacking the Skills Shortage“ zeigt. Aus der von Intel Security in Zusammenarbeit mit dem Center for Strategic and International Studies (CSIS) durchgeführten weltweiten Umfrage unter IT-Entscheidern geht hervor: „Die Mehrheit der deutschen IT-Entscheider (83 Prozent) sieht einen Fachkräftemangel im Bereich der IT-Sicherheit.“ Die Folgen sind bereits spürbar: So geben 32 Prozent der deutschen Befragten an, „dass ihre Unternehmen urheberrechtlich geschützte Daten als Folge fehlender Sicherheitskenntnisse verloren haben“. Diese »Un-Sicherheitslage« wird bleiben. So gaben die Studienteilnehmer an, dass schätzungsweise „durchschnittlich 15 Prozent der Stellen im Bereich IT-Sicherheit in ihrer Firma bis zum Jahr 2020 unbesetzt sein werden“. Jedoch: „Mit dem Vormarsch der Cloud, Mobile Computing und dem ‚Internet of Things‘ sowie immer gezielteren Cyber-Angriffen und -Terrorismus auf der ganzen Welt ist der Bedarf an gut ausgebildeten Sicherheitskräften dringender denn je.“ Mehr dazu lesen Sie im „silicon.de“-Bericht „Cyber-Security-Profis händeringend gesucht: Fachkräftemangel in der IT-Sicherheit“. Cloud gegen IT-Fachkräftemangel im Mittelstand Doch nicht nur Sicherheitsspezialisten sind aktuell bereits rar. Generell fehlen laut Bitkom schon heute „bundesdeutschen Unternehmen außerhalb des ITK-Sektors rund 25.500 IT-Fachkräfte.“ Was können die Firmen dagegen tun? Auf jeden Fall selber ausbilden, so wie wir 🙂 – Stichwort „Stärkung des dualen Systems“ (siehe oben)! Oder aber auf die Hilfe von Cloud Computing setzen, so wie es unser Partner proALPHA empfiehlt: „Wenn die Gewährleistung der IT-Verfügbarkeit im eigenen Haus auf der Kippe steht, mag eine ERP-Lösung aus der Cloud die richtige Alternative für einen Mittelständler darstellen.“ Die unternehmenseigene IT in ein modernes Cloud-Rechenzentrum auszulagern gewährleistet nicht nur, dass »der Laden läuft«, sondern bietet auch mehr Sicherheit. Denn kein mittelständisches Unternehmen kann es sich leisten, die IT-Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, die ein Cloud-Dienstleister bietet. Warum also nicht die „gesamte ERP-Funktionsbandbreite“ aus der Cloud beziehen und dabei die „drei wesentliche[n] Kenngrößen unter einen Hut bringen: eine nahezu 100-prozentige Ausfallsicherheit, geringe Latenzzeiten im täglichen Betrieb und ein Preismodell, das zu den Investitionsmöglichkeiten mittelständischer Firmen passt“?! Mehr dazu lesen Sie im „CloudComputingInsider“-Artikel „Cloud-ERP hilft, wenn IT-Spezialisten rar werden“ aus der Feder von Andree Stachowski, CSO und Geschäftsführer von proALPHA.
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24. November 2016

Digital Workplace Design

„Digital Workplace Design“: Wie wollen wir arbeiten? Ein Beitrag von Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC   Der nachfolgende Beitrag bildet die Fortsetzung einer Serie von PAC-Analysen zur Gestaltung des „Digital Workplace“ als ganzheitliches Design- und Servicekonzept. Im Fokus dieser Analysen steht der Wandel von Paradigmen bei Design, Betrieb, Management und Support der Arbeitsumgebungen.       In der vorherigen Analyse wurde gezeigt, warum aus Sicht von PAC ein holistisches Konzept notwendig und eine Abkehr von tradierten Sichtweisen bei der Workplace-Gestaltung dringend angezeigt ist. Im Fokus der aktuellen Analyse stehen Anforderungen an das Lösungsdesign. Die Arbeitswelt verändert sich: Zusammenarbeit rückt in den Fokus! Wer sich mit dem Design von Arbeitsumgebungen im digitalen Zeitalter beschäftigt, muss zunächst konstatieren, dass sich die Arbeitswelt wandelt – und dies in rasanter Geschwindigkeit. Während auf der einen Seite Routinearbeiten zunehmend automatisiert oder ausgelagert werden, steigt auf der anderen Seite der Anteil komplexer Aufgaben, die Wissen und Kreativität voraussetzen und Teamarbeit erfordern. Und wir alle – ob Monteur, Handwerker oder Laborant, Sales, Account oder Facility Manager – sind mit dem zunehmenden Anteil dieser so genannten Wissensarbeit konfrontiert. So beklagen wir uns heute auch alle über überquellende E-Mail-Postfächer, eine explodierende Anzahl an Meetings und das damit verbundene Gefühl der Überforderung. Und das nicht unbegründet: Laut der PAC-Studie „Zusammenarbeit in virtuellen Teams“ verbringen die Mitarbeiter in deutschen Unternehmen heute ca. ein Drittel (!) ihrer Arbeitszeit mit Kommunikation und Zusammenarbeit. 20 Prozent dieser Arbeitszeit könnten laut den in der Studie befragten Führungskräften eingespart werden, wenn die Zusammenarbeit besser unterstützt würde. Dabei fehlt es nicht an geeigneten Werkzeugen, ganz im Gegenteil: Viele Mitarbeiter können heute über Chat, soziale Netzwerke oder Web- und Videokonferenzen Informationen austauschen oder über das Internet Dokumente teilen. Aber hat sich deren Situation trotz der Vielzahl an Tools verbessert? Eher nicht! Vielmehr sieht sich ein Großteil der Befragten von der Vielzahl an Werkzeugen regelrecht überfordert. In der Konsequenz – und auch dies zeigt die zitierte Studie – macht sich Frustration breit, sinkt die Produktivität und steigt das Burnout-Risiko.   UCC-Integration bleibt eine Kernherausforderung beim Workplace-Design Kurzum: Die Integration der verschiedenen Werkzeuge zu einer effektiven Lösung – dies belegen alle aktuellen Studien von PAC zum Thema – ist und bleibt eine Kernherausforderung beim Design des „Digital Workplace“. Dabei sollte das Integrationsproblem bereits lange gelöst sein. Von „Unified Communications & Collaboration“ sprechen wir schließlich schon seit mehr als 10 Jahren – und die Idee, alle Kommunikationskanäle über eine gemeinsame Oberfläche anzubieten, ist immer noch richtig. Aber sie greift zu kurz: Die Mitarbeiter kommunizieren schließlich nicht zum Selbstzweck, sie arbeiten zusammen, um Probleme zu lösen. Und hierfür benötigen Sie ein System, das Kommunikationsanwendungen bei Bedarf aufruft, die erforderlichen Informationen und Dokumente bereitstellt sowie automatisch angrenzende Prozesse anstößt – und dies bitteschön „aus einem Guss“. Gemessen an diesem Anspruch stifteten die UCC-Lösungen der ersten Generation nur marginalen Mehrwert. Im Kern handelte es sich um erweiterte E-Mail-, Telefonie- oder Prozessanwendungen, die zu anderen Kommunikationsanwendungen verlinkten und im besten Fall die Verfügbarkeit der Mitarbeiter anzeigten. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Unternehmen bislang mit Investitionen im UCC-Umfeld zurückhielten. Wer die Zusammenarbeit aus einem Guss unterstützen will, sollte schließlich die Kommunikationskanäle gleichberechtigt unterstützen und die UCC-Idee durchgängig umsetzen – einschließlich einer integrierten Business-, Bedien- und Datenlogik. Dies kann letztlich nur gelingen, wenn das Frontend auf die Unterstützung der Zusammenarbeit fokussiert, während Kommunikations- und Prozessanwendungen im Backend laufen. Tatsächlich haben die Technologieanbieter nun nachgebessert. Die neuesten UCC- (oder UCC-fähigen) Angebote – ob Skype for Business, Cisco Spark, Unify Circuit oder IBM Verse – präsentieren sich deutlich bedienfreundlicher und auch offener mit Blick auf die Integration von Drittanwendungen als die UCC-Angebote vor einigen Jahren. Anwenderunternehmen sollten dies zum Anlass nehmen, notwendige Investitionen in integrierte Lösungen zur Unterstützung der Zusammenarbeit nicht länger aufzuschieben – zumal die Notwendigkeit einer vernünftig integrierten Lösung angesichts der zunehmenden Anzahl und Heterogenität bei Anwendungen und Geräten weiter rasant steigt.   Neue Generationen an „Workspace-Lösungen aus der Cloud“ reifen heran Gleichzeitig lohnt es sich, bei der Konzeption sowie der Lösungs- und Anbieterwahl die weitere Marktentwicklung im Blick zu behalten. Denn von einer Unterstützung der Arbeit „aus einem Guss“ sind auch die heutigen UCC-Angebote noch ein Stück entfernt. So zeigen sich im Workplace-Umfeld immer mehr innovative Angebote, die sich mittelfristig als echte „Game Changer“ im Workplace-Segment erweisen können.   Intelligente Assistenten:  Eine der Kernherausforderungen für die Mitarbeiter besteht heute darin, die überbordende Kommunikationsflut zu managen und trotz Projektvielfalt den Fokus zu behalten. Hochbezahlten Managern wurde zu diesem Zweck bisher zumeist ein persönlicher Assistent zur Seite gestellt, der u.a. die Eingangspost vorsortierte oder Termine koordinierte. Im digitalen Zeitalter dürfte diese Aufgabe zunehmend von „virtuellen Assistenten“ übernommen werden. Vorteil dabei: Ein solcher Service – basierend auf Analytics-Anwendungen, die in der Cloud betrieben werden – kann allen Mitarbeitern zugute kommen.   Flexible Arbeitsräume:  DEN Standard-UCC-Nutzer gibt es nicht. Vielmehr arbeiten die Mitarbeiter in verschiedenen Rollen an unterschiedlichen Aufgabenstellungen – und haben auch verschiedene Präferenzen mit Blick auf den Einsatz ihrer Werkzeuge, zu denen neben klassischen UCC- auch Fach- und Prozessanwendungen zählen. Um sie optimal zu unterstützen, sollten die Arbeitsumgebungen ein Höchstmaß an Flexibilität bieten. Dies gelingt, indem man die Mitarbeiter dazu befähigt, eigene Workspaces (für die jeweiligen Aufgaben) zu bauen. Derzeit beobachtet PAC immer mehr Anbieter, die sich mit solchen Flexible-Workspace-Angeboten im Markt positionieren. Dabei machen sie sich die einfache Integrierbarkeit von Cloud Services zunutze.   Workspace IoT:  IoT in Verbindung mit Analytics und Big Data bildet nicht nur die Grundlage für die Prozessoptimierung im Sinne einer „Industrie 4.0“, sondern wird über kurz oder lang auch unseren beruflichen Alltag nachhaltig verändern. In einem „Smart-Health-Szenario“ zum Beispiel könnte ein Arzt bei der Suche nach einem verfügbaren Behandlungsraum mit dem Gebäude interagieren und Informationen über den Zustand der Patienten über intelligente Medizintechnikgeräte bereits im Vorfeld der Behandlung erhalten. In ähnlicher Weise könnten alle möglichen Mitarbeitergruppen – ob Monteure, Landwirte, Krankenschwestern, Paketlieferanten oder Politessen – zum Einsatzort navigiert werden sowie mit intelligenten Maschinen und Arbeitsgeräten interagieren. Wie die Workspaces in solchen Use Cases optimal gestaltet werden, lässt sich nur schwer vorhersagen. Klar ist aber: Die Intelligenz in solchen „Pervasive-Computing“-Szenarien liegt zentral in der Cloud.   Die Auflistung der Innovationsthemen im UCC-Umfeld verdeutlicht: Das Design des „Digital Workplace“ kann nicht losgelöst von dessen Bereitstellung und Betrieb diskutiert werden. Ob „intelligente Assistenten“, „flexible Workspaces“ oder „Workspace IoT“ – Innovationen beim Design des Digital Workplace kommen aus der Cloud bzw. sind eng mit der Integration von Cloud Services verknüpft. Eine Cloud-Strategie ist deshalb aus Sicht von PAC ein zwingender Bestandteil der Workplace-Strategie. Mit welchen Herausforderungen sich Unternehmen bei Bereitstellung und Betrieb der Workplaces auseinandersetzen sollten, ist Thema unseres nächsten Beitrags.
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22. November 2016

CeBIT 2017 – Vorschau

CeBIT 2017: Enterprise PaaS für Software-Hersteller Pieter Beens / Shutterstock.com PIRONET vom 20. bis 24. März im „BITMi Pavilion“ Weihnachten kommt immer so plötzlich. Dieses Jahr ganz besonders, denn der 1. Advent ist bereits kommenden Sonntag – und nicht etwa erst am 4. Dezember. Aber vielleicht wissen Sie das alles bestens, weil Sie zu den 600.000 »Fans« des „Der andere Advent“ gehören, eines Adventskalenders, der stets am Vorabend des 1. Advents beginnt und erst mit dem Dreikönigstag endet. Wie auch immer, als IT-Mensch sollten Sie ohnehin nicht die Tage bis zum 24. Dezember 2016, sondern bis zum 20. März 2017 zählen. An diesem Tag öffnet die CeBIT ihre Tore. Und wenn Sie ein mittelständischer Software-Anbieter sind und sich aktuell über moderne, service-orientierte und flexible Online-Bereitstellungsmodelle Gedanken machen, dann sollten Sie unbedingt einen Besuch bei PIRONET einplanen. Auch dieses Mal werden wir beim Bundesverband IT-Mittelstand e.V., konkret im sogenannten „BITMi“ zu finden sein und dort unser Cloud Enabling präsentieren – ein Rundum-Paket für Entwicklung, Testing sowie Betrieb und Support von Softwareanwendungen im Cloud-Modell. Lesen Sie hier mehr über unsere Enterprise PaaS-Lösungen, mit denen Softwarehersteller und ISVs ihr bisheriges Geschäftsmodell und ihre Software auf eine neue, web-basierte Architektur und in eine moderne Cloud-Umgebung transferieren können. Interessant sind in diesem Zusammenhang nicht zuletzt unsere individuellen „Pay as you grow“-Konzepte – für einen risikofreien, vom Start weg profitablen Geschäftsbetrieb einer Cloud-Lösung. Hosting in Deutschland nimmt zu Im vergangenen Jahr hat PIRONET auf der CeBIT Geschichte geschrieben. Denn wir wurden als eines der drei ersten Unternehmen vom BITMi als „Software Hosted in Germany“-Partner ausgezeichnet. Inzwischen sind es knapp 250 Firmen, welche sich den „Software Hosted in Germany“-Kriterien verpflichtet haben. Die beiden obersten davon lauten: „ Die Software und die Daten werden in einem Rechenzentrum in Deutschland gehosted.“ Und: „Die Software und personenbezogene Daten verlassen Deutschland nicht, außer der Auftraggeber verlangt dies.“ Dass immer mehr Software-Anbieter ihren Kunden ein Hosting in Deutschland zusichern, ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Deutschland nicht den »Zug der digitalen Transformation« verpasst. Denn wie der „IDC CloudView Survey 2016“ zeigt, sind „Vorbehalte bezüglich der Sicherheit von Cloud-Anwendungen […] für 48 % der Studienteilnehmer ein Hindernis bei der Cloud-Einführung“ – und ohne Cloud keine Digitalisierung! Zwar hat Deutschland in punkto Cloud-Nutzung in diesem Jahr durchaus Gas gegeben, liegt aber, wie eine internationale, von Exact beim Marktforschungsinstitut Pb7 in Auftrag gegebene Studie zeigt, „immer noch zehn Prozentpunkte hinter dem internationalen Durchschnitt“. Genauer können Sie dies auf „Kroker’s Look @ IT“ nachlesen. Enterprise PaaS wird Alltag Es gibt also in Sachen Cloud-Nutzung noch »Luft nach oben«. Wie sieht dies konkret bei Platform as a Service (PaaS) aus? Hier prognostiziert Gartner, dass bis 2020 „viele Softwarehersteller ‚Cloud-first‘-Strategien durch ‚Cloud-only‘ ersetzen“. Laut den Analysten soll der „Markt für IaaS und PaaS […] weiter zweistellig [wachsen], eine ‚No-Cloud‘-Policy werde in Unternehmen bald ebenso selten sein wie heute eine ‚No-Internet‘-Strategie“, wie Sie einem Bericht auf „computerwoche.de“ entnehmen können. Nun, dass das klassische Softwarelizenzgeschäft mit vor Ort installierten Applikationen über kurz oder lang ausgedient hat, das war bereits 2014 eine Prognose aus dem Hause PIRONET, wie unsere damalige Studie „Platform as a Service – Zukunft der deutschen Software-Industrie?“ beweist. Wir sind also gespannt, wie viele Software-Anbieter wir auf der CeBIT 2017 auf unserem Stand im „BITMi Pavilion“ begrüßen dürfen. Vereinbaren Sie am besten bereits heute einen Gesprächstermin mit einem unserer PaaS-Experten. Denn bekanntermaßen kommt die CeBIT meist so plötzlich wie Weihnachten 😉
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15. November 2016

Cloud oder On-Premise?

Läutet die Cloud für On-Premise das Totenglöckchen? Unumkehrbarer Cloud-Trend Wann haben Sie Ihr erstes Smartphone gekauft? Wenn Sie bereits 2011 eines besaßen, gehörten Sie zu den Early Adoptern in Deutschland. Denn laut „TNS Convergence Monitor 2016“ von TNS Infratest (siehe PDF mit „Charts“) hatten vor fünf Jahren nur 17 Prozent der 14- bis 69-Jährigen ein Smartphone, während 72 Prozent ein herkömmliches Handy nutzten. Und heute? 2016 haben sich die Zahlen sozusagen »umgedreht«: 77 Prozent Smartphone User und 20 Prozent, die „andere Mobiltelefone“ verwenden. Das heißt: „Das Smartphone ist mittlerweile die Regel, ‚normale‘ Handys sterben aus.“ Das Gleiche gilt für Cloud und On-Premise, wie eine Studie der Firma Tableau Software zeigt, bei der die Datennutzung von 4.000 Kunden untersucht wurde: „Demnach ist der Trend zur Cloud rasant und unumkehrbar: Ende 2014 lag das Verhältnis von cloudbasierten und lokalen Datenquellenverbindungen bei 55 zu 45. Im ersten Quartal 2016 war es bereits 70 zu 30 – eine Steigerung von 28 Prozent in 15 Monaten.“ Mehr dazu lesen Sie im „CloudComputingInsider“-Bericht „Der Trend zur Cloud ist unumkehrbar“ von Henrik Jörgensen, Country Manager DACH bei Tableau Software. On-Premise tot? Es lebe die Hybrid Cloud! Ob auch On-Premise irgendwann ausstirbt so wie wahrscheinlich Mobiltelefone, die nicht »smart« sind? Kaum. Denn nicht alle Informationen sind unbedingt cloud-tauglich – Stichwort Datenschutz, gerade bei personenbezogenen Daten. Daher wird der Mix aus Cloud und On-Premise, also die Hybrid Cloud immer beliebter. In diesem Sinne prognostiziert Gartner-Analyst Jeffrey Mann, dass es auch künftig „immer ernstzunehmende Einwände gegen eine Cloud-Nutzung geben [werde]. Die häufigste Ausprägung werde deshalb eine Hybrid Cloud sein“, wie Sie im „Computerwoche“-Beitrag „Cloud Computing im Jahr 2020 – Gartner: Cloud-only verdrängt Cloud-first“ genauer nachlesen können. Ein ähnliches Ergebnis hat auch der aktuelle „IT Cloud Index“ von techconsult, bei dem untersucht wurde, „wie unterschiedliche Fachbereiche den Einsatz von Cloud-Software bewerten“. Ergebnis: „IT-Abteilungen haben sich mittlerweile gut auf die Cloud eingestellt, Fachbereiche sehen den Nutzen der Cloud bei spezifischen Tools.“ Die Details dazu finden Sie in der „heise.de“-Meldung „Studie zur Akzeptanz von Cloud-Diensten“. Cloud-Bedenken Laut „IT Cloud Index“ wird zwar „jedes zweite Unternehmen […] 2017 Cloud-Dienste im Einsatz haben“. Aaaber: „Bedenken bezüglich der Datensicherheit sind trotz zunehmender Nutzung ein anhaltendes Thema. […] Das größte Hemmnis, eine Cloud-Lösung einzusetzen, sei die Sorge um Datenverluste, beziehungsweise ein Mangel an der Verschlüsselung von Daten (73 Prozent). 70 Prozent sind der Meinung, zu wenig Kontrolle über ausgelagerte Daten zu haben.“ Auch der Bitkom „Cloud Monitor 2016“ zeigt, dass zwar „gut jedes zweite deutsche Unternehmen“ die Cloud im Einsatz hat, also „gut doppelt so viele wie vor fünf Jahren“, bei den großen Unternehmen mit mehr als 2000 Mitarbeitern liegt die Cloud-Nutzung sogar bei 70 Prozent. Aber von einer »Cloud-Liebe« kann man bei den Unternehmen trotzdem nicht sprechen – zu stark sind nach wie vor die Bedenken, besonders im Hinblick auf „Compliance-Anforderungen, vor allen Dingen im Bereich Datenschutz“. Fazit: „Die Cloud wird genutzt, aber nicht geliebt“, wie Sie in einem fast gleichnamigen „IT-Zoom“-Bericht genauer nachlesen können. Und was unsere eingangs gestellte, zum kommenden Totensonntag passende Frage anbelangt, ob die Cloud für On-Premise das Totenglöckchen läutet, scheint die Antwort nun auch klar zu sein, oder? 😉
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08. November 2016

CIO und Cloud

Cloud: Der CIO muss Ordnung halten Dank Cloud nie wieder aufräumen? Sie kennen das: Hier ein Stapel mit Papieren und Briefen, da ein Schrank voll Klamotten, in die man schon lange nicht mehr reinpasst, dort ein paar Schubladen, die man lieber nicht öffnet: Es müsste mal wieder ordentlich ausgemistet werden. Das kostet Zeit und Kraft. Einfacher wäre, es gäbe ein zusätzliches Zimmer, in dem man das ganze Gerümpel einfach verschwinden lassen könnte. Und wenn das voll ist, noch eins und noch eins und noch eins. Ja, unbegrenzt Platz haben und damit nie wieder etwas aufräumen müssen – ein Traum! Was Daten anbelangt, bietet die Cloud genau diesen ins Unendliche dehnbaren Raum und damit ein vermeintlich paradiesisches IT-Leben: „Sind Daten und Workloads erst einmal in die Wolke ausgelagert, […] wird kein Investitionsbudget in Hard- und Software gebunden, kein neues Personal für die Überwachung und Wartung der gewachsenen Rechenzentren nötig. Man bezahlt nur den tatsächlich verwendeten Speicherplatz per Mausklick.“ Die Sache hat jedoch leider einen Haken: „Je fragmentierter die Speicherumgebung, desto schwieriger ist es für Verantwortliche, den Überblick über die dort abgelegten Daten und gebotenen Services zu behalten.“ Noch unübersichtlicher wird die Datenlagerung dadurch, dass, wie eine Studie von Veritas zeigt, „weltweit 74 Prozent der Unternehmen mit mindestens zwei Cloud-Infrastrukturanbietern zusammen[arbeiten], 23 Prozent sogar mit vier Partnern oder noch mehr.“ Mehr dazu lesen Sie im „silicon.de“-Blogpost „Die Cloud macht uns zu Daten-Messies“ aus der Feder von Stefan Henke, Managing Director DACH von Veritas. CIO im digitalen Wandel: Stratege statt Problemlöser! Also aus der Traum vom Nie-wieder-Aufräumen-müssen. Denn auch wenn das „Speichern der Daten in der Cloud […] nicht der Kostenfaktor [ist]. Es ist die Verwaltung und vor allem Kategorisierung der Daten, die Ressourcen bindet und Kosten verursachen.“ Muss der CIO also auch noch die Rolle des »Datenputzmanns« übernehmen? Bloß nicht! Das heißt: Ja, er muss sich natürlich um eine gute »Datenordnung« kümmern. Aber gerade vor dem Hintergrund der digitalen Transformation, die aktuell für so gut wie jedes Unternehmen ganz oben auf der Agenda steht, müssen sich CIOs „künftig unbedingt als digitale Strategen sehen und nicht mehr als Problemlösungs-Zentrale, sonst sind sie weg vom Fenster und der digitale Wandel geht schief.“ Das ist das Ergebnis der von Cognizant in Auftrag gegebenen Studie „Being Digital: How and Why CIOs in Europe Are Reinventing Themselves for a New Age“. Demnach müssen CIOs „als digitale Strategen und Führungspersönlichkeiten agieren. Die meisten wollen das auch: 73 Prozent finden, dass sie eine strategische Rolle beim digitalen Wandel übernehmen müssen, 74 Prozent wollen die Transformation führen. Doch sie werden nicht immer gelassen.“ Was sollten CIOs tun, „um die CEOs der Zukunft zu werden“? Das lesen Sie im „Internet World Business“-Artikel „Wenn der CIO nichts zu melden hat“. Schatten-IT macht CIO das Leben schwer Doch noch einmal zurück zum Thema „Daten-Messie“: Dass mit dem vermehrten Cloud-Einsatz im Unternehmen der Datenverhau wächst, das kann sich kein CIO leisten. Denn er muss ja auch für Datensicherheit und Datenschutz sorgen – und das ist nur möglich, wenn er einen guten Überblick über Infrastruktur und Anwendungen hat. Stichwort „Schatten-IT“. Hierzu hat die aktuelle Studie von Gemalto und dem Ponemon Institute, bei der mehr als 3.400 IT-Manager zum Thema Cloud Computing befragt wurden, ein haarsträubendes Ergebnis zu Tage gefördert: „So geben die Befragten an, dass gut die Hälfte der in ihren Unternehmen eingesetzten Cloud-Systeme nicht von der IT-Abteilung eingeführt und zur Verfügung gestellt wird, sondern von anderen Abteilungen. So können sich die Experten nicht um die Sicherheit der Systeme kümmern.“ Wie auch? Wie soll man Ordnung halten, wenn man gar nicht weiß, was eigentlich alles aufzuräumen wäre?! Lesen Sie im „Datenschutz Praxis“-Bericht „Unternehmen halten Daten in der Cloud für nicht sicher“ weitere „bemerkenswerte“ Ergebnisse der Gemalto-Studie.
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02. November 2016

Datenverluste

Datenverluste nicht nur durch böse Hacker Wanted: White-Hat-Hacker für die deutsche Wirtschaft „Bug Bounty“ – nein, das ist keine neue Geschmacksvariante des beliebten Schokoriegels mit Kokosflockenfüllung 😉 Vielmehr werden mit „Bug Bounty“, was sich mit „Kopfgeld für Programmfehler“ übersetzen lässt, Initiativen bezeichnet, die das Ziel haben, „die Weisheit der Masse der weltweiten Softwarespezialisten für die Suche nach Sicherheitslücken zu aktivieren.“ Anders formuliert: Es geht hier um das Anheuern von „White-Hat-Hackern“ beziehungsweise darum, zu verhindern, „dass die Entdecker ihr Wissen um die Bugs für drei -bis sechsstellige Dollar- oder Euro-Beträge auf dem Schwarzmarkt an Cyberkriminelle verkaufen“ – und so zu „Black-Hat-Hackern“ mutieren. Ein Thema, das speziell für deutsche Unternehmen im Augenblick stark an Relevanz zunimmt. Denn: „Die Digitalisierung aller industriellen Prozesse führt dazu, dass gerade im Land der mittelständischen Konstrukteure immer mehr Unternehmen Software in ihren Produkten nutzen, deren Kerngeschäft bisher nicht Programmierung war. Damit potenziert sich die Bedrohung durch Hacker. Denn nahezu jedes Programm ist ab Werk fehlerhaft.“ Mehr dazu lesen Sie im „Wirtschaftswoche“-Bericht „Apple, Microsoft und Co. – Warum die IT-Riesen guten Hackern Geld zahlen“. Datenverluste nehmen zu und gehen ins Geld Dass Bug-Bounty-Programme dringend nötig sind, zeigt unter anderem der „Global Data Protection Index“. Laut der von EMC beauftragten Befragung von 2.200 IT-Entscheidern aus 18 Ländern haben „mehr als ein Drittel der deutschen Unternehmen (37 Prozent) […] während der vergangenen zwölf Monate mindestens einmal Geschäftsdaten verloren“. Dabei tröstet es auch nicht, dass laut Studie die Datenverluste zurückgegangen sind, „die durch Strom- oder Hardwareausfälle, Softwarefehler oder Datenschäden entstanden [sind]“. Denn die Zahl der Datenverluste durch Hackerangriffe steigt. So gaben die im Rahmen der EMC-Studie untersuchten Unternehmen an, weit mehr Daten aufgrund von Hackerangriffen verloren zu haben: „In Deutschland wurden sogar 40 Prozent der Firmen Opfer von Angriffen.“ Kurzum: Datenverluste sind ein echtes Problem, nicht zuletzt deswegen, weil verlorene Daten hierzulande empfindlich teuer sind. So soll ein Unternehmen im Durchschnitt pro Verlust „satte 558.000 Euro“ hinblättern müssen, wie Sie im „CRN“-Beitrag „Mehr Anwendungen aus der Cloud: Datenverlust kostet mehr als eine halbe Million“ genauer nachlesen können. Schatten-IT: Das Problem ist nicht die Cloud, sondern … Ja, ja – jetzt soll wieder der Cloud die Schuld in die Schuhe geschoben werden – à la »Je mehr Wolken, desto größer die Datenverluste«. Diese Gleichung stimmt jedoch nicht. Denn die Schuld liegt (wie so oft) größtenteils beim Anwender, sprich beim fahrlässigen Umgang mit der Cloud. Und die IT-Leute sollen jetzt bitte nicht auf die Marketingabteilung zu schimpfen anfangen, die sich eigenmächtig irgendwelche CRM-Anwendungen aus der Wolke lädt und darin personenbezogene Daten speichert. Vielmehr müssen sich die ITler hier erst mal an die eigene Nase fassen. Denn wie die aktuelle Studie „IT Security in the Age of Cloud“ der Cloud Security Alliance (CSA) und Skyhigh Networks zeigt, „gehören IT-Abteilungen mit 17 Prozent der Nennungen in puncto Schatten-IT zu den Hauptschuldigen – nach Marketing (32 Prozent) und Vertrieb (18 Prozent)“. Weitere Studienergebnisse finden Sie im „it-daily.net“-Artikel „Schatten-IT bei Cloud-Anwendungen“. Auch eine Umfrage von Tenable Network Security befasst sich mit der Frage, wie in Unternehmen die größten Schatten-IT-Sünder heißen. Ergebnis: In Deutschland und Großbritannien sind dies laut Studie die „Konstruktionsabteilung (30%), Design/Forschung & Entwicklung (27%) und Finanzen (25%)“. Laut dieser Studie trifft also die IT-Abteilung keine Schuld, wie Sie in einer Meldung auf „all-about-security.de“ genauer nachlesen können. Aber wie auch immer, das Fazit heißt: In punkto Datenschutz ist in den Unternehmen noch viel Luft nach oben – und zwar weltweit, wie „The 2016 Global Cloud Data Security Study“ des Ponemon Institute zeigt. Die Befragung von knapp 3.500 IT-Managern in Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Indien, Japan, Russland, den USA und Großbritannien ergab, dass „mehr als die Hälfte aller Umfrageteilnehmer ihre Cloud-Sicherheitsstrategie und die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien für unzureichend (54 Prozent) [halten]“. Mehr dazu lesen Sie bei „Kroker’s Look @ IT“.
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25. Oktober 2016

ERP aus der Cloud

Modernes ERP aus der Cloud für KMU? Ja, aber sicher! Excel = fehlerhafte Ergebnisse „Septin 2“ ist ein Gen, das in der Wissenschaft mit „SEPT2“ abgekürzt wird. Excel macht daraus ein Datum. „Dann steht der 2. September in der Genliste. Das MARCH1-Gen wird zum 1. März. Jede fünfte publizierte Tabelle enthält Fehler“, wie Sie im „Süddeutsche Zeitung“-Artikel „Fehlerhafte Publikationen – Wenn Excel Gene verschluckt“ nachlesen können. »Selber schuld, wenn die in der Wissenschaft noch mit Excel arbeiten«, mögen Sie jetzt vielleicht denken. Doch kommen in der Wirtschaft für die Datenauswertung nur topmoderne ERP-Systeme zum Einsatz? Nein! Vielmehr werden „etliche – auch unternehmenskritische – Finanzangelegenheiten immer noch mit Excel-Sheets erledigt. […] Finanzexperten von F1F9 wollen herausgefunden haben, dass neun von zehn Excel-Tabellen Fehler beinhalten […]. 2014 hatte ‚The Telegraph‘ berichtet, dass Milliarden-Verluste der Investment-Bank JP Morgan in erster Linie auf fehlerhafte Excel-Tabellen zurückzuführen seien“, wie Sie dem „Computerwoche“-Bericht „Anwender brauchen mehr Flexibilität und Agilität – ERP in Zeiten der Digitalisierung“ entnehmen können. ERP aus der Cloud im Trend Statt Excel sollten also tatsächlich lieber topmoderne Systeme für Enterprise Resource Planning (ERP) zum Zug kommen. Der Trend geht hier – da sind sich die Analysten einig – zu ERP aus der Cloud: „So prognostiziert das europäische Marktanalyseunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) ein Wachstum im Cloud-ERP-Markt von bis zu 30 Prozent weltweit. Die amerikanischen Marktforscher Forrester Research sagen ebenfalls voraus, dass die Nachfrage nach Cloud-ERP weiter rapide wächst“, wie im „CloudComputingInsider“-Beitrag „Generationswechsel bei ERP-Systemen führt in die Cloud“ zu lesen ist. Kein Wunder, denn ERP aus der Cloud bringt abgesehen von korrekten Ergebnissen mehr Flexibilität, zum Beispiel wenn es im Rahmen der Digitalisierung darum geht, interne Systeme mit externen Datenquellen zu verbinden. Apropos Digitalisierung und ERP – hier sind laut einer Auswertung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM Bonn) kleine und mittelgroße Unternehmen in Deutschland voll im Trend: „Sie nutzen demnach im europäischen Vergleich Software für Enterprise Resource Planning (ERP) sowie Customer Relationship Management (CRM) besonders häufig.“ Dies ist die gute Nachricht. Die schlechte lautet: „Allerdings stagnieren derzeit die Bemühungen, die eigenen Geschäftsprozesse mit denen von Zulieferern und Kunden zu verknüpfen. Dafür ist offenbar mangelndes Vertrauen in die Cloud verantwortlich.“ Mehr dazu erfahren Sie im „silicon.de“-Bericht „Angst vor der Cloud ist Bremsklotz für weitere Digitalisierung in KMU“. proALPHA – sicheres KMU-ERP aus der Cloud Was hält konkret KMU davon ab, ERP aus der Cloud zu beziehen? Christian Schröder, Forscher des IfM Bonn, meint dazu: „Ihre Sorge gilt dabei nicht nur der Datensicherheit, sondern auch der anwendbaren Gerichtsbarkeit, wenn der Cloud-Server in einem anderen (außer-)europäischen Land steht.“ Dies sind durchaus nachvollziehbare Bedenken, denn auch der neue „Privacy Shield“ basiert wie sein Vorgänger „Safe Harbor“ auf Selbstverpflichtungen seitens der Wirtschaft. Es bleibt also abzuwarten, ob dies im Falle des Falles US-Geheimdienste davon abhält, auf Daten zuzugreifen, die auf Servern in Europa liegen. Doch warum sich den Kopf über »Was-wäre-wenn?« zerbrechen, wenn es auch einfach geht?! Zum Beispiel mit der KMU-ERP-Lösung proALPHA, die vollständig über die „Hosted BusinessCloud“ aus deutschen Rechenzentren von PIRONET bereitgestellt wird?! Details über diese sichere ERP-Wolken-Variante lesen Sie im „silicon.de“-Artikel „Cloud-ERP von Proalpha nun über Pironet erhältlich“.
Meinungen
21. Oktober 2016

Digital Workplace

„Digital Workplace“ als ganzheitliches Design- und Servicekonzept Ein Beitrag von Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC   Der nachfolgende Beitrag bildet den Auftakt einer Serie von PAC-Analysen zur Gestaltung des „Digital Workplace“ als ganzheitliches Design- und Servicekonzept. Im Fokus dieser Analysen steht der Wandel von Paradigmen bei Design, Betrieb, Management und Support der Arbeitsumgebungen. Doch zunächst soll aufgezeigt werden, warum aus Sicht von PAC ein holistisches Konzept notwendig und eine Abkehr von tradierten Sichtweisen bei der Workplace-Gestaltung dringend angezeigt ist.     „User Experience“ rückt in den Fokus der Workplace-Gestaltung Bei vielen IT-Verantwortlichen sorgt der „Digital Workplace“ heute weniger für Euphorie als vielmehr für Fragezeichen, Stirnfalten und Schweißperlen. Denn die Gestaltung von Arbeitsumgebungen im digitalen Zeitalter ist bei genauer Betrachtung ein hochkomplexes Unterfangen. Schließlich ist es nicht (mehr) das primäre Ziel der Workplace-Gestaltung, „einen effizienten Standard für alle Mitarbeiter“ zu schaffen. Stattdessen sind die Verantwortlichen dazu angehalten, die „User Experience“ nachhaltig zu verbessern und Mitarbeiter in ihren Rollen effektiv zu unterstützen. Und dies ist auch gut so, denn die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren dramatisch gewandelt. Während auf der einen Seite Routinetätigkeiten ausgelagert oder automatisiert werden, steigt auf der anderen Seite der Anteil komplexer Aufgaben, deren Bearbeitung Wissen, Kreativität und Teamarbeit voraussetzt. Gleichzeitig sehen sich die Unternehmen im Zuge der Digitalisierung zunehmend gefordert, den Kundenservice zu verbessern, die Flexibilität zu erhöhen und die Innovationsfähigkeit auszubauen. Damit verbunden wachsen natürlich auch die Anforderungen an die Mitarbeiter, und die Forderungen nach einem Digital Workplace, der ein hohes Maß an Mobilität, Individualität und Vernetzungsmöglichkeiten bietet, sind vor diesem Hintergrund nur allzu verständlich. Mit Desktop-PC und Standard-Office-Paket allein lässt sich im digitalen Zeitalter eben kein Blumentopf mehr gewinnen. Zudem kennen immer mehr Mitarbeiter das Potenzial digitaler Technologien aus ihrem privaten Umfeld und nutzen diese auch im Berufsleben – ganz gleich ob die IT dem zustimmt oder nicht. Reicht doch hier ein Knopfdruck aus, um auf kritische Informationen zuzugreifen, Dateien auszutauschen oder sich mit Gleichgesinnten zur Klärung von Problemen zu vernetzen – und dies zu jeder Zeit und an jedem Ort.   Ad-hoc-Lösungen führen in die Irre! Angesichts dieser Gemengelage agieren viele IT-Entscheider nur noch als Getriebene. Um mit der schnelllebigen Entwicklung Schritt zu halten und einem weiteren IT-Wildwuchs vorzubeugen, haben sie vielerorts die Mitarbeiter mit neuen mobilen Endgeräten ausgestattet und fieberhaft in die Anschaffung bzw. Entwicklung neuer (mobiler) Anwendungen investiert. Solche Ad-hoc-Maßnahmen verschaffen jedoch bestenfalls nur eine kurze Atempause – verbunden mit hohen Kosten. Denn die neuen digitalen Technologien müssen nicht nur angeschafft, sondern zu einer Lösung integriert, betrieben, administriert sowie die Anwender bei deren Nutzung unterstützt werden. Geschieht dies ohne Strategie und mit herkömmlichen Ansätzen, entstehen zwangsläufig neue Herausforderungen: Aufwände explodieren: Trotz der enorm gestiegenen Anforderungen wachsen beim Workplace-Management die Budgets nicht in den Himmel. Aber mit jedem neuen Gerät wächst der Aufwand für Integration, Betrieb, Management und Support – und dies nicht einmalig, sondern dauerhaft über die gesamte Nutzungszeit hinweg. Anforderungen wachsen mit: Neue Smartphones oder Tablets werden nur ihren Nutzen entfalten können, wenn hierfür auch ausreichend mobile Apps zur Verfügung stehen und ein mobiler Support gewährleistet ist. Und mit den steigenden Anforderungen wächst auch der Aufwand für deren Adressierung. Neue Sicherheitslücken tun sich auf: Jede neue Technologie bietet eine neue Angriffsfläche für Cyber-Kriminelle. Dies gilt umso mehr für mobile Technologien, die außerhalb der klassischen Firewalls genutzt werden. Kurzum: Neue Sicherheitslücken müssen geschlossen werden. Insellösungen sorgen für Reibungsverluste: Um die neuen mobilen Technologien vernünftig zu managen, haben viele Unternehmen in den letzten Jahren in Enterprise-Mobility-Management-Systeme bis hin zu dedizierten „Mobile Support Teams“ investiert. Damit entstehen aber gleichzeitig auch neue Silos in der Unternehmens-IT, die mit Reibungsverlusten und Zusatzaufwand einhergehen. Verbesserung der „User Experience“ – oft Fehlanzeige: Trotz oder gerade aufgrund der Vielzahl an neuen Werkzeugen hat sich die Nutzererfahrung nicht spürbar verbessert. Ganz im Gegenteil: Viele Mitarbeiter fühlen sich heute regelrecht überfordert von der Betreuung einer Vielzahl von Geräten, Anwendungen und Services.   Gesamtheitliches Design- und Servicekonzept sowie Paradigmenwechsel angezeigt Die Diskussion zeigt klar: Punktuelle Ad-hoc-Investitionen in den „Digital Workplace“ schaffen mehr Probleme als damit gelöst werden. Eine „Verbesserung der User Experience“ ist dringend notwendig – aber nicht um jeden Preis! Die Kernaufgabe der Workplace-Verantwortlichen besteht schließlich auch darin, Aufwendungen in Grenzen halten und ein hohes Maß an Sicherheit und Usability zu garantieren. Dreht man aber bei einem komplexen Thema wie der Arbeitsplatzinfrastruktur an einer einzelnen Schraube, beeinflusst dies das gesamte Getriebe.     Dieser Spagat lässt sich letztlich nur erfolgreich meistern, wenn… …der „Digital Workplace“ als holistisches Design- und Servicekonzept geplant, umgesetzt und optimiert wird, sowie… …die Art und Weise bei Design, Betrieb, Ausstattung, Support und Management der Workplaces bis hin zur Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern auf den Prüfstand gestellt und justiert wird.   Zentrale Handlungsfelder bei der Workplace-Gestaltung und die damit verbundenen Paradigmenwechsel werden in den kommenden PAC-Beiträgen im Detail vorgestellt diskutiert.
News
18. Oktober 2016

Digitalisierung bei KMU

Digitalisierung ist wie Weihnachtsgeschenke kaufen   Digitalisierung bei KMU: strategisches Projekt statt „Experiment“ Was ist der Unterschied zwischen Digitalisierung und dem Besorgen von Weihnachtsgeschenken? Es gibt keinen! Denn erstens kommt jeweils keiner daran vorbei – es sei denn, man nimmt in Kauf, pleite zu gehen respektive enterbt zu werden. Zweitens lassen sich beide nicht aufschieben und drittens nicht aus der Portokasse finanzieren, was Weihnachtsgeschenke-Einkäufer nur allzu gut wissen – digitalisierungswillige kleine und mittelgroße Unternehmen jedoch offensichtlich (noch) nicht. So zeigt eine Studie der Förderbank KfW, dass KMU Digitalisierungsvorhaben „zu 77 Prozent aus den laufenden Einnahmen“ finanzieren. „Bankkredite spielen mit 4 Prozent des Finanzierungsvolumens eine untergeordnete Rolle.“ Der Grund dafür dürfte darin liegen, dass KMU Digitalisierung (noch) nicht als strategisches Projekt sehen, „sondern eher als Experiment oder Zusatzoption, die sozusagen ‚aus der Portokasse‘ finanziert werden. Das wird sich nach Ansicht von KfW-Chefvolkswirt Zeuner aber ändern: ‚Der Finanzierungsbedarf in der Breite des Mittelstandes wird sich erhöhen, wenn die Unternehmen in Zukunft eine stärkere Dringlichkeit der Digitalisierung wahrnehmen.‘ Mehr dazu lesen Sie im „silicon.de“-Beitrag „Digitalisierung in KMU: eher Marathonlauf als Sprint“. Was übrigens die Dringlichkeit des Weihnachtsgeschenkebesorgens anbelangt, so läuft auch hier der Countdown: In 67 Tagen ist es so weit! 🙂 Digitalisierung betrifft nicht nur die Prozesse Das nötige »Kleingeld« für die Digitalisierung aufzubringen ist das eine, die Digitalisierungsstrategie das andere. Hier gilt es als erstes, sich einen Überblick über die Business-Prozesse zu verschaffen. Denn: „Wer sich zum Digital Business wandeln möchte, muss wissen, wie seine Prozesse funktionieren und worauf sie sich konkret auswirken und wie sie miteinander in Verbindung stehen.“ Danach sollten sich Unternehmen „zunächst darauf konzentrieren, die wichtigsten Abläufe zu transformieren, z. B. Prozesse in der Produktion, Prozesse mit direktem Kundenkontakt oder Prozesse für die Markteinführung neuer Produkte und Dienstleistungen.“ Allerdings lässt sich ein Unternehmen nicht Abteilung für Abteilung digitalisieren. Vielmehr betrifft die digitale Transformation „die gesamte Organisation. Daher hilft nur eine umfassende Strategie, die alle Abteilungen einbezieht und nicht fokussiert auf einzelne Prozesse ist.“ Was es in punkto abteilungsübergreifender durchgängiger Digitalisierungsstrategie zu beachten gilt, das erfahren Sie aus erster Hand von Wolfgang Kelz, VP Solution Consulting EMEA bei TIBCO. Lesen Sie dazu seinen „funkschau“-Beitrag „Stolpersteine vermeiden: Ist Ihr Unternehmen schon bereit für die digitale Transformation?“. „Ohne die Cloud geht da gar nichts“ Wie eingangs erwähnt gibt es kein Unternehmen, das sich vor dem digitalen Wandel drücken kann. Auch klassische IT-Anbieter müssen sich digitalisieren. Aber „gerade dort, wo doch eigentlich eine Affinität zu neuen Technologien vorherrschen sollte, laufen immer mehr etablierte Anbieter Gefahr, von jungen, dynamischen Start-ups überrollt zu werden.“ Unser Partner d.velop, ein etablierter Lösungsanbieter für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, „hat daher längst begonnen, [seine] klassischen Vertriebswege und das komplette Portfolio den neuen Anforderungen anzupassen. Und ohne die Cloud geht da gar nichts. Warum, zeigt unter anderem die ‚d.velop Digitalisierungsmatrix‘, ein Modell, das Unternehmen jeder Branche beim Einstieg in die Digitalisierung ihrer Prozesse helfen soll, Fehler zu vermeiden und sich nicht in unkoordinierten Maßnahmen zu verrennen.“ Mehr über diese Digitalisierungshilfsmaßnahme der d.velop AG erfahren Sie im „CloudComputing-Insider“-Artikel „d.velop: Mit dem Kopf in der Wolke“. Apropos Kopf: Digitalisierung betrifft nicht nur alle Abteilungen, sondern auch alle Mitarbeiter. Das bedeutet laut IDC: „Digitale Transformation gelingt nur, wenn Ängste und Emotionen der Mitarbeiter ernst genommen werden.“ Wie Sie Ihre Mitarbeiter am besten auf digitalisierungsbedingte „einschneidende Veränderungen einschwören“, lesen Sie im „CIO.de“-Bericht von Lynn Thorenz, Director Research & Consulting bei IDC Deutschland und Schweiz, mit dem Titel: „Tipps von IDC – Digitalisierung und Akzeptanz. Faktor Mensch in der digitalen Transformation“.
Allgemein
13. Oktober 2016

Datenschutz in der Cloud

KMU: Sicher und erfolgreich in der Cloud durchstarten   Ein Beitrag von Kurt Kammerer, CEO der regify GmbH   Auch wenn viele Unternehmen an einem Mix aus Offline- und Online-Kommunikation festhalten, liegt das Zukunftsmodell der Teamarbeit in der Cloud. Für den Austausch zwischen Kunden, Kollegen und Geschäftspartnern über Cloud-Dienste gibt es gute Gründe: flexiblere und schnellere Kommunikation, standortunabhängiges und mobiles Arbeiten sowie die Möglichkeit, auf Dokumente gemeinsam zuzugreifen. Das kann sich positiv auf die Produktivität der Kommunikationsprozesse auswirken. Ganz so einfach ist es allerdings nicht: IT-Chefs und Unternehmer befürchten mangelnden Datenschutz und den Verlust ihrer Daten, wenn die Teamarbeit und der dafür nötige Dokumentenaustausch in der Cloud stattfinden. Ist diese Angst berechtigt? Was bedeutet die „Cloudifizierung“ tatsächlich für die Sicherheit der Daten, und wo stehen hier die KMU? Risikofaktor Cloud? Bedenken bei der Umstellung auf Cloud-Dienste haben meist mit Compliance- und Datenschutzvorschriften zu tun. Denn: Angriffe auf Unternehmen z.B. durch Phishing und Ransomware werden zu immer akuteren Bedrohungen für Geschäftsdaten. Volkswagen zum Beispiel registriert durchschnittlich 6.000 Angriffe auf sein IT-Netz pro Tag. Hacker wenden gezieltere und ausgefeiltere Strategien an, um Zugriff auf Betriebsinformationen zu erlangen.     Oft unterschätzen Mittelständler das Risiko, selbst zum Ziel eines Cyber-Angriffs zu werden; und für eine dezidierte Sicherheitsstrategie fehlen die finanziellen und personellen Mittel. Eine sichere Unternehmenskommunikation muss aber heute auch für kleine und mittelständische Unternehmen zum IT-Standard gehören. Denn unabhängig von der Firmengröße sind die Folgen von externem oder auch internem Datendiebstahl finanziell und rechtlich meist fatal. Ganz zu schweigen vom Vertrauensverlust auf Seite der Kunden. Ein sicherer Cloud-Speicher und verschlüsselte E-Mails sind zwei Aspekte, mit denen Unternehmen für mehr Datensicherheit sorgen können. Bei der Kommunikation bzw. Kollaboration im Team, mit Kunden und anderen externen Parteien entstehen viele geschäftskritische Daten, die häufig auf USB-Sticks, Dropbox-Ordnern und in E-Mails unkontrolliert abgelegt werden.   Die „good guys“ unter den Cloud-Diensten Cloud-Dienste sind meist sehr praktisch und deshalb auch so beliebt. Nur: Sie gelten oft als unsicher und sind es teils auch. Wer bei der Auswahl von Cloud-Software bestimmte Sicherheitsfragen berücksichtigt, kann die Risiken klar eingrenzen. Wer zum Beispiel ausschließen kann, dass der Speicher für die sensiblen Firmendaten in den USA steht, ist schon einmal auf der sicheren Seite. Denn nur dann gelten die EU-Datenschutzbestimmungen. Wer zudem auf eine verschlüsselte Datenübertragung achtet und die Geschäftsvereinbarungen von Cloud-Software im Hinblick auf die Sicherheit und Integrität der Daten genau liest, ist noch einen Schritt weiter.   Cloud-Marktplätze helfen Hilfreich bei der Suche und Auswahl erprobter Cloud-Dienste für die sichere Unternehmenskommunikation sind Cloud-Marktplätze. Hier können Firmen Software-Pakete individuell zusammenstellen. Auf dem BusinessCloud Marketplace von CANCOM stehen mehrere Lösungen deutscher und europäischer Softwarehersteller zur Verfügung. Wer seine Unternehmenskommunikation auf sichere Beine stellen möchte, findet dort zum Beispiel die vertrauliche Dokumenten-Sharing-Lösung regibox und regimail für die sichere E-Mail-Kommunikation. Als Software-as-a-Service (SaaS) können sich Unternehmen die benötigten Lösungen auf einem Marktplatz zusammenstellen, ohne langfristige (und damit teure) Lizenzen erwerben zu müssen. Bei SaaS zahlen Firmen nur für die tatsächliche Nutzung; Updates sind inklusive. Wer sich nicht sicher ist, ob eine Anwendung passt, kann sie auf dem Marktplatz kostenlos für 30 Tage testen und dann erst buchen. Eine einheitliche Rechnungsstellung für alle erworbenen Apps erleichtert den Unternehmen die Abrechnung.   In der Cloud liegt die Zukunft Im Zuge der Digitalisierung ändern sich Geschäftsmodelle der Unternehmen, unabhängig von der Branche und Firmengröße. Cloud-basierte SaaS-Dienste bieten Firmen die Möglichkeit, sicher zu kommunizieren und kollaborieren und dabei trotzdem flexibel zu bleiben. In Teams und mit Kunden über das Internet Daten auszutauschen, kann Projekte beschleunigen und den eigenen Service deutlich verbessern. Auf SaaS-Marktplätzen können Mittelständler sich die Cloud-Dienste zusammenstellen, die sie dafür brauchen. In der Cloud liegt auch für den Mittelstand die Zukunft, aber nur, wenn er ein Auge auf die Sicherheitsarchitektur der Cloud-Anbieter wirft.
News
11. Oktober 2016

Mittelstand und Multi-Cloud

Der Mittelstand liebt Cloud Cherry Picking Cloud: Am besten einfach die Besten „Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.“ Ein Zitat von Oscar Wilde. Geht Ihnen genauso, oder? Denn wenn man die Wahl hat, dann pickt man sich doch gern das Beste heraus, nicht wahr? Wenn man die Wahl hat! Beim Cloud-Einkauf ist die nicht unbedingt immer gegeben. Bei der Public Cloud muss man nehmen, was man kriegt, also was dem Standard-Angebot entspricht. Und bei der Private Cloud kriegt man oft nicht alles, was man will, meist aus Sicherheits- und Datenschutzgründen. Deshalb boomt der Wilde’sche »Einfach-das-Beste«-Ansatz, sprich die Multi-Cloud: Nicht nur 86 Prozent der US-amerikanischen Unternehmen benötigen laut IDC „einen Multi-Cloud-Ansatz, um ihre IT-Anforderungen innerhalb der nächsten zwei Jahre abdecken zu können“. Auch der deutsche Mittelstand will sich das Beste vom Cloud-Angebot herauspicken: „Fast 69 Prozent der mittelständischen deutschen Unternehmen werden in absehbarer Zeit hybride und Multi-Cloud-Architekturen nutzen, erwartet René Büst vom Analystenhaus Crisp Research […]“, wie Sie im „CIO.de“-Bericht „Best of Breed versus Komplexität – Multi-Cloud-Umgebungen fordern den CIO heraus“ nachlesen können. Auch bei unseren mittelständischen Kunden zeichnet sich ein klarer Trend zu einem Cloud-Mix ab: Cloud-Cherry-Picking wird zunehmend beliebter! Hybrid Cloud, Multi-Cloud: Brauchen wir Definitionen? Hybrid Cloud? Multi-Cloud? Zeit für eine Begriffsklärung: Laut Crisp Research Studie „Multi-Cloud-Management im deutschen Mittelstand. Hybrid- und Multi-Cloud-Konzepte als Basis der digitalen Transformation“ lauten die Definitionen folgendermaßen: „Eine Hybrid Cloud integriert eine Private Cloud mit den Ressourcen einer Public Cloud. In diesem Fall betreibt ein Unternehmen seine eigene Cloud-Infrastruktur und nutzt die Skalierbarkeit und Skaleneffekte eines Public Cloud-Anbieters […].“ Und Multi-Cloud? Antwort von Crisp Research: „Eine Multi-Cloud-Umgebung besteht aus einer unbestimmten Anzahl von unterschiedlichen Cloud-Anbietern verschiedenster Ausprägungen (IaaS, PaaS, SaaS) und Deployment-Modellen (Public, Private, Managed). Die jeweiligen Cloud-Umgebungen müssen zwangsläufig nicht vollständig miteinander integriert sein […].“ Ob die Anwender eine solche Unterscheidung treffen? Unsere Erfahrung ist, dass keiner unserer Kunden zu uns kommt und sagt: „Ich hätte gerne eine Hybrid Cloud oder wäre doch eine Multi-Cloud für mich besser?“ Unsere Kunden haben einfach Anforderungen, die wir dann mit dem jeweils besten Cloud-Mix erfüllen. Deshalb meinen wir: Schön, wenn es klare Definitionen gibt, doch im Cloud-Alltag sind sie nicht unbedingt notwendig. Einfach das Beste bekommen – und nicht selbst suchen müssen Jedoch: Setzt man auf nur einen Cloud-Anbieter, so droht der „berüchtigte ‚Vendor Lock-in‘“, weshalb eine Multi-Cloud-Strategie mit Clouds mehrerer Anbieter die bessere Variante sei. In diesem Sinne rät Crisp Research Analyst René Büst dazu, „mehr als einen Anbieter zu berücksichtigen“. Dies bedeutet, dass sich die IT-Entscheider in Unternehmen selbst um den besten Cloud-Mix kümmern müssen. Eine Aufgabe, die gerade kleine, aber auch mittelständische Unternehmen überfordern dürfte, denn: „Wer seine IT-Systeme auf mehreren Plattformen unterschiedlicher Cloud-Provider im Griff behalten will, steht vor einer Herausforderung und tappt schnell in die Komplexitätsfalle.“ Deshalb lautet unsere Empfehlung für kleine und mittelständische Unternehmen, sich eben doch nach einem Cloud-Anbieter ihres Vertrauens umzusehen – am besten einem, dem der aktuelle „Cloud Vendor Benchmark“ der Experton Group ein „zukunftsgerichtetes Cloud-Portfolio“ bescheinigt hat 😉
News
04. Oktober 2016

Cloud-Markt

Cloud-Markt mit ein Dutzend Nullen: Milliarden? Billionen! Billionenschweres Cloud-Geschäft Wer ist die „Cloud Shopping Queen“ des vergangenen Sommers? Der Preis geht wohl klar an Oracle: Der US-Konzern hat für 9,3 Milliarden Dollar den Cloud-Pionier Netsuite übernommen. Cloud-Anbieter Salesforce hat dagegen für Demandware »nur« 2,8 Milliarden Dollar auf den Tisch gelegt und kurz darauf 582 Millionen Dollar für das Start-up Quip. Das Wettrüsten in der Cloud-Branche geht also weiter. Das ist nicht verwunderlich, denn das Cloud-Geschäft ist laut Gartner nicht nur ein Milliarden-, sondern ein Billionen-Markt: „Der Übergang von der traditionellen IT in die Cloud wird in den nächsten fünf Jahren erhebliche Auswirkungen auf den IT-Markt haben. So werden die Ausgaben für die Migration in die Cloud bis 2020 mehr als 1 Billion Dollar (US: Trillion) ausmachen.“ Sie sehen: Kein Übersetzungsfehler, es handelt sich tatsächlich um 1 Billion Dollar, die durch den „Cloud-Shift“ verursacht werden: „Cloud Shift“ – damit bezeichnet Gartner die „Ausgaben, die von traditionellen Technologien in die Cloud übertragen werden. Schon in diesem Jahr wird dieser Wert 111 Milliarden Dollar erreichen.“ Mehr Cloud-Markt-Zahlen, bei denen es einem allein beim Lesen schwindelig wird, finden Sie im „silicon.de“-Beitrag „1 Billion für die Cloud“. SaaS, IaaS, PaaS – so wächst die Cloud bis 2019 Ein besonderes Wachstum, nämlich um bis zu 40 Prozent, soll bis 2019 die Public Cloud hinlegen – so eine aktuelle Studie von eco-Verband der Internetwirtschaft e.V. und Arthur D. Little. Den meisten Umsatz bringt Software as a Service (SaaS): „Im Jahr 2012 betrug der Umsatz noch eine halbe Milliarde Euro, im Jahr 2015 war es bereits eine Milliarde und 2019 sollen es 2,3 Milliarden Euro sein.“ Rechnet man dies auf den Zeitraum von 2015 bis 2019 hoch, so ergibt sich im SaaS-Segment ein jährliches Wachstum von 23 Prozent. Fast doppelt so stark wächst laut eco-Verband-Studie Infrastructure as a Service (IaaS): „Mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 42 Prozent bis 2019 ist das Segment Public IaaS ein Wachstumstreiber im Cloud-Markt.“ Und wie steht es mit Platform as a Service (PaaS)? Hier soll der Umsatz „im Jahr 2019 beim Vierfachen liegen“, wie Sie im „Computerwoche“-Artikel „Deutsche Anbieter im Aufwind: US-Anbieter dominieren die Public-Cloud – noch!“ nachlesen können. PS: Die Studie „Die deutsche Internetwirtschaft 2015 – 2019“ gibt es auf der eco-Verband-Website zum kostenfreien Download. Cloud-Software-Shopping Wir dürfen gespannt sein, wie sich der Public-Cloud-Markt bis 2019 tatsächlich entwickelt. Offensichtlich ist, Public-Cloud-Software-Shopping liegt aktuell voll im Trend. So erfreut sich unser im Frühjahr gestarteter „BusinessCloud Marketplace“ zunehmender Beliebtheit. Ist ja auch sehr komfortabel, unser One-Stop-Shop für Business-Anwendungen aus der Cloud: breites Angebot an unterschiedlichsten Cloud-Anwendungen, eine Rechnung und ein Passwort für alle auf unserem Marktplatz geshoppten Anwendungen. Und nicht zuletzt lassen sich alle Applikationen vor dem Kauf 30 Tage lang kostenfrei testen. Hier geht’s zu unserer wolkigen Shopping Mall! Und versprochen: Dieser Cloud-Einkauf kostet garantiert keine Billionen 😉 Abgesehen davon haben wir auch, was unser gesamtes Angebot anbelangt, rosige Zukunftsaussichten. Diese werden uns zumindest von der Experton Group bescheinigt, wie Sie dem „DigitalBusiness-Cloud“-Bericht „Experton Group: Cancom/Pironet verfügt über zukunftsgerichtetes Cloud-Portfolio“ entnehmen können.
News
27. September 2016

Datenschutz

Datenschutz – nicht auf die (Fels-)Wanddicke kommt es an Daten im Felsverlies: sicher, aber nicht geschützt Fort Knox liegt in Amerika, richtig? Ja! Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Es gibt nämlich auch ein Schweizer Fort Knox: Unter dem Namen „Swiss Fort Knox“ hat der Zuger Anbieter Mount10 „zwei Rechenzentren in ehemaligen Militärfestungen im Berner Oberland eingerichtet. Tief im Bergfels hinter schweren Türen und biometrischen Kontrollen stehen dort Server für Kunden aus 30 Ländern“, wie Sie hier genauer nachlesen können. „Ob Solarsturm oder nationaler Stromausfall, nichts könnte den Betrieb stören“ – also höchste Datensicherheit. Aber nicht unbedingt höchster Datenschutz. In diesem Sinn sagt der Zürcher Rechtsanwalt Martin Steiger, der sich mit IT-Rechtsfragen befasst, der Süddeutschen Zeitung: „Daten sind stets angreifbar, egal wo sie gelagert sind.“ Wenn Privatleute „Bilder von der Geburt der Kinder, Kreditkarteninformationen, Doktorarbeiten“ in „Swiss Fort Knox“ auf externen Festplatten einlagern, dann mögen diese Daten im wahrsten Sinne des Wortes »bombensicher« sein. Aber wenn ein amerikanischer Cloud-Anbieter seine Server in das Schweizer Datenverlies stellt? Dann muss er im Falle des Falles die Daten seiner Kunden an die US-Behörden herausgeben. Denn: Keine noch so dicke Felswand kann Daten vor dem Zugriff der NSA schützen! Serverstandort Deutschland für höchsten Datenschutz Allerdings haben amerikanische Cloud Provider offensichtlich doch etwas bessere Karten in Sachen Datenschutz, wenn ihre Server in einem EU-Land (oder eben der Schweiz) stehen. So hat Microsoft nach zwei Jahren Rechtshändel „um den Zugriff auf Nutzerdaten einen wichtigen Sieg gegen die US-Regierung errungen.“ Ein US-Berufungsgericht hat im vergangenen Juli „eine Anordnung der Vorinstanz aufgehoben, mit der Microsoft zur Herausgabe von Nutzerdaten aus einem europäischen Rechenzentrum gezwungen werden sollte“, wie Sie einer „heise-online“-Meldung entnehmen können. Das ist einerseits erfreulich. Andererseits: Zwei Jahre Rechtsstreitigkeiten um die Herausgabe von firmeneigenen Daten?! Da fragt sich, ob man nicht lieber gleich seine Daten in die Cloud eines Anbieters aus EU-Landen oder der Schweiz gibt. Bei PIRONET können Sie sicher sein, dass Ihre Daten in einem deutschen Rechenzentrum, also auf deutschen Servern liegen – vielleicht nicht umgeben von dicken Felswänden, aber aufgrund der für uns geltenden deutschen Datenschutzgesetze sicher geschützt vor NSA-Zugriffen. „Made in Germany“ allein reicht nicht Als „Software Hosted in Germany“-Partner des Bundesverbandes IT-Mittelstand e.V. (BITMi) haben wir es schwarz auf weiß für unsere Kunden, dass wir ein deutsches Unternehmen sind, „ welches Hosting-Lösungen in Deutschland selbst anbietet und somit dem deutschen Recht, insbesondere dem Datenschutzrecht, BGB und HGB, unterliegt“. Lesen sie dazu (nochmals) die „IT-Business“-Meldung vom April dieses Jahres. Allerdings reicht „Made in Germany“ allein als Entscheidungskriterium für Cloud-Kunden nicht aus. Zwar gilt deutscher Standard als Wettbewerbsvorteil im internationalen Vergleich. Und eine „qualitative Abgrenzung mit dem Qualitätssiegel ‚Made in Germany‘, die dem Kunden Datenschutz nach deutschem Recht garantiert, bleibt auch in Zukunft ein wichtiges Entscheidungskriterium. Für eine erfolgreiche Positionierung gegenüber den Marktführern sind allerdings weitere Qualitätsfaktoren – wie Angebots- und Preisflexibilität, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit in Kombination mit Kundennähe – ebenso wichtig und sollten daher niemals in den Hintergrund geraten.“ Dieser Meinung von Klaus Kühnel, Business Development Manager bei Telehouse Deutschland, schließen wir uns an und empfehlen Ihnen seinen „Funkschau“-Artikel „Cloud-Computing: Made in Germany – Gütesiegel oder Buzzword?“, zur Lektüre.
PAC Experten-Kommentare
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Pressemitteilungen

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Köln, den 2. August 2016 – Der ERP-Spezialist proALPHA stellt die Cloud-Variante seines ERP-Systems ab sofort über die Hosted ... Weiterlesen
München/Köln, den 30. Juni 2016 – In der umfassendsten Analyse des deutschen Marktes für Cloud-Computing-Services im B2B-Bereich ... Weiterlesen
Köln, den 21. Juni 2016 – PIRONET macht Anwendern den Umstieg auf die neue Anwendungssuite SAP S/4HANA ab sofort besonders leicht: Kunden ... Weiterlesen