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Schokolade für mehr Datensicherheit
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SAP S/4HANA

„Wie viel SAP-Hosting brauchen wir noch in Zeiten von SAP S/4HANA?“

Frank Niemann, Vice-President Software & SaaS Markets bei PAC, fragt sich, inwieweit SAP S/4HANA die Hosting-Landschaft verändert.

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Was der Brexit für deutsche Cloud-Nutzer bedeutet

Durch den Austritt Großbritanniens aus der EU können Unternehmen aus der EU Cloud-Ressourcen dort nur begrenzt nutzen.

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Schokolade für mehr Datensicherheit

Sicherheitsbedenken bremsen die Digitalisierung. Deshalb müssen Unternehmen alles für Datensicherheit tun – z.B. Schokolade verteilen ;-)

 

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Der ITK-Budget-Benchmark: IT-Ausgaben im Vergleich

Sind meine ITK-Ausgaben besser oder schlechter als der Branchendurchschnitt? Machen Sie den Check mit dem ITK-Budget-Benchmark.

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23. August 2016

Schokolade für mehr Datensicherheit

Schokolade für mehr Datensicherheit Süße Datensicherheit-Verführung „Ich mache ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann“, sagt Marlon Brando alias Don Vito Corleone in „Der Pate“. Kennen Sie bestimmt, denn in der Liste der 100 besten Filmzitate (American Film Institute) steht „I’m going to make him an offer he can’t refuse“ auf Platz 2. Tja, jeder und alles hat seinen Preis. Für die Herausgabe des Passwortes liegt der bei einer Tafel Schokolade! Nein, das ist kein Witz, sondern das Ergebnis einer Social-Engineering-Studie von Forschern aus Deutschland und Luxemburg: „Fast jeder zweite Teilnehmer einer angeblichen Umfrage gab den Interviewern sein persönliches Passwort – wenn er direkt davor eine Tafel Schokolade bekommen hatte“, wie Sie im „Technology Review“-Beitrag „Passwort gegen Schokolade“ genauer nachlesen können. Diese Nachricht müsste viele IT-Administratoren die Haare zu Berge stehen lassen. Denn wer sich privat so einfach auf eine süße Datensicherheit-Verführung einlässt, der wird wohl am Arbeitsplatz nicht anders handeln. Jedoch soll gerade in Sachen Datensicherheit jetzt noch ein Gang höher geschaltet werden, wie die aktuelle Befragung der Toshiba Europe GmbH von rund 400 IT-Verantwortlichen aus mittelständischen und großen Unternehmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zeigt: „81 Prozent aller Befragten waren der Meinung, dass im Hinblick auf zukünftige IT-Investitionen der Datensicherheit oberste Priorität eingeräumt werden sollte.“ Mehr dazu erfahren Sie im „business-on.de“-Bericht „Datensicherheit: Deutsche Unternehmen rüsten auf“. Sicherheitsbedenken bremsen Digitalisierung Die Toshiba-Studie zeigt auch, dass „die größte Bedrohung für die Unternehmenssicherheit in Cyberangriffen vermutet [wird].“ Nun, wir wissen jetzt, dass es schon helfen würde, wenn die IT-Verantwortlichen regelmäßig Schokolade an die Anwender verteilen würden, damit sie sorgsam mit ihren Passwörtern umgehen und Sicherheitsstandards einhalten :-) Nein, wir sollten damit nicht scherzen, denn das Thema Datensicherheit beziehungsweise Bedenken wegen Datensicherheit ist eine ernste Sache. Das geht aus der Studie „IT-Sicherheit im Rahmen der Digitalisierung“ hervor, die jetzt Bitkom Research im Auftrag der Bundesdruckerei GmbH unter 556 IT-Sicherheitsverantwortlichen von Unternehmen in Deutschland mit mehr als 20 Mitarbeitern durchgeführt hat. Laut dieser Studie sind „IT-Sicherheitsbedenken für viele deutsche Unternehmen der Grund, bei der Digitalisierung von Prozessen, Produkten und Services langsam vorzugehen: Jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) befürchtet Umsatzverluste, da es die Digitalisierung aus diesem Grund nach eigenen Einschätzungen nicht schnell genug vorantreibt.“ Weitere Details dazu lesen Sie im „Datenschutz-Praxis“-Bericht „Angst vor Cyber-Attacken führt zu Umsatzeinbußen“. SaaS? Aber sicher! Wer jetzt fragt, ob denn diese Bedenken berechtigt sind, dem antwortet Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei GmbH, Folgendes: „Egal, ob IT-Sicherheitsbedenken berechtigt, übertrieben oder vorgeschoben sind: Fakt ist, sie haben volkswirtschaftliche Auswirkungen und verzögern die notwendige Digitalisierung der deutschen Wirtschaft.“ Deshalb gilt es, alles dafür zu tun, die Datensicherheit in Unternehmen zu erhöhen. Abgesehen vom Verteilen von Schokoladentafeln ;-) sollten IT-Verantwortliche sich vor allem um den sicheren Einsatz von SaaS-Lösungen kümmern. Das meint zumindest Thorsten Henning, Senior Systems Engineering Manager Central & Eastern Europe bei Palo Alto Networks. Er appelliert an die Verantwortlichen, „nicht zu[zu]lassen, dass sich SaaS-Anwendungen unkontrolliert im Firmennetz ausbreiten. Das Unternehmen würde sich so erheblichen Sicherheits- und Compliance-Risiken aussetzen, einschließlich Datenlecks sowie dem Einschleusen und Verteilen von Malware.“ Jedoch darf man es mit den Sicherheitsvorkehrungen auch nicht übertreiben. Denn: „Wenn Ihre Sicherheitslösung die Benutzererfahrung beeinträchtigt, laufen Sie Gefahr, dass Benutzer auf eine nicht genehmigte Anwendung ausweichen.“ Weitere Tipps zur sicheren SaaS-Nutzung finden Sie auf „cloudcomputing-insider.de“. Merken
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16. August 2016

Die digitale Transformation beginnt im Kopf

Die digitale Transformation beginnt im Kopf Digitaler Wandel braucht Prozesse statt Silos Was haben die CDU, Die Linke, die Drogeriemarktkette dm, die Volksbank Kurpfalz und die Stadt Leverkusen gemeinsam? Fangen Sie erst gar nicht an, nachzudenken, da kommen Sie eh nicht drauf. Wir verraten es Ihnen lieber gleich – bei allen heißt es: „Der Mensch steht im Mittelpunkt!“ So ist nicht verwunderlich, dass er das auch bei der digitalen Transformation tut, selbst wenn es dazu kein Grundsatzprogramm oder Leitbild gibt, in dem dies explizit formuliert wäre. Jedoch: Die modernste, innovativste digitale Technologie allein bringt keinen Wandel, wenn der Mensch nicht will, sprich: wenn die Menschen in den IT-Abteilungen nicht mitziehen, das heißt nicht weiter in Silos, sondern in Prozessen denken. „Denn der Einsatz von Cloud-Lösungen hat einen enormen Einfluss auf den klassischen Zyklus (Plan/Build/Run) des IT-Betriebs.“ Er erfordert eine „ganzheitliche Betrachtung“ und ein Hand-in-Hand-Arbeiten aller IT-Sparten wie Storage-Abteilung, Server-Abteilung, Netzwerk-Abteilung. „Sie berichten direkt an den CIO, kommunizieren aber nur bedingt untereinander.“ Damit sich dies ändert, ist ein „umfassendes Management of Change notwendig“ – kurzum: Der digitale Wandel beginnt im Kopf. Es gilt, die Menschen mitzunehmen – dazu sollte man sie auch in Sachen digitale Transformation auf jeden Fall in den Mittelpunkt stellen :-) Mehr über die „Restrukturierung der IT- und der Organisations-Silos“ lesen Sie im „DataCenterInsider“-Beitrag von Ulf Schitkowsky, Solution Manager Dynamic Datacenter bei Computacenter. Digitale Transformation: Entweder top oder hopp Sind sämtliche IT-Mitarbeiter inklusive CIO und bestenfalls auch CEO dank erfolgreichen Change Managements ganz »digital transformation minded«, kann’s an den Umbau der IT-Infrastruktur gehen. Muss es auch! Denn: „Je mehr Transaktionen digital über Firmengrenzen hinweg abgewickelt werden, desto mehr Zugangspunkte zur internen Infrastruktur sind künftig […] zu verwalten.“ Eine nicht ganz einfache Aufgabe für IT-Verantwortliche: Sie „müssen dabei den Spagat bewältigen, das Netzwerk nach außen zu öffnen, ohne die Sicherheit sensibler Daten zu gefährden“. Und das ist nur eine von vielen Herausforderungen, wenn es darum geht, Unternehmensnetzwerke für die digitale Transformation fit zu machen, wie Sie im „IT-ZOOM“-Artikel von Dirk Pfefferle, Area Vice President in Zentral- und Osteuropa bei Citrix, genauer nachlesen können. Eine Menge Arbeit, um die jedoch kein Unternehmen, egal ob langjährig etabliert oder frisch gegründet, herumkommt. Denn: „Unternehmen können der digitalen Transformation nicht mehr aus dem Weg gehen. Entweder sie nehmen eine Vorreiterrolle ein oder sie riskieren es, abgehängt zu werden. Die aktuelle IDC-Studie ‚FutureScape‘ prognostiziert, dass bis zum Jahre 2020 ein Drittel der 20 größten Unternehmen aus allen Branchen diesen Umwälzungen zum Opfer fallen wird.“ Mehr dazu erfahren Sie in einem „funkschau“-Bericht von Michael Segal, Director Marketing bei Netscout. Hosted Private Cloud hoch im Kurs Das will natürlich kein Unternehmen – abgehängt werden. Deswegen wird derzeit kräftig in die digitale Transformation investiert. Laut IDC sollen in den kommenden 24 Monaten „mehr als die Hälfte der IT-Ausgaben“ in den digitalen Wandel gesteckt werden. „Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil sogar auf 60 Prozent ansteigen. Dabei werde ‚Cloud First‘ zum neuen Mantra der Unternehmens-IT.“ Damit ist spätestens jetzt das »goldene Zeitalter« für Cloud-Anbieter angebrochen. Denn wie eine aktuelle Studie von Crisp Research zeigt, setzen „bereits 81 Prozent der befragten deutschen Unternehmen für die Umsetzung einer Industrie-4.0-Umgebung auf externe Partner“. Großer Beliebtheit erfreut sich dabei die Hosted Private Cloud. Den Grund dafür sieht Holger Müller, Business Unit Manager IT Management & Betrieb bei Fritz & Macziol, vor allem darin, dass „viele Unternehmen noch vor Public-Cloud-Lösungen zurück[schrecken], während […] für Private-Cloud-Lösungen das Know-how im Unternehmen fehlt.“ Da kommt die Hosted Private Cloud gerade recht, die „Flexibilität wie in der Public Cloud, Sicherheit wie in der Private Cloud“ bietet. Auf „CloudComputingInsider“ lesen Sie den gesamten Beitrag von Holger Müller über den „Gelungene[n] Einstieg in die digitale Transformation“.
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08. August 2016

„Wie viel SAP-Hosting brauchen wir noch in Zeiten von SAP S/4HANA?“

"Wie viel SAP-Hosting brauchen wir noch in Zeiten von SAP S/4HANA?" Ein Beitrag von Frank Niemann, Vice-President Software & SaaS Markets, bei PAC   Mit SAP S/4HANA verändert sich einiges. Nicht nur, dass die SAP damit eine neue Produktgeneration auf den Markt bringt. Auch der SAP-Dienstleistungsmarkt ist einem Wandel unterworfen und damit auch der Markt für SAP-Hosting. Da SAP S/4HANA sowohl in einer On-Premise- als auch als Cloud-Edition angeboten wird, drängt sich die Frage auf, ob in Zukunft weit weniger oder gar keine SAP-Hosting-Services mehr erforderlich sind? Wir sind überzeugt, dass es SAP-Hosting auch in Zukunft geben wird. In einer Studie über S/4HANA  haben wir SAP-Kunden, die eine Einführung von S/4HANA planen oder dies diskutieren, nach dem bevorzugten Betriebsmodell für S/4HANA befragt. Demnach bevorzugen 34 Prozent den Eigenbetrieb und 32 Prozent SAP-Hosting. Der Rest verteilt sich auf Hybrid Cloud und Cloud. Mit der Einführung von SAP S4/HANA wandern SAP-Systeme zunehmend in die Wolke Allerdings sind wir auch davon überzeugt, dass sich die Rahmenbedingungen im SAP-Hosting-Markt verändern werden. Wer auch künftig im SAP-Hosting mitmischen möchte, baut seine Infrastruktur in Richtung S/4HANA sowie SAP HANA aus. Neben der technischen Eignung der Hosting-Umgebung spielt das Know-how für den Betrieb der neuen Produktgeneration eine wichtige Rolle. Darüber hinaus halten wir die Unterstützung bei der Migration in Richtung S/4HANA für eine weitere wichtige Eigenschaft, die ein SAP-Hoster mitbringen sollte. Denn so mancher SAP-Kunde dürfte sich dazu entschließen, sich vom bisherigen Inhouse-Betrieb zu verabschieden und ein Hosting-Angebot in Anspruch zu nehmen. Der Grund: Unternehmen werden abwägen, ob sie eigene Kompetenzen für den Inhouse-Betrieb von S/4HANA aufbauen möchten oder ob sie den Betrieb nicht lieber einem Hosting-Anbieter überlassen wollen. Insofern kann S/4HANA durchaus auch für eine steigende Nachfrage nach SAP-Hosting-Services führen. Allerdings verändern sich mit S/4HANA auch die Parameter im SAP-Hosting. Verglichen mit einem klassischen SAP-System stellt S/4HANA-System durchaus andere Anforderungen an die zugrundeliegenden IT-Ressourcen. Wir erwarten, dass SAP-Kunden die SAP-Hosting-Anbieter auf diesen Umstand beim Abschluss neuer sowie bei der Neuverhandlung bestehender Verträge „freundlich hinweisen“ werden. Ohnehin könnte sich im Zuge einer S/4HANA-Einführung die Grundlage von bestehenden Verträgen im SAP-Hosting verändern. Wie unsere Studie ergab, streben fast 40 Prozent der SAP-Anwender keine Migration eines bestehenden SAP-Systems auf SAP S/4HANA an, sondern planen einen Greenfield-Ansatz, bei dem sie SAP-Systeme von Grund auf neu konfigurieren und lediglich die Geschäftsdaten übernehmen. SAP-Hosting wird nach Überzeugung von PAC auf den deutschsprachigen Märkten auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen – zumindest für Kern-ERP-Prozesse. Jedoch wird es für SAP-Hosting-Anbieter noch wichtiger, sich über zusätzliche Services etwa im Bereich Migration und Change Management rund um SAP S/4HANA zu differenzieren.
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02. August 2016

SAP S/4HANA: Bitte einsteigen!

SAP S/4HANA: Bitte einsteigen! Bildquelle: Hadrian / Shutterstock.com SAP HANA – nur eine Frage der Zeit IBM, MAN, RWE – alles Firmen, die man kennt. Doch wofür die drei Buchstaben jeweils stehen, ist nicht unbedingt Allgemeingut. Oder hätten Sie flüssig mit „International Business Machines“, „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ und „Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk“ antworten können? Selbiges gilt für SAP („Systeme, Anwendungen, Produkte“) und ebenso für „SAP HANA“, was für „High Performance Analytic Appliance“ steht. Letzteres sollte man jedoch schnell in seinen Allgemeinbildungsschatz aufnehmen, denn SAP HANA gehört die „digitale Zukunft“: „Bei dem Konzern aus Walldorf ist die [In-Memory-]Datenbank Hana das am schnellsten wachsende Produkt.“ Laut SAP gibt es „weltweit mehrere tausend Kunden, die Hana gekauft haben. Das heißt nicht, dass es schon so viele Anwender gibt, bei einigen Kunden ist Hana auch erst in der Implementierung. Viele Kunden machen das nicht in einem Schritt. Die Frage ist aber nicht, ob Hana, sondern wann.“ Mehr über „Die SAP-Wette auf eine digitale Zukunft“ lesen Sie auf „produktion.de“. Mit S/4HANA In-Memory-Technology komfortabel nutzen Gemeinsam mit SAP HANA wird SAP S/4HANA zum Erfolgsmodell, das laut Hasso Plattner das „bessere ERP“ ist. Die Anwendungssuite „erschließt sämtlichen Fachbereichen […] die Vorteile der In-Memory-Technologie SAP HANA.“ So enthält SAP S/4HANA „Module für Finanzmanagement, Vertrieb, Service, Marketing, Handel, Beschaffung, Fertigung, Logistik, Anlagenmanagement, Forschung und Entwicklung sowie Personalmanagement.“ Damit können Mitarbeiter all dieser Abteilungen „benötigte Informationen in Echtzeit abrufen, teilen und auswerten, gebündelt verarbeiten und Entscheidungen fundiert und umgehend treffen. Die Folge: Prozesse lassen sich leichter und vor allem agiler steuern.“ Somit bietet SAP S/4HANA fundierte Echtzeitinformationen für alle, wie Sie auf „computerwoche.de“ genauer nachlesen können. Was Ihnen der Beitrag nicht verrät, ist: Warum die neue Anwendungssuite SAP S/4HANA heißt und wofür eigentlich das „S“ steht. Denn bekanntermaßen heißen die Business Suites von SAP ja irgendwas mit „R“. Hier finden Sie die Antwort! SAP S/4HANA für den Mittelstand Nun, welchen Namen die neue Anwendungssuite von SAP auch immer haben mag: Sie ist das ideale Werkzeug für die digitale Transformation eines Unternehmens. Zumindest meint Matthias Zacher von IDC, dass vor allem diejenigen Unternehmen von S/4HANA profitieren, die auf die „Karte ‚Digitalisierung‘ setzen“. PAC-Analyst Rüdiger Spies lobt vor allem die „Möglichkeit, sich das System entsprechend seinen Notwendigkeiten online zu parametrisieren und zu konfigurieren.“ Das heißt konkret: „Gibt der Nutzer beispielsweise ein: ‚Wir sind Fertiger‘, dann verschwinden die Optionen für Chemieunternehmen, und andere Optionen für Fertiger tauchen im Menü auf.“ Trotz so vieler Analystenlorbeeren, wie Sie in einem „CloudComputingInsider“-Beitrag nachlesen können, hat SAP S/4HANA einen Haken: Voraussetzung für einen leistungsstarken Betrieb sind hochperformante Systeme, was die Investitionskosten in die Höhe treibt – und damit viele mittelständische Unternehmen der neuen Business Suite bisher ferngehalten hat. Doch dank PIRONET gibt es dafür jetzt die Lösung: Wir bieten ein Komplettpaket für den Umstieg auf S/4HANA, das den Unternehmen „schlüsselfertige SAP HANA-Instanzen flexibel aus unserer deutschen Cloud-Umgebung heraus bereitstell[t].“ Details dazu erfahren Sie im „silicon.de“-Bericht „Komplettpaket für die Migration auf S/4HANA“. Fazit – Ab sofort heißt’s in Sachen S/4HANA einfach: Bitte einsteigen und los geht’s! :-)
Analysen
28. Juli 2016

Was der Brexit für deutsche Cloud-Nutzer bedeutet

Was der Brexit für deutsche Cloud-Nutzer bedeutet Noch hat Großbritannien den Austritt aus der Europäischen Union nicht beantragt. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die neue Premierministerin Theresa May die Trennung in die Wege leitet. Diese „Scheidung“ hat auch für Unternehmen Auswirkungen, die Cloud-Ressourcen nutzen. Das gilt für zum einen für EU-Firmen, die sich geschäftlich in Großbritannien engagieren und dort personenbezogene Daten speichern und verarbeiten. Das kann im hauseigenen Rechenzentrum sein oder in einem Cloud-Datacenter. Ebenfalls vom Brexit betroffen sind Nutzer von Cloud-Diensten, die über Rechenzentren in Großbritannien bereitgestellt werden. In diesem Fall kann das Unternehmen zwar seinen Sitz in Deutschland oder einem anderen EU-Land haben. Wenn es Geschäftsdaten dann jedoch mithilfe von Cloud-Ressourcen bearbeitet, die in einem Nicht-EU-Land vorgehalten werden, also Großbritannien, hat das rechtliche Auswirkungen. Raus aus der EU: Der „Brexit“ tangiert nicht nur Unternehmen wie BMW, die in Großbritannien Fahrzeuge wie den Mini produzieren. Auch Cloud-Nutzer müssen Vorkehrungen treffen. Bild: Pixelio.de / Jan von Bröckel Europäische Datenschutzregeln sind verbindlich Der Hintergrund ist, dass die Mitgliedsstaaten der EU bis zum 25. Mai 2018 die neuen EU-Datenschutzregelung (General Data Protection Regulation / GDPR beziehungsweise Datenschutz-Grundverordnung / DS-GV) in nationales Recht umgesetzt haben müssen. Diese sieht unter anderem vor, dass Unternehmen personenbezogene Daten nur in Rechenzentren speichern und bearbeiten dürfen, die den EU-Datenschutzstandard entsprechen. Was aber, wenn Britannien die EU verlässt? Müssen dann auch alle Cloud-Services gekappt werden, die ein Unternehmen aus einem dortigen Datacenter bezieht? Eine gute Nachricht ist, dass es mehrere Jahre dauern dürfte, bis die Trennung vollzogen ist. Das heißt, Unternehmen bleibt Zeit, um Datentransfers und Cloud-Aktivitäten umzupolen. Denn nach Eingang der „Kündigung“ folgen etwa zweijährige Verhandlungen über die Modalitäten des Austritts. Mittlerweile ist fraglich, ob Großbritannien noch 2016 die Trennung beantragt. Das heißt, bis Ende 2018 oder gar 2019 bleibt das Vereinigte Königreich EU-Mitglied. Nach Angaben der Anwaltskanzlei Bird & Bird würde dies süffisanter Weise bedeuten, dass auch in Großbritannien die GDPR in Kraft tritt – es sei denn, im Vorfeld würde eine Regelung mit der EU gefunden, die diesen Schritt verhindert. Großbritannien braucht adäquate Datenschutzregelungen Damit Unternehmen aus der EU auch nach dem Brexit sensible Daten in Cloud-Rechenzentren in Großbritannien speichern dürfen, müsste das dortige Datenschutzrecht an EU-Maßstäbe angepasst werden. Bild: Pixelio.de / Andreas Morlok Klar ist, dass Großbritannien einen vergleichbaren Datenschutz bieten muss wie die EU. Ansonsten dürfen Unternehmen aus der EU in (Cloud-) Rechenzentren auf britischem Boden keine sensiblen Informationen speichern und bearbeiten. Um ein solches Verbot zu verhindern, sind mehrere Alternativen denkbar: Großbritannien übernimmt die GDPR in nationales Recht: Das ist unwahrscheinlich, weil diese Regelungen ja von der „bösen EU“ stammen. Die Briten wählen ein Modell wie Norwegen oder Island: Beide Staaten sind keine EU-Mitglieder, gehören jedoch der EFTA (European Free Trade Association) an und sind damit Teil des European Economic Area (EEA). Damit verbunden sind Vorteile beim Handel mit der EU. Im Gegenzug haben sich Norwegen und Co. verpflichtet, die GDPR weitgehend unverändert in ihre Gesetzgebung aufzunehmen. Auch dieser Weg dürfte Großbritannien wegen des Widerstands der Brexit-Befürworter verschlossen sein. Das Schweizer Modell: Die EU hat das Schweizer Bundesgesetz über den Datenschutz als Regelung akzeptiert, die eine vergleichbare Schutzwirkung bietet wie die Datenschutzbestimmungen der Europäischen Union. Die Regierung der Schweiz hat bereits signalisiert, dass sie Anpassungen des Bundesgesetzes an die GDPR vornehmen möchte. Wann das erfolgt, ist allerdings noch offen. Zudem haben auch in der Schweiz nationalistische Strömungen an Gewicht gewonnen, die jegliche „Einmischung“ von außen ablehnen. Im Fall von Großbritannien gilt das Gleiche wie bei den ersten genannten Modellen: EU-Gegner dürften gegen eine solche Regelung Stellung beziehen. Britannien wählt einen eigenen Weg: Diese Option erscheint derzeit angesichts der Stimmung auf der Insel am wahrscheinlichsten. Allerdings müsste das Land dann eine vergleichbare Regelung mit der EU finden wie die USA. Der „große Bruder“ hat mit der Europäischen Union ein Rahmenabkommen geschlossen („EU-US Privacy Shield“), das den Transfer von sensiblen Daten aus EU-Ländern in die USA für legitim erklärt. Allerdings ist diese Nachfolgeregelung des Safe-Harbor-Abkommens wegen vermeintlich zu massiver Zugeständnisse in puncto Datenschutz an die USA stark in die Kritik geraten. Daher ist umstritten, ob Privacy Shield einer Überprüfung durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) standhalten könnte. International tätige Cloud Service Provider fahren mehrgleisig Es ist somit offen, wie Großbritannien mit dem Thema Datenschutz und damit auch Cloud-Computing umgehen wird. International tätige Cloud Service Provider wie Amazon Web Services, IBM Softlayer und Microsoft geben sich dennoch gelassen. Sie verweisen darauf, dass sie nicht nur Rechenzentren in Großbritannien unterhalten, sondern auch in EU-Staaten wie Deutschland, Irland oder den Niederlanden. Kunden könnten somit festlegen, dass sensible Daten in einem Datacenter in der EU gespeichert werden, nicht in einem Cloud-Rechenzentrum in Großbritannien. Allerdings muss in diesem Fall sichergestellt sein, dass auch das Spiegeln von Daten in einem räumlich entfernten zweiten Rechenzentrum gemäß den GDPR-Vorgaben erfolgt. Denn es wäre problematisch, würden beispielsweise Daten oder Workloads aus einem Cloud-Datacenter in Frankfurt am Main in ein Rechenzentrum in London repliziert. Das würde zwar die Ausfallsicherheit erhöhen und dem Verlust von Daten vorbeugen, wäre jedoch ein Verstoß gegen das Datenschutzrecht. Eine weitere Option besteht darin, eine mehrgleisige Cloud-Strategie zu entwickeln: Wichtige Daten werden in einer Private Cloud oder bei einem Cloud Service Provider in Deutschland vorgehalten, der den strikten Datenschutzregelungen der EU unterliegt. IT-Services, die unter dem Aspekt Datenschutz weniger kritisch sind, können bei anderen Anbietern gebucht werden. Ein Gutteil der mittelständischen Unternehmen in Deutschland will eine Multi-Cloud-Umgebung aufbauen. Das reduziert die Abhängigkeit von einem Provider und ist auch dann hilfreich, wenn Provider nicht – mehr – die Datenschutzbestimmungen der EU erfüllen. Bild: Crisp Research Laut einer Untersuchung der deutschen Marktforschungsgesellschaft Crisp Research von 2015 setzen nicht nur große Unternehmen in Deutschland auf eine solche „Multi-Cloud-Strategie“, sondern auch Mittelständler. Demnach nutzen derzeit rund 13 Prozent der mittelständischen Unternehmen ein Multi-Cloud-Modell; künftig wollen dies 36 Prozent der Firmen tun. Fazit: Für den Cloud-Brexit gerüstet sein Bislang ist es noch zu früh, um die Folgen des Brexit für die Nutzer und Anbieter von Cloud-Services abzuschätzen. Unternehmen aus der EU, die in Großbritannien tätig sind, dort Niederlassungen unterhalten oder Cloud-Dienste aus Rechenzentren auf britischem Boden beziehen, sollten sich jedoch auch auf einen „Cloud-Brexit“ vorbereiten. Dazu raten auch Marktexperten wie etwa Peter Sondergaard, Vice President und Global Head of Research bei Gartner. In einem Blog-Beitrag empfiehlt er Unternehmen, ein „Office of Brexit“ einzurichten. Es sollte mögliche Auswirkungen des Brexit auf die IT und damit auch auf Geschäftsprozesse eines Unternehmens prüfen und Alternativen entwickeln. Dazu zählt laut Sondergaard auch eine Analyse der Beziehungen zu den Lieferanten von IT-Dienstleistungen. Und das heißt, auch Cloud Services und deren Provider müssen auf den Brexit-Prüfstand.
News
26. Juli 2016

Nicht nur „Cloud first“, auch „Safety first“!

Nicht nur „Cloud first“, auch „Safety first“! Cloud ist „inzwischen erste Wahl“ Was halten Sie von der neuen »Virtual-First-Step«-Technologie? Klasse, oder?! Wenn Sie jetzt begeistert zustimmen, dann gehören Sie zu den 76 Prozent der Deutschen, die schon einmal vorgegeben haben, „einen Begriff zu kennen, ohne ihn wirklich zu verstehen“, so das Ergebnis der europaweiten Verbraucherumfrage „Tech Habits 2016“ von Samsung. Im Gegensatz zu »Virtual-First-Step«, was wir uns eben gemeinerweise ausgedacht haben ;-), handelt es sich jedoch bei den Begriffen, bei denen laut Studie die Deutschen am häufigsten ihr Wissen vortäuschen, um solche, die für Sie, liebe Leserinnen und Leser, hundertprozentig gängig sind, nämlich „Cloud, Glasfaser und On-Demand“. Kaum zu glauben, aber offensichtlich ist es um die Cloud-Kenntnis von Otto und Gerda Normalverbraucher nicht gut bestellt. Bei den Unternehmen werden Clouds jedoch immer beliebter: „Sie gelten als kostengünstig, flexibel und skalierbar und sind für viele Projekte inzwischen erste Wahl: Cloud-Lösungen sind laut der Gartner CEO-Survey von Ende 2015 bereits in 58 Prozent der befragten Unternehmen im Einsatz; 88 Prozent der befragten Unternehmen setzen auf eine ‚Cloud-First‘-Strategie für die künftige Beschaffung“, wie Sie auf „silicon.de“ genauer nachlesen können. Datensicherheit hat oberste Priorität Auch eine Toshiba-Studie ergab, dass 58 Prozent der befragten CIOs „Investitionen für Cloud-Lösungen planen“. Oberste Priorität hat in den IT-Abteilungen laut Untersuchung von Toshiba die Datensicherheit: „56 Prozent der deutschen IT-Verantwortlichen wollen den Sicherheitsaspekt künftig noch stärker forcieren.“ Somit heißt es in Deutschland nicht nur „Cloud first“, sondern auch „Safety first!“, wie Sie einem Beitrag auf „it-business.de“ entnehmen können. Interessanterweise sehen 81 Prozent der IT-Entscheider in Deutschland, Frankreich und Großbritannien „Cyberangriffe marktübergreifend als größte Bedrohung für die Unternehmenssicherheit“. De facto sind es aber nicht die bösen Cyberkriminellen da draußen, welche in die Unternehmensnetzwerke eindringen, sondern „in erster Linie die Mitarbeiter der IT-Abteilungen, die die Regeln nach eigenem Ermessen interpretieren, wie 54 Prozent der deutschen Befragten angaben“. Hinzu kommen dann noch die anderen Mitarbeiter (62 Prozent), die ihre „private[n] Endgeräte für berufliche Zwecke via Remote-Zugriff nutzen“. Datensicherheit: CEOs haften für ihre Mitarbeiter Dass die eigenen Mitarbeiter einer der größten Risikofaktoren im Hinblick auf die Datensicherheit sind, zu diesem Ergebnis kommt auch eine VMware-Studie. Demnach sind 56 Prozent der befragten IT-Entscheider der Meinung, dass „die Datensicherheit durch Mitarbeiter bedroht [wird. …] Als wichtigste Bedrohung sehen 35 Prozent der IT-Verantwortlichen jedoch das Thema BYOD – also private mobile Geräte wie Smartphones und Tablets, die am Arbeitsplatz und für die Arbeit von den Mitarbeitern genutzt werden.“ Fatal dabei ist, dass diejenigen, die letztendlich die Verantwortung dafür übernehmen müssen, das ganze Thema Datensicherheit kaum interessiert: „Lediglich 11 Prozent der deutschen CEOs messen der IT-Sicherheit Bedeutung zu.“ Deshalb sollten CEOs unbedingt den „silicon.de“-Bericht „Haftungsrisiken für die Geschäftsleitung bei IT-Sicherheit“ lesen! IT-Verantwortlichen empfehlen wir dagegen die Lektüre des „funkschau“-Artikels „Drei Tipps für mehr Cloud-Sicherheit“.
News
19. Juli 2016

Cloud: Bodenhaftung und Höhenflüge

Cloud: Bodenhaftung und Höhenflüge Cloud greift nach den Sternen Bereits 1961 gab es den Schlager „Der Mann im Mond“ von Gus Backus mit dem Refrain: „Der Mann im Mond, der hat es schwer, denn man verschont ihn heut' nicht mehr. Er schaut uns bang' von oben zu und fragt: Wie lang' hab' ich noch Ruh?“ Nun ja, wir wissen, dass die Mondmannidylle bereits acht Jahre später von Neil Armstrong erstmals empfindlich gestört wurde. Und heute – über ein halbes Jahrhundert später – ist es mit der Ruhe auf dem Mond definitiv komplett vorbei. Denn schon sind „Ferien auf dem Mond“ im Prinzip nur noch eine Frage der Portemonnaiegröße (30 Millionen Dollar!). Auch die Cloud greift nach den Sternen – sozusagen. Denn Cloud Computing ist jetzt auch in der Raumfahrtbranche angekommen. So ist „Cloud Client Computing“, also Desktop as a Service, der „tragende Baustein“, wenn es darum geht, die hohen IT-Anforderungen des russischen Center for Space Simulator Development and Personnel Training (CSD&PT) zu erfüllen: „Bei den grafischen Simulationen müssen sehr große Datenmengen in Echtzeit berechnet werden und simultan bei den Endgeräten des Trainingscenters verfügbar sein“, um nur eine der Herausforderungen für die IT zu nennen. Im „Computerwoche“-Beitrag „Cloud Client-Computing in der Raumfahrtbranche: Die Reise zu den Sternen beginnt am Schreibtisch“ lesen Sie die gesamte Case Study. Cloud wächst in bodenständigen Branchen Dass die Cloud jetzt auch in der Raumfahrtindustrie angekommen ist, heißt jedoch nicht, dass sie an Bodenhaftung verloren hätte. Ganz im Gegenteil! So breitet sich die Wolkentechnologie im Augenblick in einer der bodenständigsten Branchen aus: dem Handwerk! Auch dieser Berufsstand hat erkannt, dass „sich mit IT-Techniken wie Cloud Computing und Business-Intelligence-Lösungen völlig neue Möglichkeiten [eröffnen], die eigenen Geschäftsprozesse zu optimieren, die eigenen Produkte und Dienstleistungen zu erweitern und zum Beispiel mit neuen Partnern völlig neue Dienstleistungen anzubieten“, wie Sie im „meistertipp“-Artikel „Computertechnologie im Handwerk“ genauer nachlesen können. Und mit der Bankenindustrie wird offensichtlich eine weitere, technisch äußerst konservative Branche immer Cloud-affiner: „Insbesondere die beiden Großbanken Deutsche Bank und Commerzbank sind im radikalen Wandel.“ Konkret plant die Deutsche Bank die „Umsetzung der Private-Cloud-Nutzung von derzeit 20 Prozent auf 80 Prozent bis 2020 konzernweit“. Zudem sollen Mobile Banking Services ausgebaut und „Smart Data / Big Data Analytics“ implementiert werden. Und die Commerzbank? Lesen Sie selbst – im „manage it“-Bericht „Bankenbranche vor dem Umbruch: Innovationen und Investitionen“. Zukunft der Arbeit ist digital Sie sehen: Egal welche Branche – die Digitalisierung der Arbeitsprozesse nimmt zu. Laut der Studie „Enterprise 2.0 – Status Quo 2015“ beschäftigen sich acht von zehn Unternehmen „aktiv mit dem Thema“. Denn jeder will von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren, welche die befragten Firmen mit „mehr Kommunikation, Zusammenarbeit und Produktivität“ auf einen Nenner bringen. Allein das Beispiel eines Monteurs macht uns diese Pluspunkte konkret: wenn „der Monteur von überall seine Einsatzliste inklusive kurzfristiger Änderungen abrufen kann und nicht mehr jeden Morgen in die Zentrale muss. […] Per Tablet oder in Zukunft sogar über eine Smart Watch stehen dem Monteur zudem technische Informationen und Hilfestellungen zur Verfügung.“ Fazit: Mit der digitalen Zukunft „gucken wir nicht in den Mond“ – wenn die Voraussetzungen stimmen: allen voran eine „flächendeckende, leistungsfähige Vernetzung“! Mehr dazu lesen Sie im „Computerwoche“-Beitrag „Arbeit 4.0 – Digitale Wertschöpfung dank Vernetzung“ von T-Systems-Geschäftsführer Patrick Molck-Ude.
News
12. Juli 2016

Cloud? Nichts Besonderes! Hat bald jeder!

Cloud? Nichts Besonderes! Hat bald jeder! KMUs machen Cloud zum Regelfall Endlich Sommerferien – zumindest für die Schüler in Nordrhein-Westfalen. Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland müssen sich noch eine Woche gedulden – und wie immer haben Baden-Württemberg und Bayern am längsten auf den „Schlusspfiff“ zu warten. Jedoch: So unterschiedlich der Sommerferienbeginn auch sein mag, ein Trend setzt sich von der Waterkant bis zum Bodensee durch: Das Gymnasium wird sozusagen zur »Haupt-Schule«. Anders formuliert: War früher der Wechsel auf die »höhere Schule« die Ausnahme, ist er heute die Regel, wie unter anderem eine aktuelle Eltern-Umfrage zeigt: „71 Prozent wollen ihr Kind aufs Gymnasium schicken“. So ändern sich die Zeiten! Was gestern noch »besonders« war, ist heute normal. Das gilt auch für die Cloud. Die Wolkendichte ist in Deutschland inzwischen so gewachsen, dass laut einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research jetzt über 50 Prozent der Unternehmen Cloud Computing nutzen. »Schuld« am neuen Cloud-Regelfall sind vor allem KMUs: „Der starke Anstieg der Nutzung ist laut Umfrage fast ausschließlich auf kleine und mittlere Unternehmen zurückzuführen. So stieg die Cloud-Nutzung in Unternehmen mit 100 bis 1999 Mitarbeitern um 7 Prozentpunkte auf 62 Prozent im Jahr 2015 und in Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern sogar um 11 Punkte auf 52 Prozent. Bei Unternehmen ab 2000 Mitarbeitern legte die Nutzung auf vergleichsweise hohem Niveau nur um einen Punkt auf 69 Prozent zu.“ Mehr dazu lesen Sie im „silicon.de“-Bericht „Mehrheit deutscher Unternehmen nutzt die Cloud“. Nicht nur Bitkom, auch eco: Zukunft gehört der Cloud Nicht nur der Bitkom stellt fest, dass sich die Cloud sozusagen das Schicksal mit dem Gymnasium teilt, was bedeutet: Wer keine Cloud einsetzt, muss sich heute ebenso rechtfertigen wie der, der nach der vierten Klasse nicht aufs Gymnasium geht. Auch der „eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.“ prognostiziert: „Über 80 Prozent des weltweiten Datenverkehrs zwischen Rechenzentren weltweit wird noch vor dem Jahr 2020 aus der Cloud kommen.“ Und warum? Ganz einfach, weil die Cloud unschlagbare Vorteile hat. In diesem Sinne sagt Andreas Weiss, Direktor des EuroCloud Deutschland_eco e. V.: „Die Funktions- und vor allem die Kostenvorteile der Cloud Services gegenüber firmeneigenen Rechenzentren sind derart hoch, dass Konzerne wie Mittelständler ihre bisherige Zurückhaltung gegenüber Cloud-Lösungen zügig ablegen werden.“ Damit ist er wie man so schön sagt »auf einem Blatt« mit Dr. Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research, der in einem „MM Maschinenmarkt“-Beitrag mit den Worten zitiert wird: „Cloud Computing ist eine Killer-Applikation der Digitalisierung […]. „Die Technologie schafft enorme Effizienzgewinne und sie ist in der digitalen Wirtschaft sehr häufig die Basis neuer Geschäftsmodelle.“ Kein Wunder, dass die Cloud „neue Dimensionen“ annimmt und laut eco 2019 „vier von fünf Datenzentren […] Cloud-Daten verarbeiten“, wie Sie auf „digitalbusiness-cloud.de“ genauer nachlesen können. Public Cloud bricht durch Noch einmal zurück zur Studie von Bitkom Research. Die hat ein weiteres interessantes Ergebnis zu Tage gefördert, nämlich den „Durchbruch der Public Cloud“. Laut Umfrage „nutzten im vergangenen Jahr 26 % der Unternehmen Public Cloud Computing, im Jahr zuvor erst 16 %.“ Nach der Interpretation des Bitkom ist dies ein Zeichen für „wieder gewachsenes Vertrauen in die US-Anbieter, die nach den Geheimdienstaffären in Sicherheit investiert und Rechenzentren in Europa und speziell in Deutschland aufgebaut hätten.“ Nun, auch wenn „iX“-Redakteur Jürgen Seeger dies etwas anders sieht, wie Sie hier auf „heise.de“ nachlesen können, so zeigt die Studie eines ganz klar: Public-Cloud-Nutzer sind durchaus zufrieden: „73 % der Unternehmen, die Public Cloud-Dienste nutzen, haben damit positive Erfahrungen gemacht“, wie „MM Maschinenmarkt“ berichtet. Damit werden auch Public Clouds über kurz oder lang zum Normalfall werden, denn: „Im besten Falle bekommen sie [die Unternehmen] optimierte IT-Leistungen zu geringeren Kosten.“ Deshalb abschließend die Frage: Wie wär‘s mit einer einen Cloud-Shopping-Tour in unserem „BusinessCloud Marketplace“?!
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05. Juli 2016

Safe-Harbor-Urteil: Nichtstun kann teuer werden

Safe-Harbor-Urteil: Nichtstun kann teuer werden „Nichtumsetzung von Safe-Harbor-Urteil“: Jetzt wird’s ernst! Ja, ja: „Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.“ Gemäß diesem Sprichwort lautet die Schlagzeile eines „Chip“-Beitrags „Fast ein Jahr gepennt: Was Adobe und Pepsi gemeinsam haben“. Das hätte man freilich auch „netter“ formulieren können – so wie beispielsweise „heise.de“ das tut mit der Headline: „Hamburg: Erste Bußgelder wegen Nichtumsetzung des Safe-Harbor-Urteils“. Was ist passiert? Nun, ziemlich genau acht Monate, nachdem der Europäische Gerichtshof sein Urteil im Fall Facebook verkündete und dabei auch das Safe-Harbor-Abkommen mit sofortiger Wirkung kippte (wir berichteten damals ausführlich auf Business-Cloud.de), wurden jetzt „Adobe, Unilever und die PepsiCo-Tochter Punica […] zu einer Strafe verdonnert“. Der Grund: „Die drei in Hamburg sitzenden Firmen […] haben trotz mehrmonatiger Übergangsfrist gegen EU-Datenschutzvorgaben verstoßen.“  Dabei kamen die Unternehmen laut heise.de noch relativ glimpflich davon:  „Adobe bezahlte demnach 8000 Euro, Punica 9000 Euro und Unilever 11.000 Euro.“ Die Strafe hätte aber auch deutlich deftiger ausfallen, konkret „bis zu 300.000 Euro betragen können“.  Die Bußgeldzahlungen waren nur deswegen so niedrig, weil die drei Firmen im Rahmen eines Bußgeldverfahrens in punkto Datenschutz nachgearbeitet, also eine rechtssichere Alternative geschaffen haben. Was tun für Straffreiheit? Ähm: „rechtssichere Alternative“ – gibt’s da überhaupt eine? Denn bekanntermaßen ist der Safe-Harbor-Nachfolger „EU-U.S.-Privacy Shield“ nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Deshalb verlangen die EU-Datenschützer hier Nachbesserungen, wie Sie auf „silicon.de“ oder in „Der Tagesspiegel“ nachlesen können. Was kann ein Unternehmen also tun, das personenbezogene Daten direkt oder indirekt in die USA übermittelt? „Das gilt für Cloud-Services von Microsoft (OneDrive), Amazon Web Services, Salesforce.com und Google (Apps)“, wie Sie unserem Hintergrundbericht zum Safe-Harbor-Urteil auf Business-Cloud.de entnehmen können. Wie die aktuell verhängten Bußgelder zeigen, besteht hier dringender Handlungsbedarf. Laut „Dr. Datenschutz“ (= Pseudonym für Rechtsanwälte, die Beiträge auf „Datenschutzbeauftragter INFO“ veröffentlichen) gibt es momentan zwei Möglichkeiten: „ein Rückgriff auf das EU-US Privacy Shield und die EU-Standardvertragsklauseln“. Weil jedoch wie gesagt beim Privacy Shield „signifikante Verbesserungen“ notwendig sind, bleibt derzeit nur „der Rückgriff auf die Standardvertragsklauseln als einzige rechtskonforme Möglichkeit zur Datenübermittlung in die USA“. Details dazu lesen Sie im Beitrag „Schonfrist vorbei – Bußgelder nach Safe Harbor-Urteil verhängt“ auf „Datenschutzbeauftragter INFO“. Alternative: Deutsche Cloud Wir möchten an dieser Stelle noch eine dritte Möglichkeit ergänzen, um sich in Sachen EU-Datenschutzbestimmungen weder Ärger noch Bußgeldbescheide einzuhandeln: personenbezogene Daten gar nicht erst in amerikanischen Clouds zu lagern. Schließlich gibt es zahlreiche Anbieter von deutschen (und europäischen) Clouds, also Rechenzentrumsbetreiber auf unserem Kontinent, die nach den strengen hiesigen Datenschutzbestimmungen arbeiten – allen voran selbstverständlich PIRONET :-) Wer jedoch bereits personenbezogene Daten in amerikanischen Clouds liegen hat, der sollte sich in jedem Fall juristisch beraten lassen, was laut „einer Studie des US-IT-Dienstleisters CSC […] bereits jedes dritte Unternehmen in Deutschland“ getan hat, wie Sie im „Wirtschaftswoche“-Bericht von Michael Kroker „Deutschland: Warum die Cloud nicht in die Gänge kommt“ genauer nachlesen sollten.
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28. Juni 2016

Digitalisierung

Digitalisierung: Flexibel Brücken zwischen alten und neuen IT-Welten schlagen Das Rechenzentrum muss flexibel werden „Ich bin nicht dafür geboren, sauber zu machen, da kann ich nur lachen, ich schmeiß meine Sachen fett unters Bett, das ist das Beste, gammelige Socken und Pizzareste“ – so der Beginn des Songs von Willy Astor „Pubatier inda House“. Ja, die lieben „Pubatiere“, wie der deutsche Kabarettist und Musiker die Pubertierenden bezeichnet: Wer Kinder in diesem Alter hat, kann hier wohl mitsingen oder diese Liste mit „24 Anzeichen für einen Teenager im Haus“ um weitere Punkte ergänzen. Schwierig, schwierig. Eltern trifft hier das gleiche Los wie etablierte IT-Infrastrukturen im Hinblick auf die Digitalisierung: Sie müssen flexibel werden! So zeigt eine aktuelle Umfrage von IDC, dass für viele Unternehmen „Flexibilisierung und Agilität der IT-Infrastruktur ganz oben im Pflichtenheft [stehen]. Mit starren IT-Ressourcen lässt sich die digitale Transformation der Unternehmen und Geschäftsfelder nur unbefriedigend umsetzen.“ 50 Prozent der Befragten IT-Verantwortlichen sind daher der Meinung, dass Cloud Computing „die wichtigste Herausforderung im Rechenzentrum in den kommenden 12 Monaten sei“, wie Sie auf „digitalbusiness-cloud.de“ genauer nachlesen können. Brückenschlag mit Software Defined Infrastructure Konkret geht es in der eben erwähnten IDC-Studie um „Software Defined Infrastructure: Das nächste große Ding“ – so der Titel eines Beitrags auf „it-business.de“. Software Defined Infrastructure, kurz SDI, schafft eine Verbindung zwischen den IT-Welten, was laut IDC-Analyst Matthias Zacher mindestens so schwierig ist wie die Verständigung von Eltern und ihren „Pubatieren“. So erläutert der Senior Consultant und Projektleiter bei IDC: „Für Unternehmen bedeutet die Einführung von SDI häufig einen Spagat zwischen Innovation und Mission-critical IT […] Die Verbindung von alten und neuen IT-Welten ist keine triviale Aufgabe. Aber sie ist lösbar, wie die Befragung zeigt.“ Nachdem laut IDC SDI somit „ein entscheidender Erfolgsfaktor bei der Unterstützung digitaler Geschäftsmodelle sein wird“, lohnt es sich für Unternehmen, sich mit dieser Technologie näher zu beschäftigen. Fragen wir also als erstes nach einer genauen Definition. Hier ist sie: „SDI ermöglicht die Integration verschiedener Infrastrukturen – der klassischen auf Sicherheit und Stabilität ausgerichteten internen IT, virtualisierten, mobilen, auf Social Media und Collaboration setzenden Elementen verbunden mit Private- und Public-Cloud-Anwendungen. SDI stellt somit eine übergreifende IT-Ebene dar.“ Alles klar? Oder gibt es eine noch etwas anschaulichere Erklärung? Ja, von Crisp-Research! Lesen Sie auf „crisp-research.com“, wie Senior Analyst René Büst SDI und die „herausstechenden Vorteile einer SDI“ erläutert! Colocated Hybrid Cloud: BYOS Denken Sie jedoch nicht, dass es künftig nur EIN neues „großes Ding“ gibt, wenn es um das Fitmachen von IT-Infrastrukturen für die Digitalisierung geht. So zeigt eine Studie von Interxion, bei der CIOs, IT-Leiter und RZ-Verantwortliche in deutschen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern befragt wurden, Folgendes: Die „Colocated Hybrid Cloud hat Potenzial“! Laut dieser Studie bauen große deutsche Unternehmen „eigenbetriebene Rechenzentren in den nächsten fünf Jahren signifikant ab. Die Zahl der On-Premise-Rechenzentren reduziert sich auf weniger als die Hälfte von heute 43,6 bis 2020 auf 20,4 Prozent. […] Dabei geht der Trend zur Diversifizierung – die Verantwortlichen entscheiden sich zunehmend für hybride Konzepte, die die Private Cloud mit Public Cloud-Angeboten und/oder eigenen Rechenzentren mischen.“ Statt jedoch auf irgendeinen Server in irgendeinem Rechenzentrum zu setzen, heißt es quasi BYOS: Bring Your Own Server, und zwar ins Data Center: „Immer mehr Unternehmen mieten sich mit den eigenen Servern künftig in einem hochmodernen Colocation-Rechenzentrum ein, die Zahl der Colocation-Interessenten verdoppelt sich in etwa von heute 9,4 Prozent auf 18,6 Prozent. Dagegen sinkt das Interesse an Managed Services und Outsourcing von jetzt 33,8 Prozent auf 24,8 Prozent in 2020.“ Na, wenn das kein zweites großes Ding ist?!
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24. Juni 2016

Na dann Prost! Erfolgsfaktor „Made in Germany“

Na dann Prost! Erfolgsfaktor „Made in Germany“ Deutsche Qualität: Nicht nur beim Bier die Nase vorn 500 Jahre bayerisches Reinheitsgebot – die Bierseligkeit in Presse, Funk und Fernsehen nimmt 2016 kein Ende. Die FAZ hat gar ein eigenes „Blog zum Bier“ eingerichtet und beleuchtet den Gerstensaft aus allen Perspektiven. Was hat das Bier dem Wein voraus? Kann Bier vom Mekong überhaupt schmecken? Und schränkt das Reinheitsgebot den kreativen Bierbrauer hierzulande nicht zu sehr ein? Nun, mit dem Prädikat „Made in Germany“ hat der deutsche Sud im Wettbewerb die Nase nach wie vor weit vorn, und daran haben strenge Qualitätsauflagen natürlich großen Anteil. Nicht anders als bei Rechenzentren „made and hosted in Germany“ übrigens – auch diese Erkenntnis setzt sich auf dem Markt inzwischen durch. Sicher, es sind nach wie vor nur 16,7 Prozent der skeptischen deutschen Programmierer, die ihre Daten der Cloud anvertrauen. Diese aber legen größten Wert auf den Standort des genutzten Rechenzentrums, wie eine aktuelle Umfrage der Developer Week zeigt. So „gaben über die Hälfte an, dass das Rechenzentrum des Cloud-Dienstes in Deutschland liegen muss“. Weitere Einzelheiten dazu finden Sie bei „finanzen.net“ im Beitrag „Studie: Sicherheit geht vor – Deutsche Programmierer bevorzugen deutsche Rechenzentren“ … Auf Nummer Sicher: Cloud in Deutschland Und auch die deutsche Wirtschaft ist endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht – stürmisch geküsst von Snowden und seinen Enthüllungen. So ergab die Studie „IT-Sicherheit und Datenschutz“ der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS), dass sich 91 Prozent der befragten Unternehmen bewusst sind, dass sie in Zukunft mehr in die Sicherheit ihrer Daten investieren müssen. Im Standort der genutzten Rechenzentren sehen dabei auch sie einen wesentlichen Faktor für den Erfolg ihrer Sicherheitsbestrebungen: So legen 87 Prozent der Unternehmen „größten Wert darauf, dass ihre Daten nicht auf Servern von Firmen mit Mutter- oder Tochtergesellschaften in den USA gespeichert werden, um sich vor Spionage zu schützen. 63 Prozent wollen bei der Nutzung von Cloud-Diensten ausschließlich auf deutsche oder zumindest europäische Anbieter zugreifen.“ Mit Recht, denn die europäischen – und allen voran die deutschen – Datenschutzbestimmungen sind das Reinheitsgebot der IT-Sicherheit und sorgen für lückenlose Qualität im Umgang mit den anvertrauten Daten. Lesen Sie hier mehr zur „Studie: Die deutsche Wirtschaft möchte mehr Datensicherheit“…
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21. Juni 2016

Damit die Cloud-Partnerschaft nicht scheitert

Damit die Cloud-Partnerschaft nicht scheitert Enttäuschte Public-Cloud-Liebe „Eine stabile Beziehung scheint vielen Menschen immer schwerer zu fallen. […] Ein Grund sind überzogene Erwartungen an den Partner. Geradezu gottgleich müsste der heute sein“, wie „focus.de“ berichtet. Überzogene oder falsche Erwartungen bringen nicht nur Rosa-Wolken-, sondern auch Business-Cloud-Beziehungen zum Scheitern. Das ist vor allem beim Public-Cloud-Einsatz im Mittelstand der Fall, wie jetzt Crisp Research herausgefunden hat: „[…] gerade mittelständische Anwender erwarten, dass ihr Provider mit einer Public-Cloud-IaaS-Umgebung gleich ein Rundum-Sorglos-Paket zur Verfügung stellt. Das hier jedoch anzuwendende Shared-Responsibility-Konzept, also die Verteilung der Verantwortung nach unterschiedlichen Ebenen, ist vielen mittelständischen Cloud-Nutzern nicht bekannt.“ Kein Wunder, dass Beziehungskrisen vorprogrammiert sind! Und das nicht zu knapp. Denn die von Crisp Research im Auftrag von Nexinto durchgeführte Studie zeigt, dass sich „weniger als die Hälfte der befragten Mittelständler hinsichtlich Betrieb und Sicherheit der eigenen Applikationen, Services und Systeme zu ihrer eigenen Verantwortung [bekennen]. Bei Installation und Konfiguration der Betriebssysteme nahmen sogar mehr als 60 Prozent an, dass dafür der Provider zuständig sei, und auch für das besonders heikle Thema Sicherheit soll nach Auffassung der Mehrheit der Cloud-Anbieter verantwortlich sein.“ Lesen Sie auf „cloudcomputing-insider.de“ mehr über „Enttäuschungen beim [Public] Cloud-Einsatz“. Mittelstand: Cloud-Vorbereitungen voll im Gange Dabei müsste man einfach nur mal miteinander reden – über die Erwartungen, die man an den anderen hat. Also nicht still und leise annehmen, wie der andere zu sein und was er zu tun hat, sondern explizit formulieren, wie man(n) respektive frau sich die Beziehung vorstellt. Das ist bei Cloud-Partnerschaften gewiss deutlich einfacher. Denn würde der Anwender den Anbieter konkret mit seinen „vom klassischen Outsourcing geprägt[en]“ Erwartungen konfrontieren, dann würde der ihm einfach eine seinen Anforderungen entsprechende Cloud-Variante empfehlen, „beispielsweise Software as a Service (SaaS) oder ein Managed-Cloud-Modell“. Nachdem laut Crisp Research jedoch „erst 25,2 Prozent der Unternehmen Cloud Computing als festen Bestandteil in ihre IT-Strategie und ihren IT-Betrieb produktiv integriert haben“, hoffen wir, dass die übrigen, die in punkto Cloud „schon in den Startlöchern“ stehen, klar ihre Anforderungen und Erwartungen kommunizieren. Laut Crisp Research ist die Mehrzahl der Befragten „noch beim Planen und Evaluieren“. Dass zahlreiche Unternehmen gerade mit Vorbereitungen zum Einstieg in die Cloud beschäftigt sind, zeigt auch eine Studie von Intel Security: „Über kurz oder lang will ein Großteil der deutschen Organisationen bares Geld in alle Cloud-Dienstleistungsmodelle stecken.“ Mehr dazu lesen Sie im „SecurityInsider“-Artikel „Skepsis gegenüber Cloud Computing sinkt“. Cloud braucht Vertrauen, Sicherheit und mehr Weniger Cloud-Bedenken? Na, wenn das keine gute Nachricht ist! Allerdings zeigt die Studie von Intel Security auch „klar, wie entscheidend Vertrauen und Sicherheit sind, um die Umsetzung von Cloud-Lösungen voranzubringen“. Laut Raj Samani, Chief Technology Officer, Intel Security EMEA, nimmt dieses Vertrauen im Augenblick zu: „Wir kommen nun an den Punkt, an dem Cloud-Computing auch sensible Anwendungen und Services unterstützt. Es ist nur eine Frage des Vertrauens.“ Ohne Vertrauen und Sicherheit läuft also nichts beim Umstieg auf die Cloud, wie Sie auf „silicon.de“ genauer nachlesen können. Doch das ist noch nicht alles. Hinzu kommt, wie eine aktuelle Studie von Capgemini zeigt, dass bei „digitalen Dienstleistungen“ im „Bereich des Benutzerzugriffs noch einiges im Argen“ liegt. Und Matthias Pfützner, Solution Architect Cloud bei Red Hat, weist in seinem „IT-ZOOM“-Beitrag darauf hin, dass vor allem das Cloud Management über den Erfolg einer Wolkenlösung entscheidet. Kurzum: Die Faktoren für eine erfolgreiche Cloud-Lösung sind bekannt. Schade, dass dies für tragfähige Liebeslösungen nicht der Fall ist. „Denn noch immer wird jede dritte Ehe in Deutschland geschieden.“ Wo es die meisten und wo es die wenigsten Scheidungen gibt, zeigt der „Scheidungsatlas“ – wir hoffen, unsere Leser wohnen alle in Kempten ;-)
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17. Juni 2016

Cloud-Shopping leicht gemacht

Cloud-Shopping leicht gemacht BusinessCloud Marketplace: One-Stop-Shop für Cloud-Software Endlich Wochenende! Doch bevor die Freizeitaktivitäten wirklich beginnen können, gibt es meistens das ein oder andere zu erledigen: Einkäufe im Supermarkt, im Bio-Laden, die Hemden in die Reinigung, den Wagen aus der Werkstatt abholen undundund. Uff! Cloud-Nutzer haben es da wesentlich besser. Denn welche Cloud-Anwendungen auch immer auf dem Einkaufszettel stehen mögen – es gibt dafür seit Kurzem eine einzige Anlaufstelle: unseren BusinessCloud Marketplace. Dort erhalten Sie bereits unterschiedlichste Cloud-Anwendungen – angefangen von Geschäftsanwendungen großer Softwarehersteller wie Microsoft oder Google bis hin zu speziellen Applikationen spezialisierter Softwareanbieter wie MeisterLabs oder Regify. Das bringt jede Menge Vorteile: Während Sie nach Ihrer privaten Wochenend-Erledigungsstour jede Menge Kassenzettel im Portemonnaie haben, gibt es beim Shopping diverser Cloud-Anwendungen in unserem Software-Marktplatz nur eine einzige Rechnung. Zudem müssen Sie sich für alle Software-Sorten aus der Cloud nur EIN Password merken – ein Hoch auf Single Sign-On! Und nicht zuletzt können Sie Applikationen vor dem Kauf 30 Tage lang kostenfrei testen. Mehr dazu lesen Sie im „ChannelPartner“-Bericht „BusinessCloud Marketplace – Cancom und Pironet stellen Software-Marktplatz vor“. Aber am besten sehen Sie sich hier unseren wolkigen One-Stop-Shop live und in Farbe an! Einkauf mit „vertrauter Beratung und Unterstützung“ Und was ist mit Ansprechpartnern und individueller Beratung? So moniert beispielsweise Robert Schuhmann, Geschäftsführer bei FIS-ASP, im Hinblick auf derartige Cloud-Self-Service-Portale, dass es in der Regel keine „feste[n] Ansprechpartner für Rückfragen oder individuelle Anforderungen gibt […]. Oder aber es treten Sprachbarrieren bei der Kommunikation mit dem Callcenter auf, die Potentiale für Missverständnisse bergen.“ Ein berechtigter Einwand, der jedoch auf den BusinessCloud Marketplace nicht zutrifft. Vielmehr betont Floris van Heijst, General Manager Mittelstands- und Partnergeschäft bei Microsoft, dass der Kunde auf die gewohnte „Beratung und Unterstützung“ nicht verzichten muss. O-Ton van Heijst: „Der Marketplace bietet unseren Kunden die Möglichkeit, unsere Cloud-Applikationen mit der Lösungswelt der zahlreichen spezialisierten Softwarehersteller zu kombinieren, an einem Ort zu beziehen und mit vertrauter Beratung und Unterstützung durch CANCOM/PIRONET zu nutzen.“ Und Sprachbarrieren muss der deutsche Mittelstand bei uns gewiss auch nicht befürchten ;-) Public Cloud im deutschen Mittelstand Mit der Eröffnung unseres Cloud-Marktplatzes kommen wir den Wünschen und Anforderungen unserer Kunden entgegen. Denn laut Studie von Crisp Research werden „Single-Cloud-Architekturen […] in Zukunft die Ausnahme darstellen. Deutsche mittelständische Unternehmen werden sich mehrheitlich in hybriden und Multi-Cloud-Architekturen (68,8 Prozent) wiederfinden.“ Dabei spielen Public Clouds eine zunehmend bedeutende Rolle: Sie repräsentieren, so René Büst von Crisp Research, „den dynamischen Anteil, der heute vorwiegend für die Entwicklung und den Betrieb digitaler Geschäftsmodelle und neuartiger Applikationen genutzt wird, um unter anderem von dessen Skalierbarkeit, Flexibilität und globaler Reichweite zu profitieren.“ Mehr zur Studie „Multi-Cloud-Management im deutschen Mittelstand“, für die Crisp Research „im Auftrag der Nexinto GmbH 222 deutsche mittelständische IT-Entscheider befragt hat“, lesen Sie im „TecChannel“-Beitrag „Amazon Web Services, Microsoft Azure und der Rest – Public Cloud-Anbieter im deutschen Mittelstand“ – aber vielleicht machen Sie vorher doch erst Ihren Wochenend-Erledigungen, für die es leider (noch) keinen One-Stop-Shop gibt ;-)
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14. Juni 2016

Die Zukunft des CIO: Haarsträubendes und Beruhigendes

Die Zukunft des CIO: Haarsträubendes und Beruhigendes EMC-Studie: IT bremst Innovationskraft von Unternehmen!?! „Bewegung hebt zuverlässig die Laune, selbst wenn man keine Lust dazu hat. Man muss auch nicht gleich Joggen: Einfach ein wenig zu schlendern wirke bereits positiv, besagt eine neue Studie aus den USA.“ Na, wer hätte das gedacht?! Gibt es nicht Studienergebnisse, die wirklich etwas Überraschendes zu Tage fördern? Zum Beispiel, dass eine Tafel Schokolade genauso viele Kalorien hat wie ein Glas Wasser und zudem entschlackend wirkt? Doch das gibt es – leider nicht mit Schokolade, aber mit Cloud Computing: So lautet „das Ergebnis einer groß angelegten Befragung von CIOs im Auftrag von EMC […], dass die IT die Innovationskraft von Unternehmen schon heute eher beschränkt als sie zu fördern.“ Davon sind etwas mehr als die Hälfte der knapp 3.000 „Entscheider aus der IT (50 Prozent) sowie Business-Manager (50 Prozent) von Unternehmen aus 13 Ländern“ überzeugt – und 33 Prozent der deutschen Studienteilnehmer. Aber es kommt noch dicker: „Rund 63 Prozent der Befragten nehmen an, dass sich das in Zukunft noch verschlimmern könnte: Weiteres Unternehmenswachstum und steigende Anforderungen etwa an die Entwicklungs- und Bereitstellungsgeschwindigkeit würden die IT künftig derart überfordern, dass Einbußen bei Qualität und Kundenzufriedenheit nicht mehr auszuschließen wären [...].“ Mehr über dieses haarsträubende Studienergebnis lesen Sie im „Linux-Magazin“-Beitrag „Entscheider glauben: Cloud frisst IT“ … Macht die Cloud der IT-Abteilung den Garaus? Die IT-Abteilung geriert sich also als überfordert, und zwar derart, dass sie bereits heute den Kopf in den Sand steckt und sich als aussterbende Spezies deklariert: So rechnen „58 Prozent der CIOs sogar damit, dass ihre IT-Organisation als unabhängige Einheit bis 2019 weitgehend verschwunden sein könnte (in Deutschland: 37 Prozent) – auch weil sämtliche oder zumindest ein Großteil ihrer Aufgaben an Cloud- und andere Outsourcing-Dienstleistungen ersetzt worden sein könnten (Letzteres in Deutschland: 48 Prozent aller Befragten).“ Ein düsteres Bild, das die EMC-Studie da zeichnet. Bloß gut, dass es auch andere Studien gibt, die das Verhältnis von CIO und Cloud beleuchten – zum Beispiel die Studie von Detecon und Bitkom „Digitalisierung und Internet of Things (IoT) – Anforderungen an agile Organisationen“. Zwar zeigt auch diese Untersuchung, dass dem CIO sein Revier streitig gemacht wird: „Business Units wie Service, Logistik und Produktion beanspruchen, unterstützt durch Cloud-Modelle und Software-as-a-Service, die Hoheit über die IT aus strategischen Gründen zunehmend für sich. [… ] Dennoch sprechen sich die Befragten durchgehend für eine separate IT-Einheit im Unternehmen aus.“ Na also! Hinzu kommt, dass laut Untersuchung von Detecon und Bitkom es mitnichten so ist, dass die Cloud firmeneigene IT-Spezialisten überflüssig macht. Im Gegenteil: „Automatisierung und Digitalisierung sorgen vielmehr für ein beachtliches Personalwachstum im Unternehmen. Dieses wird mit jährlich bis zu zehn Prozent prognostiziert“, wie Sie im „digitalbusiness-cloud.de“-Bericht „Digitalisierung: Zügiger Aufbau agiler Organisationen zwingend“ genauer nachlesen können. Fazit: Nicht verzweifeln, sondern immer mehrere Studien lesen – bitte auch den aktuellen „The BT CIO report 2016 – the digital CIO“, bei dem Luis Alvarez, CEO von BT Global Services, resümierend erklärt: „Der digitale CIO gehört zu den anspruchsvollsten Positionen im heutigen Geschäftsleben. Er muss strategisch, kreativ, wachstumsorientiert und kostenbewusst sein.“ Lesen Sie also unbedingt auch den „Computerwoche“-Beitrag „BT CIO-Report 2016: Zu wenig Zeit für die Digitalisierung“ …
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Pressemitteilungen

Köln, den 2. August 2016 – Der ERP-Spezialist proALPHA stellt die Cloud-Variante seines ERP-Systems ab sofort über die Hosted ... Weiterlesen
München/Köln, den 30. Juni 2016 – In der umfassendsten Analyse des deutschen Marktes für Cloud-Computing-Services im B2B-Bereich ... Weiterlesen
Köln, den 21. Juni 2016 – PIRONET macht Anwendern den Umstieg auf die neue Anwendungssuite SAP S/4HANA ab sofort besonders leicht: Kunden ... Weiterlesen
München/Köln, 19. April 2016 – Der IT-Konzern CANCOM hat einen neuartigen Marktplatz für Softwareanwendungen aus der Cloud ... Weiterlesen